Der Sport-Tag
12. Juni 2026
23:31 Uhr

"Fantastischer Typ": Trump ruft bei "seinem" Team durch

US-Präsident Donald Trump hat der Fußball-Nationalmannschaft der USA vor ihrem WM-Auftaktspiel gegen Paraguay viel Erfolg gewünscht. In einem Telefonat mit Trainer Mauricio Pochettino, Kapitän Tim Ream sowie dem gesamten Team war Trump dabei vollen Lobes. In einem Video-Auszug, der auf dem Social-Media-Kanal des US-Teams zu sehen war, sagte er an Pochettino gerichtet: "Ich muss einfach sagen, Sie sind ein fantastischer Typ, ein fantastischer Trainer. Ihre Bilanz und Ihre Erfolge sprechen für sich, und ich weiß, wie großartig die Spieler sind." Dann sprach er zur Mannschaft: "Ich denke, ihr habt eine wirklich gute Chance, bis ganz nach vorn zu kommen. Ich möchte euch einfach viel Glück wünschen."

Pochettino und Ream dankten Trump für die Unterstützung und versprachen, alles zu tun, "um Sie und alle Menschen in diesem Land stolz zu machen". Die USA sind gemeinsam mit Mexiko und Kanada Co-Gastgeber der größten Fußball-WM der Geschichte. Außer Paraguay bekommt es die US-Nationalmannschaft noch mit Australien und der Türkei zu tun.

22:47 Uhr

Infantino zieht über Italien her

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Diskussion um eine erneute Vergrößerung der WM 2030 mit einem Seitenhieb an Italien kommentiert. "Vielleicht qualifiziert sich Italien bei 64 Teams. Oder wir könnten sogar auf 208 Mannschaften gehen", sagte Infantino gegenüber dem brasilianischen Digital-Sender CazeTV. Der viermalige Weltmeister Italien hatte sich weder für Russland 2018 noch für Katar 2022 qualifiziert und verpasst nun auch das Turnier in Nordamerika.

Den italienischen Sportminister Andrea Abodi ließen die Äußerungen Infantions, dessen Eltern aus Italien stammen, "perplex" zurück. "Angesichts der großen Distanz zwischen Italien und Mexiko spreche ich lieber telefonisch mit ihm, um das zu verstehen", sagte Abodi. Die Debatte um ein Turnier mit noch mehr Teilnehmern ist nicht neu. Unterstützt wird der Vorschlag unter anderem von Alejandro Domínguez, Präsident des südamerikanischen Fußballverbands (CONMEBOL). Er wirbt dafür, 64 Teams zuzulassen, um das hundertjährige Jubiläum der ersten Turnierauflage 1930 in Uruguay zu würdigen.

22:36 Uhr

Verleumdungsvorwurf: Barça legt sich mit Real-Präsident an

Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona hat rechtliche Schritte gegen Real Madrids Präsidenten Florentino Pérez eingeleitet. Die Katalanen reichten den in Spanien vorgeschriebenen Antrag auf eine Schlichtung ein. Sollte es zu keiner Einigung kommen, kündigte Barcelona eine Strafanzeige wegen Verleumdung an.

Hintergrund sind Äußerungen von Pérez über den Negreira-Fall. In der Causa Negreira geht es um Zahlungen des FC Barcelona zwischen 2001 und 2018 von insgesamt rund 8,4 Millionen Euro an Firmen von José María Enríquez Negreira, dem damaligen Vizepräsidenten des spanischen Schiedsrichterausschusses. Diese Zahlungen beschäftigen die Justiz seit 2023. Wie Barcelona in der Erklärung mitteilte, werfe man dem Real-Präsidenten wissentlich falsche Behauptungen vor, die dem Ruf des Vereins geschadet hätten. Mit dem Antrag will Barça erreichen, dass Pérez die betreffenden Aussagen zurücknimmt. Pérez bezeichnete den Negreira-Fall als "größten Korruptionsfall in der Geschichte des Fußballs". Barcelona habe zwei Jahrzehnte lang für Negreiras Dienste bezahlt, hatte Pérez unter anderem gesagt. Barcelona-Präsident Joan Laporta bestreitet die Vorwürfe 

