Der Börsen-Tag
5. Dezember 2025
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:38 Uhr

Dax schließt oberhalb von 24.000 Punkten

Der deutsche Aktienmarkt hat zum Wochenschluss seinen Aufwärtskurs fortgesetzt. Der Dax gewann 0,6 Prozent und ging mit 24.028 Punkten aus dem Handel. Damit verzeichnete der Leitindex sogar noch einen Wochengewinn. Der EuroStoxx50 notierte 0,2 Prozent höher bei 5730 Stellen.

Stützend wirkte weiter die Zinssenkungserwartung für das Treffen der US-Notenbank in der kommenden Woche. Dazu kam ein konjunktureller Lichtblick. In Deutschland sind die Auftragseingänge im Oktober deutlich stärker gestiegen als erwartet. Das weckte Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der Konjunktur.

Experten mahnten jedoch zur Vorsicht. "Eine nachhaltig positive Jahresendstimmung will bislang nicht aufkommen", sagte Thomas Altmann vom Portfoliomanager QC Partners. "Sobald die Kurse steigen, werden Anlegerinnen und Anleger vorsichtiger. Große neue Risiken will aktuell kaum jemand eingehen."

Für Gesprächsstoff bei den Einzelwerten sorgte Schott Pharma mit einem Kursrutsch von 8,0 Prozent. Der Pharmazulieferer wird das kommende Jahr nach eigener Einschätzung schlechter abschließen als bisher am Markt erwartet. Gefragt waren hingegen die Aktien von Salzgitter, die um 3,2 Prozent auf 37,60 Euro zulegten. Die Experten von Citigroup hatten das Kursziel auf 38 nach zuvor 25 Euro angehoben.

Dax schließt oberhalb von 24.000 Punkten
17:14 Uhr

Dax 2026: Zwischen Zollstreit und KI-Hype

Der Streit um die Zölle und der Megatrend KI haben die Börsen in diesem Jahr ordentlich auf Trab gehalten. Wird das auch im kommenden Jahr so bleiben? Wie Anleger mit Teilschutz-Zertifikaten auch in schwachen Börsenphasen noch Rendite einfahren können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Christian Köker von der HSBC.

Dax 2026: Zwischen Zollstreit und KI-Hype
16:48 Uhr

US-Kern-PCE-Inflation sinkt im September unerwartet

Der Inflationsdruck in den USA hat im September wie erwartet etwas zugenommen, wobei die Kernteuerung unerwartet zurückging. Wie das Bureau of Economic Analyses (Bea) mitteilte, stieg der Preisindex der privaten Konsumausgaben (PCE-Deflator) gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und lag um 2,8 (August: 2,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Volkswirte hatten Zuwachsraten von 0,3 bzw. 2,8 Prozent prognostiziert. Der Kern-PCE-Deflator erhöhte sich um 0,2 beziehungsweise 2,8 (2,9) Prozent. Erwartet worden waren 0,2 beziehungsweise 2,9 Prozent. Der Kern-PCE-Deflator gilt als das von der Notenbank bevorzugte Preismaß.

Die persönlichen Konsumausgaben erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 (plus 0,5) Prozent und die persönlichen Einkommen um 0,4 (plus 0,4) Prozent. Erwartet worden waren Zuwächse von 0,4 bzw. 0,3 Prozent.

US-Kern-PCE-Inflation sinkt im September unerwartet
16:07 Uhr

Wall Street startet fester - Netflix-Milliardendeal im Fokus

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Netflix übernimmt Warner Bros Discovery. (Foto: dpa)

Wenige Tage vor der Zinssitzung der US-Notenbank Fed haben sich die Anleger am US-Aktienmarkt behutsam vorangetastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stand am Freitagmorgen 0,3 Prozent höher bei 47.990 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq stiegen jeweils um 0,2 Prozent auf 6874 und 23.564 Punkte.

