Der Sport-Tag
3. Juli 2026
00:19 Uhr

Ancelotti bekennt: Neymar ist "nicht zufrieden"

Superstar Neymar ist mit seiner Rolle im brasilianischen WM-Team "nicht zufrieden". Dies verriet Nationalcoach Carlo Ancelotti der brasilianischen Zeitung Folha de São Paulo. Der Coach fügte hinzu, Neymar gehe "sehr professionell damit um und bleibe ein positiver Einfluss innerhalb der Mannschaft". "Er trainiert sehr gut. Neymar ist sehr respektvoll, freundlich und wird von seinen Mitspielern geliebt", betonte der italienische Coach, der sich "sehr zufrieden" mit seinem Spieler zeigte. "Er ist eine wichtige Figur in der Mannschaft, weil er Qualität hat und ein sehr bescheidener Mensch ist."

Neymar, der mit einer Wadenverletzung zum Turnier gereist war, sei inzwischen "in der Lage, ein komplettes Spiel zu bestreiten", so Ancelotti. Der Trainer ließ durchblicken, dass Neymar Einsatzzeit erhalten könnte: "Wenn die Mannschaft ihn braucht, werde ich ihn bringen." Bisher hatte der Rekordtorschütze Brasiliens nur einen Kurzeinsatz (14 Minuten) beim 3:0-Sieg gegen Schottland in der Gruppenphase. Im Achtelfinale der Weltmeisterschaft trifft Brasilien am Sonntag (22 Uhr/MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) in East Rutherford auf Norwegen um Topstürmer Erling Haaland.

23:05 Uhr

Gewann schon die Europa League: Ronaldo bekommt neuen Trainer

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo hat einen neuen Trainer bei seinem Klub Al-Nassr FC. Der Australier Ange Postecoglou übernimmt den saudi-arabischen Verein. Wie Al-Nassr mitteilte, erhält Postecoglou einen Zweijahresvertrag. Ronaldo, der mit Portugal bei der Fußball-WM im Achtelfinale steht, hat bei Al-Nassr noch einen Kontrakt bis Sommer 2027.

Der 60-Jährige wird Nachfolger von Ronaldos Landsmann Jorge Jesus, der den Klub nach nur einem Jahr und dem Gewinn des Meistertitels schon wieder verließ. Zuletzt war Medienberichten zufolge auch Portugals Nationaltrainer Roberto Martínez als neuer Coach von Al-Nassr im Gespräch. Martínez wies die Spekulationen jedoch zurück. Stattdessen übernimmt Postecoglou. Zuletzt trainierte er von September bis Oktober des vergangenen Jahres Nottingham Forest. Nach acht Spielen ohne Sieg war für Postecoglou beim Premier-League-Klub aber schon wieder Schluss. In der Saison 2024/2025 hatte er mit Tottenham Hotspur die Europa League gewonnen.

22:08 Uhr

Ägyptens Teamdirektor gerät mit Security aneinander

Kuriose Szenen im Teamhotel der ägyptischen Nationalmannschaft: Teamdirektor Ibrahim Hassan gerät mit Sicherheitskräften aneinander. Es kommt zu einer kurzen Rangelei und Wortgefechten.

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Ägyptens Teamdirektor gerät mit Security aneinander

21:12 Uhr

Tuchels Engländer könnten früher angepfiffen werden

Das Wetter - es ist aufgrund der Hitze und von Gewittern eines der Themen bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Nun bekommt offenbar auch Thomas Tuchel die Auswirkungen zu spüren. Denn Wetterprognosen deuten darauf hin, dass es morgen in Mexiko-City gewittern soll. Auch Starkregen ist angedroht. Und so plant die FIFA laut BBC, den Anpfiff des Achtelfinals der Engländer gegen Mexiko im Aztekenstadion vorzuverlegen.

Ursprünglich sollte das Spiel um 2 Uhr in der deutschen Nacht zu Montag angepfiffen werden (Ortszeit 18 Uhr). Nun könnte es schon um 20 Uhr deutscher Zeit starten. Die FIFA hat sich dazu bislang noch nicht offiziell geäußert. Der Weltverband hat das Recht, Spiele "nach eigenem Ermessen" abzusagen, neu anzusetzen oder zu verlegen.

