Mittwoch, 29. April 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
17:38 Uhr

Dax springt über 11.000 - Autoaktien hui - Wirecard pfui

Dax
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An den europäischen Börsen hat heute gute Handelslaune geherrscht. Stützend auf die Kurse wirkten erste Ergebnisse der Phase-3-Studie für das Medikament Remdesivir des US-Biotechunternehmens Gilead. Remdesivir habe den primären Endpunkt der Studie erreicht. Dies weckte an den Märkten Hoffnungen, gilt doch das Medikament als Hoffnungsträger im Kampf gegen Covid-19. Ignoriert wurden dagegen schwache BIP-Zahlen aus den USA für das erste Quartal.

Keine großen Auswirkungen hatte auch die Abstufung der Bonität Italiens durch die Ratingagentur Fitch. Fitch hat die Kreditwürdigkeit um eine weitere Stufe auf "BBB-" heruntergenommen, damit werden die Anleihen des Euro-Landes nur noch eine Stufe über Ramschniveau bewertet.

In Frankfurt schloss der Dax 2,9 Prozent höher bei 11.108 Punkten. Der Leitindex bekam in den letzten Handelsminuten noch eine Art zweite Luft. Der MDax legte um 2,6 Prozent auf 23.406 Zähler zu. Der TecDax gewann durch die schwache Wirecard-Aktie nur 0,9 Prozent auf 2880 Stellen. Der EuroStoxx50 rückte um 2,3 Prozent auf 3000 Punkte vor. Im Blick der Börsianer stand noch die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend, von der sich der Markt ein klares Bekenntnis zur weiteren geldpolitischen Unterstützung in der Krise verspricht.

Für Autoaktien ging es europaweit nach Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nach oben. Der CDU-Politiker hatte Kaufprämien für Autos in Aussicht gestellt. Das Spitzentreffen der Autoindustrie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 5. Mai stattfinden. Daimler gewannen 6,7 Prozent, BMW und VW je 5,8 Prozent.

Wirecard
Wirecard ,61

Für Wirecard ging es nach dem Absturz vom Dienstag um weitere 8,1 Prozent nach unten. "Das Vertrauen in den Vorstand ist weg", sagt ein Marktteilnehmer mit Blick darauf, dass Wirecard KPMG nicht alle geforderten Unterlagen für die Untersuchung liefern konnte. Der aktivistische Investor Chris Hohn hat laut "Financial Times" nun den Rücktritt des Wirecard-Vorstandschefs Markus Braun verlangt.

Keine wirklich neuen Informationen sahen Händler in den Zahlen von Airbus, die im MDax notierte Aktie verteuerte sich trotzdem um 10,4 Prozent. Im Gefolge stiegen im Dax MTU um 10,5 Prozent.

17:17 Uhr

Coronavirus beschert Spotify viele neue Nutzer

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der weltgrößte Musikstreamingdienst Spotify ist in der Coronavirus-Pandemie stärker gewachsen. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer sei um 31 Prozent auf 286 Millionen gestiegen, teilte das Unternehmen mit Sitz in Schweden mit. Davon hätten 130 Millionen den Premiumdienst abonniert, für den monatliche Gebühren fällig werden. Dies waren mehr als erwartet.

Der Umsatz des Musikstreaming-Pioniers, der inzwischen mit Angeboten von Apple, Amazon sowie Tencent Music konkurriert, stieg zum Jahresstart um 22 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Dagegen legten die Werbeeinnahmen - entgegen der Erwartung des Managements - nicht zu. Spotify begründete dies auch mit den Auswirkungen der Corona-Krise.

17:01 Uhr

Erneute Abwärtskorrektur des Dax ist möglich

Der Dax zeigt weiter einen gewissen Trend zur Erholung. Aber wie nachhaltig ist das wirklich? Ob es bald auch schon wieder nach unten gehen könnte, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Lothar Albert vom Magazin Traders.

16:35 Uhr

Lufthansa bekommt Staatsgarantien in der Schweiz

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(Foto: picture alliance / dpa)

Im Ringen um die Solvenz des Lufthansa-Konzerns gibt es einen ersten Erfolg in der Schweiz. Die dortige Regierung will Kredite für die beiden schweizerischen Luftfahrtunternehmen Swiss und Edelweiss über 1,5 Milliarden Schweizer Franken durch eine Bürgschaft zu 85 Prozent absichern, wie der Dax-Konzern in einer Adhoc-Mitteilung mitteilte. Das Parlament in Bern muss dem allerdings auf seiner Sitzung Anfang Mai noch zustimmen.

