Der Sport-Tag
12. Juli 2021
21:47 Uhr

Welches Duo wird Deutschlands Fahne in Tokio tragen?

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Kerber hat Chancen auf die Fahne. (Foto: picture alliance / empics)

Die dreimalige Grand-Slam-Gewinnerin Angelique Kerber, die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth und Andreas Toba, der "Hero de Janeiro", gehören zum Kreis der Kandidatinnen und Kandidaten, die bei der Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Tokio (23. Juli) die deutsche Mannschaft anführen könnten. Erstmals in der Geschichte wird es eine Fahnenträgerin und einen Fahnenträger geben.

  • Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nominierte neben Kerber und Werth auch Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig, Turnerin Elisabeth Seitz und Ruderin Annekatrin Thiele, ebenfalls in Rio mit Gold dekoriert.

  • Bei den Männern sind neben Toba, der 2016 mit einem Kreuzbandriss weiter turnte, auch der zweimalige Hockey-Olympiasieger Tobias Hauke, Wasserspringer Patrick Hausding, Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov und Ruderer Richard Schmidt, der 2012 in London Gold mit dem Achter gewonnen hatte, in der Auswahl.

  • "In Tokio starten erstmals genauso viele Frauen wie Männer. Die Athletinnen haben sich lange dafür eingesetzt und gekämpft. Das Fahnenträger-Duo ist eine großartige Chance, diesen Erfolg sichtbar zu machen", sagte DOSB-Vorstandschefin Veronika Rücker.

20:39 Uhr

Anstieg häuslicher Gewalt nach Fußballspielen?

Die Fußball-Europameisterschaft hat in Großbritannien eine Debatte über häusliche Gewalt während und nach Fußballspielen ausgelöst. Der Tweet einer jungen Frau, die potenziellen Opfern während des Finalspiels am Sonntag zwischen England und Italien in London Hilfe anbot, wurde mehr als 14.000 Mal geteilt.

  • Erst vergangene Woche hatte ein Staatssekretär der britischen Regierung auch im Parlament auf den Zusammenhang hingewiesen. "Häusliche Gewalt steigt, wenn es ein großes Fußballspiel gibt", sagte David Wolfson im Oberhaus.

  • Eine kürzlich veröffentlichten Studie der London School of Economics wies den zeitlichen Zusammenhang anhand von detaillierten Daten der Polizei in Manchester aus den Jahren 2012 und 2019 sowie Daten zu rund 800 Spielen der Vereine Manchester United und Manchester City nach. Demzufolge steigt die Zahl gemeldeter Taten in den zehn Stunden nach Fußballspielen deutlich an.

  • Die Forscher sehen aber keinen direkten Zusammenhang mit dem Fußball, beispielsweise spiele es keine Rolle, ob die Teams aus Manchester gewonnen oder verloren hätten, so die Forscher. Sie führen den Anstieg vielmehr auf den höheren Alkoholkonsum während Fußballspielen zurück.

20:05 Uhr

"Da schlägt die Geldgier durch": Heynckes nimmt sich die UEFA vor

Der einstige Münchner Triple-Trainer Jupp Heynckes hat zum Ende der EM scharfe Kritik an der Europäischen Fußball-Union (UEFA) geäußert. "Sehr kritisch bewerte ich, dass die UEFA und einzelne Länder in dieser Pandemie so viele Zuschauer zuließen, vor allem in London und Budapest. Über 60.000 Menschen im Stadion sind inakzeptabel. Aber da schlägt eben die Geldgier der UEFA durch", sagte Heynckes dem "Kicker".

Für ihn "unverständlich" sei zudem, "dass in Ländern gespielt wurde, in denen Menschenrechte verletzt werden", ergänzte Heynckes, der auch an der FIFA kein gutes Haar ließ. Dass die nächste WM 2022 in Katar stattfinde, sei "grenzwertig", betonte er.

19:50 Uhr

Messi tanzt im Pokal-Glück durch Kabine

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Messi tanzt im Pokal-Glück durch die Kabine

Endlich - das lange Warten von Lionel Messi auf einen bedeutsamen Titel mit der argentinischen Nationalmannschaft hat ein Ende. Das 1:0 im Endspiel der Copa América über Brasilien befreit den 34 Jahre alten Superstar von einer schweren Last. Seiner Freude lässt er in der Kabine freien Lauf.