20:44 Uhr

Tausende Fans feiern Ronaldo auf Balkon

Portugals Fußballstar Cristiano Ronaldo hat sich nach dem Einzug ins WM-Achtelfinale von zahlreichen Fans in Toronto feiern lassen. Wie auf einem von Ronaldo auf X veröffentlichten Video zu sehen ist, trat der 41-Jährige nach dem 2:1 gegen Kroatien auf den Balkon des Mannschaftshotels, winkte den lautstark jubelnden Anhängern zu und forderte sie mit Gesten zu noch lauteren Jubelrufen auf.

In dem 46 Sekunden langen Video applaudiert der Rekordnationalspieler den Fans schließlich selbst. Viele der Anhänger tragen portugiesische Trikots. Seinen Beitrag versah Ronaldo mit einem roten Herz und dem Wort "Toronto". Beim Sieg im Sechzehntelfinale gegen Kroatien hatte Ronaldo vor 43.036 Zuschauern in der 68. Minute per Foulelfmeter den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt. Am Ende gewann Portugal mit 2:1.

20:11 Uhr

Protzender US-Influencer beschenkt Mexikos WM-Team

Mit dem Geschenk hatten die mexikanischen Spieler nicht gerechnet. Der US-amerikanische Youtube-Star Stephen Deleonardis, bekannt als "Steve Will Do it", überraschte mexikanischen Medienberichten zufolge die Mannschaft des WM-Mitgastgebers samt Trainer Javier Aguirre mit Uhren einer weltbekannten Schweizer Luxusmarke.

Der Internet-Star, der dafür bekannt ist, auch mit seinem Reichtum zu protzen, kam dafür extra ins WM-Camp im Süden von Mexiko-Stadt. Es habe sich "wie ein Lauffeuer verbreitet, die Fußballer hätten überrascht und begeistert auf die Geschenke reagiert", schrieb "Récord". Laut "Excelsior" soll sich der Gesamtwert der Uhren auf über eine Million US-Dollar, umgerechnet rund 875.000 Euro, belaufen haben. "Steve Will Do it" hatte zuvor auf die Mexikaner im Sechzehntelfinale gegen Ecuador gewettet und gewonnen. Allein der Einsatz soll Berichten zufolge bei zwei Millionen US-Dollar gelegen haben.

19:21 Uhr

WM-Teamdirektor gerät mit Sicherheitsdienst aneinander

Und plötzlich schubste sich Ägyptens Teamdirektor Ibrahim Hassan mit Sicherheitskräften: Im Teamhotel der ägyptischen Mannschaft ist es vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Australien zu einem kuriosen Zwischenfall gekommen. Videos in sozialen Medien zeigten Rangeleien und hitzige Wortwechsel zwischen Sicherheitskräften und Mitgliedern der ägyptischen WM-Delegation. Mittendrin: Ibrahim Hassan, Zwillingsbruder von Trainer Hossam Hassan.

Wie Medien berichteten, hinderte ein Security-Mitarbeiter nach Angaben des ägyptischen Fußballverbandes ein Kind daran, ein Foto mit den Spielern zu machen. Ibrahim Hassan sei daraufhin eingeschritten, um das Kind zu schützen. Dabei sei es zu einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal gekommen. Ägyptische Fans hatten sich vor dem Hotel versammelt, um die Spieler zu begrüßen und Fotos sowie Autogramme zu bekommen. Ägypten trifft im Sechzehntelfinale der Fußball-WM auf Australien (20 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker).

18:46 Uhr

Ferrari-Boss kommentiert Betrugsvorwurf

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hat mit Unverständnis auf die jüngsten Äußerungen von Mercedes-Boss Toto Wolff reagiert. "Wenn Red Bull oder Mercedes etwas entwickeln, sind sie Genies. Wenn wir etwas entwickeln, betrügen wir", sagte der Franzose am Freitag in Silverstone. Auf Nachfrage, ob er die Worte Wolffs als Betrugsvorwurf aufgefasst hätte, antwortete Vasseur: "Wenn du denkst, dass wir die Kostenobergrenze überschreiten, dann geht das für mich in diese Richtung." Wolff war beim Großen Preis von Österreich "etwas überrascht, dass Ferrari diese riesigen Updates so schnell am Auto vornehmen kann. Meiner Meinung nach müsste ihnen bald das Geld bei der Kostenobergrenze ausgehen, denn wir können uns so etwas nicht leisten."

