Mittwoch, 14. Oktober 2020Der Sport-Tag

22:00 Uhr

Uefa und Premier League gewinnen Schlacht im Kampf gegen TV-Piraten

Die Europäische Fußball-Union (Uefa), die englische Premier League sowie der französische TV-Sender Canal+ International haben im Kampf gegen TV-Piraterie einen Erfolg erzielt. Nach einer entsprechenden Klage untersagte das Oberste Handelsgericht von Ruanda dem dort ansässigen Fernsehsender Victory TV die Übertragung der Spiele der Champions League, der Europa League und der englischen Premier League. Das Programm hatte ohne Sendelizenz unerlaubt Livebilder der jeweiligen Wettbewerbspartien in Ruanda gezeigt. Sollte sich Victory TV nicht an die Gerichtsentscheidung halten, droht der Entzug der allgemeinen Sendelizenz.

21:14 Uhr

Nicht mal mehr 13 Kicker plus Torwart: Duisburg gehen die Spieler aus

Der MSV Duisburg hat beim Deutschen Fußball-Bund einen Antrag auf Verlegung des Heimspiels gegen den Halleschen FC an diesem Sonntag gestellt. "Der MSV hat dem DFB die notwendigen Unterlagen zukommen lassen, nach denen am Spieltag nicht die erforderliche Anzahl von mehr als 13 Spielern inklusive eines Torhüters zur Verfügung steht", hieß es in einer Mitteilung des Drittligisten. Laut MSV ist der Kader "aktuell aufgrund von positiv auf Corona getesteten Spielern, weiteren wegen Kontakts in Quarantäne befindlichen Akteuren sowie Verletzten entsprechend dezimiert". Ob die folgenden Partien in der englischen Woche bei der SpVgg Unterhaching (21. Oktober) und gegen den KFC Uerdingen (24. Oktober) durchgeführt werden können, sei ebenfalls noch offen.

20:47 Uhr

Nichts mit Karriereende: Cavendish will weiterfahren

Radprofi Mark Cavendish will seine Karriere nun doch fortsetzen. Das sagte der 35 Jahre alte Sprinter aus Großbritannien im Rahmen des Eintagesrennen Schledeprijs in Belgien. "Ich habe keine Lust aufzuhören. Ich möchte nicht aufhören. Ich liebe diesen Sport. Ich gebe mein Leben für diesen Sport und möchte weiterhin mit dem Rad fahren", sagte Cavendish vor dem Start des Rennens über 174 Kilometer. Am Sonntag hatte der 30-malige Etappensieger bei der Tour de France nach dem Halbklassiker Gent-Wevelgem noch ein emotionales Interview gegeben, bei dem er sagte, dass das womöglich das letzte Rennen seiner Karriere war. Cavendish war lange Jahre einer der besten Sprinter des Pelotons, er gewann neben 30 Tour-Etappen auch Mailand-Sanremo sowie den WM-Titel 2011. Seit über zweieinhalb Jahren ist der Routinier allerdings sieglos.

19:59 Uhr

San Marino feiert Fußball-Wunder nach 40 Niederlagen am Stück seit 2014

Ein ungewohntes Glücksgefühl haben die Fußballfans des Kleinstaats San Marino erlebt. 40 Spiele mussten sie warten, ehe sie wieder einen Punkt ihrer Nationalelf feiern durften. Am Dienstagabend war es soweit: Die Auswahl schaffte ein 0:0 in der Nations League in Liechtenstein.

Es war der erste Punktgewinn seit 2014. Das bislang letzte Auswärtsspiel ohne Niederlage liegt sogar 20 Jahre zurück, wie der Fußballverband des in Italien gelegenen Kleinstaats mitteilte. Die Nationalelf aus dem Land mit rund 33.800 Einwohnern in der italienischen Region Emilia-Romagna hatte 1990 ihr erstes offizielles Spiel gespielt. Liechtenstein ist übrigens der Lieblingsgegner: Der bisher einzige Sieg San Marinos gelang im April 2004 mit einem 1:0 in einem Freundschaftsspiel gegen die Auswahl des Fürstentums.

