"Gehe in Frieden": Emotionalisierter Messi wendet sich an die Fans
Superstar Lionel Messi hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.
Die zehn Meilensteine von Messi im Argentinien-Trikot
Messi geht als Rekordnationalspieler und Rekordtorschütze seines Landes, seit seinem Debüt 2005 erzielte er 125 Tore im Nationaltrikot. Mit der Albiceleste wurde er 2022 in Katar Weltmeister und gewann zweimal (2021, 2024) die Copa America. In diesem Jahr verlor er mit Argentinien das WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.).
Mordversuch an Polizisten? Weiterer Prozess nach Ostduell
Am Landgericht Magdeburg hat ein zweiter Prozess wegen versuchten Mordes an Polizisten im Zusammenhang mit Ausschreitungen bei einem Fußballspiel begonnen. Dem 31 Jahre alten Angeklagten aus Magdeburg wird vorgeworfen, einen rund fünf Kilogramm schweren Pflasterstein aus einem Abstand von wenigen Metern auf einen Polizeibeamten geworfen zu haben, so ein Sprecher des Landgerichts Magdeburg. Durch den Wurf sei der Helm des Polizisten zerstört worden.
Der 31-Jährige soll zumindest billigend in Kauf genommen haben, dass der Wurf zu tödlichen Verletzungen hätte führen können. Die Staatsanwaltschaft gehe in ihrer Anklage vom Mordmerkmal niedrige Beweggründe aus. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Es ist das zweite Verfahren wegen versuchten Mordes im Zusammenhang mit den Ausschreitungen im Ostderby Anfang des Jahres. Ende Januar waren in der Zweitliga-Partie der 1. FC Magdeburg und die SG Dynamo Dresden in Magdeburg aufeinandergetroffen. In der Halbzeitpause war es im Umlauf des Stadions, hinter den Tribünen zu den Ausschreitungen gekommen.
Trainer kennt offenbar Abseitsregel nicht - und rastet aus
Wilde Szenen in der U20-Quali für den Afrika-Cup zwischen Tunesien und Libyen. Nach einer Abseitsentscheidung des Schiris rastet der libysche Trainer völlig aus. Er kennt offenbar eine einfache Regel nicht.

Trainer kennt offenbar Abseitsregel nicht - und rastet aus
"Inakzeptabel": EuroLeague-Klubs geben der NBA einen Korb
Die 13 Gesellschafterklubs der EuroLeague haben das Kooperationsangebot der NBA abgelehnt. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine den Verhandlungen nahestehende Quelle. "Die 13 Gesellschafter haben das Angebot einstimmig abgelehnt, da es in seiner jetzigen Form als inakzeptabel angesehen wird", berichtete die Quelle. Gleichzeitig sei die Tür nicht endgültig geschlossen.
Die NBA möchte im Jahr 2027 in Zusammenarbeit mit dem Weltverband FIBA eine eigene europäische Spielklasse, die NBA Europe, an den Start bringen. Eine Zusammenarbeit mit der EuroLeague und ihren Klubs galt dabei zuletzt als möglich, die NBA betonte jedoch auch, dass sie den Wettbewerb unabhängig von den Gesprächen ins Leben rufen werde.
Ex-Nationalkeeper spielt Mordopfer in Krimi-Reihe
Der Tod steht ihm gut: Der frühere Nationaltorwart Timo Hildebrand ist unter die Schauspieler gegangen - und zwar als Mordopfer. Der 47-Jährige ist in der Krimi-Reihe "SOKO Stuttgart" zu sehen. In der ZDF-Produktion spielt Hildebrand den ehemaligen Fußballprofi Chris Aigner, der in einem Weinzuber gefunden wird, offenbar erschlagen.
"Es war eine tolle Erfahrung, mal etwas ganz anderes zu machen", sagte Hildebrand in der "Bild"-Zeitung über seinen Rollenwechsel und ergänzte: "Die zwei Drehtage mit der Crew waren sehr interessant und haben viel Spaß gemacht."
