Das war Dienstag, der 25. November 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
die Welt verfolgt weiter das Ringen um ein mögliches Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland. Vor dem Schlafengehen klicken Sie gern noch auf einige Topmeldungen des Tages. Das Team von ntv hält Sie natürlich auch in der Nacht auf dem Laufenden. Ich wünsche Ihnen einen schönen Rest-Abend!
Charlie Kirks Witwe unterstützt Vance bei möglicher Präsidentschaftskandidatur
Erika Kirk, die Witwe des erschossenen rechten US-Aktivisten Charlie Kirk, hat eine Unterstützung ihrer konservativen Jugendorganisation Turning Point für eine mögliche Präsidentschaftskandidatur von JD Vance zugesagt. In einem der letzten Gespräche, die sie mit ihrem Mann geführt habe, habe dieser betont, wie sehr er den derzeitigen Vizepräsidenten Vance bei einer möglichen Kandidatur unterstützen wolle, zitieren die US-Sender ABC und CNN aus dem Interview. Vance hat bisher noch keine konkreten Schritte in Richtung einer möglichen Präsidentschaftskandidatur 2028 unternommen. Charlie Kirk hatte Turning Point USA zur größten konservativen Jugendorganisation des Landes gemacht.
Ende Oktober war ein Foto einer innigen Umarmung von Erika Kirk und Vance Ende aufgetaucht. Es sei damals für Erika Kirk ein sehr emotionaler Augenblick gewesen, da gerade ein Video ihres Mannes gezeigt wurde. "Ich gehe hinüber, er kommt mir entgegen. Ich fange an zu weinen. Er sagt, er sei so stolz auf mich. Und ich sage: "'Gott segne Dich.' Und ich berühre seinen Hinterkopf", erklärt die Witwe die Umarmung. Wenn das jemand aus dem Zusammenhang reißen wolle, solle er das tun, so Kirk.
Wohnhaus in Köln brennt - illegale Feuerwerkskörper gelagert
Am Abend schlagen Flammen aus einem Reihenhaus in Köln. Die Löscharbeiten sind laut Feuerwehr schwierig, weil im Haus illegale Feuerwerkskörper lagern. Die Bewohner seien in Sicherheit, eine Person habe eine Rauchgasvergiftung erlitten. Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Häuser im Kölner Süden solle verhindert werden. "In dem Haus befinden sich größere Mengen illegaler Feuerwerkskörper, so dass wir nur von außen löschen können," sagt ein Feuerwehr-Sprecher.
Strengere EU-Regeln gegen illegalen Welpenhandel - Mikrochips für Haustiere
Tierhandel ist ein Milliardengeschäft - das zieht auch Kriminelle an, oft zum Leid der Tiere. Unterhändler von Europaparlament und EU-Staaten einigen sich darauf, dass künftig alle Hunde und Katzen in der EU per Mikrochip identifizierbar sein und registriert werden müssen. Die Chip-Pflicht mit mehrjährigen Übergangsfristen soll es Kriminellen erschweren, rechtswidrig gehaltene oder eingeführte Tiere weiterzuverkaufen.
Zudem werden schmerzhafte Verstümmelungen wie das Amputieren von Ohren- oder Schwanzteilen sowie die Zucht gesundheitsschädlicher Merkmale - etwa extrem flachnasiger Tiere - eingeschränkt. Die EU-Einigung muss noch formell bestätigt werden.
Zoo in San Diego trauert um 140 Jahre alte Schildkröte
Als die Schildkröte Gramma auf Galapagos auf die Welt kam, lag der Bürgerkrieg in den USA gerade einmal 15 Jahre zurück und Donald Trumps Großvater Friedrich war frisch aus Bayern in die Neue Welt aufgebrochen. Das Tier kam zwischen 1928 und 1931 in den Zoo von San Diego und ist nun im Alter von rund 140 Jahren gestorben, wie der Zoo mitteilt. Wegen des hohen Alters sei der Knochen-Zustand der Schildkröte sehr schlecht gewesen.
Spanische Goldmünze für 3,4 Millionen Dollar versteigert - Rekord
Sie ist 400 Jahre alt, wiegt fast 340 Gramm und stammt aus Spaniens goldener Ära: Eine seltene Münze König Felipes III. erzielt bei einer Auktion in Genf über 3,4 Millionen Dollar - ein Rekordpreis. Einst Symbol königlicher Macht, ist sie nun die teuerste Münze, die jemals in Europa verkauft wurde.
