DTM-Spitzenreiter Wittmann verliert Punkte
BMW verzichtet auf eine Berufung gegen den Wertungsausschluss von DTM-Spitzenreiter Marco Wittmann. Das sagte BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt in der Sport1-Motorsportsendung "Boxenfunk". Auch Mercedes will nicht mehr gegen die Disqualifikation von Daniel Juncadella vorgehen, erklärte Teamchef Ulrich Fritz. Beim Rennen der Deutschen Tourenwagen Masters am Sonntag auf dem Hungaroring hatten die Sportkommissare beide Fahrer wegen eines Regelverstoßes am Unterboden ihrer Autos disqualifiziert. Wittmanns Vorsprung auf Audi-Pilot Edoardo Mortara beträgt vor dem Saisonfinale in Hockenheim nun noch 14 Zähler.
Ex-Quarterback Tebow feiert Baseball-Traumdebüt

Dem früheren Quarterback Tim Tebow ist nach seinem Wechsel vom Football zum Baseball ein Traumstart gelungen. Beim ersten Einsatz am Schlagmal für ein Minor-League-Team des MLB-Klubs New York Mets schlug der 29-Jährige direkt einen Homerun. Tebow spielt bis Oktober in der Instructional League in Port St. Lucie/Florida und versucht dort, sich für die neue Saison in der Major League Baseball zu empfehlen. Tebow, 2007 als bester College-Footballer mit der Heisman Trophy ausgezeichnet, hat von 2010 bis 2013 in der Football-Profiliga NFL für die Denver Broncos und die New York Jets gespielt. Wegen der Inszenierung seiner Religiosität wurde Tebow "Gottes Quarterback" genannt. Zuletzt hatte er 2005 an der Highschool Baseball gespielt.
Südafrikanischer Tennisprofi lebenslang gesperrt
Wegen versuchter Spielmanipulation ist der südafrikanische Tennisprofi Joshua Chetty durch den Weltverband ITF lebenslang gesperrt worden. Der 21-Jährige, aktuell die Nummer 1857 der Weltrangliste, räumte vor der Integrity Unit ein, einem anderen Spieler im November 2015 bei einem unterklassigen Turnier im südafrikanischen Stellenbosch Geld für schlechte Leistungen geboten zu haben. Dieser Spieler, der anonym blieb, rief daraufhin die ITF an.
Kerber verliert Spiel 2 als Nr. 1
Deutschlands Tennis-Star Angelique Kerber hat ihr zweites Spiel als Nummer eins der Weltrangliste verloren. Die 28-Jährige aus Kiel unterlag beim WTA-Turnier in Wuhan/China im Achtelfinale der Tschechin Petra Kvitova nach über drei Stunden Spielzeit mit 7:6 (12:10), 5:7, 4:6. Kvitova trifft im Viertelfinale nun auf die an Nummer elf gesetzte Britin Johanna Konta. "Ich denke, am Ende gibt es keinen Verlierer. Ich habe heute alles gegeben. Ich habe bis zum Ende gekämpft", sagte Kerber: "Mein Aufschlag war heute nicht der beste. In den wichtigen Momenten habe ich zwei, drei einfache Fehler gemacht. Das war im zweiten Satz und dritten Satz der Knackpunkt."
Nach Allardyce-Sturz - weitere Enthüllungen angekündigt

Einen Tag, nachdem Reporter des britischen "Daily Telegraph" Englands Fußball-Nationaltrainer Sam Allardyce mit heimlich gefilmten Aussagen zu Fall gebracht haben, hat das Blatt weitere Enthüllungen angekündigt. Acht aktuelle und ehemalige Premier-League-Trainer hätten den Recherchen zufolge Schmiergeld für Spielertransfers erhalten, schrieb die Zeitung. Sie berief sich auf Aussagen von Spielervermittlern. Details würden in den kommenden Tagen veröffentlicht, sagte ein "Telegraph"-Sprecher. Darunter sei auch der Name eines Co-Trainers, der von Undercover-Reportern umgerechnet 5800 Euro (5000 Pfund) an Schmiergeld entgegengenommen haben soll. Das Blatt habe "umfassende Beweise" für Korruption im Fußball gefunden, hieß es.
Werders Kapitän will Nouri als Trainer
Alexander Nouri, Aushilfstrainer beim Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen, erfreut sich bei seinen Spielern offenbar einer gewissen Beliebtheit. "Es gibt keinen in der Mannschaft, der sagt: Wir wollen unbedingt einen Trainerwechsel", sagte Kapitän Clemens Fritz. Offiziell suchen die Verantwortlichen nach der Beurlaubung von Viktor Skripnik immer noch einen Nachfolger.