Djokovic baut unfassbare Peking-Serie aus
Novak Djokovic hat seiner beeindruckenden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Beim ATP-Turnier in Peking bleibt der 39 Jahre alte Tennisstar auch im gehobenen Alter unbezwingbar. Er besiegte den Australier Alex de Minaur im Finale, baute seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt auf 34 Siege in Folge aus und sicherte sich den siebten Turniererfolg.
Nach 1:23 Stunden musste der angeschlagene de Minaur die Partie aufgeben und sorgte dafür, dass Djokovic, der in Peking noch keine Partie verloren hat, über seinen insgesamt 102. Turniersieg auf der Tour jubeln durfte. Djokovic führte zu diesem Zeitpunkt mit 7:6 (7:3), 0:1. Seit November vergangenen Jahres hatte der Serbe auf ein solches Erfolgserlebnis warten müssen - nun kehrt er dank des Triumphs auch in die Top Ten der Weltrangliste zurück.
Spuckattacke? UEFA reagiert nach brisanten Vorwürfen
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat nach den Auseinandersetzungen im Nations-League-Spiel zwischen Irland und Israel Ermittlungen eingeleitet. Das bestätigte der Verband. Bei dem von Protesten geprägten Duell war es am Sonntag zur Halbzeit zu einer Rudelbildung gekommen, laut irischer Medien soll der Fitness-Trainer der Iren anschließend behauptet haben, dabei von einem israelischen Spieler angespuckt worden zu sein.
"Nach Prüfung der offiziellen Berichte, die Vorwürfe eines Vorfalls in oder um den Spielertunnel während der Halbzeitpause beinhalteten, wurde ein Ethik- und Disziplinarinspektor der UEFA ernannt, um die entsprechenden disziplinarischen Ermittlungen hinsichtlich möglicher Verfehlungen von Spielern (...) durchzuführen", teilte die UEFA mit. Irlands Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson hatte entsprechende Vorwürfe bereits bestätigt, aber gleichzeitig beteuert, die Szene nicht gesehen zu haben.
Alcaraz gewinnt erstmals seit Februar wieder ein Turnier -was das für Zverev bedeutet
Tennisstar Carlos Alcaraz hat seine lange Leidenszeit endgültig hinter sich gelassen und den ersten ATP-Turniersieg seit knapp acht Monaten gefeiert. Der Spanier schlug im Finale von Tokio den Tschechen Jiri Lehecka und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr. 7:6 (7:4), 6:4 hieß es nach einer intensiven Partie aus Sicht von Alcaraz.
Der Weltranglisten-19. aus Tschechien machte dem Topfavoriten das Leben von Beginn an schwer. Doch Leheckas gute Leistung reichte nicht aus, weil Alcaraz im Tiebreak des ersten Satzes überzeugte und Mitte des zweiten Durchgangs vorentscheidend davonzog. Nach 1:37 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball und schrie seine Freude heraus.
Hinter Alcaraz liegen komplizierte Monate. Wegen Handgelenksproblemen hatte er unter anderem seine Teilnahme an den French Open und in Wimbledon abgesagt. Bei den US Open scheiterte er trotz eines beachtlichen Comebacks im Viertelfinale am späteren Endspielteilnehmer Ben Shelton. In Tokio leistete er sich im Turnierverlauf kleinere Schwächen, letztlich aber sicherte er sich seinen 27. Titel auf der ATP-Tour.
Durch den Turniersieg erhält sich Alcaraz die - wenngleich nur theoretische - Chance, den Deutschen Alexander Zverev beim Sprung an die Spitze der Weltrangliste noch abzufangen.
"Eine Katastrophe": Weltverband piesackt Europas Topspieler
Der Machtkampf im internationalen Tischtennis erreicht in den Tagen vor der Einzel-EM ab Sonntag in Ljubljana eine neue Dimension. In bislang nicht gekannter Rücksichtslosigkeit lässt die WTT-Turnierserie des Weltverbandes ITTF ihr zwei Millionen Dollar schweres Leuchtturm-Event China Smash in Peking erst am Eröffnungstag der europäischen Titelkämpfe enden. Leidtragende sind - einmal mehr - die Aktiven.