21:53 Uhr

"Darf ich nicht": Undav hadert mit Vorgaben

Deniz Undav hat ein Schuhproblem. Das Modell "Copa Mundial" von Ausrüster Adidas, das der deutsche Fußball-Nationalspieler beim Teamfoto im WM-Quartier in Winston-Salem trug, steht ihm für den Turnierstart am Sonntag (19 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Curacao nicht zur Verfügung. "Ich finde die Schuhe cool, aber ich glaube nicht, dass ich die anziehen darf", sagte Undav über die schwarzen Kickstiefel, mit denen er auch im Netz für Furore gesorgt hatte: "Ich muss immer die neuesten anziehen, glaube ich."

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2:30

Undav führt durchs WM-Quartier und veräppelt alle

Ein Hintertürchen gibt es aber womöglich doch. "Vielleicht macht man da eine Ausnahme", meinte Undav und kündigte an: "Wenn es sie in meiner Größe gibt, kann es sein, dass ich mal mit ihnen trainiere. Aber ich muss mit den neuen Schuhen spielen."

21:24 Uhr

Bericht: Rangnick sagt Italien-Klub ab

Österreichs Fußball-Nationaltrainer Ralf Rangnick hat sich einem Bericht zufolge gegen einen Wechsel zur AC Mailand nach der Fußball-WM entschieden. Der 67-jährige Deutsche soll dem Klub aus der Serie A abgesagt haben, berichtet die italienische Sportzeitung "Gazzetta dello Sport". Rangnicks Vertrag als österreichischer Nationaltrainer läuft nach der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada aus. In Mailand sei Rangnick Medienberichten zufolge nicht für die Rolle als Trainer vorgesehen gewesen.

Nach einer enttäuschenden Saison mit dem Verpassen der Champions-League-Ränge in der Serie A mussten neben Trainer Massimiliano Allegri auch der Geschäftsführer, der Sportdirektor und der technische Direktor der Mailänder gehen. Allegris Nachfolger auf dem Trainerstuhl solle demnach Oliver Glasner werden. Glasner hatte in der abgelaufenen Saison Crystal Palace mit dem Sieg der Conference League zum ersten europäischen Titel der Vereinsgeschichte geführt und frühzeitig angekündigt, den Premier-League-Klub nach Saisonende zu verlassen.

21:16 Uhr

Viel Leere bei WM-Eröffnungsparty

Bei der offiziellen WM-Eröffnungsfeier in Kanada sind tausende Plätze im Stadion von Toronto leer geblieben. 90 Minuten vor dem Anpfiff des ersten Gruppenspiels des Co-Gastgebers gegen Bosnien-Herzegowina befanden sich etliche Fans noch auf dem Weg zur Spielstätte.

Wer nicht rechtzeitig da war, verpasste eine schwungvolle Zeremonie, die die Vielfalt Kanadas - sowohl der Einwohner als auch der Natur - zum Ausdruck brachte und einige musikalische Highlights bot. So traten unter anderem die bekannte Popsängerin Alessia Cara und der Rapper Vegedream auf. Besonders bejubelt wurde später der Auftritt des fünffachen Grammy-Preisträgers Michael Bublé, ehe Rockstar Alanis Morissette mit der Intonierung der kanadischen Nationalhymne für einen Gänsehaut-Moment sorgte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Arena dann auch weitgehend gefüllt.

20:39 Uhr

DFB-Star über Harry Kane: "Das ist unfair"

19 Treffer in 29 Bundesliga-Spielen - und trotzdem hat sich VfB-Angreifer Deniz Undav nur "gefühlt" die Torjägerkanone geschnappt. "Gefühlt bin ich Torjäger geworden, weil Harry (Kane) zählt nicht", sagte Undav am frühen Nachmittag im WM-Quartier in Winston-Salem bei der Pressekonferenz der Fußball-Nationalmannschaft. Kane hatte beim in 31 Spielen insgesamt 36 Tore erzielt und war damit lange auf dem Kurs, den Rekord von Robert Lewandowski (41 Tore) einzustellen.

