Verband macht sich für wahnsinnige FIFA-Pläne stark
Der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL hat seinen Wunsch nach einer WM mit noch mehr Teilnehmern öffentlich bestärkt. "Wir fordern einmalig ein Turnier mit 64 Mannschaften auf drei Kontinenten", sagte CONMEBOL-Präsident Alejandro Domínguez auf einem Kongress des Verbandes. Schon bei einer Sitzung des FIFA-Rates Anfang März soll der Vorschlag durch den uruguayischen Verbandspräsidenten Ignacio Alonso geäußert worden sein.
UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hatte sich bereits vergangene Woche zu den Vorschlägen geäußert. "Ich halte das für eine schlechte Idee, sowohl für die WM selbst als auch für unseren Qualifikationswettbewerb. Deshalb unterstütze ich das nicht", hatte er auf dem UEFA-Kongress in Belgrad gesagt: "Ich weiß nicht, woher die Idee kommt. Aber es ist seltsam, dass wir vor diesem Vorschlag im FIFA-Rat nichts wussten."
Zauberhafter Ausgleich - Spurs schlagen gegen SGE zurück
Nachdem die Eintracht im Hinspiel des EL-Viertelfinals früh in Führung geht, gelingt Gastgeber Tottenham auf artistische Art und Weise der Ausgleich. Verteidiger Pedro Porro zaubert den Ball zum 1:1 ins Netz.

Zauberhafter Ausgleich - Spurs schlagen gegen SGE zurück
Formel-1-Star reagiert mit Witz auf kuriose Strafe
Williams-Pilot Carlos Sainz nimmt die gegen ihn verhängte Geldstrafe des Automobil-Weltverbandes FIA mit Humor. "Shit happens", sagte der Formel-1-Fahrer in Sakhir, als er auf sein Zuspätkommen zur Nationalhymne beim jüngsten Rennen in Japan angesprochen wurde. Grund dafür waren Magen-Darm-Probleme. "Es tut mir leid, aber es waren nur fünf Sekunden." Dafür 10.000 Euro zahlen zu müssen, sei "enttäuschend".
Trotz der Kritik hat Sainz sein Vergehen eingesehen. Er sei "der größte Befürworter von Pünktlichkeit" und habe "besonders bei der Nationalhymne gleich gesagt", dass er zu spät sei. Der 30-Jährige ist nun gewarnt, schließlich könnten sogar 20.000 Euro fällig werden, sofern er innerhalb der nächsten zwölf Monate noch einmal zu spät erscheint. Sainz steht bei seinem neuen Team vor dem Großen Preis von Bahrain am Sonntag (17.00 Uhr/Sky) bislang nur mit einem Punkt da. Teamkollege Alexander Albon hat nach den ersten drei Grand Prix bereits 18 Zähler eingefahren.
Eintrachts Traumstart im Video - Ekitike schockt die Spurs
Das Viertelfinale der Europa League führt Eintracht Frankfurt nach London, ins Stadion der Tottenham Hotspur. Der englische Hauptstadtklub ist Favorit, doch die SGE legt jeden unnötigen Respekt mit dem Anpfiff ab. Nur wenige Minuten nach Spielstart netzt Hugo Etikite aus der Distanz ein.

Traumstart für die Eintracht - Ekitike schockt die Spurs
Mehr als 160 Millionen Bots: DFB verkündet gleich zwei Rekorde fürs Pokalfinale
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat vor dem Pokalfinale nicht nur einen Rekord an Ticketanfragen verkündet: Wie der Verband mitteilte, habe er "auch einen Rekord an Bot-Angriffen" verzeichnet. Über 160 Millionen Bot-Anfragen habe der DFB laut eigener Aussage abgewehrt - so viele wie nie zuvor. Auch bei den Anfragen "echter" Fans für die Begegnung von Vizemeister VfB Stuttgart gegen Drittligist Arminia Bielefeld am 24. Mai in Berlin verzeichnete der DFB einen Höchstwert.
