Donnerstag, 22. August 2019Der Börsen-Tag

mit Kai Stoppel
17:53 Uhr

Dax büßt Teil der Vortagsgewinne wieder ein

Dax
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Der Zug des Dax zur 12.000er-Marke kommt erneut zum Erliegen. Mit einem Minus von 0,5 Prozent geht der deutsche Leitindex auf 11.747 Punkte zurück und gibt damit einen Teil seiner Gewinne vom Vortag wieder ab.

Marktteilnehmern zufolge fehlen Impulse nach oben. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich im August zwar leicht belebt - abzulesen an besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes. Die kriselnde Industrie bremst aber weiter die Dynamik der Gesamtwirtschaft.

Der Euro gibt wie auch die Aktien zwischenzeitlich gesehene kleine Gewinne wieder ab und notiert bei 1,1080 Dollar. Die Anleihen kommen nach den positiven Daten von ihren frühen Hochs zurück, die Renditen steigen also. Dämpfend auf die Stimmung wirkt, dass das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung keine Klarheit über den weiteren geldpolitischen Kurs geliefert hat.

Im Rennen um die Aufzugssparte von Thyssenkrupp laufen sich einem Magazin-Bericht die Interessenten warm. Mehrere namhafte Finanzinvestoren interessierten sich für den Geschäftsbereich, schreibt das Manager Magazin. Das Vorhaben des Konzerns, einen Teil des Aufzuggeschäfts an die Börse zu bringen, werde damit immer unwahrscheinlicher. Für die Aktie geht es um 5,6 Prozent nach oben. Sie ist damit größter Gewinner im Dax.

Weit oben landen auch Deutsche Bank mit einem Aufschlag von 1,9 Prozent. Continental legen um 1,1 Prozent zu. Auf der Verliererseite stehen SAP - mit einem Minus von 2,2 Prozent sind sie der schwächste Dax-Wert. Vonovia büßen 1,4 Prozent ein.

Der Parketthandel in Frankfurt ist geschlossen, ein weiterer Börsen-Tag geht damit zu Ende. Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend. Ihr Kai Stoppel.

17:11 Uhr

Nestlé setzt auf Vitamine - und zwar personalisierte

Nestle
Nestle 95,00

Wenn ich Nestlé höre, denke ich unwillkürlich an Schokolade. In allen Formen und, na ja, Farben. Aber Nestlé ist natürlich ein gigantischer Nahrungsmittelkonzern, der noch viele andere Produkte im Sortiment hat. Vermehrt zielen diese auf den Aspekt "gesund".

Und Nestlé baut sein Geschäft mit Gesundheitsprodukten weiter aus - nun übernimmt der Schweizer Konzern die 2017 gegründete US-Firma Persona mit 29 Beschäftigten. Diese bietet personalisierte Vitaminpräparate an, wie Nestlé mitteilte. Die neue Tochter ergänzt das Angebot des Vitaminherstellers Atrium, den Nestlé ebenfalls übernommen hatte.

16:46 Uhr

Steigt VW bei Tesla ein? Wolfsburger dementieren

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Ist VW-Chef Herbert Diess als "größter Tesla-Fan der Autoszene"?

(Foto: picture alliance/dpa)

Und gleich noch eine Meldung zu Volkswagen - und auch eine weitere zu Tesla: Denn der Wolfsburger Autobauer hat Spekulationen über eine Beteiligung des Konzerns am US-Elektroautobauer Tesla zurückgewiesen. Ein VW-Sprecher bezeichnete einen entsprechenden Bericht als "gegenstandslos".

In einem Bericht des "Manager-Magazin" wurde VW-Chef Herbert Diess als "größter Tesla-Fan der Autoszene" bezeichnet. Diess glaube, dass VW von Teslas Batterie- und vor allem Softwarekompetenz profitieren könne, wird ein Diess-Vertrauter in dem Blatt zitiert: "Er würde sofort einsteigen, wenn er könnte."

Die Hürde sei nicht finanzieller Natur, sondern eine Zustimmung der VW-Großaktionäre. Daher kursierten am Markt Gerüchte um einen möglichen Vorstoß der Wolfsburger in Richtung des US-Elektroautobauers. Tesla-Papiere verteuern sich minimal, VW-Aktien liegen leicht im Plus.