Der DFB-Torjäger ist einer von drei möglichen Mittelstürmern in der Nationalelf - neben Nick Woltemade und Kai Havertz. Seine von Bundestrainer Julian Nagelsmann auferlegte Rolle bezeichnete er als: "100 Prozent geben, Tore machen - sollte ich spielen." Als Ziel unterstrich er erneut den WM-Pokal. "Das ist das Ziel", sagte Undav. "Wenn ich sage, ich will nur ins Achtelfinale, dann wäre ich falsch hier."

20:14 Uhr

Per Boot zur WM: Notfallplan für Finalstadion

Der Transport der Fans zum MetLife Stadium in New Jersey sorgt auch kurz vor dem ersten WM-Spiel weiter für Schlagzeilen. Aufgrund der Sorge vor Problemen im Schienennetz hält das Verkehrsunternehmen NJ Transit offenbar als Teil eines Notfallplans zwei Boote mit je 600 Plätzen bereit, die Fans von New Jersey zurück nach Manhattan bringen könnten. Das berichtete "The Athletic" am Tag vor dem Duell zwischen Brasilien und Marokko im WM-Finalstadion. Die Fähren stehen NJ Transit demnach nach jedem der acht WM-Spiele vier Stunden zur Verfügung. Zudem sollen Hunderte Busse in Bereitschaft sein, falls es im Bahnverkehr zwischen der New Yorker Penn Station in Manhattan und dem Metlife Stadium zu Beeinträchtigungen kommen sollte.

Im Verkehrsplan wird mit 40.000 Bahnreisenden gerechnet. Schon der Preis für die Fahrt zur Arena, der von 12,90 US-Dollar auf zwischenzeitlich 150 US-Dollar stieg und nun bei 98 US-Dollar liegt, sorgte im Vorfeld des Turniers für reichlich Diskussionen. Rund um den Super Bowl der Footballliga NFL im MetLife Stadium war es 2014 dazu zu massiven Probleme im öffentlichen Nahverkehr gekommen.

19:42 Uhr

Anklagen wegen Vergewaltigung: Kanada lässt WM-Profi nicht einreisen

Das Nationalteam Ghanas muss zum WM-Auftakt auf Thomas Partey verzichten. Der Mittelfeldspieler vom spanischen Klub Villarreal darf nicht nach Kanada einreisen, wo Ghana am kommenden Mittwoch in Toronto gegen Panama das erste Spiel bestreiten wird. Grund dürften Anklagen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung sein, berichtet "The Athletic". Die FIFA bestätigte, dass sein "Visumantrag von der kanadischen Regierung abgelehnt wurde".

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Thomas Partey verpasst den WM-Auftakt. (Foto: IMAGO/Sportimage)

Der 32-Jährige war im Juli 2025 von der Londoner Metropolitan Police wegen fünffacher Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt worden. Er plädierte auf nicht schuldig. Im Februar dieses Jahres wurde er erneut wegen zweier Vergewaltigungsdelikte angeklagt, auch hier plädierte er auf nicht schuldig.

19:32 Uhr

Modus gegen ihn: Klose ist sicher, dass sein WM-Rekord fällt

WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose geht fest davon aus, dass seine Bestmarke bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada geknackt werden wird. "Ich rechne damit, dass mein Rekord in diesem Turnier fällt", sagte der Weltmeister von 2014 der "Süddeutschen Zeitung". "Durch das größere Teilnehmerfeld gibt es mehr Spiele und damit mehr Möglichkeiten, Tore zu schießen", begründete Klose seine Meinung.