Die Kredite werden von einem Bankenkonsortium zu marktüblichen Konditionen gewährt und haben eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren. Die Lufthansa sichert den Kredit durch ihre Aktien an den beiden Airlines ab. Das Geld darf nicht anderweitig im Konzern verwendet werden, und die Lufthansa muss in den nächsten fünf Jahren auf etwaige Dividenden der beiden Airlines verzichten. Die Verhandlungen der Lufthansa mit den Regierungen in Deutschland, Österreich und Belgien laufen unterdessen "intensiv" weiter.

16:23 Uhr

Pandemie entzieht Hunderten Millionen die Lebensgrundlage

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Näherinnen in Bangladesch.

(Foto: dpa)

Rund 1,6 Milliarden Arbeiterinnen und Arbeitern in der Schattenwirtschaft droht nach UN-Angaben wegen der Corona-Pandemie der Verlust ihrer Existenzgrundlage. Bereits im ersten Monat der Krise dürften die Löhne von insgesamt zwei Milliarden Menschen, die einer ungeregelten Arbeit ohne Sozial- und Krankenversicherung nachgingen, im Schnitt um etwa 60 Prozent eingebrochen sein, erklärte die Internationale Arbeitsorganisation (Ilo).

Die Lage sei inzwischen schlimmer als noch vor drei Wochen angenommen, erklärte die Ilo. So gehe man jetzt davon aus, dass die Zahl der weltweit geleisteten Arbeitsstunden im zweiten Quartal um 10,5 Prozent unter der des letzten Vorkrisen-Quartals liegen werde. Das entspreche etwa 305 Millionen Vollzeit-Arbeitsplätzen.

15:55 Uhr

Chinas Kommunisten pimpen Provinz Hubei mit aller Macht auf

China will der als ursprüngliches Epizentrum der Corona-Pandemie geltenden Provinz Hubei mit seiner Hauptstadt Wuhan mit massiven Hilfen wieder auf die Beine helfen. Dazu werde es ein ganzes Bündel an Fördermaßnahmen in Bereichen wie Steuern, Krediten und Außenhandel geben, kündigte das Politbüro der Kommunistischen Partei nach Angaben des Staatsfernsehens an. So soll die Entwicklung in den Bereichen Autobau, 5G und künstliche Intelligenz beschleunigt werden.

Allein in der Elf-Millionen-Metropole Wuhan ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 40,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen, in der Provinz um 39,2 Prozent. Die gesamte Provinz, in der Ende 2019 die ersten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bekanntgeworden waren, war wochenlang vom Rest des Landes abgeriegelt worden. Die Maßnahmen wurden erst am 8. April aufgehoben.

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(Foto: dpa)

15:38 Uhr

Wall Street startet mit ordentlichem Plus

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(Foto: AP)

Die US-Börsen sind mit deutlichen Zugewinnen in den heutigen Handel gestartet. Der Dow Jones legte in den ersten Minuten um 1,6 Prozent auf 24.488 Punkte zu. Der marktbreite S&P-500 kletterte um 1,9 Prozent auf 2918 Stellen. Auch an der Wall Street wächst die Hoffnung, dass das Gilead-Mittel Remdesivir im Kampf gegen Covid-19 eingesetzt werden könnte. Der Einbruch der US-Wirtschaftsleistung war von den Börsianern bereits eingepreist worden.

Bei Boeing ließen sich Investoren von einem Quartalsverlust nicht verschrecken. Die Papiere stiegen um 5,3 Prozent, weil der Flugzeugbauer sich optimistisch äußerte, genügend Geld aufzutreiben, um die Virus-Krise zu meistern. Für die Titel der Kaffeehauskette Starbucks ging es dagegen ein knappes Prozent bergab. Die Geschäftszahlen hätten zwar weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb ein Analyst.

15:23 Uhr

Boeing in tieferer Krise als erwartet

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat auch im ersten Quartal einen Verlust geschrieben. Bereits im Schlussquartal 2019 hatte das anhaltende Flugverbot für den Problemflieger 737 Max dem Konzern einen Verlust beschert, nun kommen noch die Auswirkungen der Corona-Krise hinzu.

