Schweizer Bundesliga-Star trifft das leere Tor nicht
Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz darf nach einem souveränen Sieg im Duell mit ihrem ehemaligen Trainer Vladimir Petkovic weiter von der besten WM ihrer Geschichte träumen. Der Sieg hätte höher ausfallen können, Fabian Rieder vom FC Augsburg verfehlte allerdings das leere Tor.
Bundesliga-Star trifft das leere Tor nicht

Umfrage: Wen wünschen Sie sich als Bundestrainer?
Julian Nagelsmann hat sich übereinstimmenden Berichten zufolge für einen Rücktritt als Bundestrainer entschieden. Wer soll Ihrer Meinung nach künftig Coach der deutschen Fußball-Nationalmannschaft werden? Hier können Sie abstimmen.
Kroaten drehen durch, dann kommt der Schock
Im WM-Sechzehntelfinale sieht es für Sekunden aus, als würde Kroatien in den letzten Sekunden der ewigen Nachspielzeit Portugal doch noch in die Verlängerung zwingen können. Doch dann kommt der Schock.
90+13 - Kroaten drehen durch, dann kommt der Schock

Mit Tränen in den Augen: Ronaldo jubelt für verstorbenen Jota
Cristiano Ronaldo streifte sich für die Ehrenrunde das Trikot mit der Nummer 21 über. Der Nummer, die sein genau vor einem Jahr verstorbener Teamkollege und Freund Diogo Jota in der portugiesischen Nationalmannschaft trug. Sichtlich ergriffen zeigte CR7 mit dem Finger Richtung Himmel, wischte sich die Tränen aus den Augen. Anschließend posierte das gesamte Team mit dem Trikot von Jota für ein gemeinsames Siegerfoto nach dem dramatischen 2:1-Sieg gegen Kroatien.
"Wir haben für uns, für Diogo und für Portugal gewonnen!!! Vamos!" schrieb Torschütze Ronaldo (68., Foulelfmeter nach Videobeweis) bei Instagram. In der Tat war Jota am Donnerstagabend Ortszeit in Toronto für die Portugiesen allgegenwärtig. "Wir ziehen eine Menge Energie daraus, was Diogo für das Team bedeutet hat", sagte Trainer Roberto Martinez: "Er war jemand, der immer daran geglaubt hat. Wir haben eine Verantwortung für Diogo und werden für ihn weitermachen. Das ist, was wir in diesem Turnier zu tun haben."
Ex-Nationalspieler geht in die Bezirksliga
15 Mal läuft Kevin Volland für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf, spielt für Bayer Leverkusen, AS Monaco, Hoffenheim, Union Berlin und zuletzt noch einmal in der 3. Liga für seine Jugendliebe 1860 München. Doch nach 16 Jahren ist Schluss als Profi für den 33-Jährigen - und der einstige Topstürmer will jetzt noch einmal in der Bezirksliga angreifen. "Ich möchte noch mal in den Amateurfußball hineinschnuppern und auch die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden genießen", sagte Volland in einer Abschiedsbotschaft. Heißester Kandidat für die Karriere nach der Profikarriere ist der FC Thalhofen: Dort stürmt schon Vollands Bruder Robin.
Die Hoffnung zahlreicher Fans, dass Volland nach dem Zwangsabstieg von 1860 mit die Regionalliga geht, zerschlug sich jetzt. "Ich musste mich nach dem Zwangsabstieg auch erst mal ordnen und habe mir das Ganze auch anders vorgestellt", sagte Volland, der im vergangenen Jahr nach 14 Jahren Wanderschaft zum damaligen Drittligisten zurückgekehrt war. "Aber irgendwann steht das Karriereende vor der Tür, wie es bei mir jetzt der Fall ist."
Ägypten bangt um Salah
Ägypten bangt im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Australien am Freitag in Dallas (20 Uhr MESZ/ZDF, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) um den Startelf-Einsatz von Kapitän Mohamed Salah. Man wolle beim zuletzt leicht angeschlagenen Offensivstar "kein Risiko" eingehen, erklärte Nationaltrainer Hossam Hassan.
"Mo Salah möchte unbedingt spielen und der Mannschaft helfen. Ich werde jedoch kein Risiko eingehen", sagte Hassan: "Er wird nur eingesetzt, wenn ich zu 100 Prozent überzeugt bin, dass er vollständig fit ist."
Der 34-jährige Salah war beim 1:1 gegen den Iran in der zweiten Halbzeit mit einer Oberschenkelzerrung ausgewechselt worden und kühlte den Muskel anschließend mit einem Eisbeutel. Am Mittwoch hatte Salah wieder anteilig am Mannschaftstraining teilgenommen, "unser medizinisches Team hat ihn hervorragend betreut", sagte Hassan: "Wir würden uns freuen, wenn er morgen zum Einsatz kommt. Ob er von Anfang an spielt, steht allerdings noch nicht fest."
Messi bekommt ein besonderes WM-Trikot
Auch der Staatspräsident von Kap Verde freut sich auf das WM-Spiel seines Teams gegen Weltmeister Argentinien. In einem Interview des argentinischen Senders Radio Mitre bestätigte José Maria Neves, dem gegnerischen Superstar ein Trikot Kap Verdes mit dem Namen "Messi" und der Rückennummer 10 zukommen zu lassen. "Es ist eine große Ehre, gegen Lionel Messi und die argentinische Nationalmannschaft anzutreten", sagte der Staatsmann. Kap Verdes Trainer Bubista vermittelte vor dem WM-Sechzehntelfinale in Miami (Samstag, 0.00 Uhr/Magenta TV und im ntv.de-Liveticker) etwas mehr Wettkampfgeist. "Wir wissen, dass er einer der besten Spieler der Welt ist. Aber wir spielen gegen ein ganzes Team und nicht nur gegen ihn", sagt er über Messi.
Insel-Helden tanzen nach WM-Märchen durch Mixed Zone

