Der Sport-Tag
12. Mai 2026
20:24 Uhr

Füchse bekommen schon im Halbfinale die Chance auf CL-Revanche

Deutsches Duell im Halbfinale der Handball-Champions-League: Der Titelverteidiger SC Magdeburg bekommt es im ersten Spiel des Final Four der Königsklasse mit den Füchsen Berlin zu tun. In der zweiten Partie trifft Aalborg HB aus Dänemark mit Nationalspieler Juri Knorr auf den spanischen Spitzenklub FC Barcelona. Das ergab die Auslosung in Wien.

Das Finalturnier des wichtigsten europäischen Wettbewerbs findet am 13. und 14. Juni in Köln statt. Im Vorjahr hatte sich Magdeburg im Finale gegen Berlin durchgesetzt (32:26), nun kommt es bereits im Halbfinale zur Neuauflage des Endspiels. "Lasst und den Titel noch einmal holen", sagte SCM-Torwart Sergey Hernandez zuletzt.

20:04 Uhr

Kahun: "Seit vielen Jahren die unangenehmste WM-Gruppe"

Eishockey-Nationalspieler Dominik Kahun blickt voller Respekt auf die Vorrunden-Gegner bei der am Freitag beginnenden Weltmeisterschaft. "Es ist wahrscheinlich seit vielen Jahren die unangenehmste Gruppe, das ist ganz klar", sagte der Olympiazweite von 2018 bei ran.de: "Häufig war es so, dass man einige Top-Gegner hatte und immer dieses eine Finalspiel - so wie im vergangenen Jahr gegen Dänemark. In dieser Gruppe hat man aber plötzlich zwei Teams, die du schlagen musst, um da reinzukommen."

Die DEB-Auswahl habe allerdings in der Vergangenheit "gezeigt, dass wir auch Top-Teams schlagen können", so Kahun, der beim HC Lausanne spielt. Das Ziel in der Schweiz sei entsprechend "das Viertelfinale, da muss man nicht drumherum reden. Das ist ganz klar. Ich glaube, wir gehören auch in die Top 8". Deutschland trifft in Gruppe A auf Olympiasieger und Titelverteidiger USA, Gastgeber und Vizeweltmeister Schweiz, Ex-Weltmeister Finnland sowie Großbritannien, Lettland, Österreich und Ungarn.

19:12 Uhr

Nächstes Kapitel der Real-Krise: Iker Casillas schaltet sich in Trainersuche ein

Wer trainiert in der nächsten Saison Real Madrid? Gerüchten zufolge steht eine Rückkehr von Jose Mourinho bevor. Wie etwa die BBC berichtet, befänden sich beide Seiten in den "finalen Gesprächen". Es wäre die Rückkehr des Portugiesen nach 13 Jahren. Doch nicht bei allen trifft die Personalie auf Begeisterung: Torwart-Ikone Iker Casillas, der 16 Jahre für Real spielte, schreibt bei X, er habe persönlich nichts gegen Mourinho. Aber: "Ich will ihn nicht bei Real Madrid." Andere Trainer seien besser geeignet, den "Verein meines Lebens" zu trainieren, schreibt Casillas. Es handele sich aber nur um seine persönliche Meinung.

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Man kennt sich. (Foto: picture alliance / dpa)
18:34 Uhr

Chaos bei Real Madrid: Präsident hält Trump-artige Pressekonferenz ab

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Florentino Perez ist der starke Mann bei Real Madrid. (Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer)

Bei Real Madrid ist die Lage chaotisch: Mit nur knapp zwei Stunden Vorlauf hat Präsident Florentino Perez eine Pressekonferenz nach der Vorstandssitzung einberufen. Dort kündigt Perez an, dass er nicht zurücktreten, jedoch die Wahlen bei dem spanischen Fußball-Rekordmeister vorziehen werde. Der Bauunternehmer war 2025 eigentlich bis 2029 gewählt worden.

