Tränen-Triumph in Paris: Nach dem Matchball brechen bei Zverev alle Dämme
Alexander Zverev siegt in einem packenden Finale der French Open gegen den Italiener Flavio Cobolli mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7) und 6:1. Zverev holt damit in seinem vierten Grand-Slam-Finale endlich den ersehnten Titel. Im Moment des Sieges brechen bei dem Hamburger alle Dämme.
In diesem Moment schreibt Zverev Tennis-Geschichte

Brasiliens Wesley verletzt sich im letzten WM-Test
Rekordweltmeister Brasilien muss bei der Fußball-WM auf Rechtsverteidiger Wesley verzichten. Der 22-Jährige von der AS Rom zog sich im letzten Testspiel gegen Ägypten (2:1) eine Adduktorenverletzung zu.
Für Wesley wurde Éderson nachnominiert. Der 26-Jährige von Atalanta Bergamo wechselt zur kommenden Saison wohl für rund 45 Millionen Euro Ablöse zu Manchester United.
Brasilien bestreitet sein erstes WM-Spiel in der Nacht zu Sonntag (0.00 Uhr MESZ) gegen Marokko, weitere Gegner sind Haiti und Schottland.
Was war da los? Leichtathletik-Gigant Duplantis verliert erstmals nach 40 Siegen
Der schwedische Stabhochsprung-Gigant Armand Duplantis hat erstmals nach fast drei Jahren und 40 Siegen in Serie einen Wettkampf nicht gewonnen - und das ausgerechnet vor heimischem Publikum. Der Weltrekordler (6,31) musste sich beim Diamond-League-Meeting in Stockholm mit für ihn indiskutablen 5,80 m dem Australier Kurtis Marschall (5,90) geschlagen geben und wurde Zweiter.
Weltmeister und Olympiasieger Duplantis wirkte nicht frisch und leistete sich bereits bei seiner Einstiegshöhe von 5,60 m einen Fehlversuch. Schließlich riss er zweimal bei 6,00 und war auch bei seinem aufgesparten letzten Versuch über 6,05 m nicht erfolgreich. Zuletzt hatte der 26 Jahre alte Ausnahmekönner im Juli 2023 in Brüssel (Platz vier) nicht gesiegt.
Kaufmann gewinnt Tischtennis-Krimi gegen Winter
Deutschlands Tischtennis-Aufsteigerin Annett Kaufmann hat bei der DM in Erfurt erneut Topspielerin Sabine Winter geknackt und sich zum dritten Mal in Folge den Titel gesichert. In einer Neuauflage des Vorjahresendspiels setzte sich die 19-Jährige nach einem packenden Duell gegen die Weltranglistenneunte Winter mit 4:3 (12:10, 11:13, 9:11, 11:2, 11:6, 6:11, 11:4) durch.
Winter muss damit weiter auf ihren dritten Titel nach 2022 und 2023 warten. Kaufmann hatte im Halbfinale Nationalmannschaftskollegin Nina Mittelham 4:1 bezwungen, der von 2019 bis 2021 als bislang letzter Spielerin der Titel-Hattrick gelungen war.
Pfosten entscheidet Abstiegs-Thriller in letzter Sekunde
GWD Minden und die HSG Wetzlar gehen punktgleich in den letzten Spieltag der Handball-Bundesliga. Minden steht auf dem Abstiegsplatz 17, Wetzlar steht wegen des besseren Torverhältnisses hauchdünn über dem Strich. Die Hessen jedoch empfangen den Meister und Champions-League-Halbfinalisten SC Magdeburg, Minden tritt beim bereits abgestiegenen SC DHfK Leipzig an.
In den letzten Sekunden spitzt sich das Rennen um den Klassenerhalt dramatisch zu: Wetzlar, das lange geführt hat, gerät kurz vor dem Ende in Rückstand, verliert schließlich 30:31 gegen den Meister. Doch in Leipzig kommt es zum Drama: Minden, das über nahezu die komplette Spielzeit einem Rückstand hinterherläuft, bekommt Sekunden vor dem Abpfiff bei einem Tor Rückstand den Ball, der Ausgleich würde den Klassenerhalt bedeuten. Einen Wimpernschlag vor der Schlusssirene landete der Ball bei Rechtsaußen Jakub Sterba - und der Tscheche haute den letzten Wurf der Saison aus schwerem Winkel an den Pfosten.
