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04 siegt mit Vier-Tore-Vorsprung Schalke gelingt Kantersieg in Paderborn

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Schalker jubeln in Paderborn.

(Foto: imago images / Nordphoto)

Der FC Schalke 04 schafft beim SC Paderborn seinen zweiten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga. In der zweiten Hälfte fegt das Team von Trainer David Wagner über den Aufsteiger regelrecht hinweg. Die Gelsenkirchener profitieren von einem starken Comeback des zuvor verletzten Mark Uth.

Der FC Schalke 04 hat eindrucksvoll den Sprung ins vordere Drittel der Fußball-Bundesliga geschafft. Die Mannschaft von Trainer David Wagner gewann zum Abschluss des vierten Spieltages beim Aufsteiger SC Paderborn mit 5:1 (1:1) und ist nun Sechster vor den punktgleichen Teams aus Mönchengladbach und Leverkusen. Vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Benteler-Arena sorgten Salif Sané in der 33. Minute, sowie nach Wiederanpfiff Suat Serdar (49.), zweimal Amine Harit (71. und 85.) und Ahmed Kutucu (83.) für den zweiten Saisonsieg. An seinem 24. Geburtstag hatte Cauly Oliveira Souza den weiter sieglosen Tabellenvorletzten in Führung (8.) geschossen.

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Gelungenes Comeback: Mark Uth.

(Foto: imago images / Nordphoto)

Der deutsche Nationalspieler Mark Uth feierte bei den Schalkern nach fast einem halben Jahr Verletzungspause wegen einer Adduktorenverletzung ein gelungenes Comeback und ersetzte Zugang Benito Raman, der seine Sprunggelenkblessur auskurieren soll. Uth fand in der Offensiv-Zentrale schnell ins Spiel, wurde von den Mitspielern häufig gesucht und bewies gute Übersicht. Doch seine Neben- und Vorderleute konnten die Vorlagen zunächst nicht nutzen. Wie Guido Burgstaller, der in der zehnten Minute das 1:1 auf dem Fuß hatte, aber an orhüter Jannik Huth scheiterte. Nach 67 Minuten kam Ahmed Kutucu für den müde gewordenen Uth.

Schalkes Torwart Alexander Nübel hatte auf die Rückkehr an alte Wirkungsstätte hingefiebert, doch die Wiedersehensfreude war schnell getrübt. Denn schon nach acht Minuten musste sich der Ex-Paderborner beim ersten guten Angriff der Gastgeber geschlagen geben. Nach einem unnötigen Ballverlust von Daniel Caligiuri zog Sven Michel auf der linken Seite an Jonjoe Kelly vorbei und flanke zielgenau auf Oliveira Souza. Und der brasilianische Neuzugang vom MSV Duisburg versenkte den BKopfball zur SC-Führung.

Offensive Schalker mit Lücken

SC Paderborn - Schalke 04 1:5 (1:1)

Tore: 1:0 Oliveira Souza (8.), 1:1 Salif Sane (33.), 1:2 Serdar (49.), 1:3 Harit (71.), 1:4 Kutucu (83.), 1:5 Harit (85.)
Paderborn: Huth - Dräger, Strohdiek, Hünemeier, Collins - Vasiliadis, Gjasula (78. Sabiri) - Oliveira Souza, Antwi-Adjej - Michel (58. Gueye), Mamba (73. Pröger); Trainer: Baumgart.
Schalke: Nübel - Kenny, Stambouli, Salif Sane, Oczipka - Serdar (86. Kabak), Mascarell - Caligiuri (62. McKennie), Harit - Burgstaller, Uth (67. Kutucu);
Trainer: Wagner
Schiedsrichter: Schröder (Hannover)
Zuschauer: 15.000 (ausverkauft)

Huth war wesentlich mehr beschäftigt als sein Gegenüber Nübel. Allerdings zeigten sich die Königsblauen einmal mehr als Meister im Auslassen von Torchancen. Zunächst brachte Uth den Ball freistehend aus sieben Metern nicht am reaktionsschnellen Keeper vorbei, dann hatte Huth keine Mühe mit Burgstallers zu laschem Kopfball. Kurz darauf agierte der 25 Jahre alte Ex-Mainzer vor Sanés Kopfball-Treffer zum verdienten 1:1 aber zu zögerlich bei der hohen Flanke von Bastian Oczipka.

Die Schalker hatten mehr Spielanteile und liefen die Ostwestfalen früh an, waren aber in der Abwehr auch sehr anfällig für die schnellen SC-Konter. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätte Michel das Team von Steffen Baumgart erneut in Führung bringen müssen, schob den Ball aber am Schalke-Tor vorbei. Dies sollte sich schon kurz nach Wiederanpfiff rächen.

Beim 2:1 hatte die Revierelf allerdings Glück, dass Paderborns Innenverteidiger Uwe Hünemeier den Schuss von Serdar unhaltbar für seinen Keeper Huth abfälschte - aufgrund des engagierten Auftritts war die Führung jedoch verdient. Zweimal Harit und Kutucu schraubten das Ergebnis in der Schlussphase in die Höhe. Während Schalke ein unerwartet guter Saisonstart gelang, müssen die Paderborner auf den Lohn ihrer Mühen warten.

Quelle: n-tv.de, shu/dpa/sid

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