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Rheinland-Pfalz & Saarland Mann wirft Messer Richtung Polizei: mit Taser gestoppt

Ein Polizeibeamter hält ein Distanzelektroimpulsgerät (DEIG oder auch Taser).

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild)

Koblenz (dpa/lrs) - Ein 38 Jahre alter Mann in Koblenz ist von der Polizei mit einem Taser gestoppte worden, nachdem er ein Messer in Richtung der Beamten geworfen hatte. Zuvor hatten Zeugen am Donnerstag gemeldet, dass der Mann eine Frau an einem Busbahnhof mit einem Messer verfolge, sagte eine Sprecherin der Polizei in Koblenz am Freitag. Hintergrund sei wohl ein Beziehungsstreit gewesen. Als die Polizei eintraf, habe der 38-Jährige nicht auf Ansagen der Beamten reagiert und ein Küchenmesser aus dem Hosenbund gezogen, hieß es. Daraufhin habe er sich bedrohlich der Polizei genähert, woraufhin diese mündlich drohte, zu schießen.

Der Mann habe schließlich das Messer in Richtung der Polizisten geworfen und einen Beamten nur knapp verfehlt. Als er sich weiter aggressiv verhalten habe, sei er laut Polizeimitteilung mit einem Taser außer Gefecht gesetzt worden. Damit können Angreifer mittels elektrischer Impulse bewegungsunfähig gemacht und auf Abstand gehalten werden. Der 38-Jährige wurde nach seiner Festnahme in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.

Quelle: dpa

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