Der Sport-Tag

"Auf Lebenszeit ausgeschlossen werden": F1-Fahrer verurteilen Fans

11.07.2022 | 06:37 Uhr

Sebastian Vettel hat nach den Berichten über rassistische, homophobe und sexistische Beleidigungen am Rande des Formel-1-Rennens in Spielberg deutliche Konsequenzen gefordert. "Wer auch immer diese Leute sind, sie sollte sich schämen und auf Lebenszeit von Rennveranstaltungen ausgeschlossen werden", sagte der 35 Jahre alte viermalige Formel-1-Weltmeister: "Ich denke, es sollte null Toleranz geben."

  • Max Verstappen schlug in der Diskussion eine Alkoholgrenze als möglichen Lösungsansatz vor. "Du machst manchmal dumme Sachen, wenn du Alkohol trinkst. Ich will damit nichts entschuldigen. Aber man könnte das regulieren. Es gibt eine bestimmte Menge an Alkohol."

  • Es sei Zeit zum Handeln, forderte Rekordweltmeister Lewis Hamilton. Der Slogan der Formel 1 "Wir fahren als eins" sei ja gut und schön. "Aber es waren nur Worte." Es habe nichts geholfen. Es gilt, dem Treiben auch Einhalt zu gebieten, sagte der siebenmalige Weltmeister.

  • Am Grand-Prix-Wochenende von Spielberg hatten Berichte vor allem von weiblichen Fans aufschrecken lassen. Darin ging es um Übergriffe, sexistische Kommentare, rassistische oder homophobe Beleidigungen.

Verwendete Quelle: ntv.de