Touristenfamilie in Istanbul an Phosphin-Vergiftung gestorben
Rund zwei Wochen nach dem Tod einer aus Deutschland angereisten vierköpfigen Touristenfamilie in Istanbul hat der Obduktionsbericht mehreren Medien zufolge eine Vergiftung mit dem Giftgas Phosphin als Todesursache bestätigt. Für eine Phosphin-Vergiftung seien "stichhaltige Beweise" gefunden worden, meldet das Nachrichtenportal T24 und das private Sendernetzwerk Halk TV unter Berufung auf das Dokument. Im Blut der Todesopfer, im Magen und in den von den ihnen verzehrten Lebensmitteln seien hingegen keine Giftspuren gefunden worden.
Latein im Vatikan nicht mehr erste Amtssprache
Alea iacta est: Latein ist im Vatikan nicht mehr die vorgeschriebene erste Amtssprache. Dies geht aus einem neuen Regelwerk für den Verwaltungsapparat des katholischen Kirchenstaats hervor, das ein halbes Jahr nach dem Amtsantritt des neuen Papstes Leo XIV. veröffentlicht wird. In Artikel 50 des Regolamento Generale heißt es jetzt: "Die Behörden der Kurie schreiben ihre Akten in der Regel in Latein oder in einer anderen Sprache." Bislang war im Vatikan vorgeschrieben, dass die Behörden des katholischen Kleinstaats mitten in Rom ihre Schriftstücke "in der Regel" in Latein zu verfassen haben.
Offizielle Mitteilungen des Vatikans oder Reden des Papstes werden in der Regel in englischer, italienischer, spanischer und französischer Sprache veröffentlicht. Papst Leo XIV. spricht Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch - und auch Latein. Seine Wahl im Mai wurde mit den lateinischen Worten "Habemus papam" ("Wir haben einen Papst") verkündet.
Offene QR-Codes in Berlin führen direkt zu Dealern
Knallbunte Sticker schmücken Berlins Familienstadtteile - mit QR-Codes für Drogenbestellungen. ntv-Reporter Carsten Kulawik erklärt, wieso die Polizei nicht eingreift und wagt ein Selbstexperiment.
Identität von Münchener Frauenleiche geklärt
Fünf Tage nach dem Auffinden einer Frauenleiche in einem Waldgebiet im Landkreis München ist die Identität der Toten geklärt: Es handele sich um eine 34-jährige Deutsche aus München, wie die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilt. Zuvor war öffentlich mit Fotos nach der Identität der Frau gefahndet worden.
Die Tote war am vergangenen Donnerstag in einem Waldgebiet südwestlich von München entdeckt worden. Aufgrund der Umstände vor Ort könne ein Gewaltdelikt nicht ausgeschlossen werden, so die Ermittler.
Gerichtsvollzieher-Mord: Verdächtiger festgenommen
Nach dem Tod eines Gerichtsvollziehers im saarländischen Bexbach ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Er soll den Gerichtsvollzieher bei einer Zwangsvollstreckung mit einem Messer getötet haben, teilt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken mit.
Frau schneidet sich an Karton - Hand schwillt massiv an
Ein harmloser Pappschnitt bringt Melinda Howard aus Mississippi in Lebensgefahr. Die 63-Jährige infiziert sich beim Entsorgen von Kartons schwer. Ärzte warnen: Unter bestimmten Bedingungen können Karton- und Papierschnitte gravierende Folgen haben - doch mit einfachen Maßnahmen kann man sich schützen.
Schlechte Stimmung bei Paketboten vor stressigem Weihnachtsgeschäft
Für die Paketboten beginnt in diesen Tagen die stressigste Zeit des Jahres. Wie stark die Belastung ist, zeigt eine Verdi-Umfrage: Paketboten müssen demnach häufig länger arbeiten als erlaubt, haben zu wenig Pausen und müssen bei der Qualität ihrer Arbeit Abstriche machen, um das Arbeitspensum überhaupt zu schaffen. Laut der Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg fallen täglich von 100 Zustellern 8 krankheitsbedingt aus. Drei Viertel der Krankschreibungen werden angesichts schwerer Pakete mit Muskel-Skelett-Erkrankungen begründet - in anderen Branchen sind es weniger als die Hälfte. Die Umfrage wurde unter allen Paketdienstleistern durchgeführt. Branchenriese DHL investiere in Arbeitsschutz und Gesundheit und stelle moderne ergonomische Arbeitsmittel bereit, verspricht ein Sprecher.
Nachbarn filmen maskierte Juwelier-Räuber bei Flucht
Mitten am Nachmittag wird ein Juweliergeschäft in Kiel überfallen. Handyvideos zeigen chaotische Szenen, während mehrere Maskierte zuschlagen und flüchten. Wer hinter der Tat steckt, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Heidi Klum gewährt bei Anprobe intime Einblicke
Ich habe heute ein Foto Kleid für Dich: Heidi Klum spielt offenbar in einem neuen Musikvideo mit und gewährt ihren Fans einen intimen Einblick in ihre Garderobe. Doch die Anprobe der unzähligen Outfits ist gar nicht so leicht: Mal sind sie zu eng, mal zu klein und dann hängt auch noch "der Hintern raus".
