Der Sport-Tag
4. März 2026
21:55 Uhr

Hansi Flick muss dramatisches Pokal-Aus teuer bezahlen

Der FC Barcelona hat das dramatische Halbfinal-Aus im spanischen Pokal teuer bezahlt. Beim 3:0 (2:0)-Erfolg am Dienstagabend über Atlético Madrid, das nach dem 0:4 im Hinspiel nicht zum Weiterkommen reichte, verletzten sich die Abwehrspieler Jules Koundé und Alejandro Balde. Beide werden für längere Zeit fehlen. Koundé habe sich eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen und falle für unbestimmte Zeit aus, teilte Barca mit. Balde, der seinen verletzt ausgewechselten Kollegen ersetzt hatte, erlitt ebenfalls eine Verletzung im linken Oberschenkel und werde etwa vier Wochen pausieren müssen.

Damit vergrößerten sich die Personalsorgen von Trainer Hansi Flick in der entscheidenden Saisonphase. Der ehemalige Bundestrainer muss aktuell bereits auf Stürmerstar Robert Lewandowski, die Mittelfeldspieler Frenkie de Jong und Gavi sowie Verteidiger Andreas Christensen verzichten.

21:25 Uhr

Skeleton-Pilot ruft zu "sichtbarem Protest" auf

Sichtbare Zeichen auf der großen Bühne statt stiller Boykott: Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch ruft die paralympischen Athleten zum Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge auf. Der Ukrainer erklärte wenige Tage vor dem Start der Paralympics, warum er dabei einen Boykott der Wettkämpfe nicht für den besten Weg hält. "Wenn wir die Bühne verlassen, überlassen wir sie Russland. Das ist meine größte Sorge. Deshalb glaube ich eher an sichtbaren Protest", sagte Heraskewytsch der "Bild". "Unsere Athleten sollten im Wettkampf zeigen, dass sie damit nicht einverstanden sind."

Orden statt Olympia: Selenskyj ehrt Skeletoni Heraskewytsch

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Der 27-Jährige selbst war bei den Olympischen Winterspielen in Italien kurz vor dem Start der Skeleton-Rennen disqualifiziert worden, weil er nicht auf seinen vom IOC untersagten Helm verzichten wollte. Der Kopfschutz zeigt die Bilder von mehr als 20 Sportlerinnen und Sportlern, die infolge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine ums Leben gekommen sind.

20:36 Uhr

Berliner Klub schnappt sich Gruppensieg in der Champions League

Die Handballer der Füchse Berlin haben das Spitzenspiel der Gruppe A in der Champions League gewonnen und sich damit vorzeitig den Gruppensieg gesichert. Der Bundesligist gewann am Abend beim dänischen Meister Aalborg Handbold mit 35:31 (16:15). Beide Teams waren bereits zuvor für das Viertelfinale qualifiziert. Beste Berliner Werfer waren Mathias Gidsel mit acht und Hakun West av Teigum und Tim Freihöfer mit je fünf Toren.

Der Bundesligist, der die letzten vier Duelle gegen Aalborg gewann, fand gleich gut in die Partie. Mit einer überzeugenden Abwehrarbeit zwangen sie die Dänen zu Fehlern und gingen so schnell 4:2 in Führung. Anschließend scheiterten die Gäste gleich mehrmals an Aalborg-Keeper Niklas Landin, nach einem 0:3-Lauf war die Partie dann wieder ausgeglichen.

19:54 Uhr

DHB-Frauen starten mit glanzlosem Sieg ins WM-Jahr

Viel Kampf, wenig Glanz: Deutschlands Handballerinnen haben einen mühevollen Start ins EM-Jahr hingelegt. Beim 30:23 (16:15)-Sieg in Slowenien konnte die DHB-Auswahl erst spät an die überzeugenden Auftritte ihres silbernen WM-Coups anknüpfen.

Vor rund 1500 Zuschauern in Celje war Rückraum-Ass Emily Vogel mit sieben Toren beste Werferin für die DHB-Auswahl, die dank des Erfolges fest mit der Teilnahme an der EM-Endrunde vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei planen kann.

