Der Sport-TagSchwere Vorwürfe und Konter: Schach-Krieg geht in die nächste Runde
Der Schach-Kleinkrieg zwischen Superstar Magnus Carlsen und US-Großmeister Hans Niemann geht in die nächste Runde. In "The Peter McCormack Show" erhob Niemann gleich mehrere, teils schwere Vorwürfe gegen den norwegischen Ausnahmespieler. Carlsen habe aktiv verhindert, dass Niemann beim "TePe Sigeman & Co"-Turnier in Malmö/Schweden starten durfte, behauptete der 22-Jährige. Der Norweger habe dafür gesorgt, dass Niemann nicht eingeladen wurde.
"Wenn er ein Turnier spielt, stellt er sicher, dass ich nicht eingeladen werde", klagte Niemann, der anschließend auf das Event in Schweden verwies, das er selbst 2022 gewonnen hatte - kurz, bevor die Situation zwischen ihm und Carlsen beim Sinquefield Cup eskalierte. "Ich habe das Turnier gewonnen und bin seitdem nie wieder eingeladen worden. Und wenn man ein Schachturnier gewinnt, wird man immer wieder eingeladen", schob der Amerikaner die Schuld für seine Nichteinladung Carlsen in die Schuhe.
Der Norweger ließ sich von diesen Aussagen allerdings nicht aus der Ruhe bringen und versicherte am Rande des Turniers, dass er seine Finger nicht im Spiel hatte. "Ich habe nichts damit zu tun, welche Spieler eingeladen werden, um an diesem Turnier teilzunehmen", konterte Carlsen. Niemann erhob in seinem Interview weitere Vorwürfe gegen Carlsen und die, wie er es ausdrückt, "Schach-Mafia", die sich angeblich gegen ihn verschworen hat.
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