Premier-League-Boss: FIFA hat "den Selbstzerstörungsknopf gedrückt"
Premier-League-Boss Richard Masters hat scharfe Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino geübt und für ein Ende der Regentschaft des Schweizers plädiert. Mit dem gescheiterten Plan, Anteile an künftigen Weltmeisterschaften an Investoren zu veräußern, habe der Fußball-Weltverband "den Selbstzerstörungsknopf gedrückt", sagte Masters in einem Interview der BBC.
Die daraus resultierenden Folgen müssten "bei der Suche nach Lösungen berücksichtigt werden", sagte Masters weiter. Seiner Ansicht nach sollte die FIFA generell niemals in Erwägung ziehen, "Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen. Sie ist eine gemeinnützige Organisation. Sie sollte diesen Wettbewerb eigentlich treuhänderisch für die Zukunft des Fußballs verwalten."
Paderborn holt Ex-Bayern-Talent für Rekordablöse
Aufsteiger SC Paderborn hat den kroatischen Offensivspieler und ehemaligen Münchner Gabriel Vidovic zurück in die Fußball-Bundesliga geholt. Wie die Ostwestfalen am Dienstag bekannt gaben, kommt der 22-Jährige vom kroatischen Double-Sieger Dinamo Zagreb. Laut "Kicker" zahlt der SCP eine Rekordablöse von bis zu drei Millionen Euro für das einstige Bayern-Talent.
"Seine bisherige sportliche Vita spricht für sich", sagte Paderborns Sport-Geschäftsführer Sebastian Lange: "Er ist flexibel einsetzbar, technisch top, hat seine Stärken auch im Dribbling und im Torabschluss. In den vergangenen Jahren hat er zudem Erfahrungen auf internationalem Niveau gesammelt und wird unsere Offensive bereichern."
Das Münchner Eigengewächs hatte im April 2022 im Alter von 18 Jahren unter dem damaligen Trainer Julian Nagelsmann für die Bayern in der Bundesliga debütiert. Der Durchbruch blieb dem gebürtigen Augsburger jedoch verwehrt, es folgten Leihstationen bei Vitesse Arnheim, in Zagreb und beim FSV Mainz 05, ehe Vidovic im Sommer 2025 fest von München nach Zagreb wechselte.
Schiedsrichter-Experte Ittrich wechselt den Sender
Der ehemalige Schiedsrichter Patrick Ittrich wechselt den TV-Sender. Der bisher für MagentaTV arbeitende Ittrich ist von der neuen Saison an für den ebenfalls kostenpflichtigen Anbieter Sky als Experte für die Fußball-Bundesliga im Einsatz. Der 47 Jahre alte Hamburger hatte in der Vorsaison seine Karriere als Referee beendet.
"Als neuer Schiedsrichter-Experte wird er regelmäßig für Sky Sport im Einsatz sein - sei es vor Ort beim Topspiel, im Studio in Unterföhring oder per Live-Schalte", teilte der Bezahl-Sender mit. Ittrich werde auch bei Sky90 und auf Sky Sport News "für seine Einschätzungen zugeschaltet". Als Experte war er bei Welt- und Europameisterschaften bisher für den Telekom-Sender MagentaTV tätig.
Guardiola thematisierte sein Ehe-Aus in Kabinenansprache
Pep Guardiola hat in einer Motivationsrede an die Spieler von Manchester City seine persönlichen Gefühle eingebaut. Nach einem Champions-League-Rückschlag Ende 2024 berichtete er den City-Spielern von seinem Ehe-Aus. "Jungs, ich muss euch etwas gestehen", begann der damalige Trainer, wie in der Dokumentation "A Beautiful Obsession" zu sehen ist. "Ich bin verdammt noch mal von der schönsten Frau auf eurem Planeten geschieden, meiner Frau, meiner Ex-Frau. Ich liebe sie unglaublich, aber wir haben die Leidenschaft verloren."
Dann versuchte er seine Spieler zu motivieren. "Wie spielt man Fußball? Weil man aus einem inneren Antrieb heraus spielt", so Guardiola. "Wo ist die Leidenschaft? Was auch immer du in deinem Leben tust, tu es mit Leidenschaft. Ich will keine guten Spieler, ich will Spieler mit Leidenschaft."
