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Mecklenburg-Vorpommern Lieferprobleme bringen Staugefahr: Freie Fahrt in Wolgast

Autos stehen im Stau.

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Wolgast/Waren (dpa/mv) - Gute Nachrichten für Usedom-Besucher, Probleme in der Müritzregion: Wie ein Sprecher des Landesamtes für Straßenbau in Rostock am Donnerstag sagte, wird die Straßenbaustelle an einer Moorbrücke in Waren an der Müritz nicht bis Ferienbeginn am 1. Juli fertig, wie es geplant war. Damit ist die Hauptzufahrt ins Stadtzentrum und an das Wasser in der größten Stadt an der Müritz noch mindestens eine Woche gesperrt. Der Verkehr soll weiter über eine Anliegerstraße laufen, das führte bisher schon regelmäßig zu Staus im Tourismuszentrum.

Grund für die Verzögerungen sind Lieferschwierigkeiten bei den Übergangskonstruktionen für das Brückenbauwerk über den moorigen Untergrund. In Waren wird seit Monaten die Bundesstraße 192 als Hauptdurchfahrt für 1,3 Millionen Euro erneuert. Sie enthält mehrere Moorbrücken.

Dagegen haben Kraftfahrer an der Peenebrücke in Wolgast (Vorpommern-Greifswald) ab 1. Juli wieder uneingeschränkt freie Fahrt zur Insel Usedom. Nach Angaben des Landesamtes steht bis 1. September wieder die gesamte Fahrbahnbreite der Bundesstraße 111 zur Verfügung. Bisher war die Straßenbreite eingeschränkt und die Geschwindigkeit reduziert. Die B111 ist die einzige Zufahrt zur zweitgrößten Insel Deutschlands von Norden. Daneben gibt es eine zweite Zufahrt im Süden über die Zecheriner Brücke.

An beiden Brücken kommt es auch wegen der Brückenöffnungen für Schiffe in der Hauptsaison regelmäßig zu Staus. Die Brückenreparaturen in Wolgast wurden zu Jahresbeginn gestartet, sollen 5,7 Millionen Euro kosten und über 18 Monate laufen, wobei der Verkehr zu Haupttourismuszeiten gewährleistet werden soll. Die Schäden waren bei Brückenprüfungen festgestellt worden und gehen auf hohe Beanspruchung zurück. Über die 256 Meter lange Brücke rollen täglich 12.500 Autos, im Sommer deutlich mehr. Eine Umgehungsstraße mit einer neuen Brücke ist im Bau, aber noch nicht fertig.

Quelle: dpa

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