1,66 Millionen Fans versuchten, Karten zu ergattern und hatten dabei wohl mit Problemen zu kämpfen - auch wegen der unechten Anfragen. "Wir verstehen euren Unmut darüber, dass ihr zweieinhalb Stunden und in vielen Fällen auch länger in unserem Ticketshop gewartet habt - und am Ende leer ausgegangen seid", erklärte der DFB und warnte zudem, nicht auf Zweitmarktplattformen zuzugreifen: "Gegen illegalen Tickethandel geht der DFB juristisch vor."
Bericht: FC Bayern schafft Fakten in der Sané-Causa
Der FC Bayern München hat Fußball-Nationalspieler Leroy Sané laut einem Bericht des TV-Senders Sky ein offizielles Vertragsangebot unterbreitet. Sportvorstand Max Eberl will den Flügelspieler demnach für drei weitere Jahre bis zum Sommer 2028 halten. Laut Sky soll Eberl die Zustimmung seiner Vorstandskollegen sowie des Aufsichtsrats bekommen haben.
Der 29 Jahre alte Sané spielt gerade um eine Zukunft in München über den Sommer hinaus. Sein Vertrag läuft aus. "Es freut uns, dass Leroy gerade so gut in Form ist, das brauchen wir, wenn ein Jamal Musiala ausfällt", sagte Eberl jüngst nach dem 3:1-Erfolg beim FC Augsburg, bei dem Sané wieder getroffen hatte. "Leroy braucht uns aber nicht in einzelnen Spielen zu zeigen, wie wertvoll er ist", bemerkte Eberl mit Blick auf die Sané-Pläne des Vereins. Auch der englische Spitzenklub FC Arsenal soll an dem Offensivstar interessiert sein.
Endloses Wechseltheater: Mbappés Anwälte lassen 55 Millionen Euro bei PSG beschlagnahmen
Im Streit um ausstehende Gehälter von Paris Saint-Germain haben die Anwälte von Starfußballer Kylian Mbappé 55 Millionen Euro auf den Konten des französischen Meisters vorläufig beschlagnahmen lassen. Dies sei geschehen, weil sich der Klub weigere, die Summe an ausstehenden Gehältern und Boni trotz zweier Verurteilungen dazu durch den Liga-Verband auszuzahlen, sagte Anwalt Thomas Clay in Paris. Ferner kündigten die vier Anwälte des Weltmeisters von 2018 den Gang vor das Arbeitsgericht an.
Außerdem sei am Dienstag bereits die Europäische Fußball-Union UEFA in der Sache eingeschaltet worden. Diese kann PSG von der Champions League ausschließen, wenn der Klub einem ehemaligen Spieler noch Geld schuldet. Außerdem wurde eine Anzeige gegen unbekannt wegen Verleumdung und öffentlicher Beleidigung eingereicht. Der 26 Jahre alte Mbappé war im vergangenen Sommer nach sieben Jahren im PSG-Dress ablösefrei zu Champions-League-Sieger Real Madrid gewechselt. PSG beruft sich auf eine mündliche Vereinbarung, weshalb die Klub-Verantwortlichen meinen, die Summe nicht zahlen zu müssen. Mbappé wiederum sieht die mündliche Vereinbarung als nicht erfüllt an, weil seine Spielzeit nach seiner Wechselankündigung nach Madrid drastisch reduziert worden sei.
Nächste Überraschung: Weltmeister bei RB auf der Trainerliste
Fußball-Bundesligist RB Leipzig scheint bei der Suche nach einem neuen Trainer nun einen weiteren Kandidaten auf seiner Liste zu haben. Laut Informationen der "Leipziger Volkszeitung" könnte Cesc Fàbregas ab der kommenden Saison eine Option für den Trainerposten sein. Die LVZ hebt hervor, dass Fàbregas' ehemaliger Teamkollege Thierry Henry enge Kontakte zu RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff pflegt.