18:24 Uhr

Hamann fordert Hummels-Rückkehr und stellt Kroos infrage

1f49132b1036ffb6c5c399299d779e0b.jpg

Bald wieder zusammen im DFB-Dress aktiv? Toni Kroos (links) und Mats Hummels.

(Foto: imago/VI Images)

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann hat sich für eine Rückkehr von Innenverteidiger Mats Hummels in die DFB-Elf ausgesprochen: "Er ist ein absoluter Leader da hinten. Er kann die Mannschaft führen und, ich glaub, auch die anderen Spieler führen. Ab und zu habe ich das Gefühl, hinten sind sie etwas hilflos, und da würde mit Sicherheit Hummels etwas Ruhe reinbringen", sagte Hamann bei Sky Sport News.

Eine große Rolle in Planungen Jogi Löws spielt indes weiterhin Spielmacher Kroos von Real Madrid. Hamann befürwortet in der Startelf dagegen eine Besetzung aus Joshua Kimmich und Leon Goretzka. "So wie Kimmich und Goretzka im Moment drauf sind, es sind noch 8 Monate bis zur EM und man muss warten, wie es bis dahin ausschaut, aber die beiden müssen für mich spielen", sagte Hamann: "Dann musst du noch den Havertz irgendwie in die Mannschaft integrieren. Also, für mich ist ein Toni Kroos - Stand heute - nicht hundertprozentig gesetzt."

17:44 Uhr

Auch Ex-Schalker McKennie infiziert, Juve-Chaos droht

imago0048534497h.jpg

Weston McKennie muss in Quarantäne.

(Foto: imago images/HochZwei/Syndication)

Der italienische Fußball-Meister Juventus Turin meldet einen weiteren Coronafall. Wie der Verein mitteilte, wurde der ehemalige Bundesligaprofi Weston McKennie im Rahmen der obligatorischen Kontrollen positiv auf Covid-19 getestet. Bereits am Dienstag hatte dessen Vereinskollege Cristiano Ronaldo im Kreise der portugiesischen Nationalmannschaft ein positives Testergebnis erhalten.

Beide betroffenen Spieler befinden sich in strikter häuslicher Quarantäne, die restliche Mannschaft begibt sich gemäß Hygieneprotokoll in eine sogenannte "treuhänderische Isolation". Damit dürfen die restlichen Profis normal am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen, Kontakte außerhalb der eigenen Gruppe sind aber strikt verboten. Somit können sie sich laut Protokoll eigentlich nur zu Hause, isoliert im Hotel oder auf dem Trainings- und Spielgelände aufhalten. Juventus bestreitet das dritte Saisonspiel am Samstag (20.45 Uhr) beim FC Crotone.

16:15 Uhr

Trotz Quarantäne: Ronaldo fliegt zu seiner Turiner Villa

Der positiv auf das Coronavirus getestete fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat das Trainingslager der portugiesischen Nationalmannschaft verlassen und kehrt offenbar nach Turin zurück - trotz Quarantänepflicht. Der Stürmer von Juventus habe das grüne Licht der lokalen Gesundheitsbehörden erhalten, die Quarantäne in seiner Villa in Turin zu verbringen, berichteten italienische Medien. Der 35-Jährige zeige keine Krankheitssymptome, es gehe ihm gut, hieß es vonseiten des portugiesischen Verbandes.

15:33 Uhr

Kritik "sehr, sehr übertrieben": Flick springt Löw zur Seite

imago17732403h.jpg

Bessere Zeiten: 2014 waren Flick und Löw zusammen erfolgreich im DFB-Team.

(Foto: imago/DeFodi)

Bayern Münchens Coach Hansi Flick hält die Kritik der vergangenen Tage an Bundestrainer Hansi Flick für stark überzogen. "Ich finde das, was aktuell passiert, sehr, sehr übertrieben. Jogi und sein Team machen einen sehr guten Job", sagte er über seinen früheren Chef. Speziell die Kritik einiger Ex-Nationalspieler konnte Flick nicht nachvollziehen. Viele Experten hätten sich in ihrer aktiven Zeit auch aufgeregt, "wenn die damaligen Experten was losgelassen haben. Schwuppdiwupp ist man selber auf der Seite und haut Dinger raus. Das tut der Sache und dem deutschen Fußball nicht gut".

