Der Sport-Tag
29. August 2026
06:43 Uhr

Zverev ist Verletzungstrend im Tennis auf der Spur

Vor den am Sonntag beginnenden US Open (das ganze Turnier gibt es live bei Sky) hat Roland-Garros-Gewinner Alexander Zverev womöglich den Verletzungs-Code der jüngeren Vergangenheit im Tennis-Sport geknackt. Jedenfalls glaubt er das. Es sollen die Bälle sein.

Zverev hat die Bälle im Profitennis kritisiert und sieht einen Zusammenhang zu mehreren Verletzungen bei jungen Topspielern. "Die Bälle sind einfach ein bisschen toter geworden, man muss mehr auf den Ball draufhacken, damit der Ball irgendwo hingeht", sagte der 29 Jahre alte Sieger der French Open kurz vor Beginn der US Open. "Dadurch kommen die ganzen Handgelenks-, Ellenbogenverletzungen und Armprobleme."

Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres kehrt der Spanier Carlos Alcaraz (23) nach einer mehr als viermonatigen Pause wegen einer Handgelenksverletzung zurück. Der frühere Weltranglistenvierte Jack Draper (24) aus Großbritannien muss in New York mit einer Knochenprellung im linken Arm passen. "Ich glaube immer noch, es hängt viel mit dem Belag und den Bällen zusammen", sagte Zverev grundsätzlich.

06:05 Uhr

Ex-Nationalspieler schreibt schon Wirtz ab

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Robert Huth hat Florian Wirtz beim FC Liverpool bereits abgeschrieben. "Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sich das Blatt wenden soll. Er ist zweifellos ein guter Spieler mit guten Ballberührungen, aber seine körperliche Präsenz ist sein größtes Problem", sagte Huth im Podcast "In The Mixer" von All Out Football.

Wirtz habe sich seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen im Sommer 2025 nicht an den Fußball in der Premier League angepasst. "Seine guten Spiele basierten eher darauf, dass andere Spieler ihn in Szene setzten. [...] Auf der Position muss man etwas körperbetonter agieren. Seine Körpersprache ist auch nicht gerade überzeugend", sagte Huth.

"Bis Weihnachten", so der ehemalige Verteidiger und England-Legionär, "werden sie ihn wahrscheinlich loswerden wollen, wenn er sich nicht steigert. Denn er ist zu einem teuren Problem für Liverpool geworden. Sie haben viel Geld für ihn ausgegeben", sagte Huth.

Beim 2:2 zum Liga-Auftakt gegen Newcastle United war Wirtz am Wochenende beim Pflichtspieldebüt seines neuen Trainers Andoni Iraola nach 63 Minuten ausgewechselt worden. "Er hat mir nicht die nötige Intensität gezeigt, um zu glauben, dass er sich dieses Jahr noch verbessern wird", sagte Huth - und gab Wirtz noch einen Ratschlag: "Wenn es nicht läuft, dann sei einfach dreckig auf dem Platz, sei einfach 90 Minuten lang eine Nervensäge."