Der Sport-Tag
4. März 2026
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14:48 Uhr

Ungewöhnliche Änderung bei Paralympics-Eröffnungsfeier

Bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele in Italien werden am Freitag keine Athletinnen und Athleten als Fahnenträger für ihre Länder auftreten. Stattdessen übernehmen Freiwillige im römischen Amphitheater in Verona diese Rolle, wie das Internationale Paralympische Komitee (IPC) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Ziel sei es, "Einheitlichkeit zwischen den Delegationen zu gewährleisten".

Hintergrund der Entscheidung sind nach Angaben des IPC logistische Gründe - vor allem mit Blick auf die langen Reisezeiten zwischen den Wettkampforten Mailand, Cortina und Tesero sowie Verona. Viele Delegationen hätten wegen anstehender Wettkämpfe am folgenden Morgen keine Athletinnen und Athleten zur Feier entsandt, hieß es. So hatte etwa Österreich angekündigt, sein vorgesehenes Fahnenträger-Duo lediglich per Video zuzuschalten.

Als Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Athleten unter eigener Flagge hatten einige Länder jedoch angekündigt, der Eröffnungsfeier komplett fernzubleiben und nicht am Einmarsch teilzunehmen. Dem Aufruf der Ukraine zum Boykott waren zuletzt unter anderem Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, die Niederlande und Tschechien gefolgt.

Ungewöhnliche Änderung bei Paralympics-Eröffnungsfeier
14:06 Uhr

"Schwere Infektion": Sorgen um Domenico Tedesco

Der frühere Bundesliga-Trainer Domenico Tedesco kann seine Mannschaft Fenerbahce Istanbul wegen einer "schweren Infektion" aktuell nicht betreuen. Dies teilte der türkische Klub mit. Die britische "Sun" berichtete von der Einlieferung in ein Krankenhaus. Bereits am vergangenen Wochenende im Ligaduell gegen Antalyaspor (2:2) stand Tedesco, der im September 2025 bei Fener auf José Mourinho gefolgt war, krankheitsbedingt nicht an der Seitenlinie. Nun fällt er auch für das am Abend (18.30 Uhr) angesetzte Pokalspiel von Fenerbahce gegen Gaziantep aus. "Die Behandlung unseres Technischen Direktors Domenico Tedesco aufgrund der schweren Infektion, die er sich zugezogen hat, ist im Gange", heißt es in der Vereinsmitteilung.

Für Tedesco springt Co-Trainer Zeki Murat Göle ein. Laut Klub ist geplant, dass Tedesco am Wochenende im Ligaspiel gegen Samsunspor wieder auf der Bank sitzt. Zehn Spieltage vor dem Saisonende liegt Fenerbahce auf dem zweiten Tabellenplatz der Süper Lig und hat vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Galatasaray.

"Schwere Infektion": Sorgen um Domenico Tedesco
13:23 Uhr

Real-Star spielte jahrelang mit angerissenem Kreuzband

Der brasilianische Fußball-Nationalspieler Rodrygo hat einem Medienbericht zufolge seit 2023 mit einem angerissenen Kreuzband gespielt. Wie "The Athletic" schreibt, habe sich der Offensivspieler in einer Länderspielpause eine Teilruptur im rechten vorderen Kreuzband zugezogen. Die Ärzte in Madrid hatten demnach damals entschieden, die Verletzung konservativ, also ohne Operation, zu behandeln. In der Branche sei das gar nicht mal unüblich, hieß es weiter. Stattdessen sei Rodrygo mit Physiotherapie und Kraftsport versorgt worden.

Der Bericht erscheint, nachdem bekannt geworden war, dass der 25-Jährige sich am Montagabend im selben Knie einen Kreuzbandriss und eine Meniskusverletzung zugezogen hatte. Die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer wird er deshalb sicher verpassen. Die vorherige Verletzung sei aber nicht die Ursache. Rodrygos Umfeld bestätigte "The Athletic", dass seine Teilruptur korrekt behandelt worden sei und es viele ähnliche Fälle gebe.

Real-Star spielte jahrelang mit angerissenem Kreuzband
12:46 Uhr

Wegen Messi-Werbung: Klub von Thomas Müller muss Strafe zahlen

Thomas Müllers Vancouver Whitecaps müssen wegen einer "irreführenden" Werbekampagne für ein Ligaspiel gegen Lionel Messis Inter Miami eine Geldstrafe zahlen. Das Oberste Gericht der kanadischen Provinz British Columbia hat einem Vergleich in einer Sammelklage gegen den kanadischen Klub und die Major League Soccer (MLS) zugestimmt. Demnach müssen beide Parteien zusammen 450.000 kanadische Dollar, umgerechnet 283.000 Euro, für wohltätige Zwecke berappen.