Influencer gibt sich als Lebensmittelkontrolleur aus
Mehr Schein als Sein: In Berlin hat sich ein Influencer als Lebensmittelkontrolleur ausgegeben und einen Gastronomiebetrieb untersucht. Laut Angaben des zuständigen Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg habe sich der Mann von einer zweiten Person filmen lassen. Das Bezirksamt kündigt an, den Fall bei der Polizei anzuzeigen Die besagte Social-Media-Persönlichkeit sei bereits in Hamburg negativ aufgefallen. Der NDR hatte damals mit einem betroffenen Gastronomen gedreht.
Schichtwechsel
Mein geschätzter Kollege Stefan Guther verabschiedet sich nach der Frühschicht in den Feierabend. Mein Name ist Benjamin Horbelt und ich begleite Sie durch den restlichen Tag mit allem Wichtigen aus der Nachrichtenwelt. Bei Anregungen mailen Sie gern unter: dertag(at)ntv.de - Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!
Jimi Blue hilft der Ex im Haushalt und schläft auf der Couch
Kurz vor dem Start ihrer gemeinsamen Reality-Serie haben Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht und Reality-Star Yeliz Koç über ihr Familienleben mit der gemeinsamen Tochter Snow nach ihrer Trennung geplaudert. Dabei hilft Ochsenknecht auch ordentlich im Haushalt mit, wie seine Ex-Freundin im gemeinsamen Interview mit RTL verrät. "Es gibt kein Nein." Er mache den Geschirrspüler, die Wäsche, bringe den Müll raus oder mache Tochter Snow fertig, so Koç. Sie würde die beiden aber noch nicht alleine lassen - "Jimi hat keine Ahnung von Kindern".
Ochsenknecht sagt, er und seine Ex-Freundin wohnten nicht zusammen. "Das ist Yeliz' Wohnung. Also, wenn ich dort bin, schlafe ich immer auf der Couch." Am Anfang habe er im Hotel geschlafen - bis Yeliz und seine Tochter den Wunsch geäußert hätten, dass er bei ihnen schlafe, so dass Snow ihn morgens wecken könne. Koç ergänzte scherzend: "... und damit er meinen Müll rausbringen kann".
Gerichtsvollzieher im Saarland im Dienst getötet
Im saarländischen Bexbach ist ein Gerichtsvollzieher im Dienst getötet worden. Dem Mitarbeiter der saarländischen Justiz sei am Dienstagmorgen "im Dienst für unseren Rechtsstaat das Leben genommen" worden, erklärte Landesjustizministerin Petra Berg in Saarbrücken.
Toter Säugling in Bremen im Müll gefunden
In Bremen ist ein toter Säugling im Müll gefunden worden. Ein Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebes fand ihn am Morgen beim Sortieren von Abfall im Hafengebiet, wie die Polizei mitteilte. Die Identität des Kindes und seine genaue Todesursache sind den Angaben nach noch nicht bekannt.
Die Polizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen. Bei dem Fundort handelt es sich um ein Firmengelände im Bereich Industriehäfen nördlich der Weser im Nordwesten der Hansestadt. Umliegend befinden sich weitere Industrieflächen. Auch das Bremer Stahlwerk und die Baustelle für den Wesertunnel der A281 befinden sich in der Nähe.
Kokain als Gewürz getarnt: Vier Männer in Bremen aufgeflogen
Als Gewürz getarntes Kokain hat zu der Festnahme von vier Männern in Bremen geführt. Einer von ihnen soll an dem Schmuggel der Ware beteiligt gewesen sein, die drei weiteren Verdächtigen sollen geplant haben, das Kokain zu verkaufen, wie Zoll und Polizei mitteilen. Die Beamten hatten am Morgen in dem Zusammenhang mehrere Gebäude in Bremen durchsucht.
Den Angaben nach wurde eine Lieferung mit mehr als 61 Kilogramm Kokain, versteckt in Paprikapulver, bei einer Routinekontrolle in Peru entdeckt. Sie sei an einen Bremer Gemüse-Großhändler adressiert gewesen. Ein Hinweis der peruanischen Behörden führte die deutschen Ermittler dann auf die Spur der jetzt festgenommenen Männer. Die Beamten vermuten, dass in der Vergangenheit bereits weitere Drogen nach Deutschland geschmuggelt wurden. Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte neben Beweismitteln rund 125.000 Euro Bargeld, etwa 100 Gramm Kokain, 4 Kilogramm Cannabis sowie mehrere Fahrzeuge und eine Schusswaffe sicher. Mehr als 200 Beamte sowie Spürhunde waren im Einsatz.
