Panorama
Die Gewitterfonten werden immer weite sudwärts gedrängt.
Die Gewitterfonten werden immer weite sudwärts gedrängt.(Foto: imago/7aktuell)
Sonntag, 10. Juni 2018

Wetterwoche im Schnellcheck: Erst Unwetter, dann endlich ruhiger

Von Björn Alexander

Man ist ja nicht immer froh, wenn sich der Hochsommer verabschiedet. In diesem Fall aber vielleicht schon. Denn die fast schon tropisch anmutende Luft mit den zum Teil enormen Wassermassen, die in einigen Landesteilen immer wieder sintflutartig vom Himmel fielen, wird in der neuen Wetterwoche endlich abgedrängt. Das wird spätestens zur Wochenmitte der Fall sein, wenn es endlich mal ohne Unwetterzeichen auf unseren Wetterkarten weitergehen wird. Durchatmen, durchlüften - und ich sage es noch einmal: endlich.

Derweil wirft ein anderes Ereignis bereits seine Schatten voraus. Die Fußball-Weltmeisterschaft und das erste Spiel der deutschen Elf gegen Mexiko im Olympiastadion Luschniki in Moskau. Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr unserer Zeit. Eigentlich optimal, um gemeinsam mit Freunden beim Grillen oder beim Rudelgucken in größerer Runde mitzufiebern und hoffentlich am Ende auch zu jubeln. Wenn das Wetter passt.

Björn Alexander stellt einen wettertechnisch prima WM-Beginn in Aussicht.
Björn Alexander stellt einen wettertechnisch prima WM-Beginn in Aussicht.

Außerdem wird die nachlassende Unwettergefahr im Laufe der Woche sicherlich ebenfalls auch die Freibäder und Badeseen wieder mehr in den Fokus rücken. Denn dort erlebte man einen wahrlichen Topstart in die Saison. Die Wassertemperaturen in den Seen liegen nämlich derzeit schon verbreitet bei 20 bis 24 Grad. Das ist absolut hochsommertauglich. Und ganz auf den Sommer müssen wir auch in der ruhigeren, zweiten Wochenhälfte nicht verzichten. Hier die Details. 

Montag 

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Nach teilweise trübem Start setzt sich in der Nordhälfte öfter mal die Sonne durch. Von den Mittelgebirgen südwärts hält sich hingegen die schwül-warme und gewitterwillige Luft, in der im Tagesverlauf weitere Unwetter drohen. Besonders durch Hagel und Starkregen mit Überflutungsgefahr. Aber auch Sturmböen sind natürlich nicht auszuschließen. Dabei kühlt es sich im Norden schon merklich ab. Der Wind aus Nordwesten lässt nämlich maximal noch 18 Grad an der Nordsee und bis 26 Grad in Berlin zu. Weiter südwärts kocht die Gewittersuppe bei 24 bis 30 Grad.

Dienstag

Die unwetteraktive Luft mit Starkregen und Hagel wird weiter südwärts abgedrängt, so dass es bis etwa zur Mainlinie von Norden her ruhiger wird. Dazu bringen es die Temperaturen auf 17 Grad an der See und bis zu 27 Grad im Südosten.

Mittwoch

An und in den Alpen gewittert es zum Teil noch heftig. Ansonsten setzt sich die Sonne durch und bei 15 bis 25 Grad sind die letzten Reste der Schwüle nur noch ganz im Süden zu spüren.

Donnerstag

Es könnte insgesamt der schönste Tag der Wetterwoche werden. Die Schauerneigung ist gering, die Sonne ist gut mit dabei und die Frühwerte zum Start in den Tag könnten ebenfalls wahre Glücksgefühle wecken. Morgens ist es nämlich frisch bei 8 bis 15 Grad. Tagsüber bringen es die Quecksilbersäulen dann auf 18 bis 25 Grad.

Freitag und am Wochenende

Zunächst einmal macht sich ein weiterer Schwall Sommerluft auf in unsere Breiten. Am Freitag bei 20 bis 28, am Samstag bei 21 bis 29 Grad. Dabei ist es teils freundlich, teils aber auch leicht wechselhaft. Selbiges gilt für das Wetter am Sonntag, wobei die Details natürlich noch sehr unsicher sind. Nach jetzigem Stand dürfte es aber bei 18 bis 26 Grad wettertechnisch halbwegs passen.

Quelle: n-tv.de