Der Sport-TagBetrunken im TV: Reporterin erzählt bei Olympia wildes Zeug
Die Höhe, die Kälte, fehlendes Abendessen - und ein bisschen Alkohol: Die australische Fernsehreporterin Danika Mason hat sich nach einem missglückten Live-Auftritt bei den Winterspielen öffentlich entschuldigt. Die in Australien sehr bekannte Journalistin des TV-Senders Channel Nine war während einer Sportsendung aus den italienischen Alpen ins Studio zugeschaltet und hatte dabei wirres Zeug geredet. Mason verhaspelte sich und sprach am Mittwoch über alles Mögliche, vom Kaffeepreis in Italien bis hin zu Leguanen in den USA, was ihre Kollegen im Studio sichtlich durcheinanderbrachte. Einer von ihnen versuchte, ihren Zustand damit zu erklären, dass es ihr schwerfalle, in kalten Klimazonen zu sprechen. "Ich möchte mich aufrichtig entschuldigen", sagte Mason nun am Ende ihres Berichts.
Zudem bedankte sich Mason bei allen, "die sich gemeldet haben. Es ist mir nur ein bisschen peinlich. Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt. Ich hätte keinen Alkohol trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Umständen - es ist kalt, wir befinden uns in der Höhe, und dass ich nicht zu Abend gegessen hatte, hat die Sache sicher nicht besser gemacht. Aber ich möchte die volle Verantwortung übernehmen. Das entspricht nicht meinem üblichen Verhalten."