Der Sport-Tag
29. Juni 2026
11:15 Uhr

RB-Sportchef findet Umgang mit Ole Werner "unwürdig"

Sportchef Marcel Schäfer hat den Umgang mit Trainer Ole Werner bei dessen Entlassung in Leipzig als respektlos empfunden. "Die letzten Wochen - und so selbstkritisch muss man sein - waren alles andere als optimal, einfach schlecht. Punkt", sagte Schäfer in einem Interview mit der "Bild". Zwar hatte er schon beim Team-Trip in Südafrika "ein längeres, vertrauliches Gespräch mit Ole", doch dieses sollte mit der Analyse nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub fortgesetzt werden.

"Dass sich dazwischen dann vieles aus verschiedensten Gründen in der Öffentlichkeit abgespielt hat, war sowohl dem Menschen als auch dem Trainer Ole Werner gegenüber absolut unwürdig. Mir tut das wirklich sehr leid. Gar keine Frage", sagte der 42 Jahre alte Sportchef, der sich schon im Saisonverlauf für Werner trotz anderer Gedankenspiele des globalen Teams von Jürgen Klopp starkgemacht hatte. "Und ich glaube, es war absolut richtig, in der Konstellation mit Ole komplett durch die Saison zu gehen", erklärte er.

10:11 Uhr

Tragischer Grund: Kanadas WM-Held kämpft im TV mit den Tränen

Mit seinem Tor schießt Stephen Eustáquio Kanada erstmals ins WM-Achtelfinale. Nach dem historischen Erfolg kommt es in einem TV-Interview zu einem emotionalen Moment. Als der zu Beginn sehr gefasste WM-Held auf Schicksalsschläge in seiner Vergangenheit angesprochen wird, bricht Eustáquio sofort in Tränen aus.

Kanadas WM-Held kämpft im TV plötzlich mit den Tränen

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09:24 Uhr

England-Legende fällt vernichtendes Urteil über DFB-Elf

Bei der Weltmeisterschaft hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bislang nur phasenweise überzeugen können. England-Legende Gary Lineker ist von den Auftritten schwer enttäuscht: "Ich denke, dass dies eine der schwächsten deutschen Nationalmannschaften ist, die ich je gesehen habe", sagte der 65-Jährige der "L'Equipe". Im Sechzehntelfinale trifft das DFB-Team auf Paraguay (ab 22.30 im ntv.de-Liveticker).

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Laut Lineker lebt die DFB-Auswahl nur noch "von ihrer Vergangenheit". Man dürfe nicht vergessen, dass Deutschland "bei den letzten beiden Weltmeisterschaften nicht einmal die Gruppenphase überstanden hat", ätzte der ehemalige Three-Lions-Star. Selbst wenn Nagelsmanns Schützlinge gegen Paraguay weiterkommen sollten, sieht Lineker im Achtelfinale keine Chance für Joshua Kimmich und Co., schließlich wäre Frankreich dort der wahrscheinliche Gegner.

Sollte es zu dem Duell kommen, würde sich die Equipe tricolore "problemlos" durchsetzen, prophezeite Lineker, der in Richtung der französischen Fans nachschob: "Ich glaube, ihr könnt beruhigt schlafen."

08:58 Uhr

Welche Fallstricke drohen den WM-Topfavoriten?

Co-Gastgeber Kanada verliert zwar den Heimvorteil, gewinnt aber auch auf US-Boden: Das Team von Jesse Marsch steht im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft nach einem Last-Minute-1:0-Sieg gegen Südafrika. In der heutigen Podcast-Folge geht es aber nicht nur um das erste Sechzehntelfinale der WM-Geschichte, sondern auch um das erste WM-K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft seit dem Finale 2014: Um 22.30 Uhr geht es gegen Paraguay. Außerdem im Fokus: Der Turnierbaum und welche Fallstricke an welcher Stelle für die Topfavoriten drohen.