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18:41 Uhr

"It's coming Rome": Bonucci piesackt Fußball-England

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1:02

"It's coming Rome": Bonucci piesackt Fußball-England

"It's coming Rome": Mit dieser Umdichtung einer englischen Fußball-Hymne streut Italien-Star Leonardo Bonucci Salz in die Wunde der "Three Lions" und ihrer Fans. Während der Siegesparty im Mannschaftsbus lässt er die Kamera laufen und hält den azurblauen EM-Jubel fest.

18:00 Uhr

Italiens EM-Helden widmen Titel ihrem verstorbenen Teamkollegen

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Astori war 2018 gestorben. (Foto: imago/ZUMA Press)

Italiens Fußball-Nationalmannschaft hat ihren EM-Titel dem früheren Nationalspieler Davide Astori gewidmet, der 2018 an einem Herzstillstand gestorben war. "Wir hätten ihn gerne heute hier bei uns gehabt", sagte Kapitän Giorgio Chiellini beim Empfang für die Squadra Azzurra bei Staatspräsident Sergio Mattarella. "Wir möchten diesen Sieg gerne Davide Astori widmen."

Astori hatte zwischen 2011 und 2017 insgesamt 14 Spiele für die Nationalmannschaft Italiens bestritten und dabei auch mit zahlreichen Profis aus dem aktuellen Europameister-Team zusammengespielt. Der damalige Kapitän der AC Florenz war 2018 vor einem Spiel in der italienischen Serie A tot in seinem Hotelzimmer gefunden worden. Dem Obduktionsbericht zufolge starb er an einem Herzstillstand.

17:25 Uhr

Zorc gibt Prognose zu Erling Haalands Zukunft ab

Pokalsieger Borussia Dortmund geht weiter nicht von einem Abschied seines Sturmjuwels Erling Haaland in diesem Transfersommer aus. "Es hat sich nichts geändert. Wir planen fest mit Erling für die neue Saison", sagte Sportdirektor Michael Zorc der "Bild"-Zeitung.

Der 20-Jährige wird immer wieder mit verschiedenen europäischen Topklubs in Verbindung gebracht. Zuletzt gab es Spekulationen über ein Interesse von Champions-League-Sieger FC Chelsea mit Teammanager Thomas Tuchel. Erst im kommenden Sommer könnte Haaland dank einer Klausel über angeblich 75 Millionen Euro vorzeitig aus seinem bis 2024 laufenden Vertrag aussteigen.

17:08 Uhr

Wunde entzündet, Knie-OP: Ex-Weltmeister Sagan ist "wohlauf"

Der frühere Straßenrad-Weltmeister Peter Sagan hat sich nach seinem Aus bei der Tour de France einer "kleinen Operation" am Knie unterziehen müssen. Dies teilte sein Rennstall Bora-hansgrohe mit.

  • "Ich fühle mich schon viel besser und auch die Schwellung des Knies geht bereits zurück", sagte der 31 Jahre alte Slowake nach dem Eingriff, der in Monaco durchgeführt wurde.

  • Sagan schilderte, wie sich eine Wunde oberhalb seiner Kniescheibe immer weiter entzündet habe. "Die einzige Option war, das Rennen zu beenden und den Schleimbeutel chirurgisch entfernen zu lassen", beschrieb Teamarzt Christopher Edler den Eingriff.

  • Die Operation sei gut und ohne Komplikationen verlaufen, Sagan sei "wohlauf", hieß es vonseiten des bayerischen Teams. "Auch die Wunde sieht nach der OP sehr gut aus und ich denke, Peter kann voraussichtlich in den kommenden Tagen wieder mit leichtem Training beginnen", sagte Mediziner Edler.

16:12 Uhr

Özil meldet sich zum EM-Finale zu Wort

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil fühlt nach der Niederlage im EM-Finale gegen Italien mit Englands Profis. "So knapp! Kopf hoch, England", schrieb der langjährige Spieler des FC Arsenal in der Nacht zu Montag auf Twitter. Er fühle mit ihnen und lobte die Mannschaft für ein "unglaubliches Turnier". "Die Zukunft scheint hell für diese Mannschaft", meinte Özil und gratulierte Italien zum Sieg im Elfmeterschießen im Wembley-Stadion.