Nouri, eigentlich für Werders Drittligateam verantwortlich, hatte die Profis übergangsweise übernommen und seitdem mit 1:2 gegen Mainz verloren und mit 2:1 gegen Wolfsburg gewonnen. Am Samstag nun beim SV Darmstadt 98 soll er wieder auf der Bank sitzen. "Er ist sehr, sehr motiviert und engagiert und führt sehr, sehr viele Gespräche", lobte Fritz. "Wir als Mannschaft haben sehr, sehr gut mit Alexander Nouri zusammengearbeitet." Werders Sportchef Frank Baumann hatte zuletzt über die Trainersuche gesagt: "Es kann sein, dass Alex Nouri das ist. Es kann aber auch sein, dass wir einen Trainer finden, der besser passt zur aktuellen Situation von Werder Bremen."
Hoeneß: Lahm ist einer wie ich
Uli Hoeneß, designierter Präsident des FC Bayern, sucht Parallelen - und findet sie auch. Wo? Falsche Frage. Bei wem? Philipp Lahm. Der spielt bei den Münchnern für Geld Fußball und hat im Zuge seiner stringenten Karriereplanung angekündigt, 2018 damit aufzuhören. Nun vermutet Hoeneß keineswegs exklusiv, dass Lahm danach bleibt, wo er ist und als Funktionär weitermacht. Wir zitieren aus der "Sport-Bild":
"Es gibt tatsächlich Parallelen zu meinen Anfängen als Manager. Ich habe mich da hineingearbeitet, weil es immer mein Traum war, bei Bayern München diesen Job zu machen."
"Dass ich diese Ambitionen nun auch bei Philipp sehe, freut mich da natürlich."
"Wenn Philipp hier nicht nur der Repräsentant werden will, sondern jemand, der auch etwas zu sagen hat, dann muss er die Fähigkeit mitbringen, sich vernetzen zu können."
"Was mir besonders gefällt ist, dass er nicht nur seinen Namen spazieren trägt, und hofft, dass alles mit dem Etikett 'Weltmeister Philipp Lahm' von allein läuft, sondern er sich in die Dinge richtig einarbeitet."
TV-Bilder überführen St.-Pauli-Kapitän

Kapitän Lasse Sobiech vom Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli ist wegen einer Tätlichkeit während der 0:2-Niederlage im Duell bei Union Berlin aufgrund der TV-Bilder nachträglich für zwei Spiele gesperrt worden. Zudem muss der 25-Jährige nach dem Urteil des DFB-Sportgerichts 5000 Euro Strafe zahlen.
Sobiech hatte in einer Szene, die Schiedsrichter Robert Kampka entgangen war, nachgetreten. St. Pauli hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
Kaymer freut sich auf "sehr spezielle" Atmosphäre
Respekt vor der Aufgabe, Vorfreude auf die Stimmung: Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer nimmt seine vierte Teilnahme beim Ryder Cup mit gemischten Gefühlen in Angriff. "Der Druck ist enorm, man spielt ja für einen ganzen Kontinent", sagte der 31-Jährige aus Mettmann: "Die Atmosphäre ist jedoch sehr speziell."
In Chaska im US-Bundesstaat Minnesota treten ab Freitag die jeweils zwölf besten Golfer aus den USA und Europa gegeneinander an.
Zuletzt hatte Kaymer mit seinen Kollegen dreimal in Serie triumphiert, in diesem Jahr sind aber gleich sechs Novizen im Team das Titelverteidigers.
"Erfahrung ist immer gut, andererseits aber auch Unbekümmertheit. Ich denke, wir haben dieses Jahr eine richtig gute Mischung", sagte Kaymer, der vom Teamkapitän Darren Clarke mit einer von insgesamt drei Wildcards ausgestattet worden war.
Kaymer: "Ich habe die vergangenen Wochen und Monate hart für die Nominierung gearbeitet."
Schwänzt Ibrahimovic die Euro-League für Kurzurlaub?