In den ersten drei Monaten des Jahres verbuchte Boeing einen Nettoverlust von 641 Millionen US-Dollar oder 1,11 Dollar je Aktie, nach einem Gewinn von 2,15 Milliarden oder 3,75 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Auf bereinigter Basis lag der Verlust bei 1,70 Dollar je Aktie. Der Umsatz brach um 26 Prozent auf 16,91 Milliarden Dollar ein. Analysten hatten einen bereinigten Verlust von 1,60 Dollar je Aktie bei Einnahmen von 17,33 Milliarden erwartet.

Vorstandschef Dave Calhoun bestätigte in einem Memo an die Mitarbeiter Medienberichte, wonach Boeing wegen der Krise rund zehn Prozent seiner Stellen abbauen wolle. Besonders stark werde in der Verkehrsflugzeugsparte sowie im Servicebereich gestrichen. Insgesamt hat der Konzern weltweit rund 160.000 Mitarbeiter.

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15:06 Uhr

Neue Remdesivir-Hoffnung hebt Dax über 11.000

Eine Ampulle des Medikamentes Remdesivir. Foto: Ulrich Perrey/dpa-POOL/dpa/Archivbild

(Foto: Ulrich Perrey/dpa-POOL/dpa/Archivbild)

Der deutsche Aktienmarkt hat am Nachmittag seine Gewinne kräftig ausbauen können. Im Handel wurde auf die Nachricht verwiesen, dass das Biotech-Unternehmen Gilead bald Ergebnisse der Phase-3-Studie für Remdesivir vorlegen wolle. Das antivirale Medikament gilt als Hoffnungsträger im Kampf gegen Covid-19. Remdesivir habe den primären Endpunkt der Studie erreicht. Dies weckt Hoffnungen im Markt. Ignoriert werden dagegen schwache US-BIP-Zahlen für das erste Quartal. Im Handel heißt es dazu, dass die Anleger die Augen nach vorn richteten.

Der Dax stieg um 2,2 Prozent auf 11.030 Punkte. Der EuroStoxx50 kletterte um 1,4 Prozent auf 2974 Stellen.

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14:45 Uhr

Coronavirus lässt US-Wirtschaft einbrechen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal wegen der Coronavirus-Pandemie geschrumpft. Von Januar bis einschließlich März ging die Wirtschaftsleistung auf das Jahr hochgerechnet im Vergleich zum Vorquartal um 4,8 Prozent zurück, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte.

Im vierten Quartal 2019 war die weltgrößte Volkswirtschaft noch mit soliden 2,1 Prozent gewachsen. Inzwischen warnen Experten aber, dass den USA der stärkste Wachstumseinbruch seit der Weltwirtschaftskrise vor fast 100 Jahren droht.

*Datenschutz

Die Coronavirus-Pandemie hatte sich in den USA ab März zugespitzt. Ab Mitte März begannen viele Bundesstaaten, für die Wirtschaft verheerende Ausgangsbeschränkungen zu verhängen. Seither haben in den USA mehr als 26 Millionen Menschen ihren Job verloren. Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote inzwischen bei etwa 15 Prozent liegen dürfte. Die Regierung befürchtet für das zweite Quartal einen noch drastischeren Wirtschaftseinbruch - womöglich sogar ein Schrumpfen um bis zu 30 Prozent.

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14:03 Uhr

Britische Modekette muss Vermögenswerte verkaufen

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Der Umsatz der britischen Modekette Next ist aufgrund der Corona-Pandemie im ersten Quartal gewaltig eingebrochen. Wegen der Schließung aller Geschäfte und auch einer zeitweiligen Schließung des Online-Betriebs fiel der Umsatz um 41 Prozent.

Next erklärte, dass der Rückgang der Verkäufe bisher schneller und stärker ausgefallen sei als das Unternehmen in seinem Stresstest im März angenommen hatte. Die Modekette erhöhte deshalb ihre liquiden Mittel durch den Verkauf von Vermögenswerten sowie durch die Aussetzung von Aktienrückkäufen und Dividendenzahlungen. Der Konzern geht davon aus, dass seine Finanzen daher genauso sicher seien wie im März angenommen, wenn nicht sogar noch sicherer.

13:49 Uhr

Bosch erwartet massiven Einbruch bei Autoproduktion

Der weltweit größte Autozulieferer Bosch rechnet bei einer weltweiten Rezession durch die Corona-Pandemie mit einem starken Rückgang der Autoproduktion. Auf Basis der bislang bekannten Effekte sei mit einem Minus von mindestens 20 Prozent zu rechnen, erklärte der Konzern. Damit stimmt Bosch in etwa mit der Einschätzung des Prognosehauses IHS Markit überein, das mit 22 Prozent weniger Pkw-Absatz rechnet.