Während der Pressekonferenz zückt er immer wieder sein Telefon, sucht Artikel heraus, die in spanischen Medien erschienen sind. Spanische Medien schreiben, er spreche mit "Lichtgeschwindigkeit". Perez führt laut "AS" weiter aus, eine "absurde Situation" sei gegen ihn und Real Madrid "kreiert" worden. Ihm sei unterstellt worden, er leide unter Krebs im Endstadium. "Meine Gesundheit ist perfekt", erklärt Perez. Er sei der erste, der alles gewinnen wolle. Unter ihm hätten die Königlichen 37 Titel im Fußball und 29 im Basketball.

Vor allem gegen die Presse holt Perez aus. "Journalisten denken, sie beeinflussen die Entscheidungen bei diesem Klub, weil sie denken, sie seien wichtig. Aber das ist nicht der Fall", sagt Perez. "AS" berichtet über einen besonders peinlichen Fall während der PK. Perez sagt, das digitale Medium "Revelo" sei von der Tageszeitung "ABC" nur kreiert worden, um Real Madrid zu schaden. Mittlerweile gibt es "Revelo" nicht mehr. Im Anschluss diskutiert er mit einem Journalisten mehrere Augenblicke lang, von dem Perez dachte, er gehöre zu "Revelo". Der Mann arbeitet aber eigentlich laut "AS" für "ABC".

Real Madrid steckt in einer waschechten Krise. Sportlich haben die Königlichen im Fußball seit zwei Jahren keinen wichtigen Titel mehr gewonnen. Zudem ist unklar, wer die Mannschaft nach dem Sommer trainiert. Und auch innerhalb der Kabine sollen sich Lager gebildet haben.

18:19 Uhr

Palästina-Statement: Hansi Flick distanziert sich von Lamine Yamal

Trainer Hansi Flick vom FC Barcelona hat sich von der öffentlichen Unterstützung Palästinas durch seinen Schützling Lamine Yamal bei der Meisterparty der Katalanen distanziert. "Mir gefällt sowas nicht", sagte der frühere Fußball-Bundestrainer auf die Frage eines Journalisten, nachdem der junge spanische Stürmerstar am Montagabend in Barcelona beim Umzug im offenen Bus eine große Fahne Palästinas geschwenkt hatte.

Hansi Flick zückt Konfetti-Kanone, Spieler die Wasserpistole

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"Ich habe mit ihm gesprochen und ihm gesagt: Wenn er das machen will, ist das seine Entscheidung. Er ist alt genug, er ist 18 Jahre alt", erklärte Flick auf der Pressekonferenz vor dem Ligaspiel der Katalanen am Mittwoch (21.30 Uhr) beim Abstiegskandidaten Deportivo Alavés. Anders als der Deutsche lobten viele im Netz das politische Statement Yamals. Auf die Frage eines Journalisten nach der Aktion des jungen Profis äußerte sich auch Ministerpräsident Pedro Sánchez positiv. Palästina habe ja "jedes Recht zu existieren", erklärte der sozialistische Politiker

17:39 Uhr

Ex-Nationaltorwart warnt: Baumann-Debatte schwächt DFB-Elf

Der frühere Nationaltorhüter René Adler sieht die anhaltende Diskussion über Oliver Baumann im Vorfeld der Fußball-WM kritisch. Diese sei der deutschen Nummer eins gegenüber "nicht fair", sagte Adler. Der Hoffenheimer habe "eine wirklich sehr, sehr gute WM-Qualifikation gespielt. Wir sollten damit anfangen, einfach mal wertzuschätzen, was wir an ihm haben."

Adler zeigte kein Verständnis dafür, dass eine mögliche Rückkehr von Manuel Neuer für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) diskutiert wird. "Ich habe absoluten Respekt vor Manu und seinen Leistungen in dieser Saison, aber er macht es nicht mehr, er ist zurückgetreten", sagte der 41-Jährige: Es gebe hierzulande "vielleicht nicht mehr dieses alles überstrahlende Torwartdenkmal", Deutschland habe aber weiterhin "gute Torhüter. Und dann geht es auch darum, zu akzeptieren, was man hat."