Bundesliga-Jungstar weiß nicht, wie viel Geld er verdient
Jungstar Wael Mohya hat einen Marktwert von 17 Millionen Euro - aber keine Ahnung, wie viel er gerade bei Borussia Mönchengladbach verdient. "Meine Eltern machen das schon alles. Ich bekomme ein monatliches Taschengeld, mit dem ich prima klarkomme", sagte der 17-Jährige der "Bild". Auch von seinem aktuellen Kontostand habe er "null" Ahnung.
Mohya spielt seit seinem siebten Lebensjahr bei der Borussia, in der vergangenen Saison erzielte er seine ersten beiden Tore in der Bundesliga. Nach dem Eingang seines ersten Profi-Gehalts habe er sich keinen Luxus gegönnt, sondern sei mit seiner Familie Essen gegangen. "Da kam aber auch der zarte Hinweis von Papa, dass ich heute auch mal zahlen kann ...", so der offensive Mittelfeldspieler.
Überraschende Unterschrift: Mourinho arbeitet jetzt auch offiziell für Real Madrid
Über einen Monat nach seiner Rückkehr zu Real Madrid hat Startrainer José Mourinho seinen Vertrag bei den Königlichen unterschrieben. Bei seiner offiziellen Präsentation unterzeichnete Mourinho sein bis 2029 laufendes Arbeitspapier, zudem bekam er von Vereinspräsident Florentino Pérez ein Modell des Bernabéu-Stadions, eine Uhr und ein Trikot überreicht.
Mourinho, bei Real Nachfolger von Álvaro Arbeloa, steht bereits seit dem Trainingsauftakt Mitte Juli wieder bei Real an der Seitenlinie. Am kommenden Samstag (21.30 Uhr) steht für die Madrilenen bei Espanyol Barcelona das erste Pflichtspiel der neuen Saison auf dem Programm.
Nach einer enttäuschenden Saison ohne großen Titel gilt die Rückkehr des Portugiesen als Versuch von Präsident Pérez, wieder mehr Ordnung und Disziplin in die Mannschaft zu bringen. Bereits zwischen 2010 und 2013 hatte Mourinho Real trainiert.
Hamann rät Klopp zu vier DFB-Spielern
Für den Neustart der Fußball-Nationalmannschaft nach der WM-Blamage setzt Dietmar Hamann auf vier zuletzt aussortierte Spieler. Der Sky-Experte riet Bundestrainer Jürgen Klopp, Verteidiger Yann Aurel Bisseck sowie die drei Stürmer Said El Mala, Kevin Schade und Nicolò Tresoldi für die Nations-League-Partien im Herbst zu nominieren.
"Die ersten drei hätten schon zur WM mitfahren sollen: Bisseck, Schade, El Mala. Und der vierte ist Tresoldi", sagte der Ex-Profi. "Ich hoffe und gehe davon aus, dass die alle Mitte September dabei sein werden." Dann versammelt Klopp das Team für seine ersten Länderspiele gegen die Niederlande, Serbien und zweimal Griechenland.
Argentinischer Profi sieht Rot und reißt Schiri zu Boden
Der argentinische Klub CA Independiente gewinnt 3:1 gegen Lanús und springt in der Tabelle auf Rang drei. Nach Abpfiff eskaliert die Partie aber: Ramiro Carrera sieht Rot, der Schiedsrichter geht zu Boden, ein Gegner muss mit Eis am Kopf vom Platz.

Argentinischer Profi sieht Rot und reißt Schiri zu Boden
BVB macht nächsten Transfer offiziell
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den niederländischen Mittelfeldspieler Joey Veerman verpflichtet. Der 27-Jährige hat beim deutschen Vizemeister einen Vertrag bis Sommer 2031 unterschrieben, wie die Dortmunder mitteilten. Medienberichten zufolge nutzt Borussia Dortmund eine Ausstiegsklausel und zahlt etwa 22 Millionen Euro an den niederländischen Meister PSV Eindhoven.
"Joey ist ein richtig toller Fußballer, der über eine Menge Kreativität, Technik und Übersicht verfügt", sagte Dortmund-Sportdirektor Ole Book zu dem Neuzugang. "Er hat bei der PSV Eindhoven und in der niederländischen Nationalmannschaft gezeigt, dass er auf Top-Niveau konstant gute Leistungen bringen kann."