  • "Wir stellen uns auf eine globale Rezession ein, die auch unsere Geschäftsentwicklung 2020 deutlich belasten wird", erklärte Bosch-Finanzchef Stefan Asenkerschbaumer.

Im ersten Quartal sei der Umsatz der Bosch-Gruppe um 7,3 Prozent gesunken, allein im März seien die Erlöse um 17 Prozent abgesackt.

13:15 Uhr

Grüne Vorzeichen an der Wall Street

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(Foto: imago images/Pacific Press Agency)

Nach den gestrigen Verlusten wird die Wall Street mit Aufschlägen zu Handelsbeginn erwartet. Der Future auf den S&P-500 legt vorbörslich 0,8 Prozent zu. Bestimmendes Thema ist und bleibt weiterhin die Coronavirus-Krise und die Auswirkungen der Pandemie auf die globale Wirtschaft. Die Anleger hoffen, dass das schlimmste überstanden ist, nachdem immer mehr Länder die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie lockern wollen.

BIP-Daten für das erste Quartal dürften vor Handelsbeginn veranschaulichen, wie hart der Lockdown die US-Wirtschaft getroffen hat. Ökonomen prognostizieren hier einen heftigen Einbruch. Auch die Einschätzung der US-Notenbank Fed zum Zustand der US-Wirtschaft wird mit Spannung erwartet. Anleger rechnen mit einem klaren Bekenntnis der Fed zur weiteren Stützung der US-Wirtschaft. Bereits vor Handelsbeginn werden Zahlen von Spotify, General Electric und Boeing erwartet.

13:00 Uhr

Spritpreise sinken zehnte Woche in Folge

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(Foto: picture alliance/dpa)

Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Während die Ölanleger wegen der niedrigen Preise leiden, freuen sich die Autofahrer. Wegen der Corona-Krise mit ihren negativen Auswirkungen auf den Ölmarkt sind die Spritpreise in Deutschland indes weiter gefallen. Sie sanken im bundesweiten Durchschnitt die zehnte Woche in Folge, wie der ADAC mitteilte. Ein Liter Super E10 kostete demnach 1,136 Euro - 2,4 Cent weniger als in der Vorwoche.

Der Dieselpreis näherte sich nach Angaben des Automobilklubs indes der Marke von einem Euro. Er lag im Schnitt bei 1,040 Euro – das sind 3,8 Cent weniger als in der Vorwoche.

12:34 Uhr

Gespräche zu Staatshilfen für Lufthansa dauern länger

Lufthansa
Lufthansa 8,49

Bei den Verhandlungen der Bundesregierung mit der Lufthansa über Staatshilfen in der Corona-Krise zeichnet sich laut Insidern kein schnelles Ergebnis ab. Eine Einigung sei in den nächsten ein bis zwei Wochen zu erwarten, hieß es aus Verhandlungskreisen.

Die zuständigen Ministerien hätten dem wegen der Corona-Krise angeschlagenen Dax-Konzern diese Woche mehrere Möglichkeiten für staatliche Hilfen unterbreitet. Die Details müssten nun ausgehandelt und mit der EU-Kommission abgestimmt werden, die am Ende noch grünes Licht geben muss. Die Lufthansa-Aktie notierte kurz nach Mittag 0,6 Prozent tiefer.

12:13 Uhr

Airbus zieht Kurzarbeitskarte - wohl keine Staatshilfen nötig

Airbus wird wegen der Corona-Krise voraussichtlich bald Tausende Beschäftigte in der Bundesrepublik in Kurzarbeit schicken. Auch in Frankreich werde wohl auf Tausende weitere Mitarbeiter Kurzarbeit zukommen, sagte Konzernchef Guillaume Faury in Toulouse. Im ersten Quartal fuhr der Flugzeugbauer wegen der Folgen der Pandemie 481 Millionen Euro Verlust ein.

Finanziell sei der Flugzeugbauer gegen die Krise gewappnet, sagte Finanzchef Dominik Asam. Er gehe davon aus, dass der Konzern keine Staatshilfen benötigen werde. Der Kurs der Airbus-Aktie legte am Vormittag um 0,8 Prozent zu.

Airbus
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11:54 Uhr

Telekom und SAP sollen Corona-App bauen

Nun ist auch klar, wer die Corona-App programmieren soll: Mit einer dezentralen Software-Architektur und den Fokus auf Transparenz werden die Telekom und SAP damit beauftragt. Die Zeit drängt nun für beide Dax-Unternehmen.