Das Titelrennen der Formel 1 findet derzeit nicht nur auf der Strecke, sondern auch in den Fabriken statt. Die Top-Teams Mercedes, Ferrari, McLaren und Red Bull versuchen mit Updates an der Konkurrenz vorbeizuziehen. Doch seit 2021 sind die Budgets der Teams eigentlich mit einer Kostenobergrenze gedeckelt. 2026 liegt sie bei 215 Millionen US-Dollar. Für Vasseur war Wolffs Urteil "etwas voreilig". Ferrari versuche sich so schnell wie möglich zu verbessern. Es sei schließlich besser ein paar Zehntel für fünf Rennen zu gewinnen als lediglich für die letzten beiden, sagte Vasseur.

17:50 Uhr

Bericht: Acht positive Dopingtests bei WM-Team

Acht Spieler des WM-Teilnehmers Tunesien sind bei Dopingkontrollen während der Endrunde in Nordamerika offenbar positiv auf Clenbuterol getestet worden. Das berichten englische Medien. Weder der Fußball-Weltverband FIFA noch der tunesische Verband haben die Meldung bisher kommentiert.

Angeblich drohen keine Konsequenzen, da davon ausgegangen wird, dass die Spieler das Dopingmittel über kontaminiertes Fleisch in ihrem Teamquartier in Mexiko aufgenommen haben. Tunesien war nach drei Niederlagen in der Vorrunde ausgeschieden.

17:10 Uhr

Ex-Nationalspieler: DFB sollte nicht nur mit Klopp sprechen

Nach Meinung des früheren deutschen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger sollte sich der Deutsche Fußball-Bund auf der Suche nach einem Nachfolger für Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht nur auf einen Kandidaten konzentrieren. "Es ist natürlich nachvollziehbar, dass Jürgen Klopp jetzt der Top-Kandidat ist. Der DFB wäre aber gut beraten, nicht nur mit Jürgen Klopp zu sprechen, sondern auch, sich um Alternativen umzusehen", sagte Hitzlsperger der ARD.

Vor Personalentscheidungen müsse der DFB jedoch zunächst die grundlegenden inhaltlichen Fragen klären, forderte Hitzlsperger. "Was passiert nach dem Abgang vom Andreas Rettig? Was passiert mit Rudi Völler? Und sich zusammensetzen mit all den Jugendtrainern, die besser beurteilen können, ob wir ein Problem im Nachwuchs haben oder nicht. Diese Gespräche müssen geführt werden", appellierte der 52-malige Nationalspieler an den Verband.

16:32 Uhr

Trotz DFB-Verhandlung: Klopp bleibt bei der Fußball-WM

Trotz der beginnenden Gespräche mit dem DFB wird Bundestrainer-Favorit Jürgen Klopp bis zum Ende der Fußball-Weltmeisterschaft für MagentaTV arbeiten. Der 59-Jährige soll die zuvor geplanten WM-Einsätze absolvieren. Den nächsten Einsatz hat der Top-Anwärter auf die Nachfolge von Julian Nagelsmann als Bundestrainer am Sonntag bei der Achtelfinal-Partie Brasilien gegen Norwegen (22 Uhr/auch im ntv.de-Liveticker) im Stadion von East Rutherford.

Der DFB hatte zuvor bekannt gegeben, dass er hinsichtlich der Neubesetzung des Trainerpostens das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen werde. Klopp habe "bereits seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert", teilte der Verband mit. Der 59-Jährige ist beim Turnier in Nordamerika als Experte für MagentaTV im Einsatz und sorgt mit einigen Sprüchen für Schlagzeilen. Hauptberuflich ist Klopp vertraglich noch bis Sommer 2029 als Head of Global Soccer beim Getränke-Konzern Red Bull gebunden.