Für Gesprächsstoff sorgte ein Milliardendeal in der Medienbranche: Netflix kauft für 72 Milliarden Dollar die TV- und Filmstudios sowie die Streaming-Sparte von Warner Bros Discovery. "Es verwandelt Netflix in einen dominanten Akteur in Hollywood, was eine ziemliche strategische Richtungsänderung für das Unternehmen ist", sagte Analystin Fiona Cincotta von City Index. Die Aktien des Streamingkonzerns fielen um 4,6 Prozent. Aktien von Warner Bros Discovery stiegen um 3,5 Prozent auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Eine maue Umsatzprognose schickte die Aktien von Hewlett Packard Enterprise (HPE) auf Talfahrt. Die Papiere des KI-Server-Herstellers fielen um 6,5 Prozent.

Wall Street startet fester - Netflix-Milliardendeal im Fokus
15:51 Uhr

Studie sieht rasant steigende E-Auto-Nachfrage in Europa

Während Bundeskanzler Friedrich Merz der EU-Kommission eine Aufweichung des beschlossenen Verbrenner-Aus nahelegt, zeigt eine Studie von Center of Automotive Management: In Europa steigt das Kaufinteresse an elektrischen Autos. Experten bemängeln, dass die Diskussion am Ende nur der Wirtschaft schade.

Studie sieht rasant steigende E-Auto-Nachfrage in Europa
15:29 Uhr

Indischer Thyssenkrupp-Steel-Bieter setzt auf Fördermittel

Der an Thyssenkrupp Steel Europe interessierte indische Stahlkonzern Jindal Steel International setzt auf die Unterstützung durch Gelder der öffentlichen Hand. "Wir glauben an grünen Stahl, nicht zuletzt wegen der Regulierung in Europa", sagte Narendra Kumar Misra, Direktor für das Europageschäft von Jindal Steel International, der "Wirtschaftswoche". "Europa ist der einzige Ort, an dem man für die Produktion von emissionsarmem Stahl belohnt wird."

Thyssenkrupp gab bislang keine Stellungnahme dazu ab. Der MDax-Konzern hatte Mitte September überraschend von den Indern eine Übernahmeofferte für die schwächelnde Stahltochter erhalten. Sie hatten sich dabei auch hinter die Pläne für einen Umbau zu einer klimafreundlichen Stahlproduktion gestellt.

Indischer Thyssenkrupp-Steel-Bieter setzt auf Fördermittel
15:03 Uhr

Pharma-Aktie geht steil nach oben

Ein optimistischerer Ausblick treibt die Aktie des belgischen Biopharma-Konzerns UCB an. Das Papier gewinnt mehr als acht Prozent und steuert auf ihren größten Tagesgewinn seit September zu. Das Unternehmen erwartet für 2025 nun einen Umsatz von mehr als 7,6 Milliarden Euro und eine bereinigte operative Marge (Ebitda) von über 31 Prozent. Analysten der Bank Van Lanschot Kempen zufolge ist die Anhebung vor allem auf den außergewöhnlich starken Start des Medikaments Bimzelx zurückzuführen, das bei einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung angewendet wird.

Pharma-Aktie geht steil nach oben
14:48 Uhr

Wall Street vorbörslich freundlich

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(Foto: AP)

Mit der intakten Zinssenkungsfantasie für das US-Notenbanktreffen in der kommenden Woche deutet sich für den heutigen Handel an der Wall Street ein gut behaupteter Start an. Damit würden die jüngsten Kursgewinne erst einmal verteidigt. Für Bewegung könnten aber "neue" Preisdaten sorgen. Auf dem Terminkalender steht der Preisindex der privaten Konsumausgaben, der PCE-Deflator, der als präferiertes Preismaß der US-Notenbanker gilt.

Anders als sonst wird er nicht vor Handelsbeginn veröffentlicht, sondern kurz danach. Der PCE-Index wird als Folge des wochenlangen Regierungsstillstandes allerdings nur nachgeliefert, er stammt aus dem September, was seine Relevanz erheblich beeinträchtigen könnte. Auf dem Kalender steht daneben der Index des Verbrauchervertrauens der Uni Michigan für Dezember.