Vor dem Rückspiel in Heidelberg am kommenden Sonntag führt das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch die Gruppe 3 mit 6:0 Punkten vor den Sloweninnen (4:2) an. Platz eins und zwei sichern definitiv das EM-Ticket. Die letzten Qualifikationsspiele stehen im April gegen die krassen Außenseiter Nordmazedonien und Belgien an.

19:14 Uhr

Das Gigantenduell in Roth ist perfekt

Das Gigantenduell der ehemaligen Triathlon-Weltmeister in Roth ist perfekt. Der dreimalige Hawaii-Champion Patrick Lange wird am 5. Juli antreten und allen voran gegen Norwegens Ausnahme-Triathlet Kristian Blummenfelt um den Sieg und womögliche eine Weltbestzeit kämpfen. "Ich will Roth prägen", kündigte Lange an: "Mein Traum ist ein Marathon unter 2:30 und am Ende ganz oben zu stehen. Und wenn ich meinen perfekten Tag erwische, reden wir über eine sehr schnelle Gesamtzeit."

2024 hatte Magnus Ditlev bei der Challenge Roth die Weltbestzeit aufgestellt. Der Däne hatte für die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen 7:23:24 Stunden benötigt. Generell ist das Rennen für Rekordzeiten bekannt, in diesem Jahr gilt allerdings auf dem Rad bei den Profis eine Abstandsregel von 20 statt 12 Metern, was auch auf die Zeiten Einfluss haben könnte.

Lange gewann 2021 den Langstrecken-Klassiker, 2024 bei seiner bis dato letzten Teilnahme hatte er verletzt aussteigen müssen. Der 39 Jahre alte Hesse aus Bad Wildungen gilt als absoluter Top-Läufer.

18:21 Uhr

Iran-Krieg, Kartell-Gewalt, Trump: Vor der WM türmen sich die Sorgen der Fans

Im Juni beginnt die Fußball-WM 2026 in Nordamerika, knapp drei Monate vorher kommt noch keine WM-Stimmung auf. Der Krieg mit einem der Gastgeberländer lässt eine Teilnahme des Landes in weite Ferne rücken und macht ein weiteres Fass mit großen Herausforderungen für die WM-Organisatoren auf.

Vor der WM türmen sich die Sorgen der Fans

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17:30 Uhr

Kulttrainer sieht nur ein "Statement" gegen Rassismus

Fußballtrainer Claus-Dieter Wollitz fordert eine entschiedenere Reaktion auf rassistische Vorfälle in deutschen Stadien. Das Thema Rassismus kotze ihn "so richtig" an, es gebe dagegen "nur ein Statement. Dass bei einem solchen Vorfall - egal wo in Deutschland - beide Mannschaften in die Kabine gehen und nicht mehr weiterspielen", sagte der Coach des Drittligisten Energie Cottbus der "Sport Bild": "Damit jeder kapiert, dass jetzt Schluss mit Rassismus in den Stadien ist. Damit sich endlich etwas ändert."

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Im November 2025 war Energie-Profi Justin Butler beim Auswärtsspiel bei 1860 München rassistisch angefeindet worden. Die Münchner baten im Nachgang um Entschuldigung. Wollitz zeigte derweil wenig Verständnis dafür, dass das Spiel nach einer Unterbrechung fortgesetzt wurde Am Morgen nach dem Spiel habe er mit seiner Mannschaft gesprochen. Er habe gesagt: "Jungs, das nächste Mal, wenn so etwas passiert, dann spielen wir nicht weiter, dann gehen wir - egal welcher Spielstand, egal welche Tabellensituation. Und auch egal, ob wir dann eine Strafe bekommen. Ich werde das komplett auf meine Kappe nehmen." Ein solches Statement hätten "die Menschen verdient, denen solches Unrecht widerfährt".

16:43 Uhr

DFL schnappt sich Sportdirektor aus Dänemark für Spitzenposition

Der gebürtige Hannoveraner Benjamin Schmedes wird Sportdirektor der Deutschen Fußball Liga. Der 41-Jährige gehört damit künftig der Geschäftsleitung bei der Dachorganisation der 1. und 2. Bundesliga an, wie die DFL mitteilte. Schmedes ist derzeit Direktor Profifußball beim dänischen Spitzenclub Bröndby IF. 