Ansonsten, ergänzte Adler bei "web.de", schwäche man "mit so einer Diskussion möglicherweise jetzt schon die Mannschaft. Denn in dem Moment, in dem du Baumann auch nur ein Stück schwächst, schwächst du das gesamte Team." Der zwölfmalige Nationalspieler empfahl Bundestrainer Julian Nagelsmann zudem, den Münchner Jonas Urbig als Nummer zwei hinter Baumann mitzunehmen: "Er deckt die Rolle ab als potenzielle neue Nummer eins, die WM-Erfahrung sammeln kann und dazu die Rolle als jemand, den du im Notfall kalt in ein Spiel reinwerfen kannst."

17:07 Uhr

Erfolgstrainer macht Spanien WM-Hoffnungen

Spaniens Fußball-Nationaltrainer Luis de la Fuente glaubt, dass seine angeschlagenen Topstars Lamine Yamal und Nico Williams rechtzeitig bis zur WM gesund werden. "Ich denke, dass alle genannten Spieler bis zum Beginn der Weltmeisterschaft fit und einsatzbereit sein werden, und ich glaube, auch für das erste Spiel", sagte der Coach des Europameisters. Yamal (FC Barcelona) und Williams (Athletic Bilbao) hatten wegen Muskelverletzungen zuletzt ihre Vereinssaisons vorzeitig beenden müssen.

De la Fuente fügte derweil an: "Aber wenn es nicht für das erste Spiel sein sollte, dann eben für das zweite oder dritte, und das bedeutet keinen großen Rückschlag", so der 64-Jährige, es sei "ein sehr hartes Jahr in Bezug auf Verletzungen" gewesen. De la Fuente erklärte zudem, dass sein WM-Aufgebot 26 Spieler umfassen werde, beim Testspiel am 4. Juni gegen den Irak sollen jedoch zusätzliche Spieler mit von der Partie sein. Spanien trifft zum WM-Auftakt am 15. Juni in Atlanta auf Neuling Kap Verde. Danach geht es in Gruppe H gegen Uruguay und Saudi-Arabien.

16:40 Uhr

Stevens knurrt Warnung an jubelnde Schalker

Nach dem umjubelten Aufstieg von Schalke 04 hat Huub Stevens Zweifel an der Bundesligatauglichkeit seines früheren Klubs geäußert. "Es muss viel passieren. Vier, fünf, vielleicht sechs neue Spieler sind nötig, die wirklich zu Schalke passen", forderte der Niederländer im Interview mit Sport1: "In der aktuellen Form wird es schwer in der Bundesliga."

Stevens, der die Knappen 1997 zum Triumph im UEFA-Cup geführt hatte, schwor die Königsblauen auf Abstiegskampf im Oberhaus ein. "Schalke will mitspielen und gute Spiele gegen große Gegner machen – das ist klar. Aber dafür reicht es im Moment noch nicht", sagte der 72-Jährige. Der Aufstieg sei "die Basis, jetzt müssen die richtigen Schritte folgen". Dazu müsse der Klub die Euphorie auf Schalke nun nutzen.

Trainer Miron Muslic ist aus Stevens' Sicht dafür der richtige Mann. Es habe vom ersten Tag an gepasst. "Er gibt alles für Schalke, ist ehrlich, direkt und erreicht Spieler und Fans. Das ist hier extrem wichtig", erklärte Stevens. Muslic wisse, "wie groß Schalke ist. Aber er hat hier eine echte Chance, etwas aufzubauen."

15:58 Uhr

Kroos rechnet mit chaotischem Real Madrid ab

Das zweite Jahr in Folge wird Real Madrid am Saisonende ohne Titel dastehen, in La Liga setzte es zuletzt eine schmerzhafte 0:2-Pleite beim FC Barcelona, die die Meisterschaft des Erzrivalen perfekt machte. Zu viel des Schlechten für Real-Legende Toni Kroos. "Das ist schon sehr schwer durchzuwinken", sagte Kroos in seinem Podcast "Einfach mal Luppen": "Zwei (titellose Spielzeiten, Anm.d.Red.) sind nicht akzeptabel. Punkt. Das ist das Selbstverständnis von Real, das wissen auch alle."