Füllkrug schon da: Stürmer verzichtet wohl auf Teil seines Gehalts
Die Rückkehr von Niclas Füllkrug zu Werder Bremen steht unmittelbar bevor. Der 33 Jahre alte Stürmer fuhr am Vormittag am Weserstadion vor, um den Medizincheck zu absolvieren. Füllkrug kam im weißen BMW an und winkte kurz, bevor er im Inneren des Stadions verschwand.
Der Angreifer soll vom Premier-League-Absteiger West Ham United ausgeliehen werden. Nach übereinstimmenden Medienberichten will der Nationalspieler dafür auch auf einen nicht unerheblichen Teil seines Gehalts verzichten.
Füllkrug spielte bereits in der Jugend für Werder und kehrte 2019 noch einmal von Hannover 96 zurück. 2023 wechselte er als Bundesliga-Torschützenkönig für eine Ablösesumme von geschätzt 15 Millionen Euro zu Borussia Dortmund, schon ein Jahr später verließ er den BVB Richtung West Ham.
Englischer Klub mischt doch wieder im Palhinha-Poker mit
Nächste Wendung im Fall Joao Palhinha: Wie das Portal "The Athletic" berichtet, hat Aston Villa die Verhandlungen um eine Verpflichtung des Portugiesen vom FC Bayern München wieder aufgenommen. Beim Europa-League-Sieger sei man "weiterhin zuversichtlich", eine Einigung erzielen zu können - obgleich mit Newcastle United inzwischen ein Liga-Konkurrent ins Werben eingestiegen ist.

Eberl bestätigt Verhandlungen um Joao Palhinha
Im Telekom Cup am Samstag gegen RB Leipzig (3:1) fehlte der Sechser, obwohl keine Verletzung vorlag. "Es gibt Verhandlungen und es sind Verhandlungen, die zu einem Transfer führen können. Deswegen wollten wir auch kein Risiko eingehen", begründete Sportvorstand Max Eberl den Verzicht auf Palhinhas Dienste. Spekuliert wurde da vor allem über einen Wechsel nach Newcastle, da mit Aston Villa keine Einigung erzielt werden konnte.
NFL-Teams außerhalb der USA? Ligachef hat "keine Zweifel"
NFL-Boss Roger Goodell ist sich sicher, dass es eines Tages NFL-Teams außerhalb der Vereinigen Staaten geben wird. "Irgendwann wird es NFL-Teams außerhalb der USA geben. Ich habe keinen Zweifel, dass das eines Tages passieren wird", sagte er im exklusiven Interview mit RTL/ntv

Ligachef hat "keinen Zweifel" an NFL-Teams im Ausland
Auch einen Super Bowl außerhalb der USA hält Goodell grundsätzlich für denkbar. Voraussetzung dafür sei aus seiner Sicht zunächst ein festes NFL-Team im jeweiligen Markt: "Es gibt definitiv internationale Städte, die so etwas ausrichten könnten. Aber wir würden gerne zuerst ein NFL-Team in einer solchen Stadt sehen."
Französischem Olympia-Star droht Dopingsperre
Der französischen Olympia-Zweiten Cyréna Samba-Mayela droht wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen eine Sperre von bis zu zwei Jahren. Wie die französische Sportzeitung "L'Équipe" berichtet, soll die 25 Jahre alte Leichtathletin innerhalb von zwölf Monaten dreimal gegen ihre Meldepflichten verstoßen haben. Werden drei Meldepflicht- oder Kontrollversäumnisse innerhalb von zwölf Monaten festgestellt, liegt nach den Anti-Doping-Regeln ein Verstoß vor.
Die Hürdensprinterin Samba-Mayela ist nach Angaben von "L'Équipe" bislang nicht gesperrt. Die unabhängige Integritätskommission des Leichtathletik-Weltverbandes (AIU) habe die Französin aufgefordert, die mutmaßlichen Verstöße zu erklären.
"Relaxed": Bayern-Star Harry Kane äußert sich zum Vertragspoker
Zwischen Harry Kane und dem FC Bayern werden womöglich noch in dieser Woche die Gespräche über eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages beginnen. Der Torjäger gibt sich entspannt. Das gilt auch bei der Frage nach der Ehrung für den Weltbesten.

