Wirtschaft

250.000 Dollar pro Passage Milliarden sprudeln durch Panamakanal

Ende 1999 geben die USA den Panamakanal an das Land in Mittelamerika zurück. Jahrelange Auseinandersetzungen werden so beendet. Und das harte Ringen zahlt sich für Panama aus.

Die Gebühren für die Durchfahrt des Panamakanals haben innerhalb eines Jahres fast eine Milliarde Dollar in die Kasse des Landes gespült. Wie die staatliche Betreibergesellschaft des künstlichen Wasserweges mitteilte, gingen in dem im Oktober zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 981,8 Millionen Dollar, umgerechnet etwa 724 Millionen Euro, an den Fiskus. Das waren 2,2 Prozent mehr als im Haushaltsentwurf zunächst vorgesehen. Seit der Übergabe des Kanals von den USA an Panama Ende 1999 seien mehr als 8,5 Milliarden Dollar an das Finanzministerium überwiesen worden, hieß es weiter.

Der Panamakanal ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Er durchschneidet die Landenge von Panama in Mittelamerika und verbindet so den Atlantik mit dem Pazifik und erspart der Schifffahrt die Umfahrung des Kap Horns an der Südspitze Südamerikas.

Durchschnittlich müssen die Reedereien derzeit etwa 250.000 Dollar für die Passage bezahlen. Jährlich durchqueren ihn mehr als 14.000 Schiffe. Für Panama ist der 1914 eröffnete Kanal eine der wichtigsten Einnahmequellen.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

Mehr zum Thema