Das Spiel ist aus, Altmeister Minden steigt nach einer Saison direkt wieder in die zweite Liga ab. Und ein paar Hundert Kilometer weiter westlich bricht in Wetzlar trotz der knappen Niederlage grenzenloser Jubel aus.
Flugzeuge, Hundeshow, Barbecue: USA verwirren Europäer mit ihrer Soccer-Kultur
Sie setzen auf große Show. Beim WM-Test zwischen Deutschland und den USA präsentieren die US-Amerikaner einen Vorgeschmack auf den "American Way of Life" beim Fußball – oder besser gesagt beim "Soccer". Es könnte ein Vorgeschmack auf das sein, was für europäische Zuschauer auch beim Turnier gewöhnungsbedürftig sein könnte.
USA stellen bei DFB-Test ihre Soccer-Kultur zur Schau

Olympia in Deutschland? Steinmeier legt Kehrtwende hin
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht sich nun doch für Olympische Spiele 2036 in Deutschland aus. Gegenüber der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" sagte der 70-Jährige hierzu, Deutschland habe "großartige Sportstätten" und eine "sportbegeisterte Bevölkerung". Anfang des Jahres hatte Steinmeier noch historische Bedenken geäußert: Olympia 2036 in Deutschland würde genau 100 Jahre nach den Spielen unter Adolf Hitler stattfinden.
Diese Bedenken seien nicht verschwunden, heißt es aus dem Bundespräsidialamt. Steinmeier sei aber überzeugt, dass alle Beteiligten verantwortungsvoll mit dem Datum umgehen würden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) begrüßt die Unterstützung durch das Staatsoberhaupt. Eine breite politische Rückendeckung sei international enorm wichtig, sagte Vorstandschef Otto Fricke der ARD.
Am 26. September soll bei einer DOSB-Mitgliederversammlung in Baden-Baden entschieden werden, mit welcher deutschen Bewerbung es weitergeht. Im Rennen sind noch Berlin, München und Köln/Rhein-Ruhr. Der DOSB ist bereits offizieller Bewerber beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044.
Vasseur wieder da: Ferrari schweigt sich zu den Gründen aus
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur ist zurück im Fahrerlager der Formel 1 in Monaco. Der Franzose hatte sich am Samstag aus nicht kommunizierten Gründen in ein Krankenhaus begeben. "Er ist hier", bestätigte eine Sprecherin des Teams der Nachrichtenagentur AFP am Sonntagmorgen. Am Nachmittag (15 Uhr/RTL und Sky sowie im Liveticker bei ntv.de) findet im Fürstentum der sechste Grand Prix der Saison statt.
In Vasseurs Abwesenheit hatten sich die Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton und Lokalmatador Charles Leclerc die Startplätze drei und vier für das prestigeträchtige Rennen gesichert. In dieser Saison liegt Ferrari mit 147 Punkten auf dem zweiten Platz der Konstrukteurs-WM hinter Mercedes (219). Die Scuderia wartet seit 2024 auf einen Grand-Prix-Sieg.
"Obwohl er nicht an der Strecke war, war Fred sehr in unseren Renntag involviert. Wir haben ihn vermisst, aber er war da und hat uns aus der Ferne unterstützt", hatte Leclerc am Samstag nach dem Qualifying gesagt.
Hat Leroy Sané jetzt einen Platz in der Startelf sicher?
Nach dem 2:1-Sieg in der WM-Generalprobe gegen die USA gibt es beim DFB-Team noch einige offene Fragen: Ist Leroy Sané nach dem Ausfall von Lennart Karl und seinem Siegtreffer in Chicago der neue Fixpunkt auf dem rechten Flügel? Warum hat Bundestrainer Julian Nagelsmann ausgerechnet Assan Ouédraogo nachnominiert? Und wie ist die Lage bei Manuel Neuer vor dem WM-Auftaktspiel gegen Curacao am kommenden Sonntag? In der dritten Folge unseres täglichen WM-Podcasts analysieren wir die spannendsten Themen rund um das DFB-Team.