16:29 Uhr

Wie man nachhaltig fürs Alter investiert

Investitionen in Waffen und Rüstung kommen für viele Anleger nicht in Frage. Immer mehr suchen bei der privaten Altersvorsorge ethisch-ökologische Standards. Sogenannte ESG-Kriterien sollen eine Orientierung bieten. Wie Anleger nachhaltig für die private Rente sparen können, bespricht Bianca Thomas mit Stefanie Linhardt von der Axa.

 

15:53 Uhr

Ein Satz von Merkel treibt das Pfund nach oben

In der Hoffnung auf Bewegung im festgefahrenen Brexit-Streit steigen Anleger wieder in das Pfund Sterling ein. Die britische Währung verteuert sich am Donnerstagnachmittag um bis zu 1,1 Prozent auf 1,2265 Dollar.

Auslöser der Rally war die Äußerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, man habe bis zum offiziellen Brexit-Datum am 31. Oktober Zeit, um eine Lösung für die Irlandfrage zu finden. Das künftige Grenzregime zwischen der britischen Provinz Nordirland und der Republik Irland ist der Hauptstreitpunkt in den Verhandlungen über die Beziehungen nach einem EU-Austritt Großbritanniens.

Commerzbank-Analystin Esther Reichelt bezeichnete die aktuelle Kursreaktion als überzogen. "Der Markt springt leicht auf positive Nachrichten an." In diesem Falle sei es die prinzipielle Bereitschaft zu Gesprächen. "Einer Lösung sind wir aber noch keinen Schritt näher."

 

15:47 Uhr

Wall Street startet etwas fester

Mit leichten Gewinnen eröffnet die Wall Street heute das Marktgeschehen. Doch sind die Blicke vor allem auf die Rede von US-Notenbankpräsident Jerome Powell am Freitag gerichtet. Dagegen hatte das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung am Vorabend etwas enttäuscht. Im Anschluss waren die Indizes am Vorabend von ihren Tageshochs leicht zurückgekommen, schlossen aber gleichwohl deutlicher im Plus.

Der Dow-Jones-Index verbessert sich kurz nach der Eröffnung um 0,5 Prozent auf 26.336 Punkte. Der S&P-500 steigt um 0,4 Prozent und der Nasdaq-Composite legt um 0,3 Prozent zu.

Gute Geschäftszahlen gibt es erneut aus dem Einzelhandelssektor, die auch den Gesamtmarkt weiter stützen. Nach Lowe's und Target hat nun auch Nordstrom mit Quartalszahlen überzeugt. Der Einzelhändler meldete zwar einen Umsatz- und Gewinnrückgang, doch fielen die Kennziffern besser als befürchtet aus. Die Aktie steigt um 11,8 Prozent.

15:15 Uhr

E-Zigaretten geraten ins Visier - Tabak-Aktien unter Druck

Philip Morris
Philip Morris 76,34

Untersuchungen des US-Repräsentantenhauses zu E-Zigaretten macht Anleger nervös. Die Aktien der Tabakkonzerne Altria und Philip Morris fallen im vorbörslichen US-Geschäft um bis zu 0,8 Prozent. In London büßen die Titel von British American Tobacco und Imperial Brands bis zu zwei Prozent ein.

Ein Ausschuss des US-Parlaments verlangt von E-Zigarettenanbietern wie Juul, an dem unter anderem Altria beteiligt ist, Angaben zu Untersuchungen über mögliche Nebenwirkungen und Marketing-Praktiken. Parallel dazu untersucht die US-Seuchenbehörde CDC in 153 Fällen den möglichen Zusammenhang schwerwiegender Lungenerkrankungen mit dem Genuss von E-Zigaretten.

14:47 Uhr

"Spam"-Anbieter Hormel macht Anleger froh

Mit Dosenfleische Anleger glücklich machen? Das gelingt Hormel Foods, bei dessen Aktien Anleger heute zugreifen. Die Papiere des Anbieters von "Spam"-Dosenfleisch steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 2,9 Prozent. Grund sind die bekräftigten Gesamtjahresziele des US-Unternehmens.

Im abgelaufenen Quartal lag der Gewinn den Angaben zufolge mit 0,37 Dollar je Aktie knapp über den Markterwartungen. Der Umsatz traf sie mit 2,3 Milliarden Dollar punktgenau.

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Fleisch aus der Dose - nicht jedermanns Geschmack.

(Foto: imago/Joko)

 

14:09 Uhr

Volkswagen verpasst sich ein neues Logo

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Der Volkswagen-Konzern bekommt - erstmals seit 2012 - ein neues Logo. Leider kann ich es Ihnen heute noch nicht zeigen, da der Konzern es der Öffentlichkeit erst zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) präsentieren will. Die IAA beginnt am 12. September 2019.