Fàbregas, der von 2006 bis 2016 Teil der spanischen Nationalmannschaft war, spielte während seiner Karriere unter anderem für den FC Arsenal, den FC Barcelona, den FC Chelsea und AS Monaco. Derzeit ist er Trainer des italienischen Erstligisten Como 1907. Die Liste der Kandidaten, die Marco Rose und Interimstrainer Zsolt Löw beerben könnten, wird zunehmend länger. Unter den möglichen Optionen befinden sich Oliver Glasner (Crystal Palace), Roger Schmidt (vereinslos), Danny Röhl (Sheffield Wednesday), Alexander Blessin (St. Pauli) und Matthias Jaissle, der aktuell in Saudi-Arabien tätig ist. Löw hatte bereits angekündigt, dass er sich ein langfristiges Engagement als Cheftrainer nicht vorstellen könne.
Matthäus: BVB kämpft dieses Jahr mit anderen Dingen
Nach der deutlichen 0:4-Hinspiel-Pleite von Borussia Dortmund im Viertelfinale der Fußball-Champions-League gegen den FC Barcelona spricht Weltmeister und Experte Lothar Matthäus Klartext. Die deutliche Klatsche gehe auch in der Höhe völlig in Ordnung.

Matthäus: BVB kämpft dieses Jahr mit anderen Dingen
WM-Dritter beendet seine Karriere - und wird Vater
Kai Kazmirek hat seine Karriere als Zehnkämpfer beendet. Das teilte der 34-Jährige auf seinem Instagram-Kanal mit. "Es ist Zeit, Abschied zu nehmen!", schrieb der gebürtige Sachse, der für die LG Rhein-Wied gestartet war. Seinen größten Erfolg im Zehnkampf feierte Kazmirek 2017 bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London mit dem Gewinn der Bronzemedaille. "Über 15 Jahre lang durfte ich meinen Traum als Zehnkämpfer leben und einzigartige Persönlichkeiten und Orte kennenlernen. Diese Zeit hat mich stark geprägt und mich zu dem Zehnkämpfer werden lassen, der ich immer sein wollte. Ein Zehnkämpfer, der nie aufgibt, der mit Niederlagen umgeht und vor allem ein Zehnkämpfer, der liebt, was er tut", erklärte Kazmirek.
Nun warten "neue Aufgaben" auf ihn, wie der Polizist schrieb. "Ende Mai werde ich zum ersten Mal das Vaterglück erleben dürfen." Außerdem wolle er als Jugendtrainer tätig sein. Seine persönliche Bestleistung von 8.580 Punkten hatte Kazmirek bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 aufgestellt. Dort verpasste er als Vierter nur knapp eine Medaille.
Wird Teenie-Torhüter zum Grübler? Coach lobt Bundesliga-Nachrücker
Trainer Gerardo Seoane sieht Borussia Mönchengladbachs jungen Torhüter Tiago Pereira Cardoso vor einer wichtigen Phase in seiner Karriere. Nach vier Einsätzen in der Bundesliga müsse der 19-Jährige nun mit der schwindenden Unbekümmertheit der ersten Wochen umgehen. "Wenn ein junger Spieler beginnt, die Situation anders zu bewerten, ist das nicht zu unterschätzen. Es kann schon sein, dass jetzt der Prozess des Nachdenkens beginnt", sagte der Schweizer.
Pereira Cardoso war nach den Verletzungen von Moritz Nicolas und Jonas Omlin zwischen die Pfosten gerückt, beim 1:1 am vergangenen Wochenende gegen den FC St. Pauli kassierte der Luxemburger mit portugiesischen Wurzeln sein erstes Gegentor. "Er hat wirklich eine sehr gute Leistung gezeigt, eine beeindruckende Strafraumbeherrschung, gerade bei Flanken. Und er ist wieder unglaublich unterstützt worden von den Vorderleuten, es gab viele geblockte Schüsse", sagte Seoane. Pereira Cardoso, der am Montag seinen 19. Geburtstag feierte und derzeit sein Abitur macht, wird auch am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) gegen den SC Freiburg das Tor hüten.
