Das war Freitag, der 21. November 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
der US-Friedensplan zu Russlands Krieg gegen die Ukraine war das Thema des Tages. Bis Donnerstag solle die Ukraine seinem Plan zustimmen, fordert US-Präsident Donald Trump. Bisher stellt dieser Vorschlag jedoch vor allem die Hauptforderungen Moskaus dar. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ihn daher in seiner bisherigen Form zurückgewiesen. Er sagt, die Ukraine stehe wegen des US-Friedensplans vor der Wahl, entweder ihre Würde und Freiheit oder die Unterstützung Washingtons zu verlieren. Kremlchef Wladimir Putin bezeichnet den Plan hingegen als mögliche Grundlage für Frieden.
28 Punkte - und Trump setzt Selenskyj die Pistole auf die Brust
Selenskyj: Ukraine könnte Würde oder wichtigen Partner verlieren
Das war's für heute. Ich wünsche Ihnen ein erholsames und schönes Wochenende!
Fünf Gewinner in Deutschland haben Eurojackpot geknackt
Der gut 45 Millionen Euro schwere Eurojackpot ist fünf Mal geknackt worden: Drei Gewinner aus Bayern und zwei aus Baden-Württemberg können sich über jeweils 6.738.975,20 Euro freuen. Wie die Westdeutsche Lotterie schreibt, hatten sie in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 15, 24, 30, 45 und 50 sowie die Eurozahlen 5 und 6. Weitere Summen über gut eine halbe Million Euro und knapp 1,7 Millionen Euro gehen an Gewinner in Spanien, Schweden, Dänemark und Ungarn.
Einbrecher hausen offenbar in fremder Wohnung
Ein Bremerhavener hat eine sehr unangenehme Überraschung erlebt, als er von einer längeren Dienstreise zurückkehrte. Offenbar hatten Einbrecher in seiner Wohnung gehaust. Es war unordentlich, Essensreste waren verteilt, ein Bett wirkte benutzt und es fehlten einige Elektrogeräte und Kleidungsstücke, wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt. Außerdem stellte der Mieter fest, dass das Schloss ausgetauscht worden war. Der Polizei zufolge hatte die Wohnungsgesellschaft das Schloss Ende September austauschen lassen, weil die Wohnungstür offenbar längere Zeit offen gestanden hatte und der Mieter nicht erreichbar war. Der Einbruch selbst sei aber nicht bemerkt worden.
Nun sucht die Polizei Zeugen. Demnach lässt sich der Tatzeitraum auf die Zeit vom 10. bis 25. September eingrenzen. Wer in dem Zeitraum an der Bussestraße zwischen Brommy- und Ludwigstraße entsprechende Beobachtungen gemacht hat, soll sich bei der Polizei melden.
Managerin zu Erpressungsversuch: Familie Schumacher ist vorsichtiger geworden
Der gescheiterte Erpressungsversuch hat bei der Familie von Michael Schumacher Spuren hinterlassen. Davon berichtet Schumacher-Managerin Sabine Kehm als Zeugin vor dem Wuppertaler Landgericht. Dort läuft das Berufungsverfahren zu dem Fall. "Der Vertrauensbruch hat dazu geführt, dass die Familie den Leuten, die für sie arbeiten, mit mehr Abstand gegenübertritt, dass sie vorsichtiger ist", sagt Kehm.
Die Familie sollte an die Erpresser 15 Millionen Euro zahlen. Sonst werde man private Fotos und Videos von Michael Schumacher im Darknet veröffentlichen, wurde gedroht.
Seit dem fatalen Skiunfall im Jahr 2013 sind keine neuen Fotos des mehrfachen Formel -1-Weltmeisters an die Öffentlichkeit gelangt.
In erster Instanz wurden drei Männer verurteilt, darunter ist ein ehemaliger Sicherheitsmitarbeiter der Familie. Er und der Sohn des Hauptangeklagten erhielten Bewährungsstrafen, während der mehrfach vorbestrafte Hauptangeklagte zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Beide Seiten gingen in Revision. Rechtskräftig ist nur das Urteil gegen den Sohn - sechs Monate auf Bewährung wegen Beihilfe.