Hansi Flick zückt Konfetti-Kanone, Spieler die Wasserpistole

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Bei den Königlichen war es in dieser Saison hochhergegangen. Trainer Xabi Alonso wurde früh gefeuert, zuletzt machte ein Kabinen-Eklat um Federico Valverde und Aurelien Tchouameni im Vorfeld des Clasicos bei Barca Schlagzeilen. Bei der Niederlage im Camp Nou habe sich Real zwar "vernünftig präsentiert", sagte Kroos: "Aber es reicht halt nicht." Sein schonungsloses Fazit: "Ich war ehrlich gesagt auch froh, als es vorbei war."  

15:04 Uhr

Neuer BVB-Boss angelt ersten Diamanten

Borussia Dortmund hat Joane Gadou verpflichtet und damit den ersten Transfer unter dem neuen Sportdirektor Ole Book getätigt. Der 19 Jahre alte Innenverteidiger kommt im Sommer von Red Bull Salzburg und erhält einen Vertrag bis 2031, das bestätigte der BVB am Dienstag. Der Deal hatte sich in der vergangenen Woche bereits abgezeichnet.

"Diamantenauge" Ole Book holt Super-Youngster zum BVB

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"Joane ist ein moderner und physisch starker Innenverteidiger", sagte Book: "Er verfügt über einen guten Spielaufbau, ist extrem schnell und gleichzeitig auch noch entwicklungsfähig. Mit seinen Fähigkeiten ist Joane eine optimale Ergänzung für unsere Defensive." Nach Medienberichten zahlen die Dortmunder eine Ablöse von 20 Millionen Euro plus Boni. Etwa so viel hatten die Dortmunder Anfang 2020 auch für den damals 19 Jahre alten Stürmer Erling Haaland nach Salzburg überwiesen. 2022 verkauft der BVB Haaland für 60 Millionen Euro an Manchester City.

Auch unter Sebastian Kehl, Books Vorgänger beim BVB, verfolgte der Klub die Entwicklung des Spielers bereits. "Wir haben ihn bereits während seiner Zeit bei Paris Saint-Germain beobachtet", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. Der 1,95 m große Gadou war 2024 aus der Jugend von PSG nach Österreich gewechselt. Für Salzburg stand der französische Junioren-Nationalspieler in dieser Saison in 33 Pflichtspielen auf dem Feld, in der Europa League sammelte er internationale Erfahrung.

14:18 Uhr

Schumacher legt Formel-1-Oldies die Rente nahe

Geht es nach Ralf Schumacher, sollte Formel-1-Rekordchampion Lewis Hamilton seine Karriere am Ende der Saison ebenso beenden wie der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso. "Es wird Zeit - und das Gleiche muss ich auch bei Fernando Alonso sagen: Hamilton und Alonso hatten eine wunderbare Zeit in der Formel 1. Jetzt wird es für beide aber Zeit, ihre Cockpits am Ende des Jahres zu räumen und jungen Leuten eine Chance zu geben", sagte der Sky-Experte im Podcast "Backstage Boxengasse".

Hamilton stehe 2026 zwar "wieder etwas besser da", er glaube aber nicht, dass der 41-Jährige "auf lange Sicht" eine Chance gegen seinen Ferrari-Stallrivalen Charles Leclerc hat. In Hamiltons regulär bis Ende 2026 laufenden Vertrags soll eine einseitige Option verankert sein, dank derer der Brite bis Ende 2027 bei den Roten verlängern kann.

Schumacher hat indes einen Nachfolger Hamiltons bei Ferrari im Auge. Haas-Pilot Oliver Bearman "hat die Chance verdient, in einem Ferrari zu sitzen. Und ich glaube auch, der wird sogar, wenn er die Chance bekommt, eine Aufgabe sein für Charles Leclerc", so der frühere Formel-1-Fahrer.