11:35 Uhr

Reisebranche "ausgebombt" - Reisewarnung stört nicht mehr

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Die Verlängerung der Reisewarnung bis zum 14. Juni durch die Bundesregierung kann den Sektor Travel and Leisure nicht mehr belasten. Der Stoxx-Branchenindex steht mit plus 0,8 Prozent auf der Gewinnerseite.

  • "Mit der Verlängerung war zu rechnen, und die Branche ist ausgebombt", sagt ein Marktteilnehmer.

Carnival gewinnen mehr als 10 Prozent, Easyjet 3 Prozent und Tui 2,9 Prozent. Auf der anderen Seite geben IAG nach ihrem Quartalsbericht 3,4 Prozent ab. Hier hatte es aber auch schon schlimmer ausgesehen.

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11:05 Uhr

Stromverbrauch signalisiert Einbruch bei Industrieproduktion

Der Stromverbrauch in Deutschland hat seit dem weitgehenden Stillstand in großen Teilen der Wirtschaft spürbar nachgelassen, teilt das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) mit.

  • "Der Stromverbrauch wird stark von der Industrieproduktion beeinflusst und deutet dort auf einen Einbruch seit dem Lockdown um rund 20 Prozent hin."

Während der Zeit des "harten Lockdowns vom 23. März bis zum 19. April" lag der deutsche Stromverbrauch an Werktagen im Schnitt um 7,5 Prozent unter dem normalerweise zu erwartenden Wert - "mit deutlich fallender Tendenz", schätzen die Forscher und Regierungsberater auf Basis amtlicher Daten. Seit den Lockerungen ab dem 20. April habe sich der Stromverbrauch wieder etwas erhöht und liege nun im Schnitt 6,6 Prozent unter den Erwartungen.

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(Foto: imago images/Jochen Tack)

10:52 Uhr

Siemens Healthineers kann Corona-Tests in Europa ausliefern

Eine Virologin testet Proben auf das Coronavirus. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

(Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild)

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers kann mit der Auslieferung seiner Molekular-diagnostischen Tests zur Erkennung des neuartigen Coronavirus in Europa beginnen. Man habe die nötige Registrierung vorgenommen, teilte das Unternehmen in Erlangen mit. Damit sei der Test für die diagnostische Nutzung freigegeben.

Bei dem Test handelt es sich um einen Frühtest, der den Virus erkennen kann, auch wenn die Person noch keine Symptome zeigt. Bislang war der Test nur für die Forschung freigegeben. Siemens Healthineers will nun die Produktionskapazität aufstocken und ab Mai mehr als 1,3 Millionen Tests ausliefern.

10:27 Uhr

Auto-Lobbyverband verlangt Kaufprämien

Wie soll die Hilfe für die gebeutelte Autoindustrie aussehen? Der Lobbyverband VDA wies Forderungen zurück, dass Unternehmen der Branche in der Krise keine Dividenden zahlen sollen. Dies wäre "sicher nicht der richtige Schritt", sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller im Deutschlandfunk. Für die Firmen sei auch wichtig, die Aktionäre an Bord zu halten, etwa um sich vor Übernahmen aus dem Ausland zu schützen. Über mögliche Ausschüttungen müsse jedoch verantwortungsbewusst entschieden werden. Zugleich plädierte die ehemalige CDU-Politikerin für Pkw-Kaufprämien, damit die verunsicherten Verbraucher zu Anschaffungen motiviert werden.

Für heute ist eine Konferenz der Regierungschefs der Autoländer Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen geplant. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine massive Unterstützung der Autobranche in der Coronakrise. Er sei "für eine sehr umfassende Strategie, wie wir der Automobilität helfen", sagte der CSU-Chef.

10:10 Uhr

Wirecard-Aktie schmiert ab - Hedgefonds schießt gegen Konzernchef

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(Foto: dpa)

Erneute Kursturbulenzen bei Wirecard: Der Aktienkurs des Zahlungsdienstleisters ist am Vormittag bei hohen Umsätzen in der Spitze um knapp 14 Prozent eingebrochen. Zeitweise wurde der Handel der Papiere im freien Fall angehalten. Nach dem rasanten Rutsch bis auf 84,08 Euro kurz nach Börseneröffnung verringerte sich der Verlust der Aktien und notierte aktuell 6,8 Prozent tiefer.