Üble Spätfolgen: Keine Erinnerung an die eigene Karriere:
Der ehemalige französische Rugbyspieler Sébastien Chabal hat bemerkenswerte Einblicke zu den Spätfolgen seiner aktiven Karriere gegeben. Er habe "keine Erinnerungen" an seine Laufbahn, "ich erinnere mich an keine einzige Sekunde eines Rugbyspiels, das ich gespielt habe", sagte der 47 Jahre alte Ex-Nationalspieler in einem Interview auf dem YouTube-Kanal "Legend": "Ich erinnere mich an keine einzige der 62 Marseillaises (französische Nationalhymne, die Red.), die ich erlebt habe."
Im gesamten Interview vermeidet Chabal indes das Wort "Gehirnerschütterung". Einen Neurologen habe er aber auch nie aufgesucht. "Was soll man machen, mein Gedächtnis kehrt nicht zurück", sagte der 62-malige Nationalspieler. Hirnverletzungen durch Kopfstöße und Folgeschäden wie Demenz oder Epilepsie sind keine Seltenheit unter Rugby-Spielern. Im Dezember 2023 hatte eine Gruppe von fast 300 ehemaligen Spielern dem Weltverband World Rugby und den Rugby-Verbänden aus England und Wales vorgeworfen, keine ausreichenden Maßnahmen zum Schutz der Spieler getroffen zu haben. Teil der Gruppe waren der englische Weltmeister Steve Thompson und der ehemalige walisische Nationalspieler Alix Popham, die beide an Demenz leiden.
"Seltenes Talent": Teenie schockt die Sprint-Welt
Australiens Sprinthoffnung Gout Gout, erst 17 Jahre alt und noch Schüler, hat über 100 Meter zum ersten Mal die 10-Sekunden-Marke geknackt - und das gleich zweimal an einem Tag. Bei den australischen Leichtathletik-Meisterschaften gewann der Teenager in Perth den U20-Titel, wegen zu starken Rückenwindes wurden die Zeiten allerdings nicht offiziell gewertet. Erst qualifizierte sich Gout in 9,99 Sekunden für das Finale, dann lief er dieselbe Zeit auf dem Weg zum Sieg noch einmal.
"Genau darauf habe ich gehofft", sagte das Wunderkind, "ich hatte nicht den erhofften Start, aber ich habe mich einfach auf das Wesentliche konzentriert. Ich könnte nicht glücklicher sein." Gout hatte im Dezember für Aufsehen gesorgt, als er die schnellste jemals gelaufene 200-Meter-Zeit eines 16-Jährigen erzielte (20,04 Sekunden) und damit den großen Usain Bolt übertraf. Im März lief er in Brisbane eine 20,05 - Jahresweltbestzeit. Das Supertalent wurde in Australien als Sohn von südsudanesischen Einwanderern geboren. Sebastian Coe, Präsident des Weltverbandes World Athletics, hatte Gout kürzlich als ein "seltenes Talent" bezeichnet, das "Förderung und Schutz" brauche.
Bayerns Gegner ehrt Edelfan mit Sondertrikot
Italiens Motorradlegende Valentino Rossi hat schon vor Ewigkeiten sein Herz an Inter Mailand verloren, jetzt würdigt der Fußballklub seinen Edelfan mit einem Sondertrikot. Die Nerrazurri laufen am Samstag im Serie-A-Heimspiel gegen Cagliari Calcio mit dem speziellen Modell auf, das gemeinsam mit dem neunmaligen Weltmeister gestaltet wurde.
Unter dem Sponsorenlogo prangt die berühmte Startnummer 46 des "Dottore", längs über die Brust des weißen Trikots verläuft ein Streifen in Rossis Lieblingsfarbe Gelb. Auch in die Rückennummern ist die 46 klein integriert. "Wir haben mit dem Team einige Monate daran gearbeitet", erzählte Rossi in einem Instagram-Beitrag und präsentierte das Stück: "Für mich, als großen Inter-Fan, ist es wundervoll. Eine große Ehre. Forza Inter!" Rossi hatte seine MotoGP-Karriere 2021 beendet. Inzwischen startet der 46-Jährige auf vier Rädern für BMW in Langstreckenrennen.