Politiker mit Namen Adolf Hitler Uunona will in Namibia wiedergewählt werden
Für ihn ist sein Name ganz normal, wie er sagt, in Deutschland sorgt er für Verwunderung: Adolf Hitler Uunona ist ein Politiker aus Namibia. Bei der Landtagswahl am 26. November tritt er erneut in seinem Wahlkreis Ompundja an. Sein Vater habe ihn nach Adolf Hitler benannt, ohne sich der vollen Bedeutung des Namens bewusst gewesen zu sein, sagt er in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung. "Für mich war das als Kind ein ganz normaler Name", erst als Heranwachsender habe er begriffen: "Dieser Mann wollte die ganze Welt unterwerfen", gibt er zu Protokoll. Nun will Adolf Hitler Uunona in seinem Wahlkreis wiedergewählt werden. Bei der letzten Landtagswahl hatte er 85 Prozent der Stimmen erreicht. Seine Politik ist angeblich eher links und habe mit der Hitlers überhaupt nichts zu tun, und auch den zweiten Vornamen nutzt er nicht mehr, versichert er der Zeitung.
Klingbeil stimmt Bundestag auf schwierige Haushaltsverhandlungen ein
Finanzminister Lars Klingbeil hat den Bundestag auf schwierige Haushaltsverhandlungen für die kommenden Jahre eingestimmt. "Der Haushalt '25 und der Haushalt '26, das war für uns als Parlament ein Stück weit das Warm-Up", sagt er im Bundestag, wo Ende der Woche der Etat für das kommende Jahr beschlossen werden soll. "Die großen Herausforderungen kommen mit den Haushalten '27 und '28", warnt der SPD-Chef.
In Klingbeils Planungen für die Jahre 2027 bis 2029 klaffen noch Milliardenlücken. Die schwarz-rote Koalition habe die Verantwortung, das hinzubekommen, betonte er. Kritik am Etat für 2026 wies Klingbeil zurück: Zwar würden hohe Schulden gemacht, doch in erster Linie gehe es dabei um Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Landes.
Angeklagter in "Eiskeller"-Prozess um Mord an Studentin Hanna freigesprochen
In der Neuauflage des Prozesses um den Tod der Studentin Hanna aus dem bayerischen Aschau ist der wegen Mordes Angeklagte freigesprochen worden. Bei der Urteilsverkündung sprach die Vorsitzende Richterin am Landgericht Traunstein, Heike Will, von einem "unerwartet schnellen Prozessende". Der Angeklagte muss nach der Entscheidung des Gerichts für die bisherige Haft entschädigt werden. Die Anklage begründete das damit, dass dem Mann die vorgeworfene Tötung nicht habe nachgewiesen werden können. Die Verteidigung argumentierte, dass im erneuten Verfahren die Unschuld des jungen Mannes bewiesen worden sei.
Hanna war in der Nacht zum 3. Oktober 2022 nach einer Partynacht in der Aschauer Disco "Eiskeller" tot im Fluss Prien entdeckt worden, mit vielen Verletzungen. Einige Wochen später wurde ein junger Mann festgenommen und später wegen Mordes angeklagt. Im März 2024 verurteilte ihn das Landgericht Traunstein wegen Mordes zu einer Jugendstrafe von neun Jahren. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil aber wegen eines Verfahrensfehlers auf, so dass der Fall Ende September neu aufgerollt wurde.
Auf Masche hereingefallen: Falsche Bankmitarbeiter stehlen Frau EC-Karte und PIN
Betrüger haben als angebliche Sparkassenmitarbeiter einer Frau aus Schöneck (Main-Kinzig-Kreis) 1000 Euro vom Konto gestohlen. Nach Angaben der Polizei erhielt sie am Montag einen Anruf eines Mannes, der von einer "verdächtigen Transaktion" auf ihrem Konto berichtete. Unter dem Vorwand, die Abbuchung zu stoppen, forderte der Unbekannte die Frau auf, ihre Kartendaten preiszugeben. Zudem kündigte der angebliche Angestellte des Geldinstituts an, ein weiterer Mitarbeiter werde die EC-Karte persönlich abholen. Kurz darauf erschien laut Polizei ein Mann an ihrer Wohnungstür und nahm Karte und PIN entgegen. Wenig später fehlten 1.000 Euro vom Konto der Frau.