Wall Street vorbörslich freundlich
14:28 Uhr

Swiss-Re-Aktie unter Druck - Rückkauf reicht nicht

Kräftig unter Druck steht die Aktie von Swiss Re. Trotz des zunächst freundlich kommentierten Ausblicks und des Starts eines Aktienrückkaufprogramms gibt die Aktie um 7,8 Prozent nach. Von den Analysten von JP Morgan heißt es, der Aktienrückkauf von 0,5 Milliarden Dollar sei dem Markt zu wenig, erwartet worden seien eine Milliarde Dollar. Dazu sei der Rückkauf auch noch an das Erreichen diverser Finanzziele geknüpft.

Swiss-Re-Aktie unter Druck - Rückkauf reicht nicht
13:50 Uhr

Tesla bringt Einstiegsvariante seines Model 3 auf den europäischen Markt

Der US-Elektroautobauer Tesla bringt eine Einstiegsvariante seines Model 3 auf den europäischen Markt. Das Fahrzeug ist in Deutschland etwa 8000 Euro günstiger zu haben als die bisherigen Varianten des Model 3 und ist damit das günstigste Tesla-Fahrzeug. Mit den ersten Auslieferungen sei ab Februar 2026 zu rechnen, sagte ein Tesla-Sprecher.

In den USA ist die Einstiegsvariante des Model 3 seit Oktober verfügbar. Tesla-Chef Elon Musk verspricht seit Langem günstige Elektroautos für den Massenmarkt. Die Entwicklung eines Einstiegsmodells zum Preis von ungefähr 25.000 Dollar hatte er im vergangenen Jahr allerdings gestoppt, das Unternehmen setzt stattdessen auf abgespeckte Varianten seiner bestehenden Modellpalette.

Tesla bringt Einstiegsvariante seines Model 3 auf den europäischen Markt
13:29 Uhr

Aktien von Netflix und Warner Bros im Minus

Aktionäre von Netflix und Warner Bros Discovery reagieren zunächst verhalten auf die milliardenschwere Transaktion der Mediengiganten. Im vorbörslichen US-Geschäft liegen die Titel von Netflix 1,5 Prozent schwächer, Aktien von Warner Bros notieren 1,2 Prozent im Minus, nachdem der Handel wegen der Mitteilung zuvor angehalten war.

Aktien von Netflix und Warner Bros im Minus
13:23 Uhr

Megadeal: Netflix kauft Warner Bros

Der US-Streamingdienst Netflix steht vor der Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros Discovery. Wie die beiden US-Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, soll die Übernahme Netflix eine Summe von fast 83 Milliarden Dollar (rund 71,3 Milliarden Euro) kosten. Das Geschäft dürfte allerdings auf eine strenge Prüfung der Kartellbehörden nicht nur in den USA treffen. Netflix ist der weltweit größte Streaminganbieter.

Megadeal: Netflix kauft Warner Bros
13:00 Uhr

BASF-Chef äußert sich zur Deindustrialisierungs-Debatte und Konjunktur

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Markus Kamieth (Foto: picture alliance/dpa)

Der Chef des Chemieriesen BASF, Markus Kamieth, sieht trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise in Deutschland keine Deindustrialisierung. "Die Industrie in Deutschland wird nicht verschwinden", sagte er dem "Handelsblatt". "Wir sind ein Wirtschaftsraum mit hohem Industrieanteil an der Wertschöpfung. Das bleibt so, auch wenn er etwas sinken wird", sagte Kamieth. "Die Unternehmen werden sich restrukturieren, Kapazitäten anpassen, aber auch viel neu investieren." Er möge das Wort Deindustrialisierung nicht, "weil es suggeriert, es könnte irgendwann mal alles weg sein".

Zugleich sieht der Chef des weltgrößten Chemiekonzerns keinen baldigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. "Wir gehen im Moment davon aus, dass es keine deutliche Belebung der Konjunktur für 2026 geben wird." Die deutsche Industrie befinde sich nicht in einem Rückzugsgefecht, sagte Kamieth. "Aber wir agieren heute natürlich defensiver als noch vor fünf oder sieben Jahren."