Außerdem geht der 16-malige WM-Torschütze davon aus, dass seine Verfolger Lionel Messi (13 Treffer) und Kylian Mbappé (12) mit Titelverteidiger Argentinien bzw. Mitfavorit Frankreich "weit kommen. Das ist auch völlig okay, der Rekord wird sowieso irgendwann geknackt werden." Wenn es dann wirklich soweit sei, dürfe "das gerne Messi machen", sagte Klose: "Ich bin ein großer Fan von Messi, schon immer gewesen. Messi ist ein Genie.

18:49 Uhr

Überzeugt von sich zur WM: Ronaldo weist Gerüchte zurück

Superstar Cristiano Ronaldo hat Gerüchte um Fitnessprobleme vor dem WM-Auftakt der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft dementiert. "Körperlich? Mir geht es gut. Habt ihr meine Spiele nicht gesehen?", antwortete der 41-Jährige laut dem Sender ESPN auf die Frage von Journalisten nach seinem Fitnesszustand. Ronaldo war in Portugals letzten beiden WM-Tests beim 2:1 gegen Chile und beim 2:1 gegen Nigeria ohne Tor geblieben.

Turnier-Mitfavorit Portugal absolviert das erste Spiel am Mittwoch (19 Uhr/ZDF und im ntv.de-Liveticker) in Houston gegen die Demokratische Republik Kongo. In der Gruppe sind außerdem noch Kolumbien und Usbekistan. Ronaldo hofft bei seiner sechsten WM-Teilnahme auf den ersten Titel. Auf die Frage, ob Portugal ein Kandidat für den WM-Sieg sei, sagte Ronaldo: "Das werden wir erst am Ende wissen." Portugal habe eine "sehr gute Generation", ergänzte der Profi von Al-Nassr. "Aber es gibt Faktoren, die wir nicht kontrollieren können." Der Schlüssel sei, gut zu starten und die Gruppe K als Erster abzuschließen.

18:26 Uhr

Barcelona als Kehrtwende? McLaren schlägt zurück

Weltmeister Lando Norris und sein McLaren-Team haben sich zum Auftakt der Formel 1 in Barcelona stark zurückgemeldet. Der Engländer drehte in 1:15,426 Minuten die schnellste Runde des Tages, dahinter ging es eng zu: Mercedes-Pilot George Russell wurde mit nur neun Tausendstelsekunden Zweiter, auch Oscar Piastri im zweiten McLaren lag nur knapp sechs Hundertstel zurück. Unter seinen Möglichkeiten blieb dagegen WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli. Der 19 Jahre alte Italiener wurde im anderen Mercedes nur Fünfter, er lag gut eine halbe Sekunde hinter der Spitze. Wie sechs andere Piloten, darunter auch Norris, hatte Antonelli im ersten Training ausgesetzt, um einem Nachwuchsfahrer Platz zu machen.

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Auch Nico Hülkenberg hatte an der ersten Session nicht teilgenommen, im zweiten Training fuhr er im Audi auf einen ordentlichen elften Platz. Altmeister Fernando Alonso, der im Vorfeld angekündigt hatte, dass am Sonntag wohl sein letztes Rennen auf der Heimstrecke anstehe, wurde im schwachen Aston Martin Vorletzter.

17:37 Uhr

Äthiopischer Lauf-Star monatelang gesperrt

Die frühere Leichtathletik-Weltmeisterin Gudaf Tsegay ist für vier Monate gesperrt worden und darf bis zum 30. September keine Wettkämpfe mehr bestreiten. Dies hat die unabhängige Integritätsagentur des Weltverbandes World Athletics mitgeteilt. Bei der 29-Jährigen war den Angaben zufolge im vergangenen Dezember bei einer Trainingskontrolle die Substanz Letrozol gefunden worden. Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt.

Tsegay hatte den Gebrauch den Angaben zufolge sofort eingeräumt und Dokumente vorgelegt, die eine Einnahme aus medizinischen Gründen rechtfertigen. Während der Leichtathletik-Weltverband nachträglich eine medizinische Ausnahmegenehmigung bewilligte, lehnte die Welt-Anti-Doing-Agentur einen solchen Schritt ab. Daraufhin kam es nun zu der Vier-Monats-Sperre. Tsegay wurde 2022 Weltmeisterin über 5.000 Meter und holte ein Jahr später den WM-Titel über 10.000 Meter. Bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 gewann sie Bronze über 5.000 Meter.