08:17 Uhr

Nagelsmann reagiert auf Kritik an seiner Person

Julian Nagelsmann reagiert auf einer Pressekonferenz auf die zunehmende Kritik nach der 1:2-Pleite gegen Ecuador Der Bundestrainer macht deutlich, wem er sich verpflichtet fühlt - und warum er sich weder Fans noch Kritikern etwas beweisen müsse.

Nagelsmann reagiert auf Kritik an seiner Person

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07:28 Uhr

Nach WM-Aus: Südkoreas Trainer erhält Morddrohung

Nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus von Südkorea bei der Fußball-WM hat sich von höchster Seite die Politik eingeschaltet und Konsequenzen beim Team um Superstar Heung-min Son gefordert. Auch er sei "angesichts dieses unerwarteten Ergebnisses nicht nur verblüfft, sondern empfinde es geradezu als absurd", schrieb Präsident Lee Jae-myung in einem ausführlichen Statement bei X, ehemals Twitter.

Die ersten Konsequenzen zog Trainer Hong Myung-bo. Er erklärte seinen Rücktritt, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap schrieb. Der 57-Jährige war schon bei der WM 2014 als Nationaltrainer des Landes gescheitert. Damals schied die Mannschaft sang- und klanglos mit nur einem Punkt aus drei Spielen aus. Myung-bo erhielt nach dem Scheitern offenbar auch eine anonyme Morddrohung im Internet. Darüber berichtet das Portal "Radioseoul". Ein angeblich 41 Jahre alter Amerikaner erklärte, er wolle den Ex-Nationaltrainer am internationalen Flughafen Incheon nach seiner Rückkehr in das Land töten, was die Behörden dazu veranlasste, Einschüchterungsanzeigen zu erheben und die Identität des Verdächtigen zu verfolgen.

06:41 Uhr

Heikler Bericht: Nagelsmann wirft bei DFB-Stars Fragen auf

Die schlechte Leistung der Nationalmannschaft gegen Ecuador (1:2) konnte zwar nicht mehr verhindern, dass die DFB-Auswahl die Vorrundengruppe E bei der WM Platz eins beendet, für eine entspanntere Stimmung hat die Pleite aber auch nicht gesorgt. Einem Bericht zufolge soll unter anderem das Verhalten von Bundestrainer Julian Nagelsmann für Unruhe im Team sorgen. Wie die "Bild" erfahren haben will, wünschen sich viele DFB-Stars von Bundestrainer Julian Nagelsmann "mehr Klartext". Konkret soll bemängelt werden, dass der 38-Jährige seine Spielidee nicht frühzeitig genug an den Kader heranträgt. 

"Aus der Mannschaft", so die Zeitung, sei zudem zu vernehmen, dass Nagelsmann abseits des Trainingsplatzes zu selten den Austausch mit den Akteuren auf dem Rasen suche. Dass Nagelsmann im unbedeutenden letzten Gruppenspiel von Beginn an keine enorme Rotation vornehmen wolle, sollen die Spieler zum Beispiel auch erst auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Matches erfahren haben. Dass Nagelsmann in der zweiten Halbzeit doch recht wild durchwechselte, soll laut "Sky" "intern unter den Spielern ein Tuschelthema" gewesen sein.

Zurückhaltend erfolgreiche Kommunikation wird Nagelsmann übrigens nicht zum ersten Mal vorgeworfen. Schon zu Nagelsmanns Zeit an der Seitenlinie des FC Bayern soll er über seine Kommunikation gestolpert sein. "Sky" berichtete damals, Nagelsmanns Art, die Mannschaft zu führen, sei der Bayern-Führung aufgestoßen.

06:05 Uhr

Donald Trump ruft nächstes sportliches Mega-Projekt aus

Ein Ballsaal, ein Riesen-Triumphbogen und nun ein prächtiger Golfplatz: US-Präsident Donald Trump will mit einem weiteren Projekt das Aussehen der US-Hauptstadt verändern. Am 1. September werden die Arbeiten für einen neuen Golfplatz mitten in der Stadt auf einer Halbinsel beginnen, wie Trump auf seiner Plattform Truth Social ankündigte. Es soll "einer der besten Golfplätze" der Welt werden und der Öffentlichkeit zugänglich sein. Kritiker von Trumps Architektur-Projekten, die sich in seiner zweiten Amtszeit häufen, sprechen von Geltungssucht. Trump sagt hingegen, dass ein neuer Golfplatz der Stadt Prestige bringen werde.

