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Australien ist sich sicher: Schiffe suchen MH370 "in richtiger Richtung"

Viel ist spekuliert und gerechnet worden - doch rund 20 Monate nach dem Verschwinden ist der Absturzort des Malaysia-Airlines-Fluges MH370 unbekannt. Australien beruft sich auf neueste Forschungsergebnisse und sieht alte Vermutungen bestätigt.

Eine Grafik zeigt das vermutete Absturzgebiet im südlichen Indischen Ozean.
Eine Grafik zeigt das vermutete Absturzgebiet im südlichen Indischen Ozean.(Foto: dpa)

Die Suche nach dem seit März 2014 vermissten Malaysia-Airlines-Flugzeug läuft nach Angaben Australiens im richtigen Gebiet. Vize-Premierminister Warren Truss sagte, eine erneute Prüfung aller Daten habe die bisherigen Annahmen zum vermutlichen Absturzort bestätigt. "Die neue Forschung bekräftigt, dass wir in der richtigen Richtung suchen, sie verwendete eine andere Methodik und ist zu denselben Ergebnissen gekommen", sagte Truss.

Dies stärke die Hoffnung, dass das abgestürzte Flugzeug eines Tages gefunden werde. Für den neuen Bericht wurden unter anderem Kommunikationsdaten und meteorologische Daten ausgewertet, um eine wahrscheinliche Flugbahn zu errechnen.

Die Malaysia-Airlines-Maschine war am 8. März 2014 auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord von den Radarschirmen verschwunden. Es wird vermutet, dass sie vom Kurs abwich und nach stundenlangem Flug mit leerem Tank in den südlichen Indischen Ozean stürzte. Eine Flügelklappe der Maschine wurde Ende Juli auf der Insel La Réunion angeschwemmt. Die Gründe, die für den mysteriösen Absturz genannt wurden, reichen von einem Terrorangriff über eine Entführung bis hin zu technischen Problemen.

Noch immer suchen drei Schiffe in einem 120.000 Quadratkilometer großen Seegebiet nach dem Wrack. Wie die zuständige Koordinierungsstelle mitteilte, erschweren die Wetterbedingungen die Suche. Es werde aber erwartet, dass der Beginn des Sommers auf der Südhalbkugel die Suche in dem Seegebiet erleichtert.

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Quelle: n-tv.de

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