Abgestürzter Starcoach Mourinho soll Thomas Müller locken
Könnte es Thomas Müller nach seinem Abschied vom FC Bayern zu José Mourinho ziehen? Laut dem türkischen Portal "sporx.com" ist Fenerbahce am 35-Jährigen interessiert. Der Klub aus Istanbul rangiert in der Süper Lig momentan hinter Stadtrivale Galatasaray auf dem zweiten Platz.
Trainer Mourinho wünscht sich demzufolge einen flexibel einsetzbaren Zehner und soll dies bereits bei der Klubführung hinterlegt haben. In dem entsprechenden Medienbericht wird über einen möglichen 1+1-Vertrag für Müller spekuliert, wodurch der Weltmeister von 2014 in der Theorie bis 2027 am Bosporus bleiben könnte.
Wie es für Müller im Sommer weitergeht, ist bislang ungewiss. Die nordamerikanische MLS wurde zuletzt als Option genannt. "Bild zufolge soll ein Wechsel zu einem anderen europäischen Top-Klub "möglich" sein. Auch ein Karriereende ist nicht ausgeschlossen. Zunächst will sich Müller aber einmal auf die Aufgaben mit dem FC Bayern konzentrieren.
Fan verblüfft Amerika mit surrealer Aktion

Fan verblüfft Amerika mit surrealer Aktion
In der Major League Baseball (MLB) gelingt einem Fan beim Spiel der Boston Red Sox gegen die Toronto Blue Jays nicht nur ein spektakulärer Fang. Das Stadion jubelt über die Leistung des Zuschauers. Auch er selbst kann sein Glück kaum fassen.
Ski-Weltmeisterin stellt ihren Trainer an den Pranger
Stepanie Venier blickt auf einen sehr durchwachsenen Ski-Alpin-Winter zurück. Die 31-jährige Österreicherin brachte im Weltcup nur selten ihre PS auf die Piste, bretterte in Saalbach dann jedoch zum WM-Titel im Super-G. Nicht wirklich rund läuft auch die Zusammenarbeit mit Chefcoach Roland Assinger, wie Venier nun deutlich klarstellte.
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"Die Richtlinien, die er vorgibt, sind oft schwer nachzuvollziehen und nicht mehr zeitgemäß", sprach Venier im Interview mit der "Krone" eindeutig Missstände an und konkretisierte: "Es geht um die Art und Weise, wie – wenn überhaupt – mit uns kommuniziert wird. Wir sind kritikfähig, aber es geht immer um das Wie. Wenn es in die persönliche Ebene geht, viele Mädels plärren, dann ist das nicht die feine englische Art. Durch die Diskussionen beziehungsweise dem Umgangston wird einem oft das Selbstvertrauen genommen. Dann ist es schwer, auf sein Können zu vertrauen."
Worte, die bestätigen, was zuvor schon die inzwischen zurückgetretene Tamara Tippler anprangerte. Tippler, die im Weltcup zehnmal das Podest enterte, prangerte Assinger Umgangston nach dem Ende des Ski-Winters 2024/25 ebenfalls an, betonte, es fühle sich an, als sei sie "nicht erwünscht" und warf Assinger vor, "von oben herab" zu kommunizieren.
Assinger, der beim ÖSV noch eine weitere Saison unter Vertrag steht, wies die Vorwürfe zwar zurück, nach der erneuten Kritik dürfte die Luft aber zunehmend dünn werden. Zumal die Österreicherinnen auch nicht gerade auf einen Top-Winter unter seiner Leitung zurückblicken.
Infantino führt Sicherheitsgespräch mit den USA
Die FIFA treibt die Sicherheitsplanungen für die WM-Endrunde im kommenden Jahr in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) voran. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich in Miami mit US-Generalstaatsanwältin Pamela Bondi und FBI-Direktor Kash Patel zu entsprechenden Gesprächen getroffen.