16:49 Uhr

Rekord-Ablöse: Wechsel von DFB-Star zu Bayern rückt näher

Im Transferpoker um Nationalspieler Nathaniel Brown nähern sich Eintracht Frankfurt und der FC Bayern offenbar an. Wie Sky berichtet, sind die Vereine in den Gesprächen aufeinander zugegangen. Ein Gesamtpaket von einer Ablösesumme von bis zu 55 Millionen Euro sei demnach mittlerweile realistisch. Zurzeit verhandelten die Parteien vor allem noch, wie eine fixe Ablöse und etwaige Boni verteilt sein sollen.

Sollte Brown für die kolportierte Summe zum Rekordmeister wechseln, wäre es ein Transferrekord für einen deutschen Außenverteidiger. Der Medizincheck wird laut Sky kein Hindernis. Alle Dokumente und Prozesse seien vorbereitet. Der TV-Sender hatte schon zuvor berichtet, dass sich Brown und der FC Bayern auf einen Vertrag bis 2031 geeinigt haben. Der 22-Jährige ist derzeit mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in den USA.

16:02 Uhr

Gestürzter Sinner verkündet Comeback-Plan für Wimbledon

Zwei Wochen nach dem Debakel in Paris hat Jannik Sinner seine Rückkehr auf die Tennisbühne verkündet. Der Weltranglistenerste aus Südtirol wird vom 23. bis 27. Juni bei einem Showturnier im Londoner Hurlingham Club an den Start gehen und sich auf den Rasenklassiker in Wimbledon (ab 29. Juni) einstimmen. Unter anderem wird bei dem Event auch sein Landsmann Flavio Cobolli aufschlagen, der im French-Open-Finale Alexander Zverev unterlag.

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2:16

Grand-Slam-Sieger Zverev reagiert "seit drei Tagen" auf Glückwünsche

Sinner war in der französischen Hauptstadt sensationell nach einem schweren Einbruch in der zweiten Runde am Argentinier Juan Manuel Cerúndolo gescheitert. Anschließende Untersuchungen, denen sich der Titelverteidiger von Wimbledon unterzog, ergaben keine Auffälligkeiten. Sinner hatte sich laut Angaben des "Corriere dello Sport" zwei Tage lang in einer Mailänder Klinik behandeln lassen.

15:04 Uhr

Bericht: FC Bayern an WM-Torwart interessiert

Japans Nationaltorwart Zion Suzuki vom FC Parma soll beim FC Bayern Interesse geweckt haben. Das berichtet "Sports Boom". Dem Portal zufolge hat zudem Aston Villa ein Auge auf den 23-Jährigen geworfen. Villa soll Suzuki zum Nachfolger von Argentiniens Weltmeister-Torwart Emiliano Martinez auserkoren haben, sollte dieser den Klub verlassen. Auch bei Inter Mailand, dem SSC Neapel und Manchester United soll Suzuki auf dem Zettel stehen. Ein offizielles Angebot gebe es aber bisher nicht.

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Laut "Sports Boom" sehen die Münchner in Suzuki eine Option, um die Torwartposition auf lange Sicht zu verstärken. Eine Behauptung, die durchaus Sinn ergibt. Der 40-jährige Manuel Neuer wird seine Karriere in nicht allzu ferner Zukunft wohl beenden, selbiges gilt für den 37-jährigen Sven Ulreich und im Fall von Alexander Nübel wird ohnehin erwartet, dass er sich in der anstehenden Sommertransferperiode einer neuen Herausforderung stellt.

14:26 Uhr

Curaçao im Check: DFB-Elf sollte Karibik-Kicker ernst nehmen

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bekommt es bei der WM in Nordamerika als ersten Gegner mit Curaçao zu tun. Die Karibik-Kicker feiern dabei ihr WM-Debüt und sind der kleinste Turnierteilnehmer jemals. Trotzdem sollte die DFB-Elf Curaçao ernst nehmen.