Die Kläger hatten den Parteien vorgeworfen, beim Ticketverkauf für das Spiel gegen Miami am 25. Mai 2024, also vor Müllers Zeit in Vancouver, mit "irreführendem Werbematerial" gearbeitet zu haben. Damit sei die Erwartung geschürt worden, dass Stars wie Messi, Luis Suárez, Sergio Busquets oder Jordi Alba spielen würden. Allerdings hatte der damalige Inter-Trainer Gerardo Martino entschieden, Messi, Suárez und Busquets zu schonen, wie Tage vor dem Spiel bekannt wurde.

Um der erwartbaren Enttäuschung der mehr als 50.000 Fans entgegenzuwirken, gewährten die Whitecaps im Stadion einen Rabatt von 50 Prozent auf Speisen und Getränke. Der Klub und die Liga bestritten laut einem ESPN-Bericht, der sich auf entsprechende Gerichtsunterlagen beruft, jegliche Haftung, begannen jedoch im Mai 2025 Vergleichsgespräche. Diese führten nun zu der genannten Geldstrafe, die nach Abzug der Anwaltskosten zu gleichen Teilen an die Organisationen KidSport BC, Canada SCORES und BGC South Coast BC gehen sollen .Die Caps bestätigten den Vorgang.

Wegen Messi-Werbung: Klub von Thomas Müller muss Strafe zahlen
12:10 Uhr

Ex-HSV-Torwart floh vor dem Iran-Krieg

In Deutschland spielte Marko Johansson für den Hamburger SV, VfL Bochum, Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig. Im Iran geriet der Fußball-Torwart am vergangenen Wochenende mitten in den Krieg hinein. Über die Türkei floh der 27-jährige Schwede noch am ersten Tag der israelischen und amerikanischen Luftangriffe in seine Heimat. "Es wurde uns schnell klar, dass wir das Land am besten verlassen sollten", sagte Johansson der "Bild"-Zeitung.

Nach Ablauf seines Vertrags in Braunschweig war der frühere schwedische U21-Nationaltorwart im vergangenen September zum iranischen Klub Tractor FC in die Millionenstadt Täbris im Nordwesten des Landes gewechselt. Als der Krieg begann, befand er sich gerade mit seinem Team in der Vorbereitung auf das Spiel der asiatischen Champions League gegen Shabab Al-Ahli aus Dubai, das an diesem Montag stattfinden sollte. "Am Samstagvormittag habe ich mich mit den anderen ausländischen Spielern des Vereins zum Frühstück getroffen. Dort sagte einer plötzlich, dass Teheran angegriffen wurde", sagte Johansson. "Statt einer Tasche für Dubai habe ich zwei Taschen gepackt." Konkret wurde die Flucht wenig später, als ein Luftangriff offenbar einer iranischen Militärbasis galt, die nur wenige Kilometer vom Trainingsgelände seines Klubs entfernt liegt.

Ex-HSV-Torwart floh vor dem Iran-Krieg
11:22 Uhr

ARD-Reporterin Lea Wagner ist schwanger

Die Sportjournalistin Lea Wagner ist schwanger und erwartet Ende des Sommers Nachwuchs. "Dieses Jahr ist ein sehr besonderes für mich", sagte die 31 Jahre alte ARD-Moderatorin der Deutschen Presse-Agentur: "Erst die vielen sportlichen Höhepunkte, bei denen ich dabei sein durfte und noch dabei sein darf - und dann wartet im Sommer nach der Fußball-Weltmeisterschaft noch ein privates Highlight auf uns. Wir freuen uns riesig auf den Familienzuwachs."

Sie sei froh, "dass es auch innerhalb der ARD bereits viele Frauen gibt, die zeigen, wie gut sich unser Job und Familie verbinden lassen", sagte Wagner. Die Journalistin gehört zum Moderationsteam der "Sportschau". Zuletzt war sie unter anderem bei Fußball-Länderspielen und bei den Olympischen Winterspielen bei den Übertragungen beim Skispringen im Einsatz. Auch für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli ist die Journalistin eingeplant. Sie ist die Tochter des Fußballtrainers David Wagner.

ARD-Reporterin Lea Wagner ist schwanger
10:32 Uhr

Doch kein "Schwachsinn"? Gerüchte um Jürgen Klopp hören nicht auf

Was ist dran an den Gerüchten über Jürgen Klopp? Die Gerüchte über ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit Red Bull reißen nicht ab. Nun berichtet der Schweizer Ableger des TV-Senders Sky, es könnte den 58-Jährigen schneller als gedacht wieder auf die Trainerbank ziehen. Während sich demnach an Klopps Haltung, keinen anderen Premier-League-Verein als den FC Liverpool zu übernehmen, nichts geändert haben soll, heißt es, ein mögliches Engagement bei Real Madrid reize Klopp durchaus.