Schmedes war schon Geschäftsführer Sport beim VfL Osnabrück, Chefscout beim Hamburger SV und spielte einst bei den Amateuren von Hannover 96 und Werder Bremen. Die DFL will nach eigenen Angaben die sportinhaltliche Weiterentwicklung und Zusammenarbeit mit den Clubs intensivieren. Dabei steht auch die Förderung von Top-Talenten im Nachwuchs- und Übergangsbereich im Fokus. 

15:53 Uhr

Leistenbruch "seit einem Jahr": Olympia-Zweiter beendet Saison vorzeitig

Der österreichische Skirennläufer Manuel Feller wird seine Saison vorzeitig beenden, um sich seinen umfangreichen körperlichen und mentalen Problemen zu widmen. Das teilte der 33-Jährige via Instagram mit und kündigte zugleich eine Rücken-OP an. "Es war für mich eine mental und körperlich sehr anstrengende Saison", schrieb Feller und berichtete: "Im Laufe der Jahre habe ich einige psychische Probleme entwickelt, die im letzten Herbst für meine Familie besonders schwierig wurden." Schon damals habe er sich aus dem Wettkampfsport zurückgezogen, um sich um sich selbst zu kümmern.

Außerdem leide er "seit mehr als zehn Jahren unter Ischiasschmerzen, die durch Bandscheibenvorfälle verursacht werden und in den letzten zwei Jahren immer schlimmer geworden sind". Darüber hinaus kämpfe er "seit etwa einem Jahr" mit einem Leistenbruch und "seit Januar" mit einer Entzündung des Schambeins. Trotz all dieser Probleme hat der Slalomspezialist bei den Winterspielen in Bormio an der Seite von Abfahrer Vincent Kriechmayr Silber in der Team-Kombination gewonnen. Er sei "mehr als stolz auf die Fortschritte, die ich gemacht habe - sowohl auf als auch abseits der Piste". Aber nach Olympia "haben mir mein Körper und mein Geist gesagt, dass es Zeit ist, sich auszuruhen".

An ein Karriereende denkt der WM-Zweite im Slalom von 2017 und Gewinner von sieben Weltcup-Rennen nicht.

15:21 Uhr

FC Bayern muss wochenlang ohne Klara Bühl auskommen

Fußball-Nationalspielerin Klara Bühl fällt nach Angaben ihres Klubs länger aus. Wie der Double-Gewinner Bayern München mitteilte, werde die 25-Jährige "mehrere Wochen" fehlen. Im Training des deutschen Nationalteams hatte Bühl am Sonntag eine Muskel-Sehnenverletzung in der Wadenmuskulatur erlitten. Dies ergab eine Untersuchung der medizinischen Abteilung des FC Bayern.

Bühl hatte den Auftakt der WM-Qualifikation mit den DFB-Frauen gegen Slowenien (5:0) verpasst. Am Samstag (18 Uhr/ZDF-Livestream) treffen die deutschen Fußballerinnen in Stavanger auf Norwegen. Die Münchnerinnen stehen dazu vor entscheidenden Wochen. Während die erneute Meisterschaft fast sicher ist, treffen die Bayern am 11. März im Viertelfinale des DFB-Pokals auf den Hamburger SV. Ob Bühl in den Viertelfinal-Duellen der Champions League mit Manchester United (25. März und 1. April) wieder zur Verfügung stehen wird, ist offen.

14:48 Uhr

Ungewöhnliche Änderung bei Paralympics-Eröffnungsfeier

Bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele in Italien werden am Freitag keine Athletinnen und Athleten als Fahnenträger für ihre Länder auftreten. Stattdessen übernehmen Freiwillige im römischen Amphitheater in Verona diese Rolle, wie das Internationale Paralympische Komitee (IPC) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Ziel sei es, "Einheitlichkeit zwischen den Delegationen zu gewährleisten".

Hintergrund der Entscheidung sind nach Angaben des IPC logistische Gründe - vor allem mit Blick auf die langen Reisezeiten zwischen den Wettkampforten Mailand, Cortina und Tesero sowie Verona. Viele Delegationen hätten wegen anstehender Wettkämpfe am folgenden Morgen keine Athletinnen und Athleten zur Feier entsandt, hieß es. So hatte etwa Österreich angekündigt, sein vorgesehenes Fahnenträger-Duo lediglich per Video zuzuschalten.