Die Kriminalpolizei bekräftigte ihre Warnung vor dieser Masche und betonte, dass echte Banken niemals telefonisch nach sensiblen Daten fragen oder Karten abholen lassen. Wer unter Zeitdruck gesetzt werde, solle sofort auflegen und ausschließlich über selbst recherchierte Telefonnummern Kontakt zur Bank aufnehmen. Push-TANs oder Freigaben dürften nur bestätigt werden, wenn man selbst eine Aktion ausgelöst habe. Zudem rät die Polizei, insbesondere ältere Angehörige zu sensibilisieren und verdächtige Anrufe sowohl der Bank als auch der Polizei zu melden.
Importe von Böllern und Raketen steigen auf Rekordniveau
Die Importe von Böllern und Raketen nach Deutschland sind stark gestiegen. Von Januar bis September wurden mehr als 42.400 Tonnen Feuerwerkskörper nach Deutschland importiert, fast zwei Drittel (62,6 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war eine Rekordmenge seit Beginn der Erhebung 2001, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Die Feuerwerksimporte haben demnach in den ersten drei Quartalen das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 (29.800 Tonnen) um gut 42 Prozent übertroffen. "In den Jahren der Covid-19-Pandemie hatte es Verkaufsverbote für Feuerwerkskörper gegeben - die Importe waren entsprechend niedrig", erklärten die Statistiker.
Das Böllern und Abschießen von Raketen ist in Deutschland ebenso beliebt wie umstritten. Mit Verweis auf Sicherheitsrisiken und Umweltschäden wird immer wieder über Einschränkungen für privates Feuerwerk debattiert - bis hin zu Verboten. Die hohen Einfuhren in den ersten neun Monaten 2025 führt der Branchenverband VPI auf Vorzieheffekte zurück.
BKA: Razzia gegen Gruppe wegen Hunderter Bombendrohungen bundesweit
Nach Hunderten Bombendrohungen bundesweit ist das Bundeskriminalamt mit einer Razzia gegen Mitglieder der mutmaßlich dafür verantwortlichen Gruppe vorgegangen. Es gab Durchsuchungen bei vier teilweise noch minderjährigen Beschuldigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen sowie einem jugendlichen Zeugen in Sachsen-Anhalt, wie die Behörde in Wiesbaden mitteilte. Die Verdächtigen sollen E-Mails mit vorgetäuschten Drohungen etwa an Schulen und Bahnhöfe geschickt haben.
Nach Angaben des Bundeskriminalamts lösten die E-Mails "in Hunderten Fällen" teils großangelegte Polizeieinsätze und Evakuierungen aus. Im Jahr 2024 waren demnach unter anderem Einkaufszentren in Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen sowie Bahnhöfe, ein Gebäude des Mitteldeutschen Rundfunks in Magdeburg sowie Schulen und öffentliche Einrichtungen betroffen. Weitere vergleichbare Taten betrafen Österreich.
Die Verdächtigen hätten dabei "als Teil einer überregional agierenden Tätergruppierung" agiert, hieß es. Mutmaßlich um die Drohwirkung zu verstärken, hätten E-Mails häufig einen "islamistischen Bezug" gehabt. Eine "religiös motivierte Tatmotivation" habe sich bei den Ermittlungen aber nicht nachweisen lassen. Alle Drohungen seien zudem falsch gewesen. Bei den Durchsuchungen seien Beweismittel wie elektronische Geräte und Speichermedien beschlagnahmt worden. Von Festnahmen war nicht die Rede.
Die Bombendrohungen betrafen laut BKA unter anderem:
das Einkaufszentrum Limbecker Platz in Essen im Mai 2024
den Bahnhof Neunkirchen im September 2024
das Funkhaus des MDR in Magdeburg im Oktober 2024
ein großes Einkaufszentrum in Sachsen-Anhalt im Dezember 2024
eine Schule in Bad Hersfeld im Dezember 2024
Scarlett Johansson macht bei Horror-Comeback mit
Universal setzt nach dem Flop von "The Exorcist: Believer" auf einen kompletten Neuanfang - mit prominenter Besetzung und New Yorker Schauplätzen. Die Hollywood-Schauspielerin Scarlett Johansson übernimmt die Hauptrolle im neuesten "Exorzist"-Projekt von Universal Pictures und Blumhouse and Atomic Monster. An ihrer Seite steht Horror-Spezialist Mike Flanagan, der das Drehbuch schreibt, Regie führt und als Produzent fungiert. "Scarlett ist eine brillante Schauspielerin, deren fesselnde Performances sich immer geerdet und real anfühlen - von Genre-Filmen bis zu Sommer-Blockbustern", schwärmt Flanagan laut "Variety" über seine neue Hauptdarstellerin. Der Regisseur, bekannt für "Doctor Sleep" und "The Life of Chuck", verspricht eine "radikale neue Interpretation" der Kultmarke.