15:31 Uhr

Schuldfrage beim DFB? "Einzig Löw trägt Verantwortung an EM-Aus"

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Holter: "Einzig Löw trägt Verantwortung an EM-Aus"

Während in Italien der EM-Sieg bejubelt wird, verheddert sich der DFB in unschönen Fehden. ntv-Reporter Nico Holter hält diese "hässlichen Diskussionen" für völlig irreführend und nimmt den scheidenden Bundestrainer Joachim Löw in die Verantwortung.

15:07 Uhr

Zum Nochmal-Mitfiebern: Das EM-Finale im Video

Fünf verschießen: EM-Finale wird zum Elfer-Drama

Seit 55 Jahren wartet die stolze englische Fußballnation auf einen großen Titel. Im Wembley-Stadion soll es im EM-Finale gegen Italien endlich so weit sein. Die Three Lions gehen früh in Führung, doch die Squadra Azzurra kann ausgleichen. Im Elfmeterschießen wird es zur Nervensache.

14:33 Uhr

Englischer Klub reagiert prompt und streng auf Fehlschützen-Rassismus

Nach rassistischen Beleidigungen gegen die englischen EM-Fehlschützen im Internet hat der Londoner Fußball-Viertligist Leyton Orient einen Fan mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt. Dem Verein seien die Handlungen des Anhängers auf Twitter gemeldet worden, daraufhin habe der Klub rasch gehandelt, teilte Leyton Orient mit.

"Der Klub ist sehr stolz auf seine vielfältige Geschichte und arbeitet weiterhin mit lokalen Behörden und Gremien zusammen, um Veränderungen herbeizuführen", hieß es. Dem Fan sei die Gebühr für die Dauerkarte in der neuen Saison erstattet worden.

Update, 19 Uhr: Das Stadionverbot wurde ausgeweitet und gilt nun sogar lebenslang. Nach einer internen Untersuchung sei die Strafe verschärft worden, teilte der Klub mit.

13:42 Uhr

Elfmeter-"Tortur" treibt Mancini Tränen in die Augen

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Elfmeter-"Tortur" treibt Mancini Tränen in die Augen

Italien bewahrt in einem nervenaufreibenden Elfmeter-Krimi die Ruhe und wird zum zweiten Mal in der Geschichte Fußball-Europameister. "Azzurri"-Torhüter Gianluigi Donnarumma geht als großer Held aus der Partie, die englische Fans in Trauer, Frust und Wut versetzt.

13:11 Uhr

Olympia ist wichtiger: Ex-Tour-Sieger reist aus Frankreich ab

Der italienische Radprofi Vincenzo Nibali verlässt vorzeitig die Tour de France, um sich auf die Olympischen Spiele in Tokio vorzubereiten. Dies teilte sein Team Trek-Segafredo mit. "Ich denke, es war ein guter Tag, wir sind aggressiv gefahren, wie es das Team von Anfang an getan hat. Auf jeden Fall war es ein letzter guter Test, um das Rennen danach zu verlassen", sagte der 36 Jahre alte Routinier nach der Pyrenäen-Etappe gestern. Am heutigen Montag ist bei der Tour de France Ruhetag. Nibali hat die Tour im Jahr 2014 gewonnen.

Die Olympischen Spiele in Japan beginnen am 23. Juli, das extrem anspruchsvolle Straßenrennen steht direkt zum Beginn der Wettkämpfe am 24. Juli an. Nibali gewinnt durch den vorzeitigen Ausstieg eine Woche Vorbereitungszeit. Andere Profis wie der Deutsche Maximilian Schachmann haben direkt auf das größte Radrennen der Welt verzichtet, um sich besser auf das Großereignis in Tokio vorbereiten zu können.

12:39 Uhr

Was war beim EM-Finale eigentlich mit Eder los?