Nach Manchester Uniteds Fehlstart in die Europa League ist am Donnerstag ein Sieg gegen Lugansk Pflicht. Doch offenbar kann José Mourinho gut und gerne auf seinen Superstar Zlatan Ibrahimovic verzichten.
Laut "Mirror" erhielt der Schwede von seinem Trainer die Genehmigung für einen Kurzurlaub in Italien.
Dort wurde er der "Gazzetta dello Sport" zufolge in einem Restaurant gesichtet, das zum Teil seinem früheren Teamkollegen Clarence Seedorf gehört.
Bisher spielte Ibrahimovic in jedem Ligaspiel durch - auch bei der 0:1-Pleite gegen Feyenoord Rotterdamm kam er in der 63. Minute zum Einsatz.
Schalke macht fast sechs Millionen Euro Minus

Schalke 04 hat im ersten Halbjahr ein Minus von 5,9 Millionen Euro eingefahren. Anlass zur Sorge sei das aber nicht.
Demnach setzte der Klub in den ersten sechs Monaten insgesamt 102,3 Millionen Euro um (Vorjahr: 102,0). Vor allem die Sponsoring-Erlöse (35,9 Millionen) und die TV-Gelder (32,6) stiegen gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtverbindlichkeiten stiegen von Ende 2015 bis zum 30. Juni 2016 von 194,5 auf 221,3 Millionen.
Für das Gesamtjahr 2016 rechnen die Gelsenkirchener "mit Umsätzen auf Vorjahresniveau sowie mit einem Jahresüberschuss im unteren zweistelligen Millionenbereich", teilte der Traditionsklub mit.
Das vergangene Jahr hatte Schalke mit einem Rekordumsatz in Höhe von 264,5 Millionen Euro und einem Konzernjahresüberschuss von 22,5 Millionen abgeschlossen.
"Mit der im Sommer erfolgreich durchgeführten Refinanzierung der bestehenden Anleihe durch zwei neue, niedriger verzinste Anleihen mit fünf- und siebenjähriger Laufzeit sowie der Rückzahlung der Fananleihe aus dem Cashflow haben wir das Vertrauen der Investoren nachhaltig bestätigt", sagte Finanzvorstand Peter Peters.
Gefeuerter England-Coach fühlt sich als Opfer

Mit seinem Rauswurf nach nur 67 Tagen im Amt macht Sam Allardyce sich derzeit zum Gespött einer Nation. Nun gibt der ehemalige England-Coach ein erstes Statement zu den Betrugsvorwürfen.
Er fühle sich "in die Falle gelockt", sagte er laut "The Sun" vor seinem Haus in Bolton.
Wenn er darüber nachdenke, so Allardyce weiter, sei das eine dumme Sache von ihm gewesen. Dennoch sei es bei dem Treffen mit den verdeckt arbeitenden Journalisten nur darum gegangen, einem guten Freund auszuhelfen, so seine Entschuldigung.
Der Coach schließt eine Rückkehr in den Fußball definitiv nicht aus.
Immerhin hat Allardyce als englischer Trainer eine hundertprozentige Erfolgsquote.
Gnabry kämpft mit Knieproblemen
Serge Gnabry muss beim SV Werder Bremen momentan kürzer treten. Der Silbermedaillengewinner von Olympia musste das Training abbrechen.
Grund sollen anhaltende Kniebeschwerden sein. Die hatten dem 21-Jährigen bereits beim Olympischen Turnier Probleme bereitet.
Auch heute kann Gnabry nicht mit der Mannschaft trainieren. Die Werder-Verantwortlichen hoffen jedoch, dass der Einsatz am Samstag in Darmstadt nicht gefährdet ist.
Zverev sagt Turnier wegen Müdigkeit ab