13:41 Uhr

Schwere Vorwürfe und Konter: Schach-Krieg geht in die nächste Runde

Der Schach-Kleinkrieg zwischen Superstar Magnus Carlsen und US-Großmeister Hans Niemann geht in die nächste Runde.  In "The Peter McCormack Show" erhob Niemann gleich mehrere, teils schwere Vorwürfe gegen den norwegischen Ausnahmespieler. Carlsen habe aktiv verhindert, dass Niemann beim "TePe Sigeman & Co"-Turnier in Malmö/Schweden starten durfte, behauptete der 22-Jährige. Der Norweger habe dafür gesorgt, dass Niemann nicht eingeladen wurde. 

"Wenn er ein Turnier spielt, stellt er sicher, dass ich nicht eingeladen werde", klagte Niemann, der anschließend auf das Event in Schweden verwies, das er selbst 2022 gewonnen hatte - kurz, bevor die Situation zwischen ihm und Carlsen beim Sinquefield Cup eskalierte. "Ich habe das Turnier gewonnen und bin seitdem nie wieder eingeladen worden. Und wenn man ein Schachturnier gewinnt, wird man immer wieder eingeladen", schob der Amerikaner die Schuld für seine Nichteinladung Carlsen in die Schuhe.

Der Norweger ließ sich von diesen Aussagen allerdings nicht aus der Ruhe bringen und versicherte am Rande des Turniers, dass er seine Finger nicht im Spiel hatte. "Ich habe nichts damit zu tun, welche Spieler eingeladen werden, um an diesem Turnier teilzunehmen", konterte Carlsen. Niemann erhob in seinem Interview weitere Vorwürfe gegen Carlsen und die, wie er es ausdrückt, "Schach-Mafia", die sich angeblich gegen ihn verschworen hat.

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13:08 Uhr

Von Weisweiler entdeckt - 1. FC Köln trauert um Vereins-Ikone Ripkens

Von Hennes Weisweiler im Restaurant "entdeckt" - und später zweimal deutscher Meister: Der 1. FC Köln trauert um seinen langjährigen Offensivspieler Karl-Heinz Ripkens. Der gebürtige Kölner starb am vergangenen Freitag im Alter von 88 Jahren in seiner Heimatstadt, das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Ripkens wurde mit dem FC in der erfolgreichsten Ära des Klubs zweimal deutscher Meister (1962, 1964) und viermal westdeutscher Meister (1960, 1961, 1962, 1963).

Der gelernte Metallschlosser schaffte den Sprung aus "seinem" Stadtteil Vogelsang ans Geißbockheim vor etwa 70 Jahren auf eher ungewöhnliche Weise. "Ich war zufällig mit FC-Spieler Hennes Pfeiffer zum Essen im Geißbockheim", erzählte Ripkens einmal: "Plötzlich kam Trainer Hennes Weisweiler rein und Pfeiffer sagte zu ihm, dass er mich doch mal testen solle." Wenig später absolvierte Ripkens tatsächlich ein Probetraining, "und anschließend sagte Weisweiler nur: 'Du darfst wiederkommen'." In Insgesamt 101 Spielen für den FC erzielte Ripkens dann 27 Tore. Später lief er unter anderem auch noch für Bayer Leverkusen und Viktoria Köln auf.

12:34 Uhr

Virus-Alarm vor Abstiegs-Thriller: St. Pauli hat Magen-Darm

Beim FC St. Pauli geht vor dem Abstiegsendspiel in der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) gegen den VfL Wolfsburg noch immer ein Magen-Darm-Virus herum. Bei der Trainingseinheit am Dienstagvormittag waren Eric Smith, Hauke Wahl, David Nemeth und Louis Oppie nach Clubangaben aus Vorsichtgründen nicht dabei. Smith musste auch bei der geplanten Medienrunde nach der Einheit passen. Nemeth hatte bereits am vergangenen Wochenende die Partie bei RB Leipzig (1:2) verpasst. Oppie und Wahl waren trotz Beschwerden zum Einsatz gekommen. "Die Elemente sind gegen uns, alles ist gegen uns", hatte Kapitän Jackson Irvine nach der Partie in Sachsen gesagt.

