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Berlin & Brandenburg Krankenhäuser: Corona-Tests nicht an der Tür zu leisten

Eine Pflegekraft geht auf einer Intensivstation über den Flur. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

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Potsdam (dpa/bb) - Die Lage in den brandenburgischen Krankenhäusern ist mit Blick auf steigende Corona-Zahlen nach Angaben der Landeskrankenhausgesellschaft derzeit noch beherrschbar. Da sich steigende Inzidenzen jedoch immer erst mit einigen Wochen Verzögerung in den Klinikbetten bemerkbar machten, tauschten sich die Einrichtungen im Land schon jetzt über den Umgang mit möglichen Engpässen bei der Versorgung aus, sagte Geschäftsführer Michael Jacob am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Erste Kliniken begännen damit, geplante Operationen zu verschieben. Außerdem würden Besuchsverbote diskutiert beziehungsweise bereits umgesetzt, um Patientinnen und Patienten sowie Beschäftigte zu schützen. "Jeden an der Tür zu testen, das können wir personell nicht leisten", sagte Jacob. Zusätzliche Bürokratie wie Dokumentationspflichten im Zusammenhang mit der Pandemie erschwere die Lage zusätzlich. "Wir treffen auf kein ausgeruhtes Personal."

© dpa-infocom, dpa:211110-99-942003/3

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