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(Foto: Pool via REUTERS)

In Portugal dürfte Eder so etwas wie ein Nationalheld sein. Immerhin hat der Stürmer 2016 das entscheidende Tor im EM-Finale erzielt und die Mannschaft um Cristiano Ronaldo damit zum Europameister gemacht. Gestern Abend nun durfte der inzwischen 33-Jährige im Wembley dabei sein, als ein Nachfolger für Portugal ausgespielt wurde. Sein Auftritt allerdings ließ so manchen Beobachtenden etwas verwundert zurück. Denn die Aufgabe schien simpel: Pokal reintragen, kurz auf dem Rasen präsentieren und dann auf eine Art Podest stellen.

Eder allerdings wirkt dabei merkwürdig abwesend, sein Gang wird als nahezu mechanisch beschrieben und auch sein Blick wirkt nicht so, als hätte er gerade allzu große Freude, am Spielfeldrand zu stehen. Auch, weil er um das Podest eine kuriose Ehrenrunde dreht, bevor er den Pokal darauf abstellt. Aber vielleicht war Eder, der nach Ende seines Vertrags bei Lokomotive Moskau noch ohne neuen Klub ist, auch einfach nur aufgeregt. Wäre ja nicht ungewöhnlich, gerade mit so etwas Wertvollem in der Hand.

12:30 Uhr

Alle Schlagzeilen zum EM-Finale

12:12 Uhr

Audi hängt "Mamba"-AMG in wildem Sonntagsrennen ab

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10:40

Audi hängt "Mamba"-AMG in wildem Sonntagsrennen ab

Erneuter Sieg beim ADAC GT Masters: Nach einem Triumph am Samstag gewinnt Audi auch das zweite Rennen in Zandvoort. ntv zeigt die Highlights im Video - inklusive aller Crashs, riskanter Bremsmanöver und Safety-Car-Verwirrungen.

11:38 Uhr

Italienische Mannschaft landet unter großem Jubel in der Heimat

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Angekommen. (Foto: Via REUTERS)

Rund 300 Tifosi haben Italiens EM-Helden bei ihrer Rückkehr in Rom empfangen und gefeiert. Die italienische Fußball-Nationalmannschaft war nach dem Sieg im Elfmeterschießen im EM-Finale gegen England im Londoner Wembley-Stadion am frühen Morgen auf dem römischen Flughafen Fiumicino eingetroffen. Nachdem die Alitalia-Maschine aus London Luton um 6.06 Uhr landete, gab es Freudenschreie der Fans.

"Wir sind die Champions von Europa", rief Abwehrspieler Leonardo Bonucci, der sich mit den Tifosi fotografieren ließ. Die Europameister wurden von einem großen Spruchband des Flughafenbetreibers "Aeroporti di Roma" mit den Worten "Grazie Azzurri" begrüßt. Die Spieler und der Stab wurden direkt am Flugzeug abgeholt und bestiegen einen Bus, der um 6.30 Uhr unter Polizeibegleitung den römischen Flughafen in Richtung Hotel verließ.

Die Azzurri werden am Nachmittag vom italienischen Präsidenten Sergio Mattarella empfangen, der beim Endspiel im Wembley-Stadion ebenfalls anwesend war und ihnen zum Erfolg gratuliert hatte.

11:07 Uhr

Wir wollen wissen, was Sie denken

10:35 Uhr

Erschreckende Bilder: Ticketlose England-Fans stürmen Wembley-Stadion

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1:08

Prügeleien und Straßenkrawalle überschatten EM-Finale

Tumulte vor dem EM-Finale in London: England-Fans ohne Ticket überrennen Absperrungen und stürmen ins Wembley-Stadion. In den Katakomben kommt es zu Prügeleien. Nach dem Abpfiff entlädt sich der Frust einiger Engländer in Straßen-Krawallen, die Polizei nimmt Dutzende Randalierer fest.

10:02 Uhr

Weltrangliste: Kerber arbeitet sich nach vorn, auch Zverev gewinnt einen Platz

Durch den Halbfinal-Einzug in Wimbledon ist Angelique Kerber wieder dichter an die Top 20 der Weltrangliste herangerückt. Die 33-jährige Kielerin verbesserte sich um sechs Ränge auf den 22. Platz, wie aus der neuen Rangliste hervorgeht. In London hatte sie erstmals seit dem Wimbledonsieg 2018 wieder das Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht. Bei den Herren kletterte Alexander Zverev vom sechsten auf den fünften Platz, der Hamburger war im Achtelfinale ausgeschieden.