Nach der Enttäuschung über die Sonderuntersuchung der KPMG-Wirtschaftsprüfer hatten die Titel gestern bereits einen Absturz von rund 26 Prozent erlebt. Für erneute Unruhe bei den Anlegern sorgte am Mittwoch die Forderung des prominenten Hedgefonds-Manager Chris Hohn nach der Absetzung von Wirecard-Chef Markus Braun.

  • "Wir sind der Ansicht, dass der Aufsichtsrat rechtlich verpflichtet ist einzugreifen. Unserer Meinung nach besteht der notwendige Eingriff nun darin, den CEO von allen Führungsaufgaben zu entbinden", schrieb Hohn an den Wirecard-Aufsichtsrat.
  • "Das Problem ist, dass Wirecard ohne Braun nichts ist", sagte ein Händler.
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09:51 Uhr

Öl-Aktien laufen gut

Am Vormittag lagen Öl-Aktien liegen an der Spitze der Gewinner. Der Stoxx-Oil-and-Gas legte um 1,2 Prozent zu. Kurzfristig trieb die Erholung bei den Ölpreisen die Kurse. Auch längerfristig gelten die Aussichten als gut.

Einerseits führe der zurückliegende Ölpreis-Crash zu einer Marktbereinigung auf der Angebotsseite über niedrigere Investitionen und Insolvenzen, hieß es am Markt. Auf der anderen Seite dürften niedrigere Investitionen auf der Nachfrage-Seite den Trend aus fossilen Energien heraus bremsen.

09:35 Uhr

Auch British Airways dünnt aus - Tausende Jobs fallen weg

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British Airways hat erhebliche Einschnitte bei den Beschäftigten infolge der Corona-Auswirkungen angekündigt. Bis zu 12.000 Stellen könnten im Zuge einer Umstrukturierung gestrichen werden, kündigte die Fluggesellschaft an. Damit könnte mehr als ein Viertel der Jobs wegfallen, die Fluggesellschaft beschäftigt insgesamt etwa 45.000 Mitarbeiter. Über die Pläne habe der Konzern die Gewerkschaft informiert. Es dürfte voraussichtlich mehrere Jahre dauern, bis sich der Flugverkehr wieder normalisiere, so das Unternehmen zur Begründung.

Der Mutterkonzern der Airline, die IAG, berichtete zudem über einen hohen Millionenverlust im ersten Quartal. Den operativen Fehlbetrag bezifferte das Unternehmen auf 535 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte IAG noch einen Gewinn von 135 Millionen Euro erzielt. Der Konzern kündigte zudem an, dass der Verlust im nächsten Quartal noch deutlich höher ausfallen werde.

09:30 Uhr

Deutsche Bank fährt in diesem Jahr auf Sicht

Die Deutsche Bank stellt sich wegen der Corona-Krise auf weitere Belastungen im Jahresverlauf ein. Es sei noch zu früh, um abzusehen, ob man wie ursprünglich geplant vor Steuern aus der Verlustzone herauskommen werde, sagte Finanzchef James von Moltke. Das Marktumfeld habe sich durch das Coronavirus verändert und die Risikovorsorge für ausfallgefährdete Kredite werde in den kommenden Monaten weiter steigen.

  • "Der Start ins Jahr war zwar besser als erwartet, aber es ist noch nicht abzusehen, wie sich der Rest vom Jahr entwickelt", sagte von Moltke.
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09:11 Uhr

Dax startet mit Plus - Wirecard-Aktie erneut tiefrot

Nach den gestrigen kräftigen Zugewinnen backt der deutsche Aktienmarkt heute kleinere Brötchen. Der Dax eröffnete den Handel mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 11.838 Punkte. Der MDax stieg um 0,5 Prozent auf 22.928 Zähler. Der TecDax fiel dagegen leicht um 0,2 Prozent auf 2850 Stellen. Der EuroStoxx50 notierte 0,3 Prozent höher bei 2940 Punkten.

Nach Quartalberichten legten VW und Daimler um 2,8 beziehungsweise 2,1 Prozent zu. Deutsche Bank verteuerten sich um 2,3 Prozent. Ganz schwach waren erneut Wirecard mit minus 9,8 Prozent.

Wirecard
Wirecard ,61

08:54 Uhr

Ölpreise gehen hoch - eine Menge fließt aber in die Lager

Die Ölpreise sind im frühen Handel gestiegen und haben damit an die Erholung vom Vorabend angeknüpft. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 21,25 Dollar. Das waren 79 Cent mehr als gestern. Der Preis für die US-Sorte WTI stieg um 1,62 Dollar auf 13,96 Dollar je Barrel. Zwischenzeitlich war der Preis für US-Öl am Dienstagvormittag bis an die Marke von 10 US-Dollar gefallen.