Sabotage bei Ironman? Heikler Vorfall auf Radstrecke in Hamburg
Beim Ironman in Hamburg ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Auf einem Teilabschnitt der Radstrecke lagen mehrere Metallsplitter auf dem Asphalt. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um millimetergroße Kleinstteile. Etwa 50 Teilnehmer seien durch Raddefekte gestoppt worden, hieß es von der Polizei. Nach Medienberichten mussten sogar bis zu 150 Triathleten ihr Rennen unterbrechen. Das Profifeld war nicht betroffen. Im Rahmen des Ironman wird der EM-Titel bei den Frauen vergeben.
Über die Hintergründe wollte der Polizei-Mitarbeiter nichts sagen. Mutmaßungen, es handele sich um einen Anschlag, nannte er "Spekulation".
Im Video: Ein Tor, das es nur ganz selten gibt
Das dritte Playoff-Endspiel in der NHL hat es in sich. Die Carolina Hurricanes verlieren am Ende trotz einer großen Aufholjagd. Auch Rekorde werden gebrochen. Am Ende entscheidet ein wilder Schuss die Partie.
Nach Mega-Comeback entscheidet irrsinniges Tor NHL-Finale

"So respektlos": Alexander Zverevs Scherz empört Alize Cornet
Nach seinem Sieg im Halbfinale der French Open gegen den Tschechen Jakub Mensik wirkte Alexander Zverev gelöst. Flapsig scherzte der Hamburger beim Sieger-Interview gen Publikum. Die Aussagen der Nummer drei der Tennis-Welt stießen einer ehemaligen Topspielerin allerdings gehörig auf.
Einmal mehr damit konfrontiert, wie er mit dem Druck umgeht, nun der große Favorit auf den Titel in Roland Garros zu sein entgegnete Zverev: "Ganz ehrlich, wir sind Sportler, die wenigsten von uns haben etwas im Kopf. Manchmal ist es einfacher, dumm zu sein und nicht zu viel nachzudenken." Eine Aussage, die Zverev mit einem Lächeln garnierte. Es war Ironie. Das sah auch das Publikum so, das den humorvollen Einwurf nur zu gerne mit einem Lachen quittierte. Bei einer Ex-Spielerin rief Zverev allerdings deutliche Verstimmung hervor.
"Die Sinnlosigkeit dieser Aussage – ich bin ehrlich gesagt sprachlos", wetterte Alize Cornet als Expertin der TV-Übertragung in Frankreich. "Das ist so respektlos gegenüber Spielern, gegenüber Sportlern. Wenn er lustig sein wollte, ist es ihm nicht gelungen. Er spricht zwar nur von sich selbst, aber wir sitzen alle im gleichen Boot." In den Sozialen Medien ruderte sie später noch einmal zurück: "Okay Leute, ich habe für einen Augenblick meinen Humor vergessen. Kann jedem passieren, oder? Entschuldigung."
Hier finden Sie alles, was Sie zum DFB-Team wissen müssen
Deutschland ringt giftige USA in Chicago nieder

"War nicht ganz cool" - Baumann spricht über Degradierung

Nagelsmann verteilt Sonderlob nach WM-Generalprobe

Nagelsmann begründet überraschende WM-Personalie
Nach dem WM-Aus für Lennart Karl erklärt Julian Nagelsmann, warum er Assan Ouédraogo nachnominiert hat. Diskutiert wird auch der Spieler Said El Mala. Doch der Kölner sei aktuell nicht in Form.