BASF-Chef äußert sich zur Deindustrialisierungs-Debatte und Konjunktur
12:55 Uhr

Ausfallprämien unverändert - PCE-Index vor US-Zinsentscheid im Blickpunkt

Weiter praktisch unverändert zeigen sich die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Anleihen. Nachdem jüngste Daten vom US-Arbeitsmarkt keinen wirklichen Zwang zu Zinssenkungen signalisierten, steht nun wieder die US-Inflation im Fokus. Am Nachmittag wird der Preisindex der Konsumausgaben im September (PCE-Index) veröffentlicht. Seine Kernrate wird mit 2,9 Prozent auf dem gleichen Niveau wie im Monat zuvor erwartet. Ein Sprung über die Drei-Prozent-Marke dürfte die Zinserwartungen im mittel- und langfristigen Bereich wieder nach oben treiben.

Ausfallprämien unverändert - PCE-Index vor US-Zinsentscheid im Blickpunkt
12:47 Uhr

Neues vom Geldmarkt

Weiter impulslos verläuft das Geschäft am europäischen Geldmarkt. Die Augen richten sich auf die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank am kommenden Mittwoch. Eine Senkung wird fest an den Märkten eingepreist. Wie so häufig dürfte der Fokus auf dem geldpolitischen Ausblick liegen. Derweil geht die Nutzung der Spitzenrefinanzierungsfazilität der Banken weiter zurück. Über diese Fazilität können sich Banken direkt bei der EZB mit Liquidität versorgen, etwa für den Fall von unvorhergesehenen Engpässen. Typisch sind diese Dispositionsgeschäfte allerdings gegen Jahresende. Zuletzt war die Nutzung stark gestiegen.

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(Foto: picture alliance / SZ Photo)

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 1,90 - 2,07 (1,80 - 2,15), Wochengeld: 1,88 - 2,23 (1,88 - 2,23), 1-Monats-Geld: 1,86 - 2,28 (1,86 - 2,28), 3-Monats-Geld: 2,03 - 2,24 (1,90 - 2,30), 6-Monats-Geld: 2,00 - 2,40 (1,99 - 2,39), 12-Monats-Geld: 2,18 - 2,40 (2,05 - 2,45), Euribors: 04.12. 03.11. 3 Monate: 2,0550 2,0290, 6 Monate: 2,1260 2,1130, 12 Monate: 2,2540 2,2510

Neues vom Geldmarkt
12:31 Uhr

Dax wieder über 24.000

Update von der Frankfurter Börse: Am deutschen Aktienmarkt haben bislang die Pfeile überwiegend nach oben gezeigt. Der Dax stieg am Mittag um 0,6 Prozent auf 24.031 Punkte. Der EuroStoxx50 gewann 0,5 Prozent auf 5747 Stellen. Der Euro lag stabil bei 1,1647 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten WTI und Brent veränderten sich ganz leicht nach unten.

Dax wieder über 24.000
12:03 Uhr

Insider: Netflix liegt in Bieterstreit um Warner Bros vorn

Netflix ist Insidern zufolge im Rennen um große Teile von Warner Bros Discovery fast am Ziel. Der Streaminganbieter verhandle exklusiv mit dem New Yorker Medienkonzern über eine Übernahme der Film- und Fernsehstudios sowie der Streaming-Sparte HBO Max, erfuhr Reuters von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person. Je Aktie biete Netflix 28 Dollar vor allem in bar und damit deutlich mehr als der Rivale Paramount. Die beteiligten Unternehmen äußerten sich zunächst nicht auf eine Anfrage dazu. Mit der Offerte liegt Netflix deutlich über der Konkurrenz. Paramount bietet für Warner Bros knapp 24 Dollar je Aktie, allerdings einschließlich der Fernsehsender wie CNN, TNT oder TBS.

Ein Zusammenschluss von Netflix und Warner Bros Discovery könnte die Medienlandschaft grundlegend verändern. Netflix baut seine Geschäfte derzeit über das klassische Abogeschäft hinaus aus und investiert dazu unter anderem in Videospiele und Live-Unterhaltung. Warner Bros Discovery hält unter anderem die Rechte an "Harry Potter" und "Game of Thrones".