Die Geschichte der modernen "Exorzist"-Franchise ist eine von großen Ambitionen und herben Enttäuschungen. 2021 legte Universal satte 400 Millionen Dollar auf den Tisch, um sich die Rechte an einer kompletten Trilogie zu sichern. Der Startschuss sollte 2023 mit "The Exorcist: Believer" fallen - doch der Film enttäuschte an den Kinokassen. Mit weltweit nur 136 Millionen Dollar Einspielergebnis blieb das Werk weit hinter den Erwartungen zurück. Ellen Burstyn (92) kehrte zwar als Chris MacNeil zurück, doch die Mischung aus nostalgischer Besetzung und neuen Gesichtern zündete nicht. Jetzt nimmt das Studio einen zweiten Anlauf.
Taiwan weist Xis Forderung der "Rückkehr" nach China scharf zurück
Taiwans Regierungschef Cho Jung-tai weist die Forderung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping nach einer "Rückkehr" der Insel nach China scharf zurück. "Wir müssen noch einmal betonen, dass die Republik China, Taiwan, ein vollständig souveränes und unabhängiges Land ist", sagte Cho vor dem Parlament in Taipeh. "Für die 23 Millionen Menschen unserer Nation ist eine 'Rückkehr' keine Option - das ist sehr klar."
Auslöser für die Äußerungen war ein Telefonat zwischen Xi und US-Präsident Donald Trump am Montag. Darin hatte Xi die "Rückkehr" Taiwans zu China als einen zentralen Bestandteil der Pekinger Vision für die Weltordnung bezeichnet. Trump erwähnte in einem Beitrag auf seiner Online-Plattform Truth Social zwar Fortschritte bei den Handelsgesprächen und nannte die Beziehungen zu China "extrem stark". Das Thema Taiwan erwähnte er jedoch nicht. Die demokratisch gewählte Regierung in Taipeh lehnt die Haltung Chinas entschieden ab. Sie wirft Peking vor, die Fakten des vor 80 Jahren beendeten Zweiten Weltkrieges zu verzerren.
Todesursache von "Gewitter im Kopf"-Star Jan Zimmermann bekannt gegeben
Die Nachricht traf Millionen Fans wie ein Schlag: Jan Zimmermann, der sympathische YouTuber vom Kanal "Gewitter im Kopf", ist tot. Am 18. November verstarb der 27-Jährige völlig unerwartet. Nun haben sich die Angehörigen an die Öffentlichkeit gewandt.
In einem bewegenden Instagram-Post schreiben sie an die Community. "Leider wurde uns als Angehörigen die Möglichkeit genommen, uns während der Trauer zu äußern", beginnt die Nachricht. Dann folgt die Erklärung, auf die so viele gewartet haben: "Jan ist sehr plötzlich und unerwartet am 18. November an einem epileptischen Anfall verstorben."
"Der Schmerz, der in uns sitzt, lässt sich mit keinen Worten beschreiben", heißt es in dem Post weiter. Die Angehörigen danken für die überwältigende Anteilnahme, bitten aber gleichzeitig um Verständnis. Sie fühlen sich nicht in der Lage, mehr zu sagen.
Schlagzeilen am Morgen
UN: Weltweit geschieht alle zehn Minuten ein Femizid
Etwa alle zehn Minuten wird nach Schätzungen der Vereinten Nationen eine Frau oder ein Mädchen zum Opfer tödlicher Gewalt innerhalb der Beziehung oder Familie. Im vergangenen Jahr seien weltweit etwa 83.000 Frauen gezielt umgebracht worden - und in rund 60 Prozent der Fälle sei der Täter ein Familienmitglied oder Lebenspartner gewesen, teilen die UN anlässlich des "Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen" mit. Bei getöteten Männern lag der Anteil mit nur elf Prozent drastisch niedriger.
Schweine nach Unfall auf A49 ausgebüxt– Strecke gesperrt
Nach einem Unfall auf der Autobahn 49 sind Schweine aus einem Tiertransporter entkommen. Die Strecke sei aktuell voll gesperrt, teilt ein Sprecher der Polizei mit. Der Tiertransporter sei am frühen Morgen gegen 4.20 Uhr in einen Graben gerutscht und umgekippt. Möglicherweise habe Glätte eine Rolle gespielt.
Nach dem Unfall sei eine Handvoll Schweine aus dem Fahrzeug geflüchtet. Die Schweine seien aktuell aber nicht auf der Straße unterwegs. Nach Angaben des Sprechers könnte die Sperrung noch mehrere Stunden andauern. Durch die Sperrung komme es zu langen Staus und vollen Ausweichstrecken. Der Radiosender hr-info berichtete von drei Kilometern Stau. Die Ausweichstrecke über Treysa, Allendorf und Schlierbach sei in beiden Richtungen komplett überlastet.