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Gegen den Tabellen-16. aus Wolfsburg muss Schlusslicht FC St. Pauli unbedingt gewinnen, um den direkten Gang in die 2. Liga vermeiden zu können. Aber auch drei Punkte gegen die Wölfe bringen noch keine Sicherheit, da der 1. FC Heidenheim mit einem Sieg über den 1. FSV Mainz 05 ebenfalls noch Chancen hat, den Relegationsplatz zu erreichen.

11:46 Uhr

ZDF landet Experten-Coup für die WM

Der langjährige Trainer des SC Freiburg, Christian Streich, steht bei der WM in den USA, in Kanada und Mexiko als Experte für das ZDF vor der Kamera. "Mit Christian Streich verstärkt ein besonderer Trainertyp unser WM-Team, der für seine klaren Worte bekannt ist. Für unsere Live-Sendungen bedeutet das nicht nur weiteren Kompetenzzuwachs, sondern noch mehr Perspektiven aufs Fußballgeschehen", teilte ZDF-Sportchef Yorck Polus mit.

Direkt beim Eröffnungsspiel am 11. Juni zwischen Mexiko und Südafrika wird Streich sein Debüt als ZDF-Experte geben. "Ich freue mich auf diese ganz neue Rolle, und darauf, mich intensiv auf die Aufgabe vorzubereiten. Vor allem freue ich mich auf lebhaften und konstruktiven Austausch mit den anderen Expertinnen und Experten im ZDF-Studio. Mein Ziel ist es, die Spielideen der einzelnen Teams so zu erklären, dass dies für die Zuschauer verständlich und nachvollziehbar ist", sagte der 60-Jährige.

Streich trainierte von 2012 bis 2024 den SC Freiburg, führte die Breisgauer 2022 unter anderem ins DFB-Pokalfinale. Wegen seiner direkten Art und seiner alemannischen Mundart erlangte der Trainer vor allem in Südbaden, aber auch darüber hinaus, Kultstatus - wennschon Streich selbst nur von einem "Kültle" sprach.

11:13 Uhr

FC Bayern geht beim Partymachen neue Wege

Die Fußballerinnen des FC Bayern bekommen ihre eigene Meisterfeier. Wie der Verein am Dienstag bekannt gab, wird die Mannschaft von Trainer José Barcala am kommenden Montag um 15 Uhr von Münchens Bürgermeister Dominik Krause empfangen und im Anschluss auf dem Rathausbalkon am Marienplatz die Schale präsentieren. Zudem wird sich das Team in das Goldene Buch eintragen. 

Am Donnerstag (16 Uhr/ZDF und Sky) spielen die Münchnerinnen im Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg auch noch um das Double. Die Männer, die ebenfalls noch das Double gewinnen können, halten ihre Meisterfeier bereits am Sonntag (ab 12.30 Uhr) ab. 

Eine gemeinsame Party war in diesem Jahr nicht möglich, da die Frauen am Sonntag (14 Uhr) ihr letztes Saisonspiel beim Hamburger SV bestreiten. Die Meisterschale hatten die Spielerinnen um DFB-Kapitänin Giulia Gwinn bereits nach dem letzten Heimspiel am vergangenen Samstag gegen Eintracht Frankfurt erhalten.

10:38 Uhr

Bericht: Guardiola greift nach Herthas Supertalent

Kennet Eichhorn hat mit gerade einmal 16 Jahren in der 2. Bundesliga bei Hertha BSC voll eingeschlagen. Nach Informationen von Sky plant der Teenager im Sommer seinen Abschied aus Berlin. Das Interesse an dem hochveranlagten Mittelfeldspieler ist riesig - national wie international. Aus der Bundesliga baggern offenbar sowohl der FC Bayern als auch Borussia Dortmund um Eichhorn, auch RB Leipzig soll dran sein. Besonders "Vollgas" im Rennen um das Talent gibt laut Sky Bayer Leverkusen - die Werkself könnte dem Noch-Herthaner dabei auch als Sprungbrett in die Premier League dienen.