Noch vor einer Woche hatte Red Bull die Gerüchte über ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit schroff zurückgewiesen. "Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen. Im Gegenteil: Wir sind extrem zufrieden mit der Arbeit von Jürgen Klopp", sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in einem Statement.

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Doch kein "Schwachsinn"? Gerüchte um Jürgen Klopp hören nicht auf
10:00 Uhr

Tor beim Debüt: DFB-Neuling ist völlig überwältigt

Leicht nervös, aber breit lächelnd trat Larissa Mühlhaus vor die Mikrofone und Kameras, um im Dresdner Stadion über ihre großen Gefühle zu sprechen. "Unglaublich, ich kann das gar nicht in Worte fassen. Ich muss erst mal alles verarbeiten. Es waren sehr, sehr viele Emotionen", sagte die 23 Jahre alte Stürmerin über ihr Länderspieldebüt samt Tor für die deutschen Fußballerinnen beim 5:0 (2:0) gegen Slowenien.

Nun Teil des DFB-Teams zu sein, sei ein "bisschen unrealistisch", gestand die Angreiferin von Werder Bremen nach dem erfolgreichen Start in die WM-Qualifikation, "es fühlt sich an wie ein Traum. Und der ist gerade in Erfüllung gegangen". Sowieso mit diesem Einstand: Eingewechselt zur Pause traf Mühlhaus wenig später akrobatisch zum 4:0. "Ich hatte schon Gänsehaut die ganze Zeit auf der Bank, wo ich zugesehen habe. Weil ich das nur vom Fernsehen kenne, wenn die da spielen." Gegen überforderte Sloweninnen verschärfte Bremens Bundesliga-Toptorschützin ("Ich bin ein Gewinnertyp") gleich mal den Konkurrenzkampf in der deutschen Offensive. Neben Mühlhaus, die für die verletzte Hoffenheimerin Selina Cerci nachnominiert worden war, und der quirligen Startelf-Debütantin Shekiera Martinez von West Ham United durfte auch die fast schon abgeschriebene Lea Schüller mal wieder ran. Sie dankte es nach ihrer Einwechslung mit ihrem 55. Tor im 83. Länderspiel.

Tor beim Debüt: DFB-Neuling ist völlig überwältigt
09:17 Uhr

FIFA verhökert WM-Playoff-Tickets

Die Gewalteskalation in Mexiko hat auch ihre Folgen für die Fußball-Welt: Wie der US-Sender ESPN berichtet, verkauft die FIFA die Tickets für die WM-Playoffs, die dort am Ende des Monats anstehen, für einen Spottpreis. Dort werden Ende März die letzten WM-Tickets zwischen Bolivien, dem Kongo, Jamaika, Neukaledonien, Suriname und dem Irak ausgespielt. Demnach liegen die Preise bei etwa 300 mexikanische Pesos, das entspricht rund 17 US-Dollar, also rund 15 Euro. Gespielt wird Monterrey und Guadalajara. Nach der Tötung des mächtigen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes durch das Militär war es in dem Land zu heftigen Unruhen, Anschlägen und Brandstiftungen gekommen.

FIFA verhökert WM-Playoff-Tickets
08:32 Uhr

Vogelwildes Superstar-Gerücht um den FC Bayern

Das Gerücht ist arg wild: Laut des Portals "Foot Mercato" soll der FC Bayern "ernsthaft" erwägen, sich um Angreifer Victor Osimhen von Galatasaray zu bemühen.  Demnach könnte der 27 Jahre alte Nigerianer in München die Nachfolge von Harry Kane antreten. Trainer Vincent Kompany sei ein "großer Bewunderer" Osimhens, heißt es weiter. Die Konkurrenz in einem möglichen Transfer-Poker wäre angeblich überschaubar: Paris Saint-Germain, das zuletzt auch mit Osimhen in Verbindung gebracht wurde, soll dem Bericht zufolge kein gesteigertes Interesse haben. Das gilt demnach auch für andere europäische Top-Klubs wie Manchester United, Juventus oder Atlético Madrid.

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Ein Wechsel nach Saudi-Arabien soll auf Osimhes Prioritätenliste wiederum nicht weit oben stehen .Der große Haken an der Sache aus Münchner Sicht: Für den Stürmer wäre eine neue vereinsinterne Rekordsumme nötig. Denn: Osimhens Preisschild soll bei 150 Millionen Euro liegen.