Dortmund knipst größten Weihnachtsbaum der Welt an
Er ist 45 Meter hoch und wiegt satte 40 Tonnen: der größte Weihnachtsbaum der Welt. Geschmückt mit 138.000 LED-Lämpchen erleuchtet er den Dortmunder Weihnachtsmarkt. Warum es sich genau genommen gar nicht um einen einzelnen Riesenbaum handelt, weiß ntv.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
Donald Trump ist frustriert. Das sagt seine Sprecherin Karoline Leavitt. Der Grund der Frustration sei, dass der Krieg in der Ukraine noch immer nicht vorbei ist. Der von der US-Regierung vorgelegte 28-Punkte-Plan zur Beendigung des vollumfassenden Angriffskriegs Russlands hat bei der Ukraine und in Europa eher für Kritik und weniger für Begeisterung gesorgt. Auch das hat dem US-Präsidenten offenbar nicht gefallen.
Inzwischen ist der von vielen als "Wunschliste Russlands" kritisierte Plan zwar entschärft, aber noch längst nicht besiegelt worden. Es bleibt abzuwarten, wie Russland auf den neuen Plan reagiert. Der Kreml hat bereits Ablehnung signalisiert. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte gestern, das neue Papier werde gegenwärtig abgestimmt, bevor es als gemeinsame Position der USA, der Europäer und der Ukraine gelten könne. Heute Nachmittag soll es dazu Gespräche im Kreis der "Koalition der Willigen" geben. In dieser Ukraine-Unterstützergruppe sind neben EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich auch Nicht-EU-Länder wie Großbritannien und Norwegen dabei.
Zudem stehen heute diese Themen auf der Agenda:
Wann findet die deutsche Wirtschaft den Ausweg aus der Dauerflaute? Das Statistische Bundesamt gibt Details zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im Zeitraum Juli bis September bekannt.
Im Bundestag beginnen am Vormittag die abschließenden Beratungen über den Haushalt für das nächste Jahr. Die Parlamentarier entscheiden, wie viel Geld die Regierung von Kanzler Merz 2026 wofür ausgeben darf. Bevor am Freitag über den Etat abgestimmt wird, debattieren die Abgeordneten in der sogenannten Haushaltswoche die Pläne für jedes einzelne Ministerium.
Mitten im Streit um das Rentenpaket werden Kanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin erwartet. Weitere Redner sind Arbeitsministerin Bärbel Bas und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, zum Auftakt spricht Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. Angesichts steigender Sozialabgaben hat Dulger wiederholt grundlegende Reformen der Sozialsysteme gefordert.
Das Oberlandesgericht Dresden (OLG) verhandelt gegen sieben mutmaßliche Linksextremisten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung beziehungsweise Unterstützung derselben vor.
Bundesaußenminister Johann Wadephul empfängt am Mittag den jordanischen Außenminister Aiman al-Safadi.
Das Europäische Parlament setzt seine Plenarsitzung fort.
Der UN-Bericht zum Welt-Aids-Tag wird vorgestellt.
Zweiter und letzter Tag des EU-Afrika-Gipfels in Luanda.
Geplanter Auftakt der Hauptverhandlung zum Vorfall bei der Meisterfeier des FC Liverpool mit vielen Verletzten.
Manchester City empfängt Leverkusen – BVB Favorit gegen Villareal. Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen steht in der Champions League vor einer schweren Auswärtspartie bei Manchester City. Um 21.00 Uhr tritt die Werkself am fünften Spieltag in der Ligaphase im City of Manchester Stadium gegen den in der Königsklasse noch ungeschlagenen englischen Spitzenclub an. Parallel spielt Borussia Dortmund gegen den FC Villarreal. Der BVB ist gegen das spanische Team klarer Favorit. Sportlich halten Sie meine Kollegen hier auf dem Laufenden.
Youtube Music zeichnet am Abend in Berlin im Rahmen eines Award Dinners die erfolgreichsten Musikschaffenden Deutschlands 2025 aus.
Mein Name ist Stefan Guther. Ich begleite Sie bis zum frühen Nachmittag durch den Tag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir doch an dertag(at)ntv.de.
