Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck Der Sommer geht - die Temperaturen steigen

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Der meteorologischer Herbst beginnt wärmer als der Sommer endete.

(Foto: imago images/Jan Eifert)

Am Dienstag beginnt für die Meteorologen der Herbst. Doch über das Land schiebt sich der Einfluss von Hoch "Gaya". Das könnte die Quecksilbersäulen lokal nochmal an die 30-Grad-Marke führen, wie ntv-Wetterexperte Björn Alexander weiß. Insgesamt wird es wieder wärmer und sonniger.

Während wir in Deutschland Hoch "Gaya" sowie den Spätsommer begrüßen dürfen, landet in den USA aktuell der bisher stärkste Hurrikan der Atlantischen Hurrikan-Saison 2021 an. Mit Windgeschwindigkeiten von etwa 240 km/h ist "Ida" ein extrem starker Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4. Die höchste Stufe 5 beginnt ab einer mittleren Windgeschwindigkeit von 251 km/h. Damit ist "Ida" ein Major-Hurrikan, der in eine ähnlichen Liga spielt wie Hurrikan "Katrina" vor 16 Jahren.

Das gilt ebenfalls für die betroffene Region rund um New-Orleans sowie für die weiteren Gefahren. Denn neben den enormen Windböen, die in Spitzen auch über 300km/h erreichen dürften, drohen zum Teil Regenmengen über 350 Liter pro Quadratmeter und eine meterhohe Sturmflut. Auch eingelagerte Tornados sind im Umfeld des Hurrikans möglich. Insofern erleben die Menschen im Bereich des Mississippi-Deltas eine äußerst verheerende und gefährliche Wetterlage.

Derweil können wir hierzulande bald einen meteorologischen Haken an Tief "Nick" machen, das uns das Wochenende ziemlich verhagelte und dessen kalter Atem in Form der Polarluft die Schneefallgrenze in den Alpen gegen 1500 Meter sinken ließ.

Abhaken können wir ebenso den meteorologischen Sommer. Der endet am Dienstag und somit beginnt am Mittwoch, 1. September, der Herbst - zumindest meteorologisch gesehen. Und weil der Herbst uns wettertechnisch an diesem Wochenende schon mal einen kleinen Vorgeschmack gegeben hat, dürfte der verspätete Spätsommer-Nachschlag vielen von uns sehr gelegen kommen. Zumal er auch am Ende der Woche noch halten wird und die Spitzenwerte auf die 30 Grad-Marke zuwandern. Erst am Sonntag könnte es aus Südwesten einzelne Gewitter geben. Hier die Übersicht bis dahin.

Das Wetter am Montag: Regen ist noch nicht vorbei

Noch hält Tief "Nick" den Daumen auf unser Wetter. Das bedeutet verbreitet viele Wolken, teils kräftige Schauer und vor allem in der Osthälfte einzelne Gewitter. Deutlich besser ist es dort, wo Hoch "Gaya" nahe ist. Das liegt nördlich der Britischen Inseln und hat somit seine Fühler schon bis an die sonnige Nordseeküste ausgedehnt. Die Temperaturen zeigen ebenfalls noch sehr verhalten. Ganz akzeptabel sind sie eigentlich nur im Nordwesten und Norden bei bis zu 22 Grad Celsius. Ansonsten sind es oft nicht mehr als 15 bis 19 Grad.

Das Wetter am Dienstag: Regenreste im Süden, sonst sonniger

Der Luftdruck steigt und damit sieht auch in Sachen Sonnenzuwachs gut aus. Einzig der Süden liegt noch unter den kompakteren Wolken mit letztem Regen. Die Temperaturen sind noch verhalten bei 15 bis 22 Grad.

Mittwoch bis Samstag: Spätsommer mit frühherbstlichem Touch

Nach Nebelauflösung bleibt der Aufwärtstrend bei den Sonnenanteilen bestehen. Es sieht gut bis richtig gut aus. Auch wenn es nachts teilweise schon arg frisch ist. Im Süden ist der Bodenfrost mitunter nicht mehr allzu weit entfernt. Und auch tagsüber kommt der Sommermotor nur stockend in Fahrt. Am Mittwoch bei 16 bis 23 Grad. Von Donnerstag bis Samstag prognostizieren die Wettercomputer dann häufig 18 bis 25 Grad. Wobei nach den Berechnungen mancher Wettermodelle 27 bis 29 Grad im Südwesten denkbar wären. Hier bleibt abzuwarten, welche Ansätze sich in den nächsten Tagen durchsetzen.

Das Wetter am Sonntag: Erste Gewitter oder Spätsommer-Sonne satt?

Beim Blick auf die Wetterkarten am Sonntag sind die Unsicherheiten natürlich ebenfalls vorhanden. Der Spagat reicht von weiterhin sehr sonnig bis zu ersten, teils gewittrigen Schauern von Südwesten. Die Temperaturen dürften dabei aber weiterhin im spätsommerlichen Bereich mitspielen. Das wären zwischen knapp 20 bis 27 Grad und vielleicht noch etwas darüber.

Quelle: ntv.de

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