Denn: Wie Sky berichtet, will Manchester Citys Teammanager Pep Guardiola den 16-Jährigen zu den Sky Blues locken. Guardiolas Plan soll vorsehen, dass City Eichhorn kauft und direkt an Leverkusen ausleiht. So könnte er in der Bundesliga kommende Saison Spielpraxis sammeln, ehe es später auf die Insel geht. Eichhorn hat bei Hertha noch Vertrag bis 2029. Im Sommer kann er die Alte Dame laut Medienberichten dank einer Ausstiegsklausel verlassen, sofern ein Klub eine Ablöse von zehn bis zwölf Millionen Euro bezahlt.

09:52 Uhr

Verliert der BVB seine "Lebensversicherung"?

BVB-Trainer Niko Kovac nannte Serhou Guirassy einst die Dortmunder "Lebensversicherung", weil der Stürmer verlässlich traf. Laut Sky sieht es nun aber so als, als macht Guirassy am Ende der Saison die Biege und sagt dem BVB nach zwei Spielzeiten Adieu. Demnach hat der 30-Jährige bei den Verantwortlichen der Schwarzgelben seinen Wechselwunsch hinterlegt. Der im französischen Arles geborene Guineer ist mit 21 Pflichtspieltoren in der laufenden Saison zwar der treffsicherste Stürmer bei Borussia Dortmund, hatte zeitweise aber auch längere Schwächephasen zu überstehen.

Trotz seiner insgesamt starken Quote von 59 Toren in 95 Pflichtspielen soll Guirassy nicht vollständig zufrieden sein mit seiner Rolle bei den Westfalen. Zwar gilt sein Verhältnis zu Cheftainer Niko Kovac als gut, vor allem mit der aktuellen Spielweise der Dortmunder soll Guirassy allerdings hadern. Deshalb zieht der Angreifer laut Sky einen neuen Karriereschritt in Betracht.

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In Guirassys Vertrag ist offenbar eine Ausstiegsklausel für bestimmte europäische Topklubs verankert, die Ablöse soll unter 50 Millionen Euro liegen. Sky zufolge können unter anderem Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester City, der FC Liverpool, der FC Arsenal oder Manchester United den Stürmer per Exit-Option verpflichten. Allerdings soll bislang keiner dieser Klubs aktiv geworden sein. Dafür haben AC Mailand und Fenerbahce Istanbul wohl Interesse.

09:01 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

08:33 Uhr

48-Meter-Death-Dive: Deutscher Dachdecker riskiert alles

48 Meter freier Fall - ein Extremsportler geht bis an die Grenze zum Tod. Schon kleine Fehler können lebensgefährlich sein. Trotz Verletzungen lässt ihn der Nervenkitzel, der sein Leben umgekrempelt hat, nicht los.

48-Meter-Death-Dive: Deutscher Dachdecker riskiert alles

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07:45 Uhr

Verstappen mittendrin: Wilde Gerüchte über spektakulären F1-Tausch

Die unklare Zukunft von Max Verstappen lässt die Gerüchteküche der Formel 1 abermals brodeln. Für neues Feuer sorgte in dieser Woche der Journalist Joe Saward, der berichtet, dass der viermalige Weltmeister aus den Niederlanden bereits mit McLaren Gespräche über einen Wechsel führt. Passend dazu machen auch Gerüchte die Runde, denen zufolge Red Bull Racing in Oscar Piastri einen Verstappen-Nachfolger auserkoren hat, der sein McLaren-Cockpit im Fall einer Verstappen-Ankunft wohl räumen musste. 