"Das ist sehr schlecht geplant, eigentlich eine Katastrophe", kommentierte der deutsche Top-25-Spieler und EM-Mitfavorit Patrick Franziska (Saarbrücken) auf SID-Anfrage noch vor seiner Abreise nach China den Terminirrsinn: "Solch eine Überschneidung muss nicht sein."
Der Team-Olympiazweite von 2021, der mindestens bis Donnerstag in Peking im Einsatz sein und dementsprechend spät nach Slowenien reisen wird, betont die Bedeutung ausreichender Vorbereitung auf so wichtige Turniere wie die EM: "Man geht ja nicht einfach in die Halle und spielt los. Wir müssen uns ja auch immer erst noch auf andere Bälle und andere Tische einstellen."
Das war in der Vergangenheit kein Problem. Nicht nur für deutsche Nationalteams gehörten vor der Anreise zu bedeutenden Titelkämpfen mindestens mehrtägige Lehrgänge mit den jeweiligen Materialien des anstehenden Events ebenso zum festen Programm wie ausreichende Regenerationsphasen.
Presse schäumt: Türken-Trainer lässt sich von historischer Pleitenserie nicht beirren
Vincenzo Montella ließ sich weder von der historischen Niederlagenserie der Türkei, noch von den Rufen gegen ihn beirren. "Auch wenn das Ergebnis nicht unseren Vorstellungen entspricht, werden wir diese Erfahrungen nutzen, um uns weiterzuentwickeln", versicherte der Coach mit Blick auf die 1:3 (0:1)-Pleite in Italien in der Nations League. Obwohl die Ergebnisse nicht wie gewünscht ausgefallen seien, habe man "definitiv eine Zukunft, der wir hoffnungsvoll entgegensehen können". Die türkische Presse äußerte sich nach der vierten Niederlage in Folge weniger optimistisch.

Superjoker Olise liefert unglaubliche zehn Minuten
"Selbst wenn wir 44 Spiele gespielt hätten, hätten wir sie wohl alle verloren", schrieb die "Hürriyet" nach den Pleiten gegen Frankreich (0:1), Italien (1:4 und 1:3) und in Belgien (0:3): "Man kann ein Spiel verlieren, aber man braucht eine Identität und einen klar definierten Spielstil." Die türkische Mannschaft wirke hingegen "sehr unorganisiert".
Seit 1988 hat die Türkei nicht mehr vier Spiele in Folge verloren. Montella hatte bereits nach dem frühen WM-Aus in der Gruppenphase im Sommer in der Kritik gestanden, auch während des Duells mit Italien hallten "Montella, tritt zurück!"-Rufe durch das Stadion in Bologna.
Schock nach wenigen Minuten: Deutschem Basketball-Star droht langer Ausfall
Dem deutschen Center Ariel Hukporti droht in der Basketball-Profiliga NBA eine lange Zwangspause. Ausgerechnet bei seinem Debüt für die Philadelphia 76ers, das gleichzeitig auch das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub und NBA-Champion New York Knicks war, musste der 24-Jährige nach weniger als fünf Minuten des Vorbereitungsspiels das Feld verlassen. Dabei soll sich der gebürtige Stralsunder möglicherweise eine Achillessehnenverletzung zugezogen haben.

Hukporti, der für Philadelphia-Star Joel Embiid starten durfte, war noch im ersten Viertel ohne Fremdeinwirkung zu Boden gegangen und hatte sich sofort an das rechte Bein gegriffen, nur mit Hilfe gelangte er in die Kabine. Am Dienstag soll Hukporti weiter untersucht werden. Schon 2022 riss er sich in der Saisonvorbereitung der australischen NBL die Achillessehne und verpasste daraufhin die komplette Saison.
Hukporti, der sich mit den Knicks in der vergangenen Saison zum Meister gekrönt hatte, war nach zwei Jahren in New York erst im Sommer zum Klub aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania gewechselt und unterschrieb dort einen Einjahresvertrag über 3,4 Millionen Dollar.
Superstar appelliert nach Demütigung an Fans
Kroatiens Fußball-Star Luka Modric bittet in der Nations League trotz der jüngsten 0:7-Blamage gegen England um die Unterstützung der Fans. "Ich hoffe, sie feuern uns an wie immer. Danach können sie darüber urteilen, wie wir gespielt haben", sagte der 41-Jährige vor dem Duell mit dem Weltmeister Spanien in Split am Abend (20.45 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de).