Kritik komme auch von Spielern, "die seit 25, 30 Jahren keinen Ball mehr an den Füßen hatten", sagte der Trainer des deutschen Rekordmeisters scharf. Zuletzt hatten etwa Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus oder Berti Vogts an Taktik, Personal und Auftreten der DFB-Auswahl herumgemäkelt. Insgesamt acht Jahre arbeitete Flick als Assistent von Löw bei der Nationalmannschaft, beide waren 2014 in Brasilien zusammen Weltmeister geworden.

14:49 Uhr

Zenit St. Petersburg kassiert zweimal hintereinander ein besonderes 0:20

Nachdem der russische Basketball-Spitzenklub Zenit St. Petersburg aufgrund zahlreicher Corona-Fälle zu zwei Partien der EuroLeague nicht antreten konnte, hat die Liga die entsprechenden Begegnungen jeweils mit 20:0 für die Gegner gewertet. Betroffen sind demnach das Spiel gegen Baskonia Vitoria-Gasteiz, das am Dienstag hätte stattfinden sollen, sowie die am Donnerstag geplante Partie gegen Valencia Basket. Für beide Spiele bekam Zenit aufgrund mehrerer Corona-Fälle nicht die Mindestzahl von acht Spielern zusammen. Das Urteil entspricht den besonderen Regularien der Liga in Zeiten der Coronakrise.

13:55 Uhr

Matthäus: Poker mit FC Bayern hinterlässt Spuren bei Alaba

Lothar Matthäus hat im Fall David Alaba eine klare Meinung. Der "Sport Bild" sagte er: "Corona wird uns noch länger begleiten, das Angebot des FC Bayern ist sehr gut: Alaba sollte es annehmen." Dass die Münchner ihr aktuelles Angebot noch einmal nachbessern, dürfte nicht zu erwarten sein. Matthäus sieht zudem, dass die anhaltenden Diskussionen auch beim Österreicher Spuren hinterlassen. "Die Partien gegen Hertha und im Supercup gegen Sevilla haben gezeigt, dass die Situation bei David Spuren hinterlässt", sorgte sich der TV-Experte. Er hoffe, dass das "Thema David Alaba noch vom Tisch kommt".

12:52 Uhr

Corona-Rätsel: Wie konnte sich Ronaldo nur infizieren?

Portugals Nationaltrainer Fernando Santos kann sich die Corona-Infektion von Cristiano Ronaldo nicht erklären. Im Trainingslager der Nationalmannschaft in der Cidade do Futebol in Portugal könne sich der 35-Jährige jedenfalls kaum angesteckt haben, meinte Santos. "Seit Montag sind wir hier völlig eingesperrt. Die Mitarbeiter und Spieler sind reingekommen und sonst niemand", zitierten ihn portugiesische Medien. Alle Sicherheitsregeln seien strikt eingehalten worden. Die anderen Spieler waren negativ getestet worden. Ronaldo sei wohlauf, versicherte der Trainer: "Ronaldo geht es gut, und er sagt, dass er spielen will." Er habe keine Krankheitssymptome und verstehe gar nicht, "wie das passieren konnte", fügte der Trainer bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Schweden in der Nations League am Mittwoch hinzu. Portugal tritt als Tabellenführer nun ohne den Angreifer von Juventus Turin an.

12:33 Uhr

 Siegemund beklagt "mageres" Turnierangebot der WTA

3eb7dd37dcecb01e58e25bb7bffb3d6a.jpg

Unzufrieden.

(Foto: AP)

Tennisprofi Laura Siegemund beklagt das geringe Turnierangebot der WTA-Damentour zum Ende dieses Jahres. "Ich habe mehrfach nochmal explizit nachgefragt, aber keine neuen Informationen bekommen. Es ist schon recht mager, was angeboten wird", sagte sie dem Sportinformationsdienst. Siegemund rechnet nicht damit, dass zu den aktuell geplanten Events in Ostrau (ab 19. Oktober) und Linz (ab 9. November) noch weitere Turniere hinzukommen. Sowohl Spielerinnen als auch Veranstalter bräuchten Vorlaufzeit für die Planung. Die große Diskrepanz zur Männertour der ATP kann sich die 32-Jährige nicht erklären. "Das ist mir auch ein Rätsel. Schon in Deutschland wären wohl noch ein, zwei Turniere möglich gewesen", sagte Siegemund: "Wenn die Bereitschaft da ist, Turniere auszurichten und es dann von der WTA derart verkompliziert wird, ist es schade." Die Gründe, warum "so ein Loch entsteht" und die Profis "quasi joblos" seien, würden in der Kommunikation der WTA "nicht immer thematisiert", sagte Siegemund: "Man muss natürlich auch sagen, dass wir etwas früher als die ATP wieder angefangen haben."