Der 80-Jährige spielt selbst gerne Golf. Der Trump-Familienkonzern betreibt Golf-Clubs in mehreren Ländern. Die Wochenenden verbringt der US-Präsident häufig mit Golfspielen, vor allem in Florida. Wie wichtig Trump das Golf-Projekt ist, kann man auch daran ablesen, dass er sich am Sonntag zu dem Standort fahren ließ und vor Ort Pläne sichtete. Trump will den Golfplatz in die Lage versetzen, große Profi-Turniere wie die U.S. Open, Ryder Cup und PGA Championship ausrichten zu können. Zu den Kosten der Arbeiten unter der Leitung des US-Innenministeriums machte Trump in seinem Post keine Angaben, ebenso wenig dazu, wer am Ende zahlt.

05:39 Uhr

Südafrikas Coach stellt sich vor sein Team

Der südafrikanische Nationaltrainer Hugo Broos hat die WM für seine Mannschaft trotz der Niederlage im Sechzehntelfinale gegen Kanada (0:1) als "Erfolg" bezeichnet. "Wir sollten nicht zu enttäuscht sein, was wir erreicht haben, ist gut, ich bin sehr stolz auf mein Team." Südafrika habe die Erwartungen bei der WM tatsächlich übertroffen, betonte Broos. "Wir haben uns nach 24 Jahren wieder für die WM qualifiziert, wir haben zum ersten mal die K.o.-Runde erreicht. Das hatten wir erhofft, aber nicht erwartet." Bei der WM 2010 war Südafrika als Gastgeber automatisch teilnahmeberechtigt.

Das Spiel gegen Kanada habe gezeigt, ergänzte Broos, woran es Südafrika mit seinen Spieler aus der heimischen Premier Soccer League (PSL) im internationalen Vergleich fehle. "Fußball ist nicht nur Technik, Fußball ist auch Power und Tempo. Das ist die große Qualität von Kanada." Entscheidend sei nun, welche Lehren die südafrikanischen Klubs aus der WM zögen, betonte Broos. Das Niveau der WM sei "zwei Stufen höher als in der PSL, heute hat man gesehen, was uns fehlt und woran wir arbeiten müssen - woran vor allem die Klubs arbeiten müssen." 

05:02 Uhr

Niederlande-Star kann trotz Horrornachricht spielen

Der niederländische Stürmer Cody Gakpo steht der Elftal im ersten K.o.-Spiel der Fußball-WM trotz seines privaten Schicksalsschlages zur Verfügung. Das teilte Bondscoach Ronald Koeman vor dem Sechzehntelfinale gegen Marokko in Monterrey (Dienstag, 3 Uhr MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) mit. "Er ist bereit zu spielen", sagte Koeman: "Ich glaube nicht, dass das seine Leistung stark beeinträchtigen wird." 

Der 27-jährige Gakpo und seine Freundin Noa hatten am Samstag in den Sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass sie ihren gemeinsamen Sohn noch vor der Geburt verloren haben. Koeman sprach von einer "sehr traurigen Nachricht", es habe aber keinen Moment gegeben, in dem Gakpo von der WM abreisen wollte. Gakpo gehe mit den Dingen auf seine eigene Art um, so Koeman, der die Stärke und Reife seines Spielers hervorhob. Auch der Zusammenhalt im Team sei groß gewesen: "Wir haben alles getan, was in unserer Macht stand, um ihn zu unterstützen – sowohl die Spieler als auch die Betreuer."

Gakpo hat einen hohen Stellenwert für Oranje. Im zweiten Gruppenspiel gegen Schweden (5:1) hatte er einen Doppelpack sowie eine Vorlage beigesteuert.