Insider: Netflix liegt in Bieterstreit um Warner Bros vorn
11:54 Uhr

Citi-Analysten treiben Stahlaktien nach oben

Gute Nachrichten für deutsche Stahlaktien treiben deren Kurse an. Die Analysten von Citi sehen Licht am Ende des Tunnels und erhöhen die Kursziele im Sektor deutlich. Für Thyssenkrupp auf 13 nach 9,76 Euro, verbunden mit einer Kaufempfehlung. Für Salzgitter setzen sie das Ziel auf 38 von 25 Euro nach oben, die Einstufung hier lautet "Neutral". Thyssenkrupp ziehen um 3,5 Prozent an und Salzgitter um 4,1 Prozent. In Wien geht es für Voestalpine mit einem erhöhten Kursziel um 1,2 Prozent nach oben.

Europäische Abwehrmaßnahmen im Stahlhandel stellen nach Ansicht der Analysten den Haupttreiber für einen Stahlaufschwung im Jahr 2026 dar.

Citi-Analysten treiben Stahlaktien nach oben
11:23 Uhr

Euroraum-BIP-Wachstum nach oben revidiert

Das Wirtschaftswachstum im Euroraum ist im dritten Quartal 2025 etwas höher gewesen als bisher angenommen. Wie Eurostat auf Basis aktueller Berechnungen mitteilte, stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent. Mitte November hatte Eurostat im Rahmen einer zweiten Schätzung ein Plus von 0,2 Prozent gemeldet. Die Jahreswachstumsrate von 1,4 Prozent wurde bestätigt. Im zweiten Quartal war das BIP auf Quartalssicht um 0,1 Prozent gestiegen und im ersten um 0,6 Prozent.

Euroraum-BIP-Wachstum nach oben revidiert
11:03 Uhr

Warum auch 2026 ein gutes Börsenjahr werden kann

Das Börsenjahr 2025 geht so langsam dem Ende entgegen. Ein guter Zeitpunkt also, schon einmal auf das kommende Jahr zu schauen: was wird die Märkte 2026 beschäftigen und was können Anleger vom nächsten Jahr erwarten? Friedhelm Tilgen spricht darüber mit Thomas Kruse von der Fondsgesellschaft Amundi.

Warum auch 2026 ein gutes Börsenjahr werden kann
10:37 Uhr

Deutsche Rüstungsfirmen im Analystenfokus

Für Hensoldt-Papiere geht es etwa 1,2 Prozent nach unten, nachdem die Bank of America der Aktie ihre Kaufempfehlung entzogen hat. Zugleich hoben die Analysten Renk auf "Buy" von "Underweight" an, die Aktie legt 4,5 Prozent zu.

Deutsche Rüstungsfirmen im Analystenfokus
10:14 Uhr

Airbus hängt mit Flugzeugauslieferungen weit hinterher

Airbus hat im November 72 Flugzeuge ausgeliefert und ist damit von seinem kürzlich gesenkten Jahresziel von 790 ausgelieferte Maschinen noch weit entfernt. Seit Jahresbeginn hat der Dax-Konzern 657 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben, wie er nun mitteilte. Airbus muss im Dezember damit noch 133 Auslieferungen schaffen, um ihr selbst gestecktes Ziel zu erfüllen.

Airbus kämpft mit Qualitätsprobleme am Rumpf einiger ihrer A320-Maschinen. Erst vor wenigen Tagen war das Lieferziel für 2025 deshalb um 30 Flugzeuge gekappt worden. Airbus buchte im November 75 Flugzeugbestellungen brutto, im bisherigen Jahresverlauf sind somit insgesamt 797 Bestellungen eingegangen. Aufträge für 97 Flugzeuge wurden storniert.

Airbus hängt mit Flugzeugauslieferungen weit hinterher
09:52 Uhr

Schott-Pharma-Kurs bröckelt deutlich

Aktien von Schott Pharma geben rund vier Prozent nach. Das Unternehmen erwartet im laufenden Geschäftsjahr weiteres Wachstum, das aber geringer ausfallen dürfte als im Jahr zuvor und auch deutlich unter den aktuellen Markterwartungen liegen wird. Außerdem soll die operative Marge sinken.