13:49 Uhr

Frankreichs Superstar würde Klose-Rekord sofort eintauschen

Top-Stürmer Kylian Mbappé jagt bei der Fußball-WM den Torrekord von Miroslav Klose, stellt ihn aber klar hinter das Ziel eines zweiten Titels mit Frankreich. "Sofort. Ich würde sofort unterschreiben. Wenn das bedeutet, dass wir gewinnen, werde ich mit Freuden der Erste sein, der auf den Champs-Élysées feiert", sagte der Kapitän der Équipe Tricolore in einem Interview des Senders M6. 

Der 27-Jährige reist mit zwölf WM-Toren zu seiner dritten Endrunde. Nach dem Titelgewinn 2018 und der Finalniederlage 2022 fehlen Mbappé nur noch vier Treffer zur Bestmarke von Klose, der seine 16 Tore bei vier Turnieren für Deutschland erzielte. "Natürlich möchte ich weiterhin Geschichte schreiben. Aber am allermeisten wünsche ich mir, mit dem Pokal nach Frankreich zurückzukehren", sagte der Torjäger von Real Madrid.

13:04 Uhr

Skurrile WM-Szene: Schiri erklärt Rot - doch niemand versteht's

Nach dem Videobeweis will Schiedsrichter Wilton Sampaio aus Brasilien Klarheit schaffen. Seine englische Durchsage erreicht jedoch eher das Gegenteil. Die verdutzten Reaktionen der südafrikanischen Spieler sprechen Bände.

12:30 Uhr

Angeschlagener van Aert beendet Tour-Generalprobe vorzeitig

Der belgische Radstar Wout van Aert ist nach seinem Sprintsieg auf der fünften Etappe der Tour Auvergne Rhone-Alpes ausgestiegen. Der Paris-Roubaix-Sieger klagt weiter über Schmerzen einer Ellbogenverletzung, die sich der 31-Jährige vor dem Start der Generalprobe für die Tour de France bei einem Trainingssturz zugezogen hatte, teilte sein Rennstall Visma-Lease a bike mit.

Van Aert werde für weitere Untersuchungen in seine Heimat reisen. Der Alleskönner ist einer der wichtigsten Helfer des zweimaligen Tour-Gesamtsiegers Jonas Vingegaard bei der Frankreich-Rundfahrt (4. bis 26. Juli).

Die Tour Auvergne Rhone-Alpes, das Nachfolgerennen des Critérium du Dauphiné, biegt somit ohne van Aert in die entscheidende Phase ein. Bis Sonntag stehen noch drei Bergankünfte auf dem Programm.

11:48 Uhr

Michael Olise winkt Monster-Gehalt beim FC Bayern

Obwohl der FC Bayern eigentlich keine Zweifel daran aufkommen ließ, dass man unter keinen Umständen bereit ist, Michael Olise ziehen zu lassen, schießen derzeit täglich Gerüchte um den französischen WM-Teilnehmer ins Kraut. Von offizieller Seite soll es daher nun die nächste Ansage gegeben haben. "Selbst für 200 Millionen Euro wird er nicht gehen", zitiert die Zeitung "L'Équipe" einen nicht näher genannten Mitarbeiter des FC Bayern. "Olise ist unbezahlbar; selbst für 500 Millionen Euro wird er nicht gehen", soll sogar ein Mitglied des Vorstands erklärt haben. 

Beim FC Bayern, so der Bericht, soll man derweil anstreben, Olises Vertrag im kommenden Herbst bis Ende Juni 2031 zu verlängern und das Gehalt des Linksfußes in diesem Zuge zu verdoppeln. Sollte dies zutreffen, würde wohl eine astronomische Summe zusammenkommen. Die "Sport Bild" schätzte das Gehalt Olises Anfang des Jahres auf rund 16 bis 17 Millionen Euro. Eine Verdopplung würde Olise somit deutlich über 30 Millionen Euro einbringen, was einen Bundesliga-Rekord darstellen würde.