Trotz der leichten Erholung bleibt die Unsicherheit am Rohölmarkt bestehen. Einer wegen der Corona-Pandemie wegbrechenden Nachfrage steht nach wie vor ein viel zu hohes Angebot gegenüber. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Erdöl in die verbliebenen freien Lager fließt.

08:39 Uhr

Airbus schreibt rote Zahlen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat wegen der Corona-Pandemie im ersten Quartal einen Verlust von fast einer halben Milliarde Euro gemacht. Das Minus in den ersten drei Monaten des Jahres belief sich auf 481 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte unter dem Strich noch ein Gewinn von 40 Millionen Euro gestanden.

Der Umsatz sank in der Krise um 15,2 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro, wie Airbus weiter mitteilte. Wegen der Corona-Krise lieferte der Flugzeugbauer im ersten Quartal 40 Maschinen weniger aus als im ersten Quartal 2019. Die Fluggesellschaften stecken wegen der Coronavirus-Pandemie in einer schweren Krise; entsprechend wenig neue Maschinen werden gekauft.

08:11 Uhr

VW will operativ Geld verdienen

Europas größter Autobauer Volkswagen rechnet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr mit einem massiven Gewinnrückgang. Das operative Ergebnis werde 2020 "gravierend" sinken, aber positiv sein, kündigte der Wolfsburger Konzern. Die Umsatzerlöse dürften deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen. "Der Volkswagen Konzern steuert fokussiert und entschlossen durch diese beispiellose Krise", wird Finanzchef Frank Witter zitiert.

VW Vorzüge
VW Vorzüge 139,06

Im ersten Quartal habe die Pandemie das Geschäft des Dax-Konzerns "erheblich beeinträchtigt". "Wir haben zahlreiche Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Kosten zu senken sowie die Liquidität zu sichern und sind finanziell weiter robust aufgestellt", ergänzte Witter.

Wie vor zwei Wochen mitgeteilt, sank der Umsatz in den ersten drei Monaten auf Jahressicht um acht Prozent auf rund 55 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis brach um gut drei Viertel auf etwa 900 Milllionen Euro ein.

07:56 Uhr

Daimler verdient noch Geld

Daimler
Daimler 48,20

Der Autobauer Daimler hat sich im ersten Quartal trotz der Auswirkungen des Coronavirus bei sinkenden Umsätzen in der Gewinnzone gehalten. Unter dem Strich blieben von 2,1 Milliarden Euro im Vorjahr allerdings noch 94 Millionen Euro übrig. Die zurückhaltende Einschätzung für den weiteren Jahresverlauf, die der Dax-Konzern bereits vergangene Woche bei Vorlage von Quartals-Eckzahlen abgab, wurde bekräftigt.

"Daimler hat daher das erste Quartal mit einem positiven Ergebnis und einer robusten Liquidität abgeschlossen", sagte Konzernchef Ola Källenius. Die Einnahmen fielen in den ersten drei Monaten um sechs Prozent auf 37,2 Milliarden Euro. Besonders deutlich flaute das Geschäft im Lkw- und Busgeschäft ab: Die Einnahmen sackten um 14 Prozent ab. Wie bereits bekannt, brach das Konzern-Ebit um knapp 80 Prozent auf 617 Millionen Euro ein.

07:33 Uhr

Deutsche Bank rutscht knapp in die Verlustzone

Deutsche Bank
Deutsche Bank 8,12

Die Deutsche Bank ist im ersten Quartal unter dem Strich in der Verlustzone stecken geblieben. Nach Abzug von Zinszahlungen für Nachranganleihen erwirtschaftete Deutschlands größtes Geldhaus ein Minus von 43 Millionen Euro, wie es mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte noch ein Gewinn von 97 Millionen in den Büchern gestanden. Im gesamten Vorjahr hatten die Frankfurter einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro erzielt - es war der fünfte Jahresverlust in Folge.

Vor allem im Investmentbanking lief es gut - hier stiegen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast ein Fünftel auf 2,34 Milliarden Euro. Bereits Sonntagnacht hatte die Deutsche Bank einen Vorsteuerergebnis von 206 Millionen Euro bekannt gegeben.