Aber immerhin beschreiben VW-Manager schon mal, wie es aussehen wird: Ohne den bisherigen 3D-Effekt, dafür mit einem unten nicht angebunden "W" soll es leichter wirken. Wir glauben, wir haben eine Ikone geschaffen", sagte Jochen Sengpiehl, Marketingchef von Volkswagen Pkw. "Wir müssen uns auch verjüngen als Marke."

Anstelle eines Werbespruchs wird es ein Sound-Logo geben, als neue Markenstimme wurde die Synchronsprecherin von Scarlett Johansson, Luise Helm, engagiert. In der Tradition von Käfer und Golf soll darüber hinaus der vollelektrische ID.3 zum neuen Gesicht von VW werden.

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Das alte Logo.

(Foto: imago images / Schöning)

 

13:45 Uhr

Thyssenkrupp-Aktie springt nach Medienbericht nach oben

Thyssenkrupp
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Seit mehr als anderthalb Jahren geht es bergab für die Aktie von Thyssenkrupp - doch dann gibt es so Tage wie heute, an denen wieder alles zu stimmen scheint: Mit einem Plus von mehr als fünf Prozent ist Thyssenkrupp mit Abstand größter Gewinner in einem mittlerweile wieder positiven Dax.

Der Grund: Thyssenkrupp hat einem Magazin-Bericht zufolge Gespräche mit Finanzinvestoren über einen Verkauf der Aufzugssparte aufgenommen. "Erste informelle Gespräche laufen", berichtete das "Manager-Magazin" vorab ohne Angaben von Quellen.

Vor Wochen gab es bereits Berichte, dass KKR, CVC und Advent Interesse am Erwerb haben. Das "Manager-Magazin" nannte zudem Apollo und Carlyle. Thyssenkrupp wollte dies nicht kommentieren. Vorstandschef Guido Kerkhoff hatte berichtet, dass es ein großes Interesse von Investoren gebe.

13:38 Uhr

Nach Stromausfall in Berlin - Börsen-Tag wieder am Start

Liebe Leser,

leider wurde auch der Börsen-Tag Opfer eines massiven Stromausfalls in Berlin-Mitte. Aber ab sofort geht es weiter mit Neuigkeiten aus den Märkten und Nachrichten, welche die Börsen bewegen.

Ihr Kai Stoppel

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11:17 Uhr

Mehr als 20 Stunden Flug - Qantas plant längste Direktverbindung

Qantas
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Die australische Fluglinie Qantas plant mehrere Ultra-Langstreckenflüge ohne Passagiere von New York und London nach Sydney, um zu testen, welche Auswirkungen diese auf den menschlichen Körper haben, berichtet "Bloomberg". Bei den Geisterflügen werden lediglich ein Mitarbeiter mit an Bord sein.

Ab Oktober sollen die längsten Direktflüge simuliert werden, teilte Qantas mit. Die 40 Passagiere und Crew-Mitglieder werden dabei eine Reihe von medizinischen Tests über sich ergehen lassen müssen.

Im Jahr 2022 will Airline dann die ersten kommerziellen Flüge auf den Strecken anbieten. Ein Flug von London nach Sydney soll mehr als 20 Stunden dauern. Von New York nach Sydney sind es immerhin noch rund 18 Stunden.

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Die Testflüge werden mit Flugzeugen des Typs Boeing Dreamliner absolviert, teilte Qantas mit.

(Foto: picture alliance / dpa)

 

10:47 Uhr

Baut Tesla Fabrik in Niedersachsen? Zwei Städte in engerer Wahl

Tesla
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In Europa will Tesla eine Fabrik zum Bau seiner Elektroautos errichten - und möglicherweise könnte die Standortentscheidung auf Niedersachsen fallen. Das US-Unternehmen habe sich auch in Niedersachsen umgeschaut, teilte das Wirtschaftsministerium in Hannover mit.

Auf der Grundlage des Anforderungsprofils von Tesla seien potenzielle Standorte präsentiert worden, so das Ministerium. Nach Informationen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" stehen Emden und das Emsland auf der Liste der Standort-Kandidaten ganz oben.

"Ich würde mich über ein Engagement des Unternehmens und die damit verbundenen neuen Arbeitsplätze in unserem Land freuen", sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann von der CDU. Wann Tesla eine Entscheidung trifft, ist nach Ministeriumsangaben noch unklar.