11:08 Uhr

Thomas Müller fehlt die Zeit, um Jürgen Klopp zu widersprechen

Nach dem WM-Auftakt besprechen die Experten Thomas Müller und Jürgen Klopp die überschaubare Qualität des Eröffnungsspiels. Im Anschluss kriegt auch Jonas Hofmann kriegt sein Fett weg bei dem unterhaltsamen Gespräch, das für viele Lacher am Mikro sorgt.

10:19 Uhr

Ecuadors Präsident überrascht mit Bier-Maßnahme während WM

Vier Tage vor dem ersten WM-Spiel Ecuadors wählte Präsident Daniel Noboa einen etwas anderen Ansatz, um das Land auf das Turnier einzustimmen. Wie Noboa bei der Einweihung eines Straßenbauprojekts bekannt gab, entschied er sich, den Bierpreis für die Dauer der Weltmeisterschaft zu senken.

"Wir werden die Sonderverbrauchsteuer auf alle in Maßen konsumierten Getränke, einschließlich Bier, während der Weltmeisterschaft abschaffen. Auf diese Weise wird der Bierpreis um mehr als 20 Prozent sinken", sagte der Präsident und fügte hinzu, dass "sich ohnehin schon alle mehr auf Fußball als auf alles andere konzentrieren".

Noboa, der bei der Ankündigung das gelbe Trikot der Nationalmannschaft trug, zeigte sich zuversichtlich, dass die Nationalelf "sehr weit kommen" werde. Ecuador ist zum fünften Mal bei einer WM dabei, am Montag (1.00 Uhr MESZ) trifft das Team zum Auftakt auf die Elfenbeinküste, bevor es gegen Curacao (21. Juni) und Deutschland (25. Juni) geht.

09:34 Uhr

Thomas Müller hält flammendes Plädoyer für DFB-Stürmer

Thomas Müller hält ein flammendes Plädoyer für Kai Havertz. Er sieht den Stürmer vom FC Arsenal als absolut gesetzten Angreifer und will ihn jede Minute auf dem Feld sehen. Seine Begründung ist eine besondere Qualität, die Havertz gerade gegen große Gegner auszeichnet.

08:41 Uhr

WM-Podcast: "Geflashter" ntv-Reporter berichtet aus Mexiko-Stadt

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist eröffnet: sportlich kein Höhepunkt, atmosphärisch ein Leckerbissen. Mexiko gewinnt das Eröffnungsspiel gegen Südafrika 2:0 und steht bereits mit einem Bein in der nächsten Runde. Das gilt auch für die Südkoreaner, die sich 2:1 gegen Tschechien durchsetzen. In dieser Folge des Podcasts "ntv Sport" blicken wir ausführlich auf die beiden ersten WM-Spiele, inklusive eines "ganz schön geflashten" ntv-Reporters in Mexiko-Stadt. 

Außerdem sind die beiden anderen Gastgeber, Kanada und die USA, im Fokus: Am zweiten WM-Tag steigen die Kanadier gegen Bosnien-Herzegowina ins Turnier ein, die USA gegen Paraguay.

In dieser Folge am Mikro? Kevin Schulte, Stephan Uersfeld. In dieser Folge zu Gast? Bill Connelly von ESPN und Johannes Skiba, freiberuflicher Sportjournalist, Kommentator und Host des Podcasts "Gol Olimpico".

ntv Sport - der WM-Podcast

"ntv Sport - der WM-Podcast" ist das tägliche Audio-Briefing zur Fußball-WM. Das Format bringt die wichtigsten Entwicklungen der WM-Nacht, alle Ergebnisse, zentrale Stimmen und aktuelle Reporter-Informationen jeden Morgen schnell, klar und relevant auf den Punkt.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, RTL+, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.