Handball-Krimi: Wer hat die Meisterschale der Füchse geklaut?
Dem deutschen Handballmeister Füchse Berlin ist einem Medienbericht zufolge die Meisterschale geklaut worden. Am vergangenen Dienstag sind laut "Bild"-Zeitung Unbekannte in die Füchse-Geschäftsstelle am Berliner Gendarmenmarkt eingedrungen und hätten die Trophäe entwendet. Die Polizei bestätigte dem Blatt den Vorgang. Ermittler hätten schon versucht, Spuren zu sichern, konnten aber laut dem Bericht keine Einbruchsspuren entdecken. Nach Angaben der Füchse war der Raum videoüberwacht.
Viel schlimmer ist: Bei der entwendeten Trophäe soll es sich um das Original-Exemplar der Meisterschale handeln. Nach Herstellerangaben wiegt sie fast drei Kilogramm und besteht aus 945 Sterling Silber. Ihr Wert soll bei etwa 12.000 Euro liegen. Die Füchse hatten die Schale zum ersten Mal in der Klubgeschichte erst am 8. Juni überreicht bekommen.
Diese und andere sportliche News finden Sie bei uns im "Sport"-Tag.
Splitternackter Mann nimmt vor Polizei Reißaus
In Portland im US-Bundesstaat Oregon muss die Polizei zu einem bizarren Einsatz ausrücken. Ein Mann soll eine Waffe abgefeuert haben. Vor Ort nimmt der Verdächtige vor den Beamten Reißaus - splitternackt rennt er über den regennassen Gehweg. Bodycam-Aufnahmen des Vorfalls werden nun veröffentlicht.
Superman-Heft macht Brüder reich
Das Comic-Heft gehörte einst ihrer inzwischen verstorbenen Mutter. Jahrzehntelang lagerte es in einer Kiste auf einem Dachboden, bis drei Brüder aus Kalifornien es beim Durchsehen ihrer Sachen entdeckten: In den Händen hielten sie eine Erstausgabe der Superman-Reihe von 1939. Heute ist dieses Heft ein Vermögen wert, wie sich bei einer Auktion in New York gezeigt hat. Laut dem Auktionshaus Heritage Auctions wurde das sehr gut erhaltene Heft für mehr als neun Millionen Dollar versteigert. Damit sei es das teuerste Comicbuch, das jemals auf einer Auktion verkauft wurde, schreibt die "New York Times".
Spezialisten bergen erste Schätze aus legendärem Wrack
Ein kolumbianisches Bergungsteam hebt erstmals Objekte aus dem berühmten Wrack der "San José". Die legendäre Galeone ist eines der wertvollsten Schiffswracks der Welt. Wem die Reichtümer an Bord des 1708 versenkten Schiffs gehören, darum gibt es weiter erbitterten Streit.
Serienvergewaltiger soll Opfer betäubt haben - Anklage fordert 20 Jahre Haft
In Frankreich steht erneut ein mutmaßlicher Serienvergewaltigter vor Gericht, der seine Opfer betäubt haben soll. Die Staatsanwaltschaft fordert die Höchststrafe von 20 Jahren Haft. Zudem solle der 47-Jährige zu einer Therapie verpflichtet werden, erklärt die Staatsanwaltschaft im südwestfranzösischen Tulle. Der Angeklagte hat einen Teil der Taten gestanden.
Die Anklage wirft ihm vor, zwischen 2009 und 2022 Frauen und Mädchen vergewaltigt zu haben. Zehn Frauen, von denen einige zum Tatzeitpunkt minderjährig waren, treten als Nebenklägerinnen auf. Die Taten geschahen demnach im Lieferwagen und in der Wohnung des Angeklagten. Der Vater eines sechs Jahre alten Mädchen reichte 2022 als erster Klage ein, nachdem seine Tochter berichtet hatte, dass der Mann sie unsittlich berührt habe. Die Ermittler fanden bei dem Angeklagten zahlreiche Kameras, die auf das Bett gerichtet waren. Auf Videos ist zu sehen, wie er sich an Mädchen und Frauen vergeht, die sichtlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln stehen. Dieses Vorgehen erinnert an den Serienvergewaltiger Dominique Pelicot, der seiner Frau Gisèle Pelicot über Jahre hinweg Schlafmittel verabreichte, um sie gemeinsam mit Internetbekanntschaften zu vergewaltigen. Er war im Dezember 2024 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden.
Parlaments-Weihnachtsbaum bricht durch
Weihnachtsbaum-Unfall in Berlin: Die rund zehn Meter lange Fichte, die als Weihnachtsbaum vor dem Abgeordnetenhaus vorgesehen war, hat keine Spitze mehr. Der Baum sei beim Transport auf einem Lastwagen durchgebrochen, sagt ein Sprecher der Parlamentsverwaltung. Zwar stellten Arbeiter den Baum zunächst trotzdem noch auf und befestigten die abgebrochene Spitze mit Hilfe einer Metallkonstruktion auf dem unteren Teil. Später habe man diese Lösung jedoch aus Sicherheitsgründen verworfen und die Fichte wieder abtransportiert, erklärt die Parlamentsverwaltung. Wie es weitergeht, ist noch offen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Alarm wegen Vermummten auf Schulgelände stellt sich als Missverständnis raus
Vermummte auf dem Gelände einer Schule in Weimar haben einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Notruf am Donnerstagmorgen versetzte die Beamten in erhöhte Alarmbereitschaft, und sie rückten zur Schule an, wie die Landespolizeiinspektion Jena mitteilt. Nachdem die Polizisten Mitarbeiter einer vor Ort tätigen Dachsanierungsfirma befragt hatten, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Wegen der morgendlichen Kälte hatten die Bauarbeiter zusätzlich ihre Gesichter geschützt, was von Zeugen als Vermummung wahrgenommen wurde. Zugleich hatten die Verantwortlichen der Schule schlichtweg die anstehenden Sanierungsarbeiten verdrängt.
Hilfsorganisationen berichten von weiteren zivilen Opfern trotz Gaza-Waffenruhe
Internationale Hilfsorganisationen berichten von weiteren zivilen Opfern im Gazastreifen, obwohl seit fast sechs Wochen eine Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der Hamas gilt.
Ärzte ohne Grenzen hat nach eigenen Angaben im Gazastreifen Frauen und Kinder mit Verletzungen durch israelische Luftangriffe und Schüsse behandelt. Seit Mittwoch hätten medizinische Mitarbeiter im Norden und Süden des Küstengebiets Frauen und Kinder mit offenen Brüchen sowie Schusswunden an Gliedmaßen und Kopf versorgt, erklärt die internationale Hilfsorganisation.
Unter den Verletzten sei ein neunjähriges Mädchen, das am Mittwoch in einem Krankenhaus in Gaza-Stadt wegen einer Schussverletzung im Gesicht behandelt worden sei. Diese sei durch eine israelische Drohne verursacht worden, heißt es unter Berufung auf eine Krankenschwester vor Ort.
Das UN-Kinderhilfswerk Unicef teilt mit, seit Inkrafttreten der Waffenruhe seien mindestens 67 Kinder infolge von Kampfhandlungen getötet worden. "Dutzende weitere wurden verletzt", sagt Unicef-Sprecher Ricardo Pires in Genf. Am Mittwoch seien sieben Kinder bei Luftangriffen im nördlich gelegenen Gaza-Stadt und im Süden des Palästinensergebiets ums Leben gekommen.
Das israelische Militär äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. Zuvor hatte die Armee mitgeteilt, auf Angriffe auf israelische Soldaten mit Vergeltungsschlägen reagiert zu haben. Israel und die Hamas werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die Waffenruhe vor.
Russischer Kohlezug entgleist
In der russischen Region Irkutsk verunfallt ein Zug mit neun mit Kohle beladenen Waggons. Meterhohe Rauchschwaden steigen gen Himmel, ein Abteil liegt neben dem Gleis. Offiziell soll es sich um keinen Anschlag handeln, dennoch erinnert das Unglück an kürzliche Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur.
Sarkozy veröffentlicht Gefängnistagebuch
Drei Wochen verbrachte Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy hinter Gittern. Kurz nach seiner Entlassung kündigt er an, ein Gefängnistagebuch zu veröffentlichen und wirbt dafür in sozialen Medien. Der 70-Jährige schreibt über seine Zeit im Gefängnis: "Leider ist der Lärm dort ständig präsent. Aber wie in der Wüste wird das Innenleben im Gefängnis gestärkt."
Sarkozy war in der Affäre um mutmaßliche Wahlkampfgelder aus Libyen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Gegen seine Verurteilung legte er Berufung ein. Vor eineinhalb Wochen konnte Sarkozy das Pariser Gefängnis La Santé unter Auflagen verlassen. Im März beginnt der Berufungsprozess.
Verdächtiger in Mordfall nach 42 Jahren gefasst
Ermittler haben einen 61-Jährigen festgenommen, der vor mehr als 42 Jahren einen Mann ermordet haben soll. Er wurde am Mittwoch in Hamburg-Finkenwerder verhaftet. Zuvor hatte das Amtsgericht Hamburg Haftbefehl gegen ihn erlassen, wie die Polizei mitteilt.
Die Tat geschah im Januar 1983. Ein damals 41-jähriger Prostituierter wurde in seinem Wohnwagen im Hamburger Stadtteil Hammerbrook erschossen. Der Täter flüchtete unerkannt. Jahre später wurden am Tatort gesicherte Spuren mit modernen Methoden erneut untersucht. Dabei habe eine DNA-Spur zur Identifizierung des Tatverdächtigen geführt, sagen die Ermittler. Weitere Ermittlungen des Landeskriminalamtes hätten den Verdacht gegen den zur Tatzeit 19-jährigen Deutschen erhärtet. Inzwischen befindet er sich in Untersuchungshaft. Mehr dazu lesen Sie hier.
Bundesrat stoppt Sparpaket für stabile Krankenkassenbeiträge
Das Sparpaket für stabile Krankenkassenbeiträge im neuen Jahr ist vorerst gestoppt. Der Bundesrat ruft zu dem im Bundestag beschlossenen Gesetz mit Ausgabenbremsen für die Kliniken den Vermittlungsausschuss an. Mehr dazu lesen Sie hier.
Familie eingeschlossen: Video zeigt Drama in Istanbul-Hotel
Nach dem Tod der vierköpfigen Familie aus Hamburg in Istanbul tauchen nun Überwachungsbilder aus dem Hotel auf. Die Aufnahmen zeigen, wie der Vater verzweifelt versucht, den wartenden Rettungskräften Zugang zu seiner Familie zu verschaffen. Der Rezeptionist soll die Tür abgeschlossen haben.
Schichtwechsel
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Das Wochenende naht und ab sofort darf ich, Heidi Ulrich, Sie weiter nachrichtlich durch diesen Freitag begleiten. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag! Bei Hinweisen zu "Der Tag" können Sie mir an heidi.ulrich(at)ntv.de schreiben.
Sogar mitten im Soundcheck: China sagt Konzerte aller japanischen Musiker ab
China sagt wegen diplomatischer Spannungen mehrere Konzerte japanischer Musiker abrupt ab. In Peking wurde Jazz-Bassist Yoshio Suzuki sogar mitten im Soundcheck von der Polizei gestoppt, obwohl seine Band ein langes Visaverfahren durchlaufen hatte. Landesweit wurden rund ein Dutzend Auftritte gestrichen, Veranstalter erhielten Warnungen, dass auch Konzerte für 2025 betroffen sein könnten.
Hintergrund sind Aussagen der neuen japanischen Premierministerin Sanae Takaichi, wonach ein chinesischer Angriff auf Taiwan eine militärische Reaktion Japans auslösen könnte. Peking reagierte zunächst mit wirtschaftlichen Maßnahmen wie Reiseboykotts und Importverboten und weitet den Konflikt nun auf den Kulturbereich aus.
Bilder zeigen, wie Triebwerk von UPS-Flugzeug abreißt
Drei Wochen nach dem Absturz des UPS-Frachtflugzeugs in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky veröffentlicht die Unfalluntersuchungsbehörde Bilder aus Überwachungsvideos samt eines ersten Berichts. Die Aufnahmen bestätigen frühe Vermutungen, wie es zu dem tödlichen Unglück kam.
Kampfflugzeug stürzt bei Flugschau in Dubai ab - Pilot tot
Bei der Dubai Air Show ist ein indisches Kampfflugzeug vom Typ Tejas abgestürzt. Der Pilot kam dabei ums Leben, wie die indische Luftwaffe bestätigte. Augenzeugen berichteten von Tiefflug und einem Feuerball, auf Videos war dichter schwarzer Rauch hinter einer eingezäunten Landebahn zu sehen.
Der Absturz ereignete sich am letzten Tag der Messe und ist der zweite bekannte Unfall eines Tejas-Jets; der erste geschah 2024. Der in Indien entwickelte Jet spielt eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der Luftwaffe und wird von General-Electric-Triebwerken angetrieben.
Halbzeit beim Spendenmarathon - da geht noch was!
Gestern live um 18 Uhr startete Wolfram Kons die XXL-Ausgabe des RTL-Spendenmarathon – und heute nach einer schlaflosen, aber auch emotionalen Nacht verkündete Wolfram Kons, dass bereits 9.074.674 Millionen Euro an Spenden zusammengekommen sind.
Im Studio erzählten die Projektpaten Toni Garrn, Ulrich Wetzel, Julian Nagelsmann und Lena Wurzenberger bewegende Geschichten aus ihren Herzensprojekten und riefen eindringlich dazu auf, weiter zu spenden. Im VIP-Callcenter saßen u.a. Ilka Bessin, Lilly Becker, Ralf Dümmel, Jan Hofer, Frank Thelen, Henry Maske oder Barbara Wussow. Beim "Wer wird Millionär? – Prominenten-Special" wurden von Katarina Witt, Johannes B. Kerner, Sonja Zietlow und Till Reiners 285.000 Euro erspielt. "Aber wir sind noch lange nicht am Ziel", betont Kons, "wir brauchen noch den ganzen Tag Ihre Hilfe. Bleiben Sie bitte an unserer Seite, rufen Sie an, spenden Sie online. Jede Unterstützung zählt."
Das große Finale mit den No Angels, live ab 23.15 Uhr, RTL - bis dahin engagieren sich live im Studio Uschi Glas, Peter Maffay, Wayne Carpendale, Ulrich Wetzel, Johannes "JJ" Pietsch oder auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.
Autotransporter kippt nach Schlingerfahrt auf A9 um
Ein Autotransporter gerät nach einer Schlingerfahrt auf der A9 bei Linthe von der Fahrbahn ab und kippt um. Das Handyvideo eines weiteren Verkehrsteilnehmers zeigt den Unfall. Die Fahrbahn muss vorrübergehend gesperrt werden. Der Fahrer bleibt unverletzt.
Tabaluga-Zeichner Helme Heine ist tot
Der Kinderbuchautor und Tabaluga-Zeichner Helme Heine ist im Alter von 84 Jahren in Russell in Neuseeland gestorben. Das teilt die Verlagsgruppe Beltz unter Berufung auf den Sohn Heines mit.
Grizzlybär greift Grundschulklasse an - mehrere Verletzte
In der kanadischen Westküstenprovinz British Columbia hat ein Grizzlybär eine Grundschulklasse angegriffen. Laut Canadian Press gibt es mehrere Schwerverletzte, zwei Opfer seien in kritischem Zustand. Die Naturschutzbehörde bestätigte den Angriff und warnte Anwohner, das Wald- und Flussgebiet weiträumig zu meiden.
Der Vorfall ereignete sich auf einem Wanderweg nahe einer Schnellstraße. Eine Mutter berichtete, der Bär sei ihrem 10-jährigen Sohn so nah gekommen, dass dieser den Pelz des Tieres berührt habe. "Er rannte um sein Leben", erzählte die Mutter. Der Bär habe ihr Kind verfolgt, aber dann jemand anderes angegriffen. Die gesamte Schule steht nach dem Vorfall unter Schock und bleibt heute geschlossen. Die Ortsregierung rief die Bevölkerung auf, möglichst im Haus zu bleiben und Wege nur per Auto zurückzulegen.
Frauenleiche im Wald bei München gefunden
Ein Spaziergänger hat in einem beliebten Waldgebiet bei München eine Frauenleiche gefunden. Nach erster Einschätzung ist eine Gewalttat nicht auszuschließen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums München sagte. Der Spaziergänger entdeckte die Tote demnach gestern Nachmittag unweit eines Trampelpfads im Forstenrieder Park, einem für seine vielen Wildschweine bekannten grünen Areal im Süden Münchens. Laut Polizei ließ die "Auffindesituation" darauf schließen, dass die Frau gewaltsam ums Leben gekommen sein könnte. Bislang ist nicht geklärt, wer die Tote sein könnte, unbekannt ist auch, wie lange die Leiche am Fundort lag.
Die Ermittler suchen noch Zeugen. Wer Hinweise geben kann, ist gebeten, sich mit dem Kommissariat 11 beim Polizeipräsidium München (Telefon: 089/2910-0) oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
SEK rückt in Lindhorst wegen Wohnhaus-Schützen an
Im niedersächsischen Lindhorst ist das SEK stundenlang im Einsatz. Anwohner alarmieren die Einsatzkräfte wegen Schüssen in einem Wohnhaus. Beim Eintreffen werden auch auf die Einsatzfahrzeuge Schüsse abgegeben. Die Behörden prüfen nach der Festnahme eine Unterbringung in einer psychischen Anstalt.
Größtes AKW der Welt soll Betrieb wieder aufnehmen
Das größte Atomkraftwerk der Welt in Niigata, Japan, steht kurz vor seiner Wiederinbetriebnahmer. Der Gouverneur Hideyo Hanazumi kündigte die Genehmigung des Neustarts von Kashiwazaki-Kariwa an. Nun muss nur noch die japanische Atomaufsichtsbehörde zustimmen.
Das Kraftwerk war nach der Fukushima-Katastrophe 2011 vom Netz genommen worden. Das ressourcenarme Japan strebt eine Rückkehr zur Atomenergie an, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Bislang wurden 14 Reaktoren unter strengen Sicherheitsauflagen wieder in Betrieb genommen. Kashiwazaki-Kariwa wäre das erste Kraftwerk von Fukushima-Betreiber Tepco seit der Katastrophe. Die 400 Hektar große Anlage ist mit einer 15 Meter hohen Mauer zum Schutz vor Tsunamis ausgestattet.
Nach Skandal: Fatima Bosch aus Mexiko ist Miss Universe
Nach einem von Skandalen geprägten Wettbewerb ist die amtierende Miss Mexiko, Fatima Bosch, in Thailand zur neuen Miss Universe gekürt worden. Dabei war es ausgerechnet rund um die 25-Jährige vor zwei Wochen bei einem Vorbereitungsevent in Bangkok zu einem Eklat gekommen: Mehrere Teilnehmerinnen verließen die Veranstaltung, nachdem Bosch vom thailändischen Organisator Nawat Itsaragrisil vor versammelter Runde scharf zurechtgewiesen wurde.
Nawat, Direktor von Miss Universe Thailand, hatte Bosch beschuldigt, einen Termin versäumt zu haben und ihre Professionalität infrage gestellt. Immer wieder hatte er sie aufgefordert, still zu sein, als sie sich verteidigen wollte.
Frostiger Wetterausblick - es wird richtig kalt
Deutschland steht vor einem frostigen Wochenende: Während an den Küsten Schnee und Graupelschauer drohen, sinken die Temperaturen in Süddeutschland auf bis zu minus 20 Grad. Dazu gibt es viel Sonne, aber auch gefährliche Glätte. Zum Wochenstart bringt mildere Luft dann gefrierenden Regen.
Fugees-Sänger muss für 14 Jahre ins Gefängnis
Pras Michél von den Fugees wurde zu 14 Jahren Haft und drei Jahren Bewährung verurteilt. Das Urteil folgt auf eine Verurteilung im April 2023 in zehn Anklagepunkten, unter anderem wegen Verstößen gegen Wahlkampffinanzierungsgesetze während Obamas Wiederwahl 2012 und illegaler Lobbyarbeit für die Trump-Regierung 2017.
Der Prozess begann 2023, vier Jahre nach Erhebung der Anklage. Michél muss zudem über 64 Millionen Dollar abgeben, da er eine ausländische Kampagne zur Einflussnahme auf US-Ermittlungen gegen den malaysischen Finanzier Jho Low orchestriert haben soll. Er muss sich am 27. Januar den Behörden stellen, bis dahin bleibt er auf freiem Fuß.
Fotografin setzt Farmer freizügig in Szene
Landwirte in den USA haben es nicht leicht. Das zeigen Studien über die mentale Gesundheit verschiedener Berufsgruppen. Ein Kalender der besonderen Art setzt Landwirte aus Illinois in Szene - mal sexy, mal frech, aber auf jeden Fall natürlich. Der Erlös geht an eine Organisation, die Bauern bei psychischen Problemen unterstützt.
Black Friday: LKA warnt vor Fake-Shops
Schnäppchenjäger aufgepasst: Online-Angebote an Rabatt-Tagen wie dem Black Friday Ende November können Verbraucher laut Landeskriminalamt Niedersachsen in die Falle von Online-Betrügern und Fake-Shops führen. Dabei könnten persönliche Daten wie Name, Adresse, E-Mail und Zahlungsdaten in die Hände der Täter gelangen und für spätere Betrügereien weiterverkauft und missbraucht werden. Darauf sollten Sie achten:
Fake-Shops wirken echt: Fake-Shops werben mit besonders günstigen Angeboten für Schmuck, Kleidung, Elektronik oder Haushaltsgeräte, oft werden Artikelbeschreibungen kopiert. Kunden erhalten entweder keine Ware, Fälschungen oder minderwertige Produkte, ihr Geld bekommen sie meist nicht zurück. Rücksendungen können unmöglich oder teuer sein.
Nicht unter Druck setzen lassen: Verbraucher sollten sich nicht von ablaufenden Timern, geringer Stückzahl oder kurzfristiger Lieferzeit zu schnellen Käufen verleiten lassen.
Seite prüfen: Bei Shops mit deutscher Adresse sollte das Impressum mit Handelsregisternummer und Umsatzsteuer-ID geprüft werden. Bewertungen und Suchmaschinen können Aufschluss über die Seriosität geben. Kartendienste zeigen, ob ein Shop existiert. Weitere Prüfungen sind möglich unter fakeshopfinder.de.
Mail-Absender genau prüfen: Falsche Rechtschreibung, Grammatik oder leicht veränderte Absenderadressen bei Mails von namhaften Shops können auf Fake-Shops hinweisen. Vorsicht gilt, wenn Ware nur per Vorkasse oder Kreditkarte bezahlbar ist.
Mit KI-Video: Trump schwärmt von Ronaldo-Besuch
US-Präsident Donald Trump hat Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo nach dem Treffen im Weißen Haus in großen Tönen gelobt. Ronaldo sei ein großartiger Junge, schrieb Trump in dicken Lettern bei Instagram. "Es war toll, ihn im Weißen Haus zu treffen. Er ist wirklich klug - und cool!!!"
Dazu postete der US-Präsident ein offensichtlich mit KI generiertes Video, das die beiden beim Fußballspielen im Weißen Haus zeigt - bis die Kamera nach einem Gemeinschaftsschuss der beiden zu Bruch geht. Ein anderes Video des Weißen Hauses, das die beiden zeigt, trug die Überschrift "Two GOATS", also "Zwei Größte aller Zeiten".
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
es wurde diskutiert, protestiert – und am Ende bricht sogar noch ein Feuer aus. Nach zwei turbulenten Wochen beginnt heute der letzte Tag der Weltklimakonferenz in Belém. Einige Streitpunkte liegen jedoch noch auf dem Tisch, etwa die Einigung auf einen Plan zur Abkehr von Öl, Gas und Kohle. "Es liegt noch viel Arbeit vor uns, und wir hoffen, dass alle Vertragsparteien sich dieser Arbeit im Geiste der Solidarität und Entschlossenheit anschließen werden, um ein erfolgreiches Ergebnis der Konferenz zu erzielen", hieß es gestern Abend von den Vereinten Nationen. Eigentlich soll der Gipfel am Abend (22.00 Uhr MEZ) enden. In den vergangenen Jahren gingen die Treffen jedoch fast immer in die Verlängerung.
Das wird heute außerdem wichtig:
In Berlin werden die Bundeslagebilder "Häusliche Gewalt 2024" und "Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten 2024" vorgestellt.
Der Bundesrat entscheidet über das CO2-Speichergesetz: Damit Kohlendioxid nicht zur Erderwärmung beiträgt, soll es nicht mehr in die Luft geblasen, sondern gespeichert werden. Außerdem befasst er sich weiterhin mit der Finanzierung des Deutschlandtickets.
Der neue Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte hält seine Antrittsrede.
Ein Untersuchungsausschuss in Schwerin befragt den früheren Bundeskanzler Scholz als Zeugen im Zusammenhang mit Investionen in deutsche Flüssiggasterminals.
Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) und das Planungsteam Forum Endlagersuche laden zur vierten Ausgabe des zentralen Dialogformats zur Suche eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle ein.
Friedrich Merz reist zum G20-Gipfel nach Johannesburg - Trump, Xi und Putin haben bereits im Vorfeld angekündigt, nicht teilzunehmen.
In Washington empfängt US-Präsident Donald Trump den künftigen New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani.
Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
Los geht’s!
Spur zu Marsalek - Britische Ermittler decken russisches Geldwäschenetzwerk auf
Jan Marsalek, der flüchtige Ex-Wirecard-Manager, wird mit einem milliardenschweren Geldwäschesystem in Verbindung gebracht. Die britische Kriminalpolizeibehörde NCA sieht ihn in Netzwerken, die Bargeld aus Drogenhandel, Waffenlieferungen und illegaler Migration einsammeln und in Kryptowährungen umwandeln, während das Bargeld an sanktionierte russische Oligarchen weiterfließt. Russische Geheimdienste sollen diese Strukturen genutzt haben, um Marsaleks bulgarischem Spionagering Geld zukommen zu lassen. Dessen Anführer wurde im Mai in Großbritannien verurteilt.
Marsalek war 2020 nach dem Wirecard-Skandal nach Moskau geflohen und soll dort für russische Dienste arbeiten. Zudem prüft Österreich den Entzug seiner Staatsbürgerschaft wegen mutmaßlicher geheimdienstlicher Aktivitäten zugunsten Russlands.
Kahlo-Bild wird zum teuersten je versteigerten Kunstwerk einer Frau
Ein Gemälde von Frida Kahlo ist in New York für 54,7 Millionen Dollar versteigert worden - ein Rekordpreis für ein Werk einer Frau. Zwei Bieter lieferten sich laut Sotheby's ein fünfminütiges Duell um das 1940 entstandene Bild "El sueño (La cama)", das Kahlo im Bett zeigt. Der Käufer wurde bislang nicht bekannt.
Der bisherige Rekord für ein Werk einer Künstlerin lag bei 44 Millionen Dollar für Georgia O'Keeffes "Jimson Weed". Für ein Kahlo-Gemälde waren bislang maximal 34,9 Millionen erzielt worden. Das teuerste je versteigerte Kunstwerk bleibt "Salvator Mundi", das 2017 für 450,3 Millionen Dollar verkauft wurde.
US-Küstenwache bewertet Hakenkreuze nicht länger als Hasssymbol
Die US-Küstenwache stuft Hakenkreuze laut einem Bericht der Washington Post in einer neuen Richtlinie nicht mehr als Hasssymbole ein, sondern nur noch als „potenziell spaltend“. Admiral Kevin Lunday betonte jedoch, dass jede Nutzung solcher Symbole weiterhin strikt untersucht und bestraft werde. Warum die Einstufung geändert wurde, kommentierte die Behörde nicht.
Auch die Schlinge sowie die Konföderiertenflagge gelten künftig nur noch als "spaltend". Die Richtlinie soll am 15. Dezember in Kraft treten. Die Küstenwache untersteht dem Heimatschutzministerium unter Leitung von Kristi Noem.