Infantino beschrieb die Zusammenkunft im Vorfeld der erstmals mit 48 Teilnehmern ausgetragenen WM als "wichtiges Treffen im Rahmen der Vorbereitungen für die Ausrichtung" und bedankte sich für die "großartige Zusammenarbeit bei diesem Treffen". Über die konkreten Inhalte des Gesprächs machten weder die FIFA noch die US-Behörden Angaben.
Im WM-Spielort Miami hatten sich im Juli des vergangenen Jahres vor dem Finale der Copa América zwischen Argentinien und Kolumbien (1:0 n. V.) chaotische Szenen abgespielt. Das Endspiel war mit 82 Minuten Verspätung angepfiffen worden. Tausende Fans ohne Eintrittskarten hatten versucht, gewaltsam ins Stadion zu gelangen. Ähnliche Vorfälle sollen sich bei der WM, aber auch schon bei der bevorstehenden Premiere der Klub-WM (14. Juni bis 13. Juli) nicht wiederholen.
Medien: Für Wirtz wäre Hoeneß bereit, Außergewöhnliches zu tun
Die Aussage von Max Eberl war kryptisch. "Ich kann noch nicht alles sagen, was wir im Sommer vorhaben. Aber wenn man das Gesamtbild sieht, sind wir zu dieser Entscheidung gekommen, für die wir keinen Applaus erhalten", so der Sportvorstand des FC Bayern in Bezug auf den Abschied von Thomas Müller. Musste die Vereinsikone etwa auch deshalb gehen, um im Münchner Luxuskader neben Jamal Musiala Platz für Jungstar Florian Wirtz zu schaffen? Zumindest laufen nun einige Spekulationen in diese Richtung.
Seit Monaten buhlt der deutsche Rekordmeister öffentlich um den 21-Jährigen. Zwischenzeitlich schien es schon so, dass Wirtz trotz aller Millionen-Offerten seinen bis 2027 laufenden Vertrag bei Bayer Leverkusen noch einmal verlängern würde. Die Verhandlungen sollen seit Dezember abgeschlossen sein. Nur die Unterschrift fehlt. Und jetzt? Bayer wartet immer noch sehnsüchtig, dass der umworbene Nationalspieler bleibt. Warum Wirtz zögert? "Das müsst ihr ihn persönlich fragen", sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes am Dienstag zu Nachfragen. Der "Kicker" schließt daraus, dass es in der Geschichte für Bayer zu keinem Happy End kommen werde.
Der Marktwert von Wirtz liegt bei rund 140 Millionen Euro. Der FC Bayern geht möglicherweise "All-in". Es heißt, schreibt der "Kicker", dass Ehrenpräsident Uli Hoeneß sogar bereit wäre, einer Kreditaufnahme zuzustimmen, um Wirtz aus seinem Vertrag herauszukaufen. Der Klub-Patron macht schon länger Druck, indem er wiederholt einen Transfer des hoch veranlagten Offensivspielers als "Wunsch" oder "Traum" bezeichnet.
Sportdirektor Kehl nach BVB-Abreibung total bedient
Nach der 0:4-Klatsche beim FC Barcelona im Champions-League-Hinspiel reagiert BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl enttäuscht in der Analyse. Er erklärt, warum seine Mannschaft chancenlos geblieben ist und wagt einen nüchternen Blick auf die nächsten Tage.

Dortmund-Sportdirektor Kehl nach Pleite total bedient
Völlig überraschender Name taucht auf RB-Trainerliste auf
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RB Leipzig setzt bei der Suche nach einem neuen Trainer womöglich auf eine überraschende Lösung statt auf prominente Namen. Laut "Sport Bild" rückt Alexander Blessin von Aufsteiger FC St. Pauli auf der Kandidatenliste immer weiter nach oben. Der 51-Jährige ist bei RB Leipzig ein alter Bekannter: Zwischen 2012 und 2020 arbeitete er in verschiedenen Funktionen als Nachwuchscoach beim aktuellen Tabellenfünften der Bundesliga. Danach zog es ihn als Cheftrainer zu KV Oostende nach Belgien, anschließend übernahm er Union Saint-Gilloise, im vergangenen Sommer nach dem Abschied von Fabian Hürzeler dann den FC St. Pauli.