11:55 Uhr

FC Bayern: Gerüchte um Lukaku verärgerten Lewandowski

Robert Lewandowski verfolgt die Transfer-Geschicke seines FC Bayern offenbar ganz genau und schreckt nicht davor zurück, den Münchner Bossen seine Meinung kundzutun. Einen Bericht von "Sport Bild" zufolge hat sich der Top-Torjäger etwa gegen die Verpflichtung von Romelu Lukaku ausgesprochen. Der belgische Stürmerstar soll in der Vergangenheit beim FC Bayern als Neuzugang gehandelt worden sein, was nicht nach dem Geschmack von Lewandowski gewesen sein soll. Daraufhin habe Lewandowski über sein Management das Gespräch mit den Münchner Verantwortlichen gesucht und diese wissen lassen, dass eine derartige Konkurrenzsituation nicht erwünscht sei. Karl-Heinz Rummenigge habe den Polen daraufhin beruhigt und erklärt, dass an dem Gerücht nichts dran sei.

Eine ausführliche Meldung dazu lesen Sie übrigens hier!

11:28 Uhr

Stand jetzt: 3800 Zuschauer bei Freiburg gegen Werder erlaubt

Das Heimspiel des SC Freiburg am Samstag gegen Werder Bremen (15.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de) kann laut den lokalen Behörden vor 3800 Zuschauern stattfinden. Das ist der aktuelle Stand. Maßgeblich ist die Inzidenz des Gesundheitsamtsbezirks. Laut Robert Koch-Institut lagen die Werte im Stadtgebiet am Mittwoch bei 28,1 und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bei 13,3.

10:40 Uhr

FC Bayern hat finanzielles Limit bei Alaba erreicht

Münchens David Alaba. Foto: Sven Hoppe/dpa

Pokerface.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Verlängert er über den Sommer 2021 hinaus beim FC Bayern oder verlässt er München am Ende der Saison? Die Zukunft von David Alaba bleibt heiß diskutiertes Thema. Nun hat sich Sportvorstand Hasan Salihamidzic eindeutig positioniert. "Wir hoffen, dass David am Ende bei uns unterschreibt. Wir versuchen wirklich alles", erklärte er im Interview mit der "Sport Bild". Der Klub soll sein finanzielles Limit bereits erreicht haben, Alaba konnte sich jedoch noch nicht zu einer Unterschrift durchringen. Auf Nachfrage, ob noch einmal eine höhere Summe locker gemacht werde, entgegnete Salihamidzic: "David kennt unser Angebot."Im Sommer droht ein ablösefreier Abgang des Österreichers. Vor allem Juventus Turin, der FC Barcelona und Real Madrid gelten als heiße Anwärter auf einen Deal.

Den kompletten Gerüchte-Wahnsinn zu David Alaba finden Sie hier!

10:22 Uhr

Darts-Weltmeister Wright und Anderson verzichten auf Titelverteidigung

Die Darts-Weltmeister Peter Wright und Gary Anderson verzichten auf eine Titelverteidigung bei der Team-WM im österreichischen Premstätten im November. Stattdessen werden John Henderson und Robert Thornton vom 6. bis 8. November für Schottland an den Start gehen. Im Vorjahr hatten "Snakebite" Wright, der auch Einzel-Weltmeister ist, und "Flying Scotsman" Anderson unter anderen Belgien, Japan und Irland auf dem Weg zum WM-Titel besiegt. Anderson und Wright verzichten übrigens aus Sorge vor einer Corona-Infektion auf den Start. Das Turnier hätte eigentlich bereits im Juni in Hamburg stattfinden sollen, wurde wegen der Pandemie allerdings verschoben. Für das deutsche Team sind nach aktueller Rangliste Max Hopp und Gabriel Clemens startberechtigt.