Tennisprofi Alexander Zverev hat drei Tage nach seinem ersten Turniersieg auf der ATP-Tour seinen Start bei den Shenzhen Open abgesagt.
Der 19-Jährige aus Hamburg nannte Müdigkeit als Grund für die Absage seines Erstrundenspiels gegen Yoshihito Nishioka (Japan).
"Ich habe alles versucht, aber ich habe mich noch immer nicht zu 100 Prozent fit gefühlt", sagte Zverev.
Er hatte im Finale von St. Petersburg den Schweizer US-Open-Champion Stan Wawrinka 6:2, 3:6, 7:5 besiegt und damit den ersten Titel seiner Karriere geholt.
Mit 19 Jahren und 158 Tagen war Zverev der jüngste Turniersieger seit dem Kroaten Marin Cilic 2008 und der jüngste deutsche seit Boris Becker 1985. In der Weltrangliste kletterte er auf Platz 24.
Herzprobleme stoppen MLS-Star Dempsey

Für Clint Dempsey ist die Saison in der Major League Soccer vorzeitig beendet. Der Stürmer der Seattle Sounders leidet an Herzproblemen – der Zeitpunkt seiner Rückkehr scheint derzeit mehr als ungewiss.
Bereits im vergangenen August wurde die Erkrankung festgestellt. Nun gab der Club das Aus für Dempsey offiziell bekannt.
Der 33-Jährige musste seit der Diagnose bereits öfters pausieren.
Der US-Amerikaner erzielte in 72 Spielen 34 Treffer für Seattle.
Zieht es Simeone in die Bundesliga?

Die Fußball-Bundesliga hat bei Diego Simeone offenbar bleibenden Eindruck hinterlassen. Vor dem Spiel gegen die Bayern outet sich der Argentinier als Fan – und schließt nicht aus, selbst einmal für einen deutschen Klub zu arbeiten.
"Ich bin ein großer Bewunderer und Liebhaber des Charakters, des Durchhaltevermögens und der Konstanz, den die Deutschen im Fußball an den Tag legen", schwärmte der Atletico-Coach vor dem Champions-League-Spiel gegen München.
"Heute denke ich nicht an so etwas. Aber wir sind Trainer und der Fußball kann uns an jeden Ort führen. Vielleicht verschlägt mich mein Schicksal einmal dorthin", so Simeone auf Nachfrage.
Vorerst hat der Argentinier allerdings noch einen Vertrag bei Atletico bis 2018.
Spitzenspiel in Dortmund: Bayer bangt um Topstars
Bayer Leverkusen bangt vor dem Spitzenspiel am Samstag gegen Borussia Dortmund (18.30 Uhr) um den Einsatz von Kapitän Lars Bender und Abwehrchef Ömer Toprak.
Bender zog sich beim 1:1 (0:0) der Werkself bei AS Monaco kurz vor Schluss eine Schienbeinverletzung zu, Toprak war bereits in Hälfte eins bei einem Zusammenprall mit Fabinho am Knie getroffen worden. Jeweils nach kurzen Behandlungspausen konnte beide aber bis zum Ende durchspielen.
"Beide sind angeschlagen. Ich hoffe aber, dass sie am Samstag spielen können", sagte Roger Schmidt nach dem Match.
Der Bayer-Coach kündigte an, dass seine Mannschaft bis Samstag regenerieren werde und dann gegen den BVB wieder angreifen wolle
Eishockey: Team Europa verliert erstes Finale
Kanada hat das erste Finale des World Cup of Hockey gegen Team Europa gewonnen. In der Serie Best-of-Three besiegte der Eishockey-Weltmeister und Olympiasieger in Toronto die Europa-Auswahl um das deutsche Top-Talent Leon Draisaitl mit 3:1 (2:0,0:1,1:0) und würde mit einem weiteren Erfolg im Spiel zwei am Donnerstag (Ortszeit) zum zweiten Mal den World Cup gewinnen.
Brad Marchand (3. Minute), Steve Stamkos (14.) und Patrice Bergeron (49.) trafen für den Gastgeber. Der Slowake Tomas Tatar markierte in der 27. Minute nach Vorlage von Dennis Seidenberg das zwischenzeitliche 1:2.