15:41 Uhr

Thomas Müller stellt Forderung an den DFB

Rio-Weltmeister Thomas Müller sieht den deutschen Fußball nach dem neuerlichen WM-Debakel vor grundsätzlichen Fragen. Beim DFB sei "jetzt Anpacken angesagt", schrieb die Klub-Ikone des FC Bayern bei LinkedIn und forderte: "Nach fünf enttäuschenden Turnieren in Folge ist ein Konzept mit neuen, tiefgründigen Denkanstößen gefragt." Es brauche "eine konsequente und moderne Spielerausbildung, die der zukünftigen Spielidee Rechnung trägt", ergänzte Müller und betonte: "Wir benötigen Verantwortungsbewusstsein, Fachwissen und auch den Mut, die notwendigen Veränderungen anzustoßen, um in der Zukunft wieder bis zum Schluss auf dem Parkett der großen Fußballbühne zu tanzen."

Die Nationalelf habe "zwar Spieler", schrieb Müller, "die individuell in einzelnen Aktionen die Fußballherzen höherschlagen lassen, kommt aber regelmäßig als Team auch gegen Mannschaften aus vermeintlich niedrigeren Regalen ins Wanken". Die Konstanz in Sachen Spielidee oder die Bildung einer klaren Achse sei "nicht zu sehen" gewesen. Und wenn der "deutsche Motor" nicht rund laufe, "fehlt uns einfach die individuelle Weltklasse, um das kompensieren zu können", schloss er.

15:20 Uhr

Hamilton befeuert Hoffnungen der Heimfans

Lewis Hamilton hat die Hoffnungen der englischen Formel-1-Fans auf einen Heimsieg in Silverstone befeuert. Der Ferrari-Star legte im einzigen Freien Training zum Grand Prix von Großbritannien in 1:29,260 Minuten die schnellste Zeit hin. Hamilton, mit neun Erfolgen Rekordsieger auf seiner Heimstrecke, verwies WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (+0,213 Sekunden) im Mercedes auf den zweiten Platz. Das erfolgreiche Ergebnis für Ferrari rundete Charles Leclerc (+0,599 Sekunden) als Dritter ab.

Audi-Pilot Nico Hülkenberg, der im vergangenen Jahr in Silverstone erstmals in seiner Karriere auf das Podest gerast war, schloss die einstündige Einheit als starker Neunter unter den Top Ten ab. Weltmeister und Vorjahressieger Lando Norris musste sich im McLaren mit Platz sieben begnügen.

14:56 Uhr

Schwester sicher: Ronaldo tritt nach WM zurück

Bisher ging es einfach immer weiter, doch nach der WM soll in der Nationalmannschaft Schluss sein: Portugals Superstar Cristiano Ronaldo will nach dem Turnier in Nordamerika seine Länderspielkarriere beenden - sagt zumindest seine Schwester.

"Nach den Informationen, die ich habe, aus einer verlässlichen Quelle, könnt ihr anfangen, euch zu verabschieden, denn ich glaube, jetzt ist Schluss", sagte Katia Aveiro vor dem 2:1 (0:0) im Sechzehntelfinale gegen Kroatien dem portugiesischen Fernsehsender SportTV: "Ich glaube nicht, dass er heute zurücktritt, aber es wird bald so weit sein. Also genießt es."

Ronaldo selbst hielt sich bedeckt. Er wolle sich nach dem Turnier darüber Gedanken machen. "Ich werde mit meiner Familie reden", sagte der 41-Jährige, nachdem er nach dem Sieg über Kroatien die Auszeichnung als Spieler des Spiels erhalten hatte: "Ich treffe keine Entscheidungen mehr im Eifer des Gefechts. Das Einzige, was im Moment für mich zählt, ist, die Gegenwart zu genießen und der Nationalmannschaft zu helfen. "Bei der Heim-WM 2030 in Spanien, Portugal und Marokko wäre Ronaldo 45 Jahre alt. 

14:01 Uhr

Zverev stapelt tief: "Bin kein Favorit"

Alexander Zverev winkte sofort ab. "Ich bin kein Favorit. Was für ein Favorit?", fragte der Hamburger bei Prime Video nach seinem souveränen Sieg gegen den Franzosen Valentin Royer und dem damit verbundenen Einzug in die dritte Runde von Wimbledon: "Ich bin in meinen Augen vielleicht der dritte auf der Liste." Hinter dem "haushohen Favoriten" Jannik Sinner. Und Novak Djokovic. "Weil er das Ding halt schon 87 Mal gewonnen hat", ergänzte Zverev: "Und dann komme vielleicht ich."