Schott-Pharma-Kurs bröckelt deutlich
09:34 Uhr

Darauf steuern die Ölpreise zu

Am Rohstoffmarkt verbillige sich die Rohölsorte Brent aus der Nordsee um 0,2 Prozent auf 63,15 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 0,3 Prozent schwächer bei 59,50 Dollar. Damit steuern die Ölpreise auf ein im Wesentlichen unverändertes Ergebnis für die gesamte Woche zu.

Darauf steuern die Ölpreise zu
09:15 Uhr

Das Warten auf den Nachmittag

Der Dax startet kaum verändert in den Wochenschluss. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 23.930 Punkten, nachdem er das gestrige Geschäft mit einem Stand von 23.882 Zählern beendet hatte – und damit auf Wochensicht ins Plus gedreht ist. Wenn dieses bislang auch nur marginal ausfällt.

"Es deutet sich heute ein ruhiger Handel an", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil. "Das liegt unter anderem an den eher mauen Vorgaben der Wall Street", erläutert sie. In Asien waren erneut die Autowerte gesucht, sie hatten gestern auch hierzulande deutlich zugelegt." Im Anlegerfokus dürften laut Wohlfeil vor allem die am Nachmittag anstehenden US-Preisdaten stehen.

Das Warten auf den Nachmittag
08:59 Uhr

Deutsche Industrie überrascht positiv

Die angeschlagene deutsche Industrie hat im Oktober den zweiten Monat in Folge mehr Aufträge erhalten, wofür vor allem ein Großgeschäft für Rüstungsgüter sorgte. Die Bestellungen wuchsen um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Ökonomen hatten nur mit einem Wachstum von 0,4 Prozent gerechnet, nach einem Plus von aufwärts revidierten 2,0 Prozent im September.

Der Zuwachs sei "erneut von Großaufträgen vor dem Hintergrund verteidigungswirtschaftlicher Beschaffungen geprägt", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Bereinigt um deren Einfluss wäre das Plus mit 0,5 Prozent deutlich geringer ausgefallen. Im Bereich Sonstiger Fahrzeugbau - wozu Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge zählen - gab es einen Anstieg von 87,1 Prozent zum Vormonat.

Deutsche Industrie überrascht positiv
08:40 Uhr

"Evolution statt Revolution": Rio-Tinto-Aktie unter Druck

In Sydney gehen Rio Tinto 1,3 Prozent tiefer aus dem Handel. Der Rohstoffriese hatte angekündigt, Kostensenkungen anzustreben und Vermögenswerte verkaufen zu wollen, um das Geschäft zu verschlanken. Die Analysten der UBS kommentieren die Pläne als "evolutionär, nicht revolutionär". Der Ausblick für 2026 entspreche weitgehend den Erwartungen, und es sei keine wesentliche Änderung der Gewinnprognosen zu erwarten.

"Evolution statt Revolution": Rio-Tinto-Aktie unter Druck
08:21 Uhr

Autowerte sind in Asien gefragt 

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Rein elektrisch unterwegs: Hyundais ioniq-Reihe. (Foto: Hyundai)

Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich uneinheitlich, im australischen Sydney hat sich der S&P/ASX 200 mit einem Plus von 0,2 Prozent bereits aus der Woche verabschiedet.

Nachdem sich an den US-Börsen gestern bei den Indizes nur sehr wenig tat und somit klarere Vorgaben fehlen, geht es in Tokio nach dem kräftigen Anstieg vom Vortag deutlicher nach unten. Der Nikkei-Index kommt um 1,2 Prozent zurück auf 50.431 Punkte. Deutlicher nach oben geht es dagegen in Seoul, der Kospi steigt um ein Prozent. Dazu tragen weiter kräftig steigende Kurse im Autosektor bei. Sie profitieren weiter davon, dass die USA die Zölle auf koreanische Fahrzeuge und Autoteile von 25 auf 15 Prozent gesenkt haben. Die Indizes in Shanghai und in Hongkong pendeln derweil um ihre Vortagesschlussstände.

