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Entscheidungsspiel erzwungen Bayern-Basketballer gegen Barça im Rausch

Per Gala zum Matchball: Die Basketballer von Bayern München dürfen weiter vom historischen Einzug in das Final Four der Euroleague träumen. Die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri besiegt im vierten Viertelfinalspiel dank einer bärenstarken Vorstellung den Titelfavoriten FC Barcelona.

Der FC Bayern München hat das Entscheidungsspiel im Playoff-Viertelfinale der Basketball-Euroleague gegen den FC Barcelona erzwungen. Der Bundesligist gewann am Freitagabend gegen den katalanischen Titelfavoriten überraschend mit 59:52 (36:25) und glich die Best-of-five-Serie zum 2:2 aus. Das fünfte Match im Kampf um den Einzug ins Final Four in Belgrad (19./21. Mai) wird in der kommenden Woche in Barcelona ausgetragen. "Wir haben jetzt die Chance in einem Spiel. Es wäre überragend", sagte Augustine Rubit bei Magentasport: "Alles ist möglich."

Im ersten Durchgang dominierte vor allem Bayerns Defensive. Das Star-Ensemble um den früheren NBA-Profi Nikola Mirotic kam lediglich auf zwölf Zähler. Die Gastgeber spielten dagegen konsequent unter dem Korb und lagen nach zehn Minuten mit sechs Zählern vorn. Auch im zweiten Durchgang blieb der FC Bayern besser, verteidigte klug und ging mit einem Elf-Punkte-Vorsprung in die Kabine. "Wir sind im Spiel, aber die zweite Halbzeit wird noch schwerer", sagte Bayerns Trainer Andrea Trinchieri.

Die ersten fünf Minuten im dritten Viertel wurde es allerdings kurios. Die Bayern kamen auf drei Punkte heran, Barcelona blieb sogar ohne Zähler und kam bis zum Ende des dritten Durchgangs dank einer weiterhin überragenden Münchner Abwehr nur auf neun Punkte. Bayern baute daher die Führung auf 50:34 aus.

Auch im Schluss-Viertel blieb der FC Barcelona weit hinter der Normalform zurück und kam erst in den letzten Minuten zu einfachen Körben. Die Trinchieri-Mannschaft brachte dagegen den Vorsprung über die Zeit und reist mit viel Selbstbewusstsein zum fünften Match nach Spanien.

Bester Werfer beim FC Bayern war Nick Weiler-Babb mit zwölf Punkten. Beim enttäuschenden Team von Trainer Sarunas Jasikevicius war Alex Abrines mit ebenfalls zwölf Zählern am erfolgreichsten

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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