Nagelsmann: Darum bekam Ouédraogo den Anruf statt El Mala

Leroy Sané findet emotionale Worte für Lennart Karl
Leroy Sané profitiert vom bitteren WM-Aus von Lennart Karl, doch der frühere Münchner denkt viel mehr an das Schicksal des Jungstars als an seinen eigenen Vorteil. "Es tut einem persönlich weh, für Lenny ist ein Traum geplatzt, das tut mir persönlich super leid für ihn, er ist ein super junge, ein super Fußballspieler", sagte Matchwinner Sané nach dem 2:1 (1:1) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM-Generalprobe gegen die USA in Chicago.
Sané hatte den neunten Sieg in Serie mit seinem 17. Länderspieltor im 76. Einsatz höchstpersönlich sichergestellt - nachdem er den Startplatz auf der rechten Offensivseite vom verletzt abgereisten Karl "geerbt" hatte. Er habe sich "riesig" über die Debütsaison des 18-Jährigen gefreut, meinte Sané: "Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er sich gut regeneriert." Sorgen mache er sich nicht, "in der nächsten Saison wird er wieder angreifen. Deutschland kann froh sein, dass wir einen so guten Spieler haben. Der wird uns noch viel Freude bereiten."
Das hieß es einst auch von Sané. Doch nach der kurzfristigen Ausbootung für die WM 2018 durch den damaligen Bundestrainer Joachim Löw hat der 30-Jährige bisher erst eine Weltmeisterschaft gespielt. 2022 kam er im zweiten Gruppenspiel gegen Spanien (1:1) zu seinem 20-minütigen WM-Debüt, beim Vorrunden-Aus gegen Costa Rica (4:2) spielte er von Beginn an.
Deutschland ringt giftige USA in Chicago nieder
Mit nun neun Siegen nacheinander geht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann liefert aber ein Kontrastprogramm zur US-Stadionshow. Und am Ende redet man mal wieder über Leroy Sané.
Deutschland ringt giftige USA in Chicago nieder

DFB-Gegner Curacao wendet Blamage furios ab
Selfies mit den Fans, Autogramme für die Kids - und ein 4:0 (0:0) gegen die Nachbarinsel Aruba in der Hauptstadt Willemstad: Deutschlands Auftaktgegner Curacao hat trotz Stotterstarts eine gelungene WM-Generalprobe hingelegt. Der Ex-Hoffenheimer Joshua Brenet (53.), Jeremy Antonisse (68.), Liviano Comenencia (83.) und Juninho Bacuna (90.+1) trafen für die Nummer 82 der FIFA-Weltrangliste - und verhinderten nach torlosem Pausenstand eine Blamage gegen die Nummer 190 des Rankings.
Der niederländische Erfolgscoach Dick Advocaat (78) hatte im ersten Durchgang nach dem 1:4 zuvor gegen Schottland fast die gesamte Startelf ausgetauscht. Die zunächst geschonten Stars sorgten dann aber noch für ein Torfestival. Der vom Königreich Niederlande unabhängige Insel-Staat Curacao ist am 14. Juni als WM-Debütant Auftaktgegner der DFB-Elf in Houston/Texas.
Vegas gewinnt vogelwildes Finalspiel doch noch
Die Vegas Golden Knights haben im Stanley-Cup-Finale erneut vorgelegt. In Spiel drei der Finalserie in der NHL siegten die Knights gegen die Carolina Hurricanes in einer packenden Partie mit 5:4, der zweite Titel der jungen Franchise-Historie ist angesichts der 2:1-Führung in der Best-of-seven-Serie nur noch zwei Siege entfernt.
Den entscheidenden Treffer erzielte Shea Theodore in der sechsten Minute der zweiten Overtime. Damit verhinderte Vegas, dass eine historische Aufholjagd der Hurricanes mit einem Auswärtssieg belohnt wird. Zunächst hatte alles nach einer klaren Angelegenheit ausgesehen. Auch weil Angreifer Mitch Marner mit drei Toren innerhalb von 6:10 Minuten überragte und damit einen neuen Rekord für den schnellsten Hattrick in der Geschichte des Stanley-Cup-Finals aufstellte, führte Vegas nach dem zweiten Drittel mit 4:0.