Autowerte sind in Asien gefragt 
08:04 Uhr

US-Inflationsdaten stehen im Fokus

Mit einer Seitwärtsbewegung an Europas Börsen rechnen Händler. Der Dax-Futures handelt am frühen Morgen rund 50 Punkte höher. Der Markt warte auf die US-Zinsentscheidung nächste Woche. Bis dahin werde sich nicht mehr viel tun. Fondsmanager seien ohnehin nur noch darauf bedacht, ihre gute Perfomance ins kommende Jahr zu retten, dies dürfte die Risikobereitschaft weiter senken, heißt es.

Heute dürfte der Markt verstärkt vor allem auf den US-Preisindex der Konsumausgaben (PCE-Deflator) achten. In der Kernrate wird wie im Monta zuvor ein Preisanstieg um 2,9 Prozent erwartet. Ein höherer Wert könnte der Argumentation für eine Zinssenkung entgegenstehen. Allerdings sind die Preisdaten wegen des Shutdowns veraltet, sie stammen aus dem September.

US-Inflationsdaten stehen im Fokus
07:47 Uhr

Netflix im Bieterkampf um Warner vorn

Netflix liegt Medienberichten zufolge vorn im Bieter-Wettstreit um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers. Netflix habe das höchste Gebot eingereicht, berichtete der Nachrichtensender CNN, der selbst zum Medienkonzern Warner Bros. Discovery gehört. Warner verhandele nun exklusiv mit Netflix, schrieben der Finanzdienst Bloomberg und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen.

Warner Bros. hatte sich im Oktober offiziell zum Verkauf gestellt, nachdem mehrere Übernahmeangebote eingegangen waren. Zum Konzern gehören neben den Hollywood-Studios und dem Streaming-Dienst HBO Max auch mehrere Fernsehsender. Netflix ist den Berichten zufolge nur am Produktions- und Streaming-Geschäft interessiert. Warner wollte die Sender aber ohnehin ursprünglich in eine eigenständige Firma abspalten.

Netflix im Bieterkampf um Warner vorn
07:31 Uhr

Schott Pharma kappt Ausblick

Schott Pharma wird das kommende Jahr nach eigener Einschätzung schlechter abschließen als bisher am Markt prognostiziert. Für 2026 erwarte Schott ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von zwei bis fünf Prozent und eine Ebitda-Marge von rund 27 Prozent. Das weiche von den aktuellen Markterwartungen von 8,2 Prozent Wachstum und 28,8 Prozent Marge ab, erklärte der Mainzer Hersteller von Behältern für die Pharmabranche.

Schott Pharma kappt Ausblick
07:12 Uhr

Drohnen-Primus droht US-Verkaufsverbot

Der chinesische Drohnenhersteller DJI hat vom US-Kongress und der amerikanischen Regierung einen zügigen Abschluss einer Sicherheitsüberprüfung oder eine Verlängerung der Prüfungsfrist bis zum 23. Dezember gefordert. Andernfalls droht dem weltgrößten Drohnenhersteller die Aufnahme in die sogenannte "Covered List" der US-Kommunikationsbehörde FCC, was einem Verkaufsverbot für neue Modelle in den USA gleichkäme.

In einem Brief an den Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, warnte DJI, eine Versäumnis gefährde einen kritischen Sektor und damit amerikanische Arbeitsplätze sowie die öffentliche Sicherheit. "Mehr als 80 Prozent der über 1800 staatlichen und lokalen Strafverfolgungs- und Notfallbehörden der Nation, die Drohnenprogramme betreiben, verwenden DJI-Technologie; diese Programme sind unmittelbar gefährdet", schrieb das Unternehmen zudem.

Im September war DJI vor einem US-Gericht mit dem Versuch gescheitert, von einer Liste des US-Verteidigungsministeriums gestrichen zu werden. Auf dieser werden Unternehmen geführt, die mutmaßlich mit dem chinesischen Militär zusammenarbeiten.

Drohnen-Primus droht US-Verkaufsverbot
06:54 Uhr

Das ist los im frühen Devisenhandel

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 155,12 Yen und legt leicht auf 7,0702 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8036 Franken vor. Händler warten auf die Veröffentlichung von US-Inflationsdaten, die die Entscheidung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche beeinflussen könnten. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1646 Dollar und ezgt leicht auf 0,9358 Franken an.