Als Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Athleten unter eigener Flagge hatten einige Länder jedoch angekündigt, der Eröffnungsfeier komplett fernzubleiben und nicht am Einmarsch teilzunehmen. Dem Aufruf der Ukraine zum Boykott waren zuletzt unter anderem Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, die Niederlande und Tschechien gefolgt.

14:06 Uhr

"Schwere Infektion": Sorgen um Domenico Tedesco

Der frühere Bundesliga-Trainer Domenico Tedesco kann seine Mannschaft Fenerbahce Istanbul wegen einer "schweren Infektion" aktuell nicht betreuen. Dies teilte der türkische Klub mit. Die britische "Sun" berichtete von der Einlieferung in ein Krankenhaus. Bereits am vergangenen Wochenende im Ligaduell gegen Antalyaspor (2:2) stand Tedesco, der im September 2025 bei Fener auf José Mourinho gefolgt war, krankheitsbedingt nicht an der Seitenlinie. Nun fällt er auch für das am Abend (18.30 Uhr) angesetzte Pokalspiel von Fenerbahce gegen Gaziantep aus. "Die Behandlung unseres Technischen Direktors Domenico Tedesco aufgrund der schweren Infektion, die er sich zugezogen hat, ist im Gange", heißt es in der Vereinsmitteilung.

Für Tedesco springt Co-Trainer Zeki Murat Göle ein. Laut Klub ist geplant, dass Tedesco am Wochenende im Ligaspiel gegen Samsunspor wieder auf der Bank sitzt. Zehn Spieltage vor dem Saisonende liegt Fenerbahce auf dem zweiten Tabellenplatz der Süper Lig und hat vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Galatasaray.

13:23 Uhr

Real-Star spielte jahrelang mit angerissenem Kreuzband

Der brasilianische Fußball-Nationalspieler Rodrygo hat einem Medienbericht zufolge seit 2023 mit einem angerissenen Kreuzband gespielt. Wie "The Athletic" schreibt, habe sich der Offensivspieler in einer Länderspielpause eine Teilruptur im rechten vorderen Kreuzband zugezogen. Die Ärzte in Madrid hatten demnach damals entschieden, die Verletzung konservativ, also ohne Operation, zu behandeln. In der Branche sei das gar nicht mal unüblich, hieß es weiter. Stattdessen sei Rodrygo mit Physiotherapie und Kraftsport versorgt worden.

Der Bericht erscheint, nachdem bekannt geworden war, dass der 25-Jährige sich am Montagabend im selben Knie einen Kreuzbandriss und eine Meniskusverletzung zugezogen hatte. Die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer wird er deshalb sicher verpassen. Die vorherige Verletzung sei aber nicht die Ursache. Rodrygos Umfeld bestätigte "The Athletic", dass seine Teilruptur korrekt behandelt worden sei und es viele ähnliche Fälle gebe.

12:46 Uhr

Wegen Messi-Werbung: Klub von Thomas Müller muss Strafe zahlen

Thomas Müllers Vancouver Whitecaps müssen wegen einer "irreführenden" Werbekampagne für ein Ligaspiel gegen Lionel Messis Inter Miami eine Geldstrafe zahlen. Das Oberste Gericht der kanadischen Provinz British Columbia hat einem Vergleich in einer Sammelklage gegen den kanadischen Klub und die Major League Soccer (MLS) zugestimmt. Demnach müssen beide Parteien zusammen 450.000 kanadische Dollar, umgerechnet 283.000 Euro, für wohltätige Zwecke berappen.

Die Kläger hatten den Parteien vorgeworfen, beim Ticketverkauf für das Spiel gegen Miami am 25. Mai 2024, also vor Müllers Zeit in Vancouver, mit "irreführendem Werbematerial" gearbeitet zu haben. Damit sei die Erwartung geschürt worden, dass Stars wie Messi, Luis Suárez, Sergio Busquets oder Jordi Alba spielen würden. Allerdings hatte der damalige Inter-Trainer Gerardo Martino entschieden, Messi, Suárez und Busquets zu schonen, wie Tage vor dem Spiel bekannt wurde.