Carolina gab sich jedoch nicht geschlagen. Jordan Martinook, Taylor Hall und Jordan Staal trafen innerhalb von nur 39 Sekunden und verkürzten im Schlussdrittel von 0:4 auf 3:4. Es waren die schnellsten drei Tore in Folge in der Geschichte des Stanley-Cup-Finals. Andrei Svechnikov sorgte schließlich 1:42 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit dem Ausgleich für die Verlängerung.
FC Bayern hat im Werben um Wunderkind "absolut keine Chance"
Am Freitag sickerte durch, dass sich der FC Bayern nach der Transfer-Schlappe bei Anthony Gordon um Rio Ngumoha vom FC Liverpool bemüht. Dass die Münchner den Zuschlag bei dem Offensivmann erhalten, ist aber wohl ausgeschlossen. Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano am Samstag auf seinem YouTube-Kanal verriet, haben die Reds nämlich kein Interesse daran, den 17-Jährigen ziehen zu lassen. "Der FC Liverpool hat null Absicht, über eine Ablösesumme zu verhandeln, sich an den Tisch zu setzen und über den Wert von Rio Ngumoha zu diskutieren", stellte der Experte am Samstag klar.
Sport.de
powered by sport.de - Transfer-Gerüchte, News und Liveticker - alle Infos aus der Welt des Sports finden Sie hier!
Der FC Bayern habe "absolut keine Chance", den Traditionsklub von der Anfield Road zu einem Umdenken zu bewegen. Es sei gar "unmöglich", dass die Reds ihren Linksaußen ziehen lassen. Am Freitag hatten das Fachportal "The Athletic" und "Sky" übereinstimmend berichtet, dass der Engländer auf dem Wunschzettel der Münchner und allen voran Cheftrainer Vincent Kompany steht.
Harry Kane bewahrt England vor herbem WM-Dämpfer
Harry Kane hat Englands Fußball-Nationalteam zu einem mühevollen Erfolg im vorletzten WM-Test geführt. Der Stürmerstar von Bayern München erzielte beim glanzlosen 1:0 (1:0) gegen WM-Teilnehmer Neuseeland am Samstag in Tampa den einzigen Treffer für das Team von Nationaltrainer Thomas Tuchel.
Tuchel ließ nach der Halbzeitpause eine runderneuerte Elf spielen, Kane blieb nach seinem Kopfballtor (45.+2) in der Kabine. Auf die Arsenal-Profis Declan Rice, Eberechi Eze, Bukayo Saka und Noni Madueke, die vor einer Woche das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain verloren hatten, verzichtete Tuchel noch.
England bestreitet seine Generalprobe für die WM in den USA, Mexiko und Kanada am Mittwoch (22 Uhr, DAZN) gegen Costa Rica. In Gruppe L geht es dann gegen Kroatien (17. Juni), Ghana (23. Juni) und Panama (27. Juni).
Was war denn mit Nagelsmanns Stimme los?
Julian Nagelsmann spricht derzeit mit hörbarem Krächzen. Die Stimme des Bundestrainers war bei der Medien-Fragerunde nach dem 2:1 bei der WM-Generalprobe gegen die USA angeschlagen. "Ich habe Halsschmerzen leider, seit drei, vier Tagen", berichtete der 38-Jährige mit einem Bonbon im Mund.
Das Übel habe schon am Dienstag auf dem Hinflug der Fußball-Nationalmannschaft nach Chicago angefangen. Trotz einer "sehr schönen Flugkabine, das ist Jammern auf hohem Niveau", sagte Nagelsmann. Aber durch die Klimaanlage an Bord sei es "arschkalt" gewesen. Und die Temperaturunterschiede in den USA sind wie befürchtet enorm.
"Hier drin ist es auch eher frostig, draußen eher warm. Das ist nicht immer super leicht", schilderte Nagelsmann, der während des Spiels im Soldier Field seine Stimmbänder durch lautstarke Ansagen auch immer wieder strapazierte. "Dann ist es natürlich auch so, dass ich gelegentlich ein, zwei Worte sprechen muss", sagte der Chefcoach.