Vogelwildes Superstar-Gerücht um den FC Bayern
07:25 Uhr

Macht Manuel Neuer weiter? Zweifel des FC Bayern enthüllt

Zwischenzeitlich erschien es, als wäre eine Vertragsverlängerung von Manuel Neuer beim FC Bayern reine Formsache. Doch mittlerweile wird ein Karriereende des 39-Jährigen immer wahrscheinlicher. Wie die "Sport Bild" berichtet, gibt es beim FC Bayern intern inzwischen erste Zweifel, ob Neuer seine Karriere über die Saison hinaus fortsetzen will. Demnach ist die Zukunft des Keepers offener denn je. Die Chancen, dass er seinen auslaufenden Vertrag in München verlängert, sollen bei 50 Prozent liegen. Noch habe sich Neuer gegenüber den Bayern-Bossen nicht zu seinen Zukunftsplänen geäußert.

Für die Länderspielpause Ende März sollen aber Gespräche geplant sein. Passend dazu: Bis zu seinem 40. Geburtstag am 27. März will Neuer eine Entscheidung getroffen haben. Aus seinem Umfeld sei zu hören, dass der Schlussmann noch unsicher sei, ob er seinen Vertrag beim FC Bayern verlängern oder die Schuhe an den Nagel hängen will, heißt es.

Macht Manuel Neuer weiter? Zweifel des FC Bayern enthüllt
06:40 Uhr

Eskalation im Nahen Osten: Mercedes-Team kann Bahrain sicher verlassen

Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten haben Angestellte des Formel-1-Teams Mercedes Bahrain sicher verlassen können. Der italienische Reifenhersteller Pirelli hatte zusammen mit den Rennställen Mercedes und McLaren eigentlich für das vergangene Wochenende Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir geplant. Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran wurde die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen aber abgesagt. Personal steckte daraufhin in dem Land fest, da der Luftverkehr in großen Teilen des Nahen Ostens weitgehend zum Erliegen gekommen ist.

"Beim geplanten Reifentest in Bahrain waren mehrere Teammitglieder betroffen, die inzwischen alle das Land sicher verlassen haben", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff vor dem ersten Grand Prix des Jahres am Sonntag in Melbourne. Offizielle Mitteilungen zum Personal von Pirelli und McLaren gab es zunächst nicht. "Angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten scheint es fast trivial, über Sport zu sprechen. Wir beobachten die Entwicklungen in der Region mit Sorge und hoffen, dass der Schutz der Zivilbevölkerung weiterhin höchste Priorität hat", erklärte Wolff weiter.

Eskalation im Nahen Osten: Mercedes-Team kann Bahrain sicher verlassen
06:10 Uhr

Schröders Cavaliers setzen dickes Ausrufezeichen

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers einen Achtungserfolg in der NBA gefeiert. Im Spitzenspiel der Eastern Conference besiegten die Cavs den Meisterschaftsmitfavoriten Detroit Pistons in der Nacht zum Mittwoch mit 113:109. Schröder kam von der Bank auf 15 Punkte, fünf Rebounds und fünf Assists.

Für Cleveland war es der zweite Erfolg in Serie. Bester Werfer für die Cavaliers war in Abwesenheit des verletzten Stars Donovan Mitchell Jaylon Tyson mit 22 Zählern. Für Detroit legte Jalen Duren 24 Punkte auf, Superstar Cade Cunningham erwischte mit zehn Punkten einen durchwachsenen Abend. Trotzdem führt Detroit die Tabelle im Osten weiter klar an, die Cavs sind als Vierter voll auf Playoff-Kurs.

Schröders Cavaliers setzen dickes Ausrufezeichen
05:30 Uhr

WM-Start abgesagt: Iran-Krieg hat massive Auswirkungen

Infolge des Iran-Kriegs ist der vom 26. bis zum 28. März in Katar geplante Saisonstart der Langstrecken-Weltmeisterschaft verschoben worden. Die "Sicherheit der Teilnehmer, Mitarbeiter und Fans" habe "oberste Priorität", begründete der Motorsport-Weltverband Fia nach Rücksprache mit dem Katarischen Automobil- und Motorradverband (QMMF) über die aktuelle geopolitische Lage die Entscheidung.

Zu gegebener Zeit soll mitgeteilt werden, wann genau die Veranstaltung über 1812 Kilometer auf dem Lusail International Circuit nördlich der Hauptstadt Doha in der zweiten Saisonhälfte nachgeholt werden könne. Die Langstrecken-WM startet nun mit dem eigentlichen zweiten Rennen, den sechs Stunden von Imola, vom 17. bis zum 19. April in der Emilia-Romagna. Am 7. November soll die Rennserie ihre Saison in Bahrain beschließen.

Der Motorsport-Weltverband beobachte weiter "die Entwicklungen in der Region, und unsere Gedanken sind bei allen, die von den jüngsten Ereignissen betroffen sind. Wir hoffen auf Ruhe, Sicherheit und eine Rückkehr zur Stabilität." Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran ist die Lage im Nahen Osten unsicher.

WM-Start abgesagt: Iran-Krieg hat massive Auswirkungen