Wie hoch die Chancen auf diesen spektakulären Tauschdeal sind, kann nur schwer beziffert werden. Fakt ist, dass Verstappen mit der sportlichen Entwicklung bei Red Bull nicht zufrieden ist. Zwar war beim Rennen in Miami ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen, dieser reicht dem viermaligen Weltmeister aber noch nicht, zumal Mercedes und auch McLaren immer noch einen spürbaren Vorsprung haben. Die Lage von Piastri bei McLaren ist ebenfalls kompliziert. Das Team betont immer wieder, auch in Zukunft auf den Australier setzen zu wollen. Unter anderem "Autosport" berichtet aber, dass Piastri-Manager Mark Webber, einst selbst RB-Fahrer, bereits den Markt sondiert - und in diesem Zusammenhang auch Red Bull abgeklopft hat. 

06:58 Uhr

Tottenham Hotspur droht der Super-GAU

Aufgrund seiner erschreckenden Heimschwäche muss der noch amtierende Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur im englischen Fußball-Oberhaus weiter um den Klassenerhalt zittern. Durch das 1:1 (0:0) gegen Aufsteiger Leeds United blieben die Londoner seit dem vergangenen Nikolaus-Tag zum zehnten Mal nacheinander im eigenen Stadion sieglos (vier Punkte) und haben damit vor den letzten zwei Premier-League-Runden gerade einmal zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. 

Der frühere Münchner Bundesligaprofi Mathys Tel erzielte bei den Hausherren fünf Minuten nach der Pause durch den Führungstreffer die Hoffnungen auf einen womöglich schon entscheidenden Befreiungsschlag. Doch Dominic Calvert-Lewin (74./Foulelfmeter) erzielte den Ausgleich für die Mannschaft des deutschen Gäste-Trainers Daniel Farke.

06:29 Uhr

Mitchell führt Cavs mit Rekord-Halbzeit zum Sieg

Mit einer Gala hat NBA-Star Donovan Mitchell die Cleveland Cavaliers getragen und in den Playoffs zum Ausgleich gegen die Detroit Pistons geführt. Beim 112:103-Sieg vor Heimpublikum gelang dem 29-Jährigen in der zweiten Hälfte mit 39 Punkten ein Rekord, in der Best-of-seven-Viertelfinalserie steht es nun 2:2.

Mitchell egalisierte die Bestmarke von Eric Floyd (Golden State Warriors) aus dem Jahr 1987 für die meisten Zähler in einer Halbzeit eines Playoff-Spiels. Insgesamt verbuchte "Spida" in der Rocket Arena 43 Punkte. Dennis Schröder kam von der Bank und sammelte sieben Zähler, James Harden steuerte 24 bei. 

"Ich wollte in der Offensive den Ton angeben, aber das ist mir in der ersten Hälfte nicht gelungen", so Mitchell. Er habe danach versucht, "ein Ausrufezeichen" zu setzen. Es gelang. Es war das dritte Spiel in Folge, in dem Mitchell 30 oder mehr Punkte erzielte. Der siebenmalige Allstar hatte damit großen Anteil daran, dass die Cavs aus einem 0:2 ein 2:2 gemacht haben. Cleveland stellte gegen Detroit, bestes Hauptrundenteam im Osten, die Weichen mit einem 24:0-Lauf zum 74:56 auf Sieg.

05:47 Uhr

Trainer-Knall bei Eintracht offenbar fix

Nach weniger als vier Monaten im Amt soll für Albert Riera das Ende als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt beschlossene Sache sein. So zumindest heißt es in einem jüngsten "Bild"-Bericht. Laut der Zeitung ist klar, dass der 44-Jährige nach dem letzten Bundesliga-Spieltag entlassen wird und die Adlerträger sich einen neuen Coach suchen werden. 

Als Kandidaten wurden von der "Bild" unter anderem Kjetil Knutsen (derzeit FK Bodö/Glimt), Jacob Neestrup (zuletzt FC Kopenhagen), Matthias Jaissle (derzeit Al-Ahli) oder Domenico Tedesco (zuletzt Fenerbahce) gehandelt. 

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