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Hoeneß Steuervergehen ist wohl teilweise verjährt.
Hoeneß Steuervergehen ist wohl teilweise verjährt.(Foto: picture alliance / dpa)

Milde im Verfahren um Steuerhinterziehung?: Ankläger wollen wohl Bewährung für Hoeneß

Mehr als drei Millionen Euro Steuerschulden soll Uli Hoeneß haben. Eine Selbstanzeige kam zu spät. Es wurde bereits gegen ihn ermittelt. Einem Medienbericht zufolge könnte Hoeneß trotzdem mit einer milden Strafe davon kommen.

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Der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, kann im Verfahren um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe angeblich auf ein mildes Urteil hoffen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" will die Staatsanwaltschaft München II eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung beantragen. Zudem solle der 61-Jährige eine Geldstrafe von 720 Tagessätzen zahlen.

Laut "Spiegel" könnte das Urteil deshalb so milde ausfallen, weil ein Großteil der rund 3,2 Millionen Euro Steuerschulden angeblich bereits verjährt ist. So sollen Steuern in Höhe von 2,3 Millionen Euro bereits vor mehr als fünf Jahren hinterzogen worden sein.

Der strafrechtlich relevante Anteil betrüge dann nur 900.000 Euro und läge damit unter der Grenze von einer Million Euro. Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass bei Steuerhinterziehung über diesem Betrag keine Bewährungsstrafe mehr möglich sein soll.

Hoeneß zeigte sich selbst an

Hoeneß hatte Anfang des Jahres beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet. Dem Magazin "Focus" hatte er gesagt: "Ich habe im Januar 2013 über meinen Steuerberater beim Finanzamt eine Selbstanzeige eingereicht." Er habe die Angelegenheit ursprünglich über das Deutsch-Schweizer Steuerabkommen regeln wollen, das dann aber "bekanntlich Mitte Dezember 2012 nicht zustande gekommen" sei.

Die erste Selbstanzeige soll aber nicht vollständig gewesen sein. Der Bayern-Präsident reichte eine zweite Selbstanzeige ein. Da ermittelte die Staatsanwaltschaft aber bereits.

Im März hatte die Staatsanwaltschaft das Privathaus sowie Büroräume von Hoeneß untersucht und Haftbefehl erlassen. Dieser wurde gegen Zahlung einer Kaution in Millionenhöhe außer Kraft gesetzt.

Quelle: n-tv.de

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