09:53 Uhr

Schweizer Presse lästert: "Deutsches Panikorchester in der Abwehr"

Als Rückschlag wollen Joachim Löw und sein DFB-Team das 3:3 (1:2) gegen die Schweiz nicht werten. Das Hauptproblem bleibt: Defensiv-Fehler bringen das Team um den Lohn gelungener Offensivaktionen. Der Bundestrainer beruhigt: Noch sei Zeit bis zur EM. Die Schweizer Presse sieht das derweil anders:

"Blick": 3:3. Ein Spektakel der Sonderklasse. Ein deutsches Panikorchester in der Abwehr. (...) Das Team von Jogi Löw steckt in einer monumentalen Schaffenskrise.

"Tagesanzeiger": Am Ende steht es 3:3. Es ist das Resultat nach einem munteren Spiel, nach dem sich die Schweizer grämen mögen, die große Chance zum Exploit nicht genutzt zu haben, doch dafür haben sie sich individuell erneut zu viele Aussetzer geleistet. Und die Deutschen kriegen kein bisschen Ruhe in die Diskussion, ob Bundestrainer Joachim Löw wirklich weiß, was er will.

"Neue Züricher Zeitung": «Die Schweizer Fußballer erreichen in Deutschland ein 3:3 - es ist mehr als eine Ehrenmeldung."

09:13 Uhr

Löw verkündet ambitioniertes Minimalziel für EM 2021

Bundestrainer Joachim Löw bleibt beim "Minimumziel" EM-Halbfinale 2021. "Wenn wir zum Turnier fahren, ist immer das Ziel, dass wir so weit wie möglich kommen", sagte der 60-Jährige in der ARD nach dem 3:3 in der Nations League gegen die Schweiz. Die DFB-Auswahl habe "echt Potenzial, wenn wir da ein paar Dinge korrigieren, können wir uns darauf freuen". Gegen die Schweiz habe Löw eine "sehr, sehr gute Moral" gesehen. "Dass wir immer wieder die Rückstände egalisiert haben, war sicherlich positiv." Die deutsche Mannschaft habe "bewusst viel riskiert". Mario Gavranovic (5. und 57. Minute) und Remo Freuler (26.) trafen für die Schweiz. Timo Werner verkürzte vor der Pause (28.), dann trafen Kai Havertz (55.) und Serge Gnabry (60.).

08:43 Uhr

Ausgerechnet Sandro Wagner verteidigt Löw gegen Kritik

Sandro Wagner, ausgerechnet Sandro Wagner, hat Bundestrainer Joachim Löw gegen die vehemente Kritik verteidigt. "Was soll Joachim Löw machen?", fragte der 32-Jährige im "Sportschau Club" der ARD nach dem 3:3 der DFB-Auswahl in der Nations League gegen die Schweiz und verwies auf das Dilemma des dicht getakteten Spielplans. Die Topspieler könne Löw "nicht alle drei Tage durch die Spiele hetzen, das wäre ein Verbrechen an den Spieler und an der Gesundheit. Dann rebellieren auch die Klubs", sagte Wagner und führte weiter aus: Der Bundestrainer habe "sechs, sieben, acht Weltklassespieler" zur Verfügung, "aber dann hintendran nicht mehr diese Weltklasse. Da sind wir bei guten Bundesliga-Spielern. Das ist das Problem, dass wir das zweite Regal nicht mehr mit absoluten Topspielern bedienen können." Deswegen müsse man Löw "in Schutz nehmen", sagte Wagner. "Er kann da schwierig anders handeln."

08:14 Uhr

Mario Götze war "sportlich kein Thema" beim FC Bayern

Mario Götze stand in der abgelaufenen Transferperiode nicht auf der Einkaufsliste des FC Bayern. Götze sei "ja wirklich ein guter Junge" und "im Klub mögen wir ihn", aber "sportlich war er kein Thema", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic im Interview mit der "Sport Bild". Trainer Hansi Flick hatte zuletzt mal gesagt, sich mit Spielern aus dem Weltmeisterteam von 2014 regelmäßig auszutauschen, "mit Mario ganz besonders, weil er eine schwierige Phase hatte, da braucht man besondere Unterstützung". Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselte nach seinem Vertragsende bei Borussia Dortmund inzwischen ablösefrei zum niederländischen Traditionsklub PSV Eindhoven.