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Tesla-Chef Elon Musk wurde von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann bereits mehrfach auf die Standortvorteile Niedersachsens aufmerksam gemacht.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

10:17 Uhr

Konjunktur - Neue Daten für Deutschland überraschen

Während in den letzten Wochen die Angst vor einer Rezession in Deutschland um sich greift, sorgen neue Konjunkturdaten - die sogenannten Einkaufsmanagerindizes - für ein wenig Erleichterung.

Aus ihnen geht hervor: Die deutsche Industrie, derzeit das Sorgenkind unter den Sektoren, hat ihre Talfahrt im August etwas abgebremst. Der Markit-Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg überraschend um 0,4 auf 43,6 Punkte. Erst ab Werten von 50 signalisiert das Barometer allerdings ein Wachstum.

Der Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister hielt sich deutlich über dieser Marke, auch wenn er um 0,1 auf 54,4 Punkte nachgab. Das Barometer für die gesamte Privatwirtschaft - das Industrie und Dienstleister zusammenfasst - kletterte um 0,5 auf 51,4 Punkte.

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09:51 Uhr

Handelskrieg mit China - Trump: "Bin der Auserwählte"

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Trump zum Handelskrieg: "Einer musste es machen."

(Foto: imago images / UPI Photo)

Dass US-Präsident Donald Trump sein Licht unter den Scheffel stellt, würde wohl niemand behaupten - nun hat er sich selbst als den "Auserwählten" bezeichnet. Befragt zum Handelskonflikt mit China sagte Trump am Mittwoch: "Das ist nicht mein Handelskrieg. Das ist ein Handelskrieg, der schon lange von anderen Präsidenten hätte geführt werden müssen. Jemand musste es machen."

Dann hob Trump seine Augen zum Himmel, breitete die Arme aus und sagte "Ich bin der Auserwählte." Es machte allerdings den Eindruck, als würde es dies scherzhaft meinen.

Die USA und China stecken seit über einem Jahr in einem erbitterten Handelsstreit fest und überzogen sich seitdem gegenseitig mit Strafzöllen auf Waren im dreistelligen Milliardenwert.

09:27 Uhr

Dax sinkt nach schwammigen Fed-Protokollen

Dax
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Wie nach den Ereignissen am gestrigen Abend zu erwarten war, startet der Dax am Morgen leicht im Minus. Anleger hatten sich nämlich von den Fed-Protokollen des zinsentscheidenden Offenmarktausschusses erhofft, dass sie die Erwartungen weiterer Zinssenkungen in den USA eindeutig bestätigen würden.

Aber daraus wurde nichts. Vielmehr zeigten die Protokolle, dass die US-Währungshüter zuletzt unentschlossen waren. Sicher scheint: Die jüngste Zinssenkung im Juli soll nicht der Auftakt zu einer Reihe von Senkungen sein - was in der Regel positiv für den Aktienmarkt ist. Da das jedoch am Markt von einigen erwartet und somit eingepreist wurde, verliert der Dax am Morgen 0,5 Prozent und sinkt auf 11.747 Punkte.

Mehr Klarheit über den weiteren Kurs der Fed wird es möglicherweise am Freitag auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole geben. Dort wird Fed-Chairman Jerome Powell eine Rede halten - und dann wissen Anleger vielleicht besser, wohin die Zins-Reise in den USA geht.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an kai.stoppel(at)nachrichtenmanufaktur.de.

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08:54 Uhr

US-Zinspolitik spiegelt sich auch in Ölpreisen wider

Rohöl (WTI)
Rohöl (WTI) 58,62

Die Ölpreise sind im frühen Handel leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 60,09 US-Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 16 Cent auf 55,52 Dollar. An den Finanz- und Rohstoffmärkten rückt die Geldpolitik immer stärker in den Mittelpunkt. Heute beginnt im amerikanischen Jackson Hole die viel beachtete Fachkonferenz der US-Notenbank Fed. An den Märkten werden Hinweise auf den geldpolitischen Kurs erwartet, insbesondere von einem Auftritt von Fed-Chef Jerome Powell am Freitag.

Die Zinspolitik der US-Notenbank hat aufgrund der Größe der amerikanischen Wirtschaft und des US-Finanzmarkts erhebliche Auswirkungen auf die globale Wirtschaftsentwicklung und damit auch auf die Erdölnachfrage.

08:27 Uhr

Euro nach Fed-Protokoll etwas schwächer

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Der Euro hat im frühen Handel moderat nachgegeben. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1085 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1104 Dollar festgesetzt. Der US-Dollar legte gegenüber vielen Währungen etwas zu.