Trotz seines Erfolges bei den French Open und den gelungenen ersten Schritten auf seinem ungeliebten Belag übt sich Zverev beim Rasenklassiker in Zurückhaltung. "Ich habe in meiner Karriere einmal gegen einen Top-Ten-Spieler hier gespielt. Das war's", sagte Zverev: "Danach habe ich immer gegen jemanden verloren, der nicht in den Top Ten stand."

Und so will Zverev keine Vergleiche zu seinem ersten Grand-Slam-Sieg ziehen. "Auf Sand und in Paris weiß ich, dass ich einer der Favoriten bin. Und ich weiß auch, dass ich nach Sinner der Favorit war in dem Turnier", sagte der 29-Jährige. In Londoner Südwesten könne er aber "nicht dasselbe sagen".

12:55 Uhr

Merz dankt Nagelsmann und vermeidet Klopp-Aussage

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den bisherigen Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann für seine Arbeit gewürdigt. "Der Bundeskanzler dankt Julian Nagelsmann für sein Engagement und den Einsatz in den letzten Jahren als Bundestrainer der Nationalmannschaft", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Zur Nachfolgefrage wollte er sich nicht äußern und verwies auf die Autonomie der Sportverbände in derartigen Personalfragen.

Wenige Tage nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay hat Nagelsmann seinen Rücktritt erklärt. Bei der Suche nach einem Nachfolger peilt der Deutsche Fußball-Bund ein Gespräch mit Jürgen Klopp an.

12:03 Uhr

Im Video: Den Tränen naher Ronaldo ehrt verstorbenen Freund Jota

Portugal übersteht das Herzschlagfinale gegen Kroatien und hält Ronaldos WM-Traum am Leben. Doch nach dem Schlusspfiff rückt der sportliche Erfolg in den Hintergrund: Die portugiesischen Nationalspieler gedenken gemeinsam ihres verstorbenen Teamkollegen Diogo Jota.

11:02 Uhr

DFB-Aufsichtsrat tagt wegen Nagelsmann - auch Völlers Zukunft Thema

Der Aufsichtsrat und die Gesellschaftsversammlung des Deutschen Fußball-Bundes beraten nach dpa-Informationen am Vormittag über Bundestrainer Julian Nagelsmann. Dem Vernehmen nach soll es bei der Videoschalte auch um die Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig gehen.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht Nagelsmann kurz davor, seinen Rücktritt zu erklären. Der 38-Jährige soll nach der Krisensitzung beim DFB am Donnerstag in Frankfurt/Main zu dieser Entscheidung gekommen sein, wie der TV-Sender Sky und die "Bild"-Zeitung berichteten.

10:16 Uhr

Täglicher WM-Podcast: Darum braucht Deutschland jetzt Jürgen Klopp

Folgt Jürgen Klopp auf Julian Nagelsmann? Der langjährige Trainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool ist der klare Favorit auf die Nachfolge von Nagelsmann, der seinen Rücktritt wahrscheinlich schon in den nächsten Stunden offiziell bekanntgeben wird. Ist Klopp in der aktuellen Situation der richtige Coach für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft? Ja, sagt ntv.de-Sportredakteur Tobias Nordmann im Podcast "ntv Sport", der während der WM täglich erscheint. "Jürgen Klopp hat enorm viel erreicht, hat Erfahrung bei großen, bei leidenschaftlichen Vereinen gesammelt. Und er hat diese schlagfertige Art, auch wenn er nicht immer den richtigen Ton trifft."

Auch der Umstand, dass Klopp polarisiert, spricht nicht gegen, sondern für ihn, ist Nordmann überzeugt: "Man kann ihn menschlich sympathisch finden und man kann sich an ihm auch reiben." Zudem besitze Klopp die Fähigkeit, "nach schlechten Leistungen, nach Debatten über das Team, über einzelne Spieler mit einem Spruch Aufmerksamkeit zu generieren und sofort die Debatte umzulenken."

ntv Sport - der WM-Podcast

"ntv Sport - der WM-Podcast" ist das tägliche Audio-Briefing zur Fußball-WM. Das Format bringt die wichtigsten Entwicklungen der WM-Nacht, alle Ergebnisse, zentrale Stimmen und aktuelle Reporter-Informationen jeden Morgen schnell, klar und relevant auf den Punkt.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, RTL+, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.