07:42 Uhr

"Bolsonaro, raus!": Beachvolleyballerin in Brasilien verwarnt

Der Oberste Sportgerichtshof STJD für Volleyball in Brasilien hat die Beachvolleyball-Spielerin Carol Solberg wegen eines "Bolsonaro-Raus!"-Rufs zu einer Strafe von 1000 Reais (ca. 150 Euro) verurteilt. "Das war ein Ohren langziehen", zitierte das Nachrichtenportal "UOL" den Präsidenten der Kommission des STJD, Otacílio Araújo. Die Geldstrafe wird in eine Verwarnung umgewandelt. "Bei einer Wiederholung könnte sie noch schlimmer bestraft werden." Solberg war angeklagt worden, weil sie während eines Interviews nach der ersten Etappe des Bechvolleyball-Circuits in Saquarema am 20. September "Bolsonaro, raus!" gerufen hatte - ein typischer Ruf für die Gegner des Präsidenten Jair. Die Anklage kann gegen das Urteil in Berufung und der Fall in das Plenum des Obersten Sportgerichts gehen. Dann drohen Solberg eine Strafe von bis zu 100.000 Reais (rund 15.000 Euro), und bis zu sechs Spiele Sperre.

07:04 Uhr

Löw zur Rücktrittsforderung: "Ist mir egal, was der Olaf Thon sagt"

Der Bundestrainer bewertet die ungewöhnliche Woche mit gleich drei Länderspielen als "gut". Nach dem 3:3 gegen die Schweiz lobt er die Moral und Youngster Kai Havertz. Insgesamt sieht er Gutes und Fehler. Nach dem Spiel wird Joachim Löw auch erneut auf die Kritik der vergangenen Tage angesprochen. Unter anderem auf die Forderung von Olaf Thon, dass Löw spätestens nach der EM 2021 aufhören sollte. Die Antwort des Bundestrainers: "Das habe ich nicht gelesen. Sie konfrontieren mich jetzt mit etwas nach dem Spiel, was ich nicht gehört habe. Das ist mir egal, was der Olaf Thon sagt."

06:35 Uhr

Chancenlos gegen Pleiß-Klub: Alba bleibt in der EuroLeague sieglos

Alba Berlin wartet in der EuroLeague auch nach dem dritten Spiel auf den ersten Sieg.

  • Im zweiten Heimspiel musste sich die Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses dem zuvor ebenfalls noch sieglosen türkischen Klub Anadolu Efes Istanbul um Tibor Pleiß deutlich mit 72:93 (35:53) geschlagen geben.
  • Zuvor hatte Alba bereits bei Maccabi Tel Aviv (73:80) und gegen Bayern München (72:90) verloren.
  • Marcus Eriksson (13) und Niels Giffey (12) waren die besten Werfer der Hausherren.
  • Bei Anadolu überragte Pleiß als bester Werfer der Begegnung mit 23 Punkten und sechs Rebounds.
06:05 Uhr

"Wenn wir machen würden ..." - Löw watscht Kritiker erneut ab

Bundestrainer Joachim Löw hat seinen Weg mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erneut gegen die Kritiker verteidigt. "Würden wir machen, was die Kritiker sagen, würde ich nur noch hin- und herspringen und hätte kein Zeit mehr für die wesentliche Arbeit", sagte Löw in der ARD vor dem Spiel in der Nations League gegen die Schweiz. "Wir konzentrieren uns auf unsere Idee." Der 60-Jährige war nach den zuletzt eher mauen Auftritten der DFB-Auswahl in die Kritik geraten. Am Samstag gewann die Nationalmannschaft nach zuvor drei Unentschieden mit 2:1 in der Ukraine. "Damit muss man auch umgehen können", sagte Löw. "Ich bin ja schon eine Weile dabei. Ich kann das einschätzen. Als Trainer muss man irgendwann mal die Tür hinter sich zu machen und muss sagen, das ist unserer Plan, das ist unsere Idee, unsere Vision und das tun wir."