An der Spitze beider Ranglisten stehen nach ihren jeweiligen Triumphen in Wimbledon unverändert die Australierin Ashleigh Barty und der Serbe Novak Djokovic. Der 34-Jährige hatte mit seinem 20. Grand-Slam-Titel den Rekord von Roger Federer und Rafael Nadal egalisiert. Hinter Djokovic folgen wie bisher der Russe Daniil Medwedew, der in London fehlende Spanier Nadal und der Grieche Stefanos Tsitsipas.

09:33 Uhr

Diesen Profi zeichnet die UEFA als besten Spieler der EM aus

Fünf verschießen: EM-Finale wird zum Elfer-DramaItaliens Torhüter Gianluigi Donnarumma ist nach dem EM-Finale als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet worden. Der 22-Jährige setzte sich bei der Wahl durch die Technischen Beobachter der UEFA, zu denen auch RTL/ntv-Experte Steffen Freund gehört, als erster Schlussmann der EM-Geschichte durch. Donnarumma hatte im gesamten Turnier nur vier Gegentore kassiert und gegen England im Elfmeterschießen zwei Elfmeter gehalten.

Die Spieler der EM seit 1996:

1996: Matthias Sammer (Deutschland)

2000: Zinedine Zidane (Frankreich)

2004: Theodoros Zagorakis (Griechenland)

2008: Xavi Hernandez (Spanien)

2012: Andres Iniesta (Spanien)

2016: Antoine Griezmann (Frankreich)

2020: Gianluigi Donnarumma (Italien)

09:03 Uhr

Henseleit golft auch in Sylvania stark

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(Foto: imago images/NurPhoto)

Esther Henseleit hat auch beim Golf-Turnier in Sylvania eine Top-Platzierung erreicht und damit ihre starke Form unterstrichen. Die 22-Jährige belegte nach dem regenbedingten Abbruch des Turniers mit 201 Schlägen Rang vier. Der Sieg ging an die gleichaltrige Japanerin Nasa Hataoka (194). Caroline Masson (202) kam auf den geteilten fünften Rang. British-Open-Siegerin Sophia Popov war am Cut gescheitert.

Henseleit hatte schon in der vergangenen Woche beim Turnier in Dallas aussichtsreich um ihren ersten Titel auf der LPGA-Tour gespielt. Vor dem Schlusstag lag sie lediglich einen Schlag hinter der Spitze, am Ende wurde die Hamburgerin auch dort Vierte.

08:32 Uhr

57 Jahre sind genug: Luke Shaw stellt Bestmarke im EM-Finale auf

Fünf verschießen: EM-Finale wird zum Elfer-DramaLuke Shaw hat das schnellste Finaltor in der Geschichte der Fußball-EM erzielt. Der Linksverteidiger von Manchester United traf für England gegen Italien (2:3 i.E.) im Londoner Wembleystadion nach nur 116 Sekunden zum 1:0, wie die Europäische Fußball-Union (UEFA) bestätigte. Es war zudem der früheste englische Treffer in einem EM-Spiel.

Shaw überwand Italiens Torhüter Gianluigi Donnarumma aus kurzer Distanz per Dropkick an den Innenpfosten. Das zuvor schnellste Finaltor hatte Jesus Maria Pereda bei der EM 1964 in der sechsten Minute für Spanien gegen die Sowjetunion erzielt. Spanien gewann 2:1.

07:58 Uhr

Die Bilder dieses EM-Finals

England feiert, randaliert, leidet - und Italien jubelt

In einem der dramatischsten EM-Finals der Geschichte schlägt Italien England im Elfmeterschießen. Schon lange vor dem Spiel wird rum um das Wembleystadion gefeiert - aber auch randaliert. Auf dem Platz schlagen erst die Three Lions zu, dann die Italiener. Am Schluss wartet nur noch absolute Dramatik.

07:26 Uhr

So alt war keiner: Bonucci knackt Finalrekord eines einstigen DFB-Nationalspielers

Leonardo Bonucci hat als ältester Spieler in der Fußball-Geschichte ein Tor in einem EM-Finale erzielt und Bernd Hölzenbein als Rekordhalter abgelöst. Der italienische Innenverteidiger traf gegen England im Londoner Wembleystadion in der 67. Minute zum 1:1-Ausgleich. Italien triumphierte mit 3:2 im Elfmeterschießen.