Um der erwartbaren Enttäuschung der mehr als 50.000 Fans entgegenzuwirken, gewährten die Whitecaps im Stadion einen Rabatt von 50 Prozent auf Speisen und Getränke. Der Klub und die Liga bestritten laut einem ESPN-Bericht, der sich auf entsprechende Gerichtsunterlagen beruft, jegliche Haftung, begannen jedoch im Mai 2025 Vergleichsgespräche. Diese führten nun zu der genannten Geldstrafe, die nach Abzug der Anwaltskosten zu gleichen Teilen an die Organisationen KidSport BC, Canada SCORES und BGC South Coast BC gehen sollen .Die Caps bestätigten den Vorgang.

12:10 Uhr

Ex-HSV-Torwart floh vor dem Iran-Krieg

In Deutschland spielte Marko Johansson für den Hamburger SV, VfL Bochum, Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig. Im Iran geriet der Fußball-Torwart am vergangenen Wochenende mitten in den Krieg hinein. Über die Türkei floh der 27-jährige Schwede noch am ersten Tag der israelischen und amerikanischen Luftangriffe in seine Heimat. "Es wurde uns schnell klar, dass wir das Land am besten verlassen sollten", sagte Johansson der "Bild"-Zeitung.

Nach Ablauf seines Vertrags in Braunschweig war der frühere schwedische U21-Nationaltorwart im vergangenen September zum iranischen Klub Tractor FC in die Millionenstadt Täbris im Nordwesten des Landes gewechselt. Als der Krieg begann, befand er sich gerade mit seinem Team in der Vorbereitung auf das Spiel der asiatischen Champions League gegen Shabab Al-Ahli aus Dubai, das an diesem Montag stattfinden sollte. "Am Samstagvormittag habe ich mich mit den anderen ausländischen Spielern des Vereins zum Frühstück getroffen. Dort sagte einer plötzlich, dass Teheran angegriffen wurde", sagte Johansson. "Statt einer Tasche für Dubai habe ich zwei Taschen gepackt." Konkret wurde die Flucht wenig später, als ein Luftangriff offenbar einer iranischen Militärbasis galt, die nur wenige Kilometer vom Trainingsgelände seines Klubs entfernt liegt.

11:22 Uhr

ARD-Reporterin Lea Wagner ist schwanger

Die Sportjournalistin Lea Wagner ist schwanger und erwartet Ende des Sommers Nachwuchs. "Dieses Jahr ist ein sehr besonderes für mich", sagte die 31 Jahre alte ARD-Moderatorin der Deutschen Presse-Agentur: "Erst die vielen sportlichen Höhepunkte, bei denen ich dabei sein durfte und noch dabei sein darf - und dann wartet im Sommer nach der Fußball-Weltmeisterschaft noch ein privates Highlight auf uns. Wir freuen uns riesig auf den Familienzuwachs."

Sie sei froh, "dass es auch innerhalb der ARD bereits viele Frauen gibt, die zeigen, wie gut sich unser Job und Familie verbinden lassen", sagte Wagner. Die Journalistin gehört zum Moderationsteam der "Sportschau". Zuletzt war sie unter anderem bei Fußball-Länderspielen und bei den Olympischen Winterspielen bei den Übertragungen beim Skispringen im Einsatz. Auch für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli ist die Journalistin eingeplant. Sie ist die Tochter des Fußballtrainers David Wagner.

10:32 Uhr

Doch kein "Schwachsinn"? Gerüchte um Jürgen Klopp hören nicht auf

Was ist dran an den Gerüchten über Jürgen Klopp? Die Gerüchte über ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit Red Bull reißen nicht ab. Nun berichtet der Schweizer Ableger des TV-Senders Sky, es könnte den 58-Jährigen schneller als gedacht wieder auf die Trainerbank ziehen. Während sich demnach an Klopps Haltung, keinen anderen Premier-League-Verein als den FC Liverpool zu übernehmen, nichts geändert haben soll, heißt es, ein mögliches Engagement bei Real Madrid reize Klopp durchaus.

Noch vor einer Woche hatte Red Bull die Gerüchte über ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit schroff zurückgewiesen. "Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen. Im Gegenteil: Wir sind extrem zufrieden mit der Arbeit von Jürgen Klopp", sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in einem Statement.