Kap Verde ist die große Überraschung dieser Fußball-WM, weil der kleine Inselstaat die Vorrundenspiele gegen Spanien (0:0), Uruguay (2:2) und Saudi-Arabien (0:0) ungeschlagen überstanden hat. Auch vor dem Argentinien-Spiel versprach der Trainer: "Wir werden mutig spielen und um das Erreichen der nächsten Runde kämpfen", sagte Bubista. "Die Spieler sollen das Spiel genießen, aber sie sollen konzentriert bleiben und alles für das Weiterkommen tun. Wir wissen, dass das nicht einfach wird. Aber wir müssen mutig sein und dürfen keine Angst haben."
"Gebrochener Kiefer ist echt fies": Pogacar leidet mit Verlobter
Topfavorit Tadej Pogacar kann ohne Sorge um seine zuletzt schwer gestürzte Verlobte Urska in die Tour de France starten und seinen fünften Gesamtsieg jagen. "Ihr geht es viel besser, sie kann schon wieder draußen auf dem Rad trainieren", sagte der slowenische Titelverteidiger bei seiner Pressekonferenz in Barcelona. Urska Zigart, selbst Radprofi, hatte sich vor gut zwei Wochen bei der Tour de Suisse bei einem hässlichen Crash unter anderem einen Kieferbruch zugezogen und lag im Krankenhaus. Pogacar, der zeitgleich die Tour de Suisse der Männer bestritt und schließlich gewann, erwähnte seinen Ausstieg aus dem Rennen.
"Der Doktor hat ihr empfohlen, noch nicht wieder aufs Rad zu steigen", sagte Pogacar, "aber sie ist superstark. Ein gebrochener Kiefer ist echt fies, vor allem beim Essen. Aber es geht ihr gut, sie hat gut entschieden. Wir haben ein paar gute Tage gemeinsam zuhause verbracht. Und jetzt liegt mein Fokus ganz auf der Tour." Mit seinem fünften Gesamtsieg kann Pogacar bei der am Samstag in Barcelona beginnenden Rundfahrt zu den Rekordgewinnern aufschließen.