Nach der bösen Abreibung gegen England hatte der Mittelfeldspieler von Real Madrid bekannt, er habe sich zum ersten Mal in seiner langen Nationalmannschaftskarriere geschämt. "Das Verlieren ist nicht das Problem", sagte er, "es geht um das Wie." Das Team werde sich um eine "positive Reaktion" bemühen: "Was geschehen ist, hat uns alle am meisten geschmerzt."

Sieben englische Tore demütigen geknickte Kroaten
Die Chancen stehen gegen Spanien nicht sonderlich gut: Der Weltmeister ist seit 41 Spielen ohne Niederlage. "Sie sind die beste Mannschaft der Welt. Die Champions", betonte Modric. "Wir müssen uns in allen Belangen verbessern. Wir müssen aggressiv sein und dürfen ihnen nicht viel Platz geben." Das Hinspiel in Sevilla hat Kroatien 1:4 verloren.
Irre Aktion: Formel-1-Star radelt zum nächsten Rennen
Der finnische Formel-1-Pilot Valtteri Bottas hat nach dem Grand Prix von Bahrain in Malaysia auf einen Flug zum nächsten Rennen in Singapur verzichtet. Der Cadillac-Pilot hat sich stattdessen für eine ungewöhnliche Anreise entschieden und legt die rund 350 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.
"Jep, ich radle nach Singapur", schrieb der 37-Jährige bei Social Media und veröffentlichte dazu ein Video seines Tourstarts auf dem Gravelbike zum nächsten Grand Prix im Stadtstaat südlich von Malaysia.
Bottas ist begeisterter Radfahrer und mit der australischen Radrennfahrerin Tiffany Cromwell zusammen. Der frühere Mercedes-Pilot war beim Formel-1-Rennen am Sonntag in Sepang vorzeitig ausgeschieden und konnte deshalb zeitig aufs Rad steigen. Am Donnerstag warten auf Bottas in Singapur die obligatorischen Medientermine.
Torfestival gegen Belgien: Superjoker Olise liefert unglaubliche zehn Minuten
Dank Michael Olise feiert Frankreich mit dem 4:1 gegen Belgien den ersten Heimsieg unter Zinédine Zidane. Die Franzosen festigen die Tabellenführung in der Nations League, Belgien fällt auf Rang drei.

Superjoker Olise liefert unglaubliche zehn Minuten
Deutsche Sturmhoffnung hat kurioses Zimmer-Glück
Nicolò Tresoldi ist bei der deutschen U21 auf Rekordjagd. Und wo könnte sich ein Stürmer mehr Inspiration holen als bei einem der erfolgreichsten Torjäger der Geschichte? Im schicken Hotel Klosterpforte im ostwestfälischen Marienburg bei Harsewinkel bezog der 22-Jährige in den vergangenen Tagen ausgerechnet jenes Zimmer, in dem einst Cristiano Ronaldo übernachtete.
Er habe "ein bisschen Glück" bei der Zimmerzuteilung gehabt, sagte Tresoldi vor dem entscheidenden EM-Qualifikationsspiel heute Abend in Bielefeld gegen Georgien im ran-Interview. "Das war Zufall. Ich habe einfach meine Zimmerkarte bekommen, bin hingegangen und auf einmal steht über der Tür: 'Ronaldo's room'. Da hängen sehr viele Bilder von ihm. Ich bin ja Messi-Fan, aber es ist trotzdem schön."
Während der EM 2024 hatte Ronaldo mit der portugiesischen Nationalmannschaft sein Quartier in Ostwestfalen aufgeschlagen, zwei Jahre später wollen die deutschen U21-Fußballer mit einem Sieg das EM-Ticket klarmachen - und Tresoldi kann mit seinen 16 Treffern den U21-Rekord von Pierre Littbarski (18) angreifen. Erst nach der Endrunde im Sommer in Albanien und Serbien (16. Juni bis 3. Juli) will er sich für Deutschland oder sein Geburtsland Italien entscheiden, wie er am Montag noch einmal bekräftigte.