Obwohl der Kiez-Klub unter seiner Regie gegen den Abstieg kämpft und als Tabellen-15. nur vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat, soll Blessin bei RB Leipzig weiter große Wertschätzung genießen. Was dem Bericht zufolge ebenfalls für den gebürtigen Stuttgarter spricht: Blessin wäre günstiger als andere Kandidaten. Seine Gehaltsansprüche sollen überschaubar sein. Blessin habe zumindest "Außenseiterchancen" auf den RB-Trainerposten, heißt es.
Riesenjubel beim Golf-Masters: Vierjähriger gelingt Super-Schlag
Beim Golf-Masters im Augusta National Golf Club in Georgia zeigt die Tochter des 35-jährigen irischen Profigolfers Rory McIlroy, dass sie das Talent ihres berühmten Vaters offenbar geerbt hat. Der vierjährigen Poppy gelingt ein beeindruckender Put aus mehreren Metern, die Golf-Fans und der Vater jubeln frenetisch.

Tochter einer Golf-Legende gelingt Super-Schlag
Olympia-Hammer im Schwimmen: Sechs neue Strecken kommen
Die Schwimmerinnen und Schwimmer erhalten bei Olympischen Spielen künftig sechs zusätzliche Medaillenchancen. Wie der internationale Verband World Aquatics mitteilte, werden für die Spiele 2028 in Los Angeles erstmals die Wettkämpfe über 50 Meter Rücken, Brust und Schmetterling für Männer und Frauen ins Programm aufgenommen. "Die Entscheidung ist ein Beweis für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Schwimmens bei den Olympischen Spielen", sagte Husain Al Musallam, Präsident von World Aquatics, nachdem das Internationale Olympische Komitee die Aufnahme der Wettkämpfe bestätigt hatte.
Bisher waren bei Olympia einzig im Freistil auf der kürzesten Distanz im Schwimmsport Medaillen vergeben worden - obwohl bei Weltmeisterschaften auch 50 Meter Brust, Rücken und Schmetterling zum Programm gehören. Somit werden bei den Spielen künftig 41 statt 35 Goldmedaillen im Schwimmen vergeben. "Die Einbeziehung dieser sechs neuen Events verbessert die Ausgewogenheit des Programms und bietet den Athleten mehr Möglichkeiten, ihr Können auf der größten Bühne der Welt zu zeigen", sagte Al Musallam.
NHL-Superstar McDavid feiert ein herausragendes Comeback

Auch dank Rückkehrer Connor McDavid haben die Edmonton Oilers in der NHL zurück in die Erfolgsspur gefunden. Zwar musste der Vizemeister beim 4:3 gegen St. Louis Blues weiterhin ohne seinen deutschen Eishockey-Star Leon Draisaitl auskommen, dessen kongenialer Sturmpartner McDavid legte bei seinem Comeback nach wochenlanger Verletzungspause aber drei Treffer auf. Darunter auch der umjubelte Siegtreffer durch den zweifachen Torschützen Connor Brown 19,7 Sekunden vor dem Ende. Insgesamt kommt McDavid nun auf 64 Assists sowie 26 Treffer in der laufenden Saison.
Die Oilers können durch den Sieg nach zuletzt zwei Niederlagen allmählich für die Play-offs planen, vier Spiele vor Ende der Hauptrunde steht das Team auf Rang drei der Pacific Division. Torjäger Draisaitl verpasste aufgrund einer nicht näher definierten "Unterkörperverletzung" bereits das dritte Spiel in Folge. Der Kölner, der mit bislang 52 Saisontreffern mit einigem Abstand bester Torschütze der NHL ist, war am Mittwoch aber wieder ins Teamtraining eingestiegen und könnte womöglich noch vor dem Ende der regulären Saison am 16. April in die Mannschaft zurückkehren.