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10:00 Uhr

Tor beim Debüt: DFB-Neuling ist völlig überwältigt

Leicht nervös, aber breit lächelnd trat Larissa Mühlhaus vor die Mikrofone und Kameras, um im Dresdner Stadion über ihre großen Gefühle zu sprechen. "Unglaublich, ich kann das gar nicht in Worte fassen. Ich muss erst mal alles verarbeiten. Es waren sehr, sehr viele Emotionen", sagte die 23 Jahre alte Stürmerin über ihr Länderspieldebüt samt Tor für die deutschen Fußballerinnen beim 5:0 (2:0) gegen Slowenien.

Nun Teil des DFB-Teams zu sein, sei ein "bisschen unrealistisch", gestand die Angreiferin von Werder Bremen nach dem erfolgreichen Start in die WM-Qualifikation, "es fühlt sich an wie ein Traum. Und der ist gerade in Erfüllung gegangen". Sowieso mit diesem Einstand: Eingewechselt zur Pause traf Mühlhaus wenig später akrobatisch zum 4:0. "Ich hatte schon Gänsehaut die ganze Zeit auf der Bank, wo ich zugesehen habe. Weil ich das nur vom Fernsehen kenne, wenn die da spielen." Gegen überforderte Sloweninnen verschärfte Bremens Bundesliga-Toptorschützin ("Ich bin ein Gewinnertyp") gleich mal den Konkurrenzkampf in der deutschen Offensive. Neben Mühlhaus, die für die verletzte Hoffenheimerin Selina Cerci nachnominiert worden war, und der quirligen Startelf-Debütantin Shekiera Martinez von West Ham United durfte auch die fast schon abgeschriebene Lea Schüller mal wieder ran. Sie dankte es nach ihrer Einwechslung mit ihrem 55. Tor im 83. Länderspiel.

09:17 Uhr

FIFA verhökert WM-Playoff-Tickets

Die Gewalteskalation in Mexiko hat auch ihre Folgen für die Fußball-Welt: Wie der US-Sender ESPN berichtet, verkauft die FIFA die Tickets für die WM-Playoffs, die dort am Ende des Monats anstehen, für einen Spottpreis. Dort werden Ende März die letzten WM-Tickets zwischen Bolivien, dem Kongo, Jamaika, Neukaledonien, Suriname und dem Irak ausgespielt. Demnach liegen die Preise bei etwa 300 mexikanische Pesos, das entspricht rund 17 US-Dollar, also rund 15 Euro. Gespielt wird Monterrey und Guadalajara. Nach der Tötung des mächtigen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes durch das Militär war es in dem Land zu heftigen Unruhen, Anschlägen und Brandstiftungen gekommen.

08:32 Uhr

Vogelwildes Superstar-Gerücht um den FC Bayern

Das Gerücht ist arg wild: Laut des Portals "Foot Mercato" soll der FC Bayern "ernsthaft" erwägen, sich um Angreifer Victor Osimhen von Galatasaray zu bemühen.  Demnach könnte der 27 Jahre alte Nigerianer in München die Nachfolge von Harry Kane antreten. Trainer Vincent Kompany sei ein "großer Bewunderer" Osimhens, heißt es weiter. Die Konkurrenz in einem möglichen Transfer-Poker wäre angeblich überschaubar: Paris Saint-Germain, das zuletzt auch mit Osimhen in Verbindung gebracht wurde, soll dem Bericht zufolge kein gesteigertes Interesse haben. Das gilt demnach auch für andere europäische Top-Klubs wie Manchester United, Juventus oder Atlético Madrid.

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Ein Wechsel nach Saudi-Arabien soll auf Osimhes Prioritätenliste wiederum nicht weit oben stehen .Der große Haken an der Sache aus Münchner Sicht: Für den Stürmer wäre eine neue vereinsinterne Rekordsumme nötig. Denn: Osimhens Preisschild soll bei 150 Millionen Euro liegen.

08:11 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

07:25 Uhr

Macht Manuel Neuer weiter? Zweifel des FC Bayern enthüllt

Zwischenzeitlich erschien es, als wäre eine Vertragsverlängerung von Manuel Neuer beim FC Bayern reine Formsache. Doch mittlerweile wird ein Karriereende des 39-Jährigen immer wahrscheinlicher. Wie die "Sport Bild" berichtet, gibt es beim FC Bayern intern inzwischen erste Zweifel, ob Neuer seine Karriere über die Saison hinaus fortsetzen will. Demnach ist die Zukunft des Keepers offener denn je. Die Chancen, dass er seinen auslaufenden Vertrag in München verlängert, sollen bei 50 Prozent liegen. Noch habe sich Neuer gegenüber den Bayern-Bossen nicht zu seinen Zukunftsplänen geäußert.