Wie die Europäische Fußball-Union (UEFA) bestätigte, löste Bonucci mit seinen 34 Jahren und 71 Tagen Hölzenbein (30 Jahre, 103 Tage) als "Finaltor-Oldie" ab, der 1976 in der Nacht von Belgrad bei der deutschen Niederlage gegen die Tschechoslowakei zum zwischenzeitlichen 2:2 getroffen hatte.

Italiens Kapitän Giorgio Chiellini ist mit 36 Jahren zudem der bislang älteste Mannschaftsführer in einem EM-Finale.

06:59 Uhr

Djokovic hält sich "für den Besten"

Nach der Einstellung des Grand-Slam-Rekordes strotzt Novak Djokovic nur so vor Selbstvertrauen. "Ich halte mich für den Besten, und ich glaube, dass ich der Beste bin. Sonst würde ich nicht so selbstbewusst davon sprechen, Grand Slams zu gewinnen und Geschichte zu schreiben", antwortete der Serbe kurz nach dem Gewinn seines 20. Major-Titels in Wimbledon auf die Frage, ob er sich als größten männlichen Spieler in der Ära des Profitennis betrachte.

"Ob ich der beste Spieler aller Zeiten bin, überlasse ich anderen", sagte der 34-Jährige weiter: "Es ist sehr schwer, die verschiedenen Epochen des Tennis zu vergleichen. Aber ich fühle mich geehrt, dass ich Teil dieser Diskussion bin." Die Ära des Profitennis begann im Jahr 1968 mit der Zulassung professioneller Spieler zu den Grand-Slam-Turnieren. Zuvor war dies nur Amateurspielern gestattet.

Mit seinem 20. Sieg bei einem der vier wichtigsten Turniere der Welt hatte Djokovic gestern zu den bisherigen Führenden Roger Federer (Schweiz) und Rafael Nadal (Spanien) aufgeschlossen. Als erster Spieler seit 52 Jahren gewann der Weltranglistenerste die ersten drei Major-Turniere eines Jahres - mit Olympia-Gold und einem Sieg bei den US Open könnte er den sogenannten Golden Slam perfekt machen. Das ist bislang nur Steffi Graf 1988 gelungen.

06:25 Uhr

Englisches Drama, italienische Ekstase: Der Elfmeter-Wahnsinn im Video

Fünf verschießen: EM-Finale wird zum Elfer-Drama

Seit 55 Jahren wartet die stolze englische Fußballnation auf einen großen Titel. Im Wembley-Stadion soll es im EM-Finale gegen Italien endlich so weit sein. Die Three Lions gehen früh in Führung, doch die Squadra Azzurra kann ausgleichen. Im Elfmeterschießen wird es zur Nervensache.

06:05 Uhr

19 Polizisten verletzt, fast 50 Festnahmen: Randale beim EM-Finale

Bei Auseinandersetzungen mit Fans am Rande des Finalspiels der Fußball-Europameisterschaft zwischen England und Italien sind nach Behördenangaben 19 Polizisten verletzt worden. Das sei völlig inakzeptabel, erklärte die Polizei am Montagmorgen via Twitter. Im Laufe des Sonntags seien 49 Personen wegen einer Vielzahl von Straftaten festgenommen worden. Die Polizei dankte zugleich Zehntausenden Fans, die sich friedlich verhalten hätten.

Vor dem EM-Finale in London hatten zahlreiche Fußballfans versucht, ins Wembley-Stadion zu stürmen und das auch teilweise geschafft. In Videos waren Schlägereien an den Eingängen zum Stadion zu sehen. In der Innenstadt der britischen Metropole herrschte in den Stunden vor dem Spiel teilweise Ausnahmezustand. Nach der Niederlage der englischen Mannschaft versuchte die Polizei die Menschenansammlungen vor der Arena aufzulösen. Es wurden Bierflaschen geworfen und Songs gegen Italien gesungen.

Fünf verschießen: EM-Finale wird zum Elfer-Drama