Stand im Vertragspoker: Kane bleibt "relaxed"
Deal vor Abschluss: Rodri ist schon in Barcelona angekommen
Spaniens Weltmeister-Kapitän Rodri hat bereits vor seiner Vertragsunterschrift in den höchsten Tönen vom FC Barcelona geschwärmt. "Ich bin sehr froh, angekommen zu sein. Die letzten Tage waren intensiv, aber ich bin froh, dass alles geregelt ist. Natürlich ist es ein Traum, für den FC Barcelona zu spielen", sagte Rodri am Montagabend am Flughafen.
Der 30-Jährige soll im Team des deutschen Trainers Hansi Flick eine Schlüsselrolle einnehmen. Am Sonntag war es laut Medienberichten zu einer Einigung zwischen Barcelona und Rodris Klub Manchester City gekommen. Für den zentralen Mittelfeldspieler, dessen Vertrag beim englischen Spitzenverein noch bis 2027 läuft, überweist Barcelona 76,5 Millionen Euro.
Spektakuläres Comeback der Williams-Schwestern endet mit Niederlage
Die Tennis-Ikonen Serena und Venus Williams haben ihr erstes gemeinsames Match seit vier Jahren auf der WTA-Tour verloren. Die US-Schwestern mussten sich bei ihrem mit Spannung erwarteten Doppel-Comeback beim Turnier in Cincinnati ihrer Landsfrau Peyton Stearns und der Ukrainerin Marta Kostjuk mit 2:6, 6:1, 8:10 geschlagen geben.
"Es hat Spaß gemacht und war etwas Besonderes. Wir haben ein bisschen Rost abgeschüttelt", sagte Serena Williams, die kurz vor Wimbledon ihr vielbeachtetes Einzel-Comeback gegeben hatte: "Ich bin nicht hierhergekommen, um dieses Turnier zu gewinnen. Es geht darum, Spaß zu haben, ich wollte mein Bestes geben." Auch bei den anstehenden US Open (30. August bis 13. September) wollen die Schwestern gemeinsam antreten.
Zverev siegt und muss sich für Körpertreffer entschuldigen
Wimbledon-Finalist Alexander Zverev hat beim Masters-Turnier in Cincinnati das Achtelfinale erreicht. Gegen den Franzosen Terence Atmane gewann der an Nummer eins gesetzte Tennis-Profi 7:6 (7:4), 7:6 (8:6) und trifft nun entweder auf den Amerikaner Tommy Paul oder Adolfo Vallejo aus Paraguay.
Für Aufsehen sorgte ein Moment im ersten Satz, als Zverev seinen Gegenspieler aus kurzer Distanz mit dem Ball abschoss und sich sofort dafür entschuldigte. Nach Spielende war über die Mikrofone zu hören, wie Zverev erneut um Verzeihung bat: "Sorry für den Treffer", sagte er. Atmane hatte schon unmittelbar nach dem Treffer auf seinen angelegten Arm gelächelt und weitergespielt.
Matthäus: Kane ist der Top-Anwärter auf den Ballon d'Or"
Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sieht Bayern Münchens Torjäger Harry Kane als aussichtsreichsten Kandidaten für die Auszeichnung mit dem Ballon d'Or für den besten Fußballer der Welt.
"Am Mittwoch wird dem Engländer der Goldene Schuh als bester Torjäger Europas verliehen. Kane ist für mich auch DER Anwärter auf den Ballon d'Or", schrieb Matthäus in seiner Kolumne für den Sender Sky. Nach Einschätzung des 65-Jährigen hat Kane den "Ballon d'Or am meisten verdient". Die Preisverleihung findet am 26. Oktober erstmals in London statt.
Ehemaliger Super-Bowl-Champion stirbt mit 56 Jahren
Der ehemalige NFL-Profi und Super-Bowl-Sieger O.J. Brigance ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Brigance hatte zuvor jahrelang mit der Nervenkrankheit ALS gelebt.
"Wir sind erschüttert von den furchtbaren Nachrichten, dass wir O.J. Brigance verloren haben", sagte der Besitzer der Baltimore Ravens, Steve Bisciotti, in einer Stellungnahme des Teams, mit dem Brigance im Januar 2001 gegen die New York Giants den Super Bowl XXXV gewonnen hatte. Brigance saß zuletzt wegen seiner Krankheit in einem Rollstuhl und nutzte ein Computerprogramm zum Kommunizieren, arbeitete aber dennoch für die Ravens und war Spielern ein geschätzter Ratgeber.