Für die Länderspielpause Ende März sollen aber Gespräche geplant sein. Passend dazu: Bis zu seinem 40. Geburtstag am 27. März will Neuer eine Entscheidung getroffen haben. Aus seinem Umfeld sei zu hören, dass der Schlussmann noch unsicher sei, ob er seinen Vertrag beim FC Bayern verlängern oder die Schuhe an den Nagel hängen will, heißt es.

06:40 Uhr

Eskalation im Nahen Osten: Mercedes-Team kann Bahrain sicher verlassen

Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten haben Angestellte des Formel-1-Teams Mercedes Bahrain sicher verlassen können. Der italienische Reifenhersteller Pirelli hatte zusammen mit den Rennställen Mercedes und McLaren eigentlich für das vergangene Wochenende Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir geplant. Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran wurde die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen aber abgesagt. Personal steckte daraufhin in dem Land fest, da der Luftverkehr in großen Teilen des Nahen Ostens weitgehend zum Erliegen gekommen ist.

"Beim geplanten Reifentest in Bahrain waren mehrere Teammitglieder betroffen, die inzwischen alle das Land sicher verlassen haben", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff vor dem ersten Grand Prix des Jahres am Sonntag in Melbourne. Offizielle Mitteilungen zum Personal von Pirelli und McLaren gab es zunächst nicht. "Angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten scheint es fast trivial, über Sport zu sprechen. Wir beobachten die Entwicklungen in der Region mit Sorge und hoffen, dass der Schutz der Zivilbevölkerung weiterhin höchste Priorität hat", erklärte Wolff weiter.

06:10 Uhr

Schröders Cavaliers setzen dickes Ausrufezeichen

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers einen Achtungserfolg in der NBA gefeiert. Im Spitzenspiel der Eastern Conference besiegten die Cavs den Meisterschaftsmitfavoriten Detroit Pistons in der Nacht zum Mittwoch mit 113:109. Schröder kam von der Bank auf 15 Punkte, fünf Rebounds und fünf Assists.

Für Cleveland war es der zweite Erfolg in Serie. Bester Werfer für die Cavaliers war in Abwesenheit des verletzten Stars Donovan Mitchell Jaylon Tyson mit 22 Zählern. Für Detroit legte Jalen Duren 24 Punkte auf, Superstar Cade Cunningham erwischte mit zehn Punkten einen durchwachsenen Abend. Trotzdem führt Detroit die Tabelle im Osten weiter klar an, die Cavs sind als Vierter voll auf Playoff-Kurs.

05:30 Uhr

WM-Start abgesagt: Iran-Krieg hat massive Auswirkungen

Infolge des Iran-Kriegs ist der vom 26. bis zum 28. März in Katar geplante Saisonstart der Langstrecken-Weltmeisterschaft verschoben worden. Die "Sicherheit der Teilnehmer, Mitarbeiter und Fans" habe "oberste Priorität", begründete der Motorsport-Weltverband Fia nach Rücksprache mit dem Katarischen Automobil- und Motorradverband (QMMF) über die aktuelle geopolitische Lage die Entscheidung.

Zu gegebener Zeit soll mitgeteilt werden, wann genau die Veranstaltung über 1812 Kilometer auf dem Lusail International Circuit nördlich der Hauptstadt Doha in der zweiten Saisonhälfte nachgeholt werden könne. Die Langstrecken-WM startet nun mit dem eigentlichen zweiten Rennen, den sechs Stunden von Imola, vom 17. bis zum 19. April in der Emilia-Romagna. Am 7. November soll die Rennserie ihre Saison in Bahrain beschließen.

Der Motorsport-Weltverband beobachte weiter "die Entwicklungen in der Region, und unsere Gedanken sind bei allen, die von den jüngsten Ereignissen betroffen sind. Wir hoffen auf Ruhe, Sicherheit und eine Rückkehr zur Stabilität." Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran ist die Lage im Nahen Osten unsicher.