Gute Nachrichten von Wolfgang Pichler: Der frühere Biathlon-Trainer befindet sich nach seinem Ende September erlittenen Herzinfarkt auf dem Weg der Besserung und darf auf eine vollständige Genesung hoffen. "Die Ärzte sind sehr zuversichtlich", sagte sein Bruder Claus Pichler dem "Münchner Merkur" und der "tz". Es bestehe Hoffnung, "dass keine Folgeschäden bleiben."
Der 65 Jahre alte Pichler war am 27. September bei einer Radtour zusammengebrochen. Ein Defibrillator holte ihn zurück ins Leben. Im Krankenhaus in Traunstein wurden Pichler zwei Stents eingesetzt, um die verstopften Arterien offenzuhalten. Pichler befindet sich zwar immer noch auf der Intensivstation, ist aber seit ein paar Tagen nicht mehr im künstlichen Koma. Er sei auch ansprechbar und habe sich bereits nach seinen Erstversorgern, deren schnelle Hilfe wohl schlimmere Auswirkungen verhinderten, erkundigt.
Wolfgang Pichler arbeitet mit einer kurzen Unterbrechung seit 1995 in Schweden, zwischen 2011 und 2014 betreute er die Russen, mittlerweile ist er für das Nationale Olympische Komitee der Skandinavier tätig. Der gebürtige Ruhpoldinger gehört zu den erfolgreichsten Trainern überhaupt - unter anderem führte er die legendäre Schwedin Magdalena Forsberg zu sechs Siegen im Gesamtweltcup. Pichler gewann mit seinen Teams 37 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.