Lionel Messi wird wohl niemals aufhören, das Unmögliche zu tun
Superstar Lionel Messi hat Inter Miami mit einem Doppelpack ins Halbfinale des CONCACAF Champions Cup geführt. Der argentinische Weltmeister avancierte beim 3:1 seines Teams im Viertelfinal-Rückspiel gegen Los Angeles FC zum Matchwinner. Erst glich Messi (35.) den frühen Rückstand durch Aaron Long (9.) aus, sechs Minuten vor dem Ende entschied der 37-Jährige die unterhaltsame Partie mit einem verwandelten Strafstoß zum 3:1. Das Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 erzielte Federico Redondo (61.). Das Hinspiel hatte Miami 0:1 verloren.
Der achtmalige Weltmeister Messi habe im Fußball "schon alles erreicht, er ist der Größte der Geschichte und er ist weiterhin ein Beispiel dafür, wie man im Wettbewerb bestehen kann", sagte Trainer Javier Mascherano: "Bis zum letzten Tag, an dem er auf dem Platz steht, will er gewinnen und wird das Unmögliche tun, um zu gewinnen. Und es geht nicht nur darum zu wollen, man muss es auch können, und das hat er.
Emre Can macht BVB-Team schwere Vorwürfe
Die Gala des FC Barcelona hatte Spuren hinterlassen, das Rückspiel am Dienstag will Borussia Dortmund für einen würdigen Abschied aus der Königsklasse nutzen. "Gegen so eine Mannschaft vier Tore aufzuholen, ist ein Brett. Wir müssen versuchen, das Maximum rauszuholen. Es ist eine Wahnsinnsaufgabe und vielleicht nicht sehr realistisch", sagte Torhüter Gregor Kobel nach dem 0:4 (0:1) im Viertelfinal-Hinspiel.
Das Ziel sei es, "erhobenen Hauptes" vom Platz zu gehen, betonte Kobel bei DAZN. Kapitän Emre Can sagte, es gehe darum, "ein gutes Gesicht zu zeigen", der BVB werde "versuchen zu gewinnen und dafür alles geben", dies sei das Team "auch den Fans schuldig." Und Sportdirektor Sebastian Kehl sprach von einem "kleinen Wunder", das der BVB im Rückspiel brauche.
In Barcelona hatte Dortmund Gegentore durch Raphinha (25.), Robert Lewandowski (48., 66.) und Lamine Yamal (77.) kassiert. Can übte derweil Kritik. Barcelona habe "gute Kicker", jedoch hätte der BVB sich mannschaftlich dagegenstemmen können. "Das können wir besser machen. Da muss es auch mal knallen, es hat zu wenig geknallt", sagte er: "Es ist keine Systemfrage, sondern eine Frage, ob jeder bereit ist, 100 Prozent zu geben und auch mal über die Schmerzgrenze zu gehen."
Rudi Völler öffnet Thomas Müller die Tür
DFB-Sportdirektor Rudi Völler kann sich für die beiden Ex-Nationalspieler Thomas Müller und Mats Hummels eine Rolle als DFB-Funktionär vorstellen: "Sie haben fraglos die Qualität, den Intellekt und das Fachwissen, um irgendwann beim Verband oder auch bei einem Klub zu arbeiten", äußerte sich Völler im Interview mit dem "Kicker". Aktuell gebe es aber dafür keine Notwendigkeit.
Eine Entscheidung, von der Spielerrolle in einen Funktionärsposten zu wechseln, sei zudem keine einfache, insbesondere auf Vereinsebene. "Man wechselt vor allem bei einem Verein in einen Sieben-Tage-Job, das ganze Jahr über. Das muss man auch wollen.", so Völler, der diesen Weg 1996 selbst gegangen ist, als er nach seiner Spielerkarriere Sportdirektor bei Bayer Leverkusen wurde. Letztendlich müsse "jeder Spieler für sich selbst entscheiden".
Hummels hatte am Freitag sein Karriereende bekannt gegeben. Zu einer anschließenden Tätigkeit äußerte er sich noch nicht. Im Fall Müller meldete der FC Bayern am Montag, dass der Vertrag des Offensivspielers im Sommer nicht verlängert werde. Auch Müller äußerte sich noch nicht zu seinen Karriereplänen.