Das ist los im frühen Devisenhandel
06:35 Uhr

Chinas "Nvidia" mit TraumStart

Die Furcht vor einer baldigen Zinserhöhung in Japan schickt die Börse in Tokio auf Talfahrt. Der Nikkei-Index gibt 1,5 Prozent auf 50.279,84 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notiert 1,3 Prozent niedriger bei 3354,91 Zählern. An den chinesischen Märkten halten sich die Anleger zurück. Der Shanghai Composite bleibt mit 3.878,99 Stellen fast unverändert, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen um 0,1 Prozent auf 4551,81 Punkte steigt.

Im Fokus der Anleger steht die japanische Notenbank (BOJ), nachdem die Rendite für zehnjährige japanische Staatsanleihen auf 1,94 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 2007 gestiegen war. "Ein Grund für den Anstieg der Zehn-Jahres-Rendite ist die wachsende Spekulation, dass die Bank of Japan auf ihrer Dezembersitzung die Zinsen anheben könnte", sagt die Nomura-Strategin Maki Sawada.

Für Gesprächsstoff sorgt in Schanghai das Börsendebüt des Chip-Entwicklers Moore Threads. Die Aktie des von Analysten als "Chinas Nvidia" bezeichneten Unternehmens eröffnete bei 650 Yuan und damit mehr als fünfmal so hoch wie der Ausgabepreis von 114,28 Yuan. Das Debüt wird als Zeichen für Pekings Bestreben gewertet, die technologische Eigenständigkeit angesichts der US-Exportbeschränkungen voranzutreiben. "Das Zeitalter der KI treibt die Nachfrage nach Grafikprozessoren rasant an", sagt Analyst Fan Zhiyuan vom Brokerhaus Sinolink Securities.

Chinas "Nvidia" mit TraumStart
06:17 Uhr

Konsumflaute in Japan

Die japanischen Privathaushalte haben im Oktober unerwartet weniger Geld ausgegeben und damit die Spekulationen über eine baldige Zinserhöhung gedämpft. Die Ausgaben sanken um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Regierung mitteilte. Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg von einem Prozent gerechnet. Auch im Vergleich zum Vormonat gingen die Ausgaben mit 3,5 Prozent überraschend stark zurück. Die Daten gelten als wichtiger Indikator für die japanische Notenbank (BOJ), die darüber entscheiden muss, ob sie noch im Dezember die Zinsen anhebt oder damit bis zum kommenden Jahr wartet. Anhaltend hohe Inflation und ein schwacher Yen hatten zuletzt die Erwartung einer Zinserhöhung geschürt.

Konsumflaute in Japan
06:00 Uhr

Das Ziel ist klar

Der Dax ist auf dem Weg zur 24.000. Der deutsche Börsenleitindex, der bis inklusive Wochenmitte mehr als ein halbes Prozent eingebüßt hatte, wetzte diese Scharte im gestrigen Geschäft wieder aus. Er legte am Ende 0,8 Prozent zu, schloss mit 23.882 Punkten. Die Hoffnung auf eine Jahresendrally trieb die Kurse an, wie es aus dem Handel hieß. Befeuert werde diese von einer fast schon sicheren Zinssenkung in den USA in der kommenden Woche.

Zum heutigen Wochenschluss könnte der Dax also durchaus einen Angriff auf die psychologisch wichtige 24.000er-Marke wagen. Allerdings steht nicht viel auf der Agenda. Neben frischen Daten zum deutschen Auftragseingang und zum Umsatz in der Industrie blicken die Anleger auch nach Berlin, denn: Der Bundestag will das Steueränderungsgesetz 2025 beschließen, das eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie sowie eine höhere Pendlerpauschale vorsieht. Die Umsatzsteuer für Speisen soll demnach dauerhaft auf sieben Prozent reduziert und die Entfernungspauschale auf 38 Cent ab dem ersten Kilometer erhöht werden. Das Gesetz sieht zudem vor, dass Beiträge an Gewerkschaften leichter von der Steuer abgesetzt werden können und die Höchstbeträge für steuerbegünstigte Parteispenden verdoppelt werden. Das Vorhaben muss auch noch den Bundesrat passieren.

Das Ziel ist klar