09:11 Uhr

Schweizer Bundesliga-Star trifft das leere Tor nicht

Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz darf nach einem souveränen Sieg im Duell mit ihrem ehemaligen Trainer Vladimir Petkovic weiter von der besten WM ihrer Geschichte träumen. Der Sieg hätte höher ausfallen können, Fabian Rieder vom FC Augsburg verfehlte allerdings das leere Tor.

08:00 Uhr

Umfrage: Wen wünschen Sie sich als Bundestrainer?

Julian Nagelsmann hat sich übereinstimmenden Berichten zufolge für einen Rücktritt als Bundestrainer entschieden. Wer soll Ihrer Meinung nach künftig Coach der deutschen Fußball-Nationalmannschaft werden? Hier können Sie abstimmen.

06:49 Uhr

Kroaten drehen durch, dann kommt der Schock

Im WM-Sechzehntelfinale sieht es für Sekunden aus, als würde Kroatien in den letzten Sekunden der ewigen Nachspielzeit Portugal doch noch in die Verlängerung zwingen können. Doch dann kommt der Schock.

05:39 Uhr

Mit Tränen in den Augen: Ronaldo jubelt für verstorbenen Jota

Cristiano Ronaldo streifte sich für die Ehrenrunde das Trikot mit der Nummer 21 über. Der Nummer, die sein genau vor einem Jahr verstorbener Teamkollege und Freund Diogo Jota in der portugiesischen Nationalmannschaft trug. Sichtlich ergriffen zeigte CR7 mit dem Finger Richtung Himmel, wischte sich die Tränen aus den Augen. Anschließend posierte das gesamte Team mit dem Trikot von Jota für ein gemeinsames Siegerfoto nach dem dramatischen 2:1-Sieg gegen Kroatien.

"Wir haben für uns, für Diogo und für Portugal gewonnen!!! Vamos!" schrieb Torschütze Ronaldo (68., Foulelfmeter nach Videobeweis) bei Instagram. In der Tat war Jota am Donnerstagabend Ortszeit in Toronto für die Portugiesen allgegenwärtig. "Wir ziehen eine Menge Energie daraus, was Diogo für das Team bedeutet hat", sagte Trainer Roberto Martinez: "Er war jemand, der immer daran geglaubt hat. Wir haben eine Verantwortung für Diogo und werden für ihn weitermachen. Das ist, was wir in diesem Turnier zu tun haben."

04:38 Uhr

Ex-Nationalspieler geht in die Bezirksliga

15 Mal läuft Kevin Volland für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf, spielt für Bayer Leverkusen, AS Monaco, Hoffenheim, Union Berlin und zuletzt noch einmal in der 3. Liga für seine Jugendliebe 1860 München. Doch nach 16 Jahren ist Schluss als Profi für den 33-Jährigen - und der einstige Topstürmer will jetzt noch einmal in der Bezirksliga angreifen. "Ich möchte noch mal in den Amateurfußball hineinschnuppern und auch die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden genießen", sagte Volland in einer Abschiedsbotschaft. Heißester Kandidat für die Karriere nach der Profikarriere ist der FC Thalhofen: Dort stürmt schon Vollands Bruder Robin.

Die Hoffnung zahlreicher Fans, dass Volland nach dem Zwangsabstieg von 1860 mit die Regionalliga geht, zerschlug sich jetzt. "Ich musste mich nach dem Zwangsabstieg auch erst mal ordnen und habe mir das Ganze auch anders vorgestellt", sagte Volland, der im vergangenen Jahr nach 14 Jahren Wanderschaft zum damaligen Drittligisten zurückgekehrt war.  "Aber irgendwann steht das Karriereende vor der Tür, wie es bei mir jetzt der Fall ist."