Marktteilnehmer verwiesen auf das Protokoll zu jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank, das am Mittwochabend veröffentlicht wurde. Darin bekräftigte die Zentralbank ihre Haltung, wonach die Zinssenkung von Ende Juli - die erste seit gut zehn Jahren - als Vorsorge gegen künftige Risiken zu verstehen sei. Die Markterwartungen von zwei weiteren Zinssenkungen in diesem Jahr wurden etwas gedämpft, weshalb der Dollar zulegte.

08:03 Uhr

Dax-Anleger legen Verschnaufpause ein

Dax
Dax 13.146,74

Der deutsche Aktienmarkt dürfte zunächst eine Verschnaufpause einlegen. Zum Auftakt des alljährlichen Notenbanker-Treffens in Jackson Hole wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Am Mittwoch hatte er dank Spekulationen auf neue Anschub-Hilfen für die Weltwirtschaft 1,3 Prozent im Plus bei 11.802,85 Punkten geschlossen.

Vom Treffen der führenden Notenbanker im US-Bundesstaat Wyoming erhoffen sich Börsianer neue Hinweise auf die Geldpolitik von EZB, Fed & Co. Highlight der Veranstaltung ist eine Rede des US-Notenbankchefs Jerome Powell am Freitag. Die Protokolle zum jüngsten Zinsentscheid im Juli zeigten, dass die Währungshüter unentschlossen waren: Während "ein paar" Mitglieder des zinsentscheidenden Offenmarktausschusses für eine stärkere Zinssenkung von einem halben Prozentpunkt oder mehr waren, sprachen sich "mehrere" dafür aus, den Leitzins überhaupt nicht anzufassen.

Auf dem Terminplan stehen zudem die Stimmungsbarometer der deutschen und europäischen Einkaufsmanager und Zahlen zum europäischen Verbrauchervertrauen.

07:21 Uhr

Trump knöpft sich Autobauer Ford vor

Ford
Ford 9,11

US-Präsident Donald Trump hat den US-Autohersteller Ford für seine Unterzeichnung an einem Spritspar-Abkommen mit dem Bundesstaat Kalifornien kritisiert. Firmengründer Henry Ford wäre "sehr enttäuscht, wenn er sehen würde, dass seine Nachkommen ein deutlich teureres Auto bauen wollen, das viel unsicherer ist und nicht so gut funktioniert, weil sie sich nicht gegen Kalifornien stellen wollen", schrieb Trump auf Twitter. Den aktuellen Führungspersönlichkeiten im Unternehmen warf er zudem Schwäche vor.

Neben Ford haben auch Honda, BMW und Volkswagen eine freiwillige Vereinbarung zu strengeren Verbrauchsregeln für Autos mit Kalifornien unterzeichnet.

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06:50 Uhr

Unsicherheit über Fed-Zinskurs lastet auf Asiens Börsen

Nikkei
Nikkei 23.440,09

Unsicherheit über den weiteren Kurs der US-Notenbank Fed belastet die asiatischen Aktienmärkte. Die Protokolle zum jüngsten Zinsentscheid im Juli zeigten, dass die Währungshüter unentschlossen waren: Während "ein paar" Mitglieder des zinsentscheidenden Offenmarktausschusses für eine stärkere Zinssenkung von einem halben Prozentpunkt oder mehr waren, sprachen sich "mehrere" dafür aus, den Leitzins überhaupt nicht anzufassen. "Die wichtigste Aussage der Protokolle ist, dass der Zinsschritt um 25 Basispunkte eine Kalibrierung war, eine Anpassung in einem Zyklus, und nicht der Beginn einer Reihe von Zinssenkungen", sagte Rodrigo Catril, Zinsstratege bei der National Australia Bank.

Vor dem Notenbankertreffen in Jackson Hole und der Veröffentlichung der Protokolle des jüngsten Treffens der Europäischen Zentralbank (EZB) gingen daher viele Investoren in Wartestellung. Der 225 Werte umfassende Nikkei notierte am Mittag 0,1 Prozent im Plus bei knapp 20.648 Zählern. Der chinesische Leitindex bewegte sich kaum. Der Dollar legte zu und notierte bei 106,46 Yen. Der Euro wurde kaum verändert zum späten New Yorker Handel mit 1,1087 Dollar gehandelt. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9835 Franken je Dollar und 1,0895 Franken je Euro gehandelt.

06:30 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht