Panorama

Historischer Panzerkreuzer "Aurora" zurück in Sankt Petersburg

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Die "Aurora" vor dem Winterpalais.

(Foto: AP)

Der berühmte Panzerkreuzer "Aurora" kann wieder besichtigt werden. Nach zweijähriger Restaurierung kehrt das Symbol der Oktoberrevolution zurück an seinen Ankerplatz vor dem Winterpalast in Sankt Petersburg.

Der Panzerkreuzer "Aurora", das Symbol der Oktoberrevolution, ist an seinen angestammten Liegeplatz in Sankt Petersburg zurückgekehrt. Nach fast zweijähriger Restaurierung kehrte das Schiff in der Nacht zum 16. Juli vor hunderten Schaulustigen am Ufer des Flusses Newa zu seinem festen Liegeplatz vor dem Winterpalast in der russischen Metropole zurück. Der Zeitplan zum Hochziehen der Zugbrücken der Newa wurde eigens für die Durchfahrt der "Aurora" angepasst.

Die "Aurora" hat eine wichtige Bedeutung in der russischen Geschichte: Mit dem Beschuss des Winterpalastes von dem Panzerkreuzer aus begann 1917 die Oktoberrevolution.

Erstmals wurde die "Aurora" nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert, 1957 öffnete sie als Museum. Millionen Menschen besichtigten seitdem das symbolträchtige Schiff, das auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 ein Besuchermagnet blieb. Auch 1987 fanden Restaurierungsarbeiten statt, bevor die "Aurora" zuletzt im September 2014 ihren Liegeplatz in Richtung Werft verließ.

Bei den fast zweijährigen Arbeiten wurde der Rumpf restauriert, zudem erhielt das Schiff ein Brandschutzsystem, wie das zuständige Marinemuseum mitteilte. Die Ausstellung in der "Aurora" soll ab dem 31. Juli wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Quelle: n-tv.de, kwe/AFP

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