02:53 Uhr

Ägypten bangt um Salah

Ägypten bangt im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Australien am Freitag in Dallas (20 Uhr MESZ/ZDF, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) um den Startelf-Einsatz von Kapitän Mohamed Salah. Man wolle beim zuletzt leicht angeschlagenen Offensivstar "kein Risiko" eingehen, erklärte Nationaltrainer Hossam Hassan. 

"Mo Salah möchte unbedingt spielen und der Mannschaft helfen. Ich werde jedoch kein Risiko eingehen", sagte Hassan: "Er wird nur eingesetzt, wenn ich zu 100 Prozent überzeugt bin, dass er vollständig fit ist." 

Der 34-jährige Salah war beim 1:1 gegen den Iran in der zweiten Halbzeit mit einer Oberschenkelzerrung ausgewechselt worden und kühlte den Muskel anschließend mit einem Eisbeutel. Am Mittwoch hatte Salah wieder anteilig am Mannschaftstraining teilgenommen, "unser medizinisches Team hat ihn hervorragend betreut", sagte Hassan: "Wir würden uns freuen, wenn er morgen zum Einsatz kommt. Ob er von Anfang an spielt, steht allerdings noch nicht fest."

01:59 Uhr

Messi bekommt ein besonderes WM-Trikot

Auch der Staatspräsident von Kap Verde freut sich auf das WM-Spiel seines Teams gegen Weltmeister Argentinien. In einem Interview des argentinischen Senders Radio Mitre bestätigte José Maria Neves, dem gegnerischen Superstar ein Trikot Kap Verdes mit dem Namen "Messi" und der Rückennummer 10 zukommen zu lassen. "Es ist eine große Ehre, gegen Lionel Messi und die argentinische Nationalmannschaft anzutreten", sagte der Staatsmann. Kap Verdes Trainer Bubista vermittelte vor dem WM-Sechzehntelfinale in Miami (Samstag, 0.00 Uhr/Magenta TV und im ntv.de-Liveticker) etwas mehr Wettkampfgeist. "Wir wissen, dass er einer der besten Spieler der Welt ist. Aber wir spielen gegen ein ganzes Team und nicht nur gegen ihn", sagt er über Messi.

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Insel-Helden tanzen nach WM-Märchen durch Mixed Zone

Kap Verde ist die große Überraschung dieser Fußball-WM, weil der kleine Inselstaat die Vorrundenspiele gegen Spanien (0:0), Uruguay (2:2) und Saudi-Arabien (0:0) ungeschlagen überstanden hat. Auch vor dem Argentinien-Spiel versprach der Trainer: "Wir werden mutig spielen und um das Erreichen der nächsten Runde kämpfen", sagte Bubista. "Die Spieler sollen das Spiel genießen, aber sie sollen konzentriert bleiben und alles für das Weiterkommen tun. Wir wissen, dass das nicht einfach wird. Aber wir müssen mutig sein und dürfen keine Angst haben."

00:05 Uhr

"Gebrochener Kiefer ist echt fies": Pogacar leidet mit Verlobter

Topfavorit Tadej Pogacar kann ohne Sorge um seine zuletzt schwer gestürzte Verlobte Urska in die Tour de France starten und seinen fünften Gesamtsieg jagen. "Ihr geht es viel besser, sie kann schon wieder draußen auf dem Rad trainieren", sagte der slowenische Titelverteidiger bei seiner Pressekonferenz in Barcelona. Urska Zigart, selbst Radprofi, hatte sich vor gut zwei Wochen bei der Tour de Suisse bei einem hässlichen Crash unter anderem einen Kieferbruch zugezogen und lag im Krankenhaus. Pogacar, der zeitgleich die Tour de Suisse der Männer bestritt und schließlich gewann, erwähnte seinen Ausstieg aus dem Rennen.

"Der Doktor hat ihr empfohlen, noch nicht wieder aufs Rad zu steigen", sagte Pogacar, "aber sie ist superstark. Ein gebrochener Kiefer ist echt fies, vor allem beim Essen. Aber es geht ihr gut, sie hat gut entschieden. Wir haben ein paar gute Tage gemeinsam zuhause verbracht. Und jetzt liegt mein Fokus ganz auf der Tour." Mit seinem fünften Gesamtsieg kann Pogacar bei der am Samstag in Barcelona beginnenden Rundfahrt zu den Rekordgewinnern aufschließen.