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07:19 Uhr

Corona drückt Airbus tief ins Minus

Airbus
Airbus 67,72

Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hat im ersten Quartal tiefrote Zahlen geschrieben. Grund ist der weltweite Einbruch der Luftfahrt-Industrie angesichts der Coronavirus-Pandemie. Viele Fluggesellschaften wollen ihre Aufträge bei Airbus verschieben oder stornieren.

  • In den drei Monaten per Ende März ging der Umsatz auf Jahressicht  um 15 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro zurück.
  • Das operative Ergebnis (Ebit) halbierte sich auf 281 Millionen Euro.
  • Unter dem Strich wies der Konzern einen Nettoverlust von 481 Millionen Euro aus.
  • Die Nettocashposition belief sich per Ende März auf 3,59 Milliarden Euro, zum Jahresende 2019 waren es noch 12,5 Milliarden gewesen.

"Wir befinden uns jetzt inmitten der schwersten Krise, die die Luft- und Raumfahrtindustrie je gesehen hat", sagte Airbus-Chef Guillaume Faury. Seine Die Jahresprognose und den Dividendenvorschlag hatte der europäische Boeing-Rivale bereits am Ende März zurückgezogen.

06:51 Uhr

Dax fester erwartet - Anleger hoffen auf weitere Hilfen

Marktteilnehmer rechnen mit einer Fortsetzung der Erholung in Europa. Der deutsche Leitindex Dax wird vorbörslich in der Nähe des Hochs vom Vortag erwartet, als er mit 10.897 Punkten den höchsten Stand seit dem Beginn des Lockdown markiert hatte. Auch der Euro-Stoxx-50 könnte die Konsolidierung der vergangenen Handelstage nun beenden, das wäre oberhalb von 2956 Punkten der Fall.

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Dax 12.645,75

Gestützt wird die Stimmung weiterhin von der schrittweise Lockerung des Lockdown. Im Blick steht nun zunächst die Sitzung der US-Notenbank, von der sich der Markt ein klares Bekenntnis zur weiteren geldpolitischer Unterstützung in der Krise verspricht. Zunächst dürfte die Fed allerdings die Wirkung der bisherigen Maßnahmen abwarten. "Im Vorfeld der Fed nimmt die Risikobereitschaft deutlich zu", sagt ein Marktteilnehmer. Auch die Ölpreise ziehen am Morgen deutlich an. Die Preise für Industriemetalle legen ebenfalls überwiegend zu.

Gestützt wird die Stimmung laut Marktteilnehmern auch von Spekulationen um ein Infrastrukturprogramm über 600 Milliarden Dollar in China. Kaum Einfluss hat dagegen die Berichtssaison, weil schwache Zahlen und Ausblicke als eingepreist gelten. Sie läuft weiterhin auf Hochtouren. Die Investmentgesellschaft von Warren Buffet setzt bereits auf eine Erholung der Unternehmensgewinne nach der Krise. Deshalb dürften auch schwache US-BIP-Zahlen am Nachmittag die Märkte nicht sonderlich beeinflussen.

06:18 Uhr

Asien-Börsen mit Lockerungszuversicht

An den Asiatischen Börsen fassen Anleger wieder Vertrauen. Hintergrund ist die Lockerung der Corona-Beschränkungen in vielen Teilen der Welt, darunter in den USA, Europa und Australien sowie Neuseeland. Dennoch zeigten sich Analysten in Bezug auf die Aktienrallye vorsichtig. "Die Erholung der globalen Aktienkurse gegenüber den März-Tiefs ging nicht mit einer Ausweitung der Marktbreite einher", sagt Jefferies-Analyst Sean Darby.

Die Ratingagentur Moody's geht davon aus, dass die Volkswirtschaften der G20 in diesem Jahr um 5,8 Prozent schrumpfen und diese sich auch 2021 wahrscheinlich nicht auf den Stand vor dem Virusausbruch erholen werden.

Orientierungshilfe suchten die Investoren auch bei der US-Notenbank Federal Reserve, die am heutigen Mittwoch zum Abschluss ihrer zweitägigen Sitzung eine Grundsatzerklärung abgeben soll. Die Europäische Zentralbank tagt morgen. Analysten sagten, es sei unwahrscheinlich, dass die Fed angesichts des bisherigen Umfangs ihrer Bemühungen, den wirtschaftlichen Schäden durch das Coronavirus entgegenzuwirken, weitere wichtige politische Schritte unternehmen würde.

Die Börse in Tokio hat aufgrund eines Feiertages geschlossen. Die Börse in Shanghai lag 0,4 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,5 Prozent.