Studie: Die meisten Hunde haben etwas Wolfs-DNA - auch kleine Chihuahuas
Sie begegnen einem auf der Straße: kleine Hunde, die extra flauschig und niedlich aussehen - aber Vorsicht: Sie haben wahrscheinlich etwas Wolf in sich. Dies ist jedenfalls das Ergebnis einer Studie von US-Wissenschaftlern. Sie stellten in ihrer Untersuchung fest, dass fast zwei Drittel aller Hunderassen nachweisbare Mengen an Wolfs-DNA aufweisen. Dabei handele es sich nicht um genetische Überreste aus der Zeit, als sich Hunde vor etwa 20.000 Jahren aus Wölfen entwickelten, betonten die Wissenschaftler. Vielmehr handele es sich um Hinweise darauf, dass sich Haushunde und wilde Wölfe in den letzten Jahrtausenden immer wieder miteinander vermischt haben. "Das bedeutet aber nicht, dass Wölfe in Ihr Haus kommen und sich mit Ihrem Hund vereinen", gab Mit-Autor Logan Kistler vom Smithsonian Museum of Natural History Entwarnung für Hundebesitzer.
"Vor dieser Studie schien die Wissenschaft davon auszugehen, dass ein Hund, um als Hund zu gelten, nur sehr wenig oder gar keine Wolfs-DNA haben kann", erklärt die Hauptautorin der Studie, Audrey Lin vom American Museum of Natural History. Um dies genauer zu untersuchen, analysierte ihr Team Tausende Hunde- und Wolfsgenome in öffentlich zugänglichen Datenbanken. Die Wissenschaftler fanden in ihrer in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlichten Studie heraus, dass über 64 Prozent der modernen Hunderassen Wolfs-Vorfahren haben. Selbst kleine Chihuahuas tragen demnach etwa 0,2 Prozent Wolfs-DNA in sich.
Unter dieser Bedingung rasierte sich Emma Stone den Kopf
Eine Glatze für die Kunst - das ist selbst in Hollywood keine alltägliche Entscheidung. Doch Emma Stone ging für den derzeit in den deutschen Kinos zu sehenden Film "Bugonia" aufs Ganze und trennte sich von ihrer langen Haarpracht. Allerdings nicht, ohne eine klare Bedingung an den gefeierten Regisseur Giorgos Lanthimos zu stellen.
"Als klar war, dass wir das machen werden, sagte ich zu Giorgos: 'Wir müssen auch deinen Kopf rasieren, damit wir solidarisch sind.' Und er meinte: 'Okay'", verriet die Oscarpreisträgerin dem US-Magazin "People". In einem Video des Magazins ist nicht nur zu sehen, wie Stones Haare abrasiert werden, sondern auch, wie sie persönlich den Rasierer ansetzt und dem Filmemacher die Haare abnimmt.
Beim gemeinsamen Kopfrasieren wurde jedoch schnell deutlich: Bei der Schauspielerin war die Veränderung weitaus eindrucksvoller. "Es war aufregend, aber nicht so aufregend, wie ich dachte, seinen Kopf zu rasieren. Es war cool. Aber meine Rasur wirkte dramatischer", so Stone. "Ich will nicht angeben, aber meine Haare waren ziemlich lang - und seine waren es nicht." Im Anschluss mussten Stones Haare dann für den Rest der Dreharbeiten vom Team etwa alle drei Tage nachrasiert werden, um die notwendige optische Kontinuität zu gewährleisten.
Totgeglaubte lebend in Thailand im Sarg entdeckt - kurz vor der Einäscherung
Eine für tot erklärte 65-Jährige ist in Thailand lebend in ihrem Sarg entdeckt worden - nur wenige Augenblicke vor der geplanten Einäscherung. Die Angehörigen der Frau hatten den Sarg zum Tempel Wat Rat Prakongtham in Nonthaburi nahe Bangkok gebracht, wo die Feuerbestattung stattfinden sollte, wie die Zeitung "Bangkok Post" unter Berufung auf Mitarbeiter berichtete. Der Tempel übertrug den beinahe tragischen Vorfall per Livestream.
Als der Sarg für die letzten Vorbereitungen vor der Einäscherung noch einmal geöffnet wurde, bemerkten die Mitarbeiter Bewegungen der Frau - und stellten fest, dass sie noch lebte. Sie berichteten, wie erschrocken sie gewesen seien. Der Abt habe sofort angeordnet, die Frau ins Krankenhaus zu bringen, hieß es. Der jüngere Bruder der vermeintlich Toten sagte Reportern, die Familie sei aus dem nördlichen Phitsanulok angereist, nachdem örtliche Behörden sie darüber informiert hatten, dass die Frau in der vorangegangenen Nacht gestorben war. "Die Beamten sagten uns, sie sei gestorben. Alle Dokumente waren ausgestellt, also legten wir sie in einen Sarg und brachten sie zum Tempel zur Einäscherung", erklärte er.
Ein Arzt bestätigte später, dass die Frau keinerlei Anzeichen eines Herzstillstands oder Atemversagens gezeigt habe. Stattdessen habe sie an einer schweren Hypoglykämie - einem kritisch niedrigen Blutzuckerspiegel - gelitten. Sie erhielt umgehend medizinische Behandlung.