08:22 Uhr

Verärgerung im Netz: ZDF zeigt WM-Eröffnungsshow verspätet

Die verspätete Live-Schalte im ZDF zur Eröffnungsfeier der Fußball-WM hat in den sozialen Medien mitunter für Verärgerung gesorgt. Der Sender war erst mit mehreren Minuten Verspätung bei der Show vor dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika (2:0) im Aztekenstadion auf Sendung gegangen. Als die ersten Künstler bereits auf der Bühne waren, lief noch Werbung.

Immerhin war das ZDF dann aber live dabei, als Shakira und Burna Boy ihren offiziellen WM-Song "Dai Dai" präsentierten. Das Zweite hatte fast vier Stunden vor dem WM-Auftakt mit einigen Studiogästen wie den beiden Ex-Nationalspielern Christoph Kramer und Per Mertesacker die Vorberichterstattung begonnen.

07:51 Uhr

Oh schießt Südkorea zum WM-Traumstart

Südkorea vergibt gegen Tschechien Chance um Chance, gerät in Rückstand und feiert am Ende trotzdem einen gelungenen Start in die Fußball-WM. Für Tschechien läuft die WM-Rückkehr bitter.

07:16 Uhr

Müller und Klopp werfen Bayern-Star aus DFB-Startelf

Während die WM im Aztekenstadion ihren Auftakt feiert, müssen die deutschen Fans weiter rätseln, wen Julian Nagelsmann beim DFB-Auftakt am Sonntag ins Rennen schickt. Wenn es nach Jürgen Klopp und Thomas Müller geht, sitzt ein Star des FC Bayern vorerst auf der Bank. Das Duo stand gemeinsam mit Moderator Johannes B. Kerner für "Magenta TV" beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika vor der Kamera und legte sich gemeinsam auf eine Startelf für die deutsche Mannschaft fest.

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In der Offensive warteten die "TV-Bundestrainer" mit einer faustdicken Überraschung auf. Am Ende entschied man sich für das Spiel der DFB-Elf gegen Curacao für Florian Wirtz, Dennis Undav und Leroy Sane, die hinter Kai Havertz agieren sollen. Das heißt auch: Bayern-Star Jamal Musiala säße in diesem Szenario erstmal auf der Bank. Ihn sieht das Duo zum Auftakt noch als Joker, der dann für Wirbel sorgt, wenn dem Gegner die Kräfte ausgehen.

"Wenn alle fit sind, sehe ich Undav als exzellente Option. Er hat einfach einen Riecher. Ich habe mich auf diese Undav-Idee eingeschossen", sagte Müller und Klopp ergänzte: "Wir haben Undav ins Spiel gebracht, denn er kann auf der 10 spielen."

06:45 Uhr

Meister-Matchball: Hurricanes fegen die Knights vom Eis

In der umkämpften Serie um den Stanley Cup ist den Carolina Hurricanes mit einem 4:2-Heimsieg gegen die Vegas Golden Knights ein großer Schritt auf dem Weg zum Titel-Triumph gelungen. Durch den Erfolg führt das Team nun nach Siegen 3:2 und müsste nur noch ein weiteres Mal gewinnen für die Meisterschaft in der National Hockey League. Sollte es im sechsten Duell in Las Vegas in der deutschen Nacht zu Montag nicht klappen, wäre das entscheidende Eishockey-Spiel erneut in Raleigh vor den eigenen Fans. 

Die Gäste gingen schon in der 7. Minute 1:0 in Führung, dann aber übernahmen die Hurricanes das Toreschießen und sorgten für Riesenjubel. Noch vor dem Ende des ersten Drittels gelang der Ausgleich, nach zwei Dritteln führten die Gastgeber 3:1. Andrej Swetschnikow erzielte im Schlussdrittel seinen zweiten Treffer des Abends, erneut aus einer Überzahlsituation. Das zweite Tor von Pawel Dorofejew für die Golden Knights sorgte sechs Minuten vor Schluss für etwas Unruhe auf den Rängen, änderte am Ausgang der Partie aber nichts mehr. 

06:05 Uhr

Thomas Müller reagiert knallhart auf Rote Karte

Die letzte Rote Karte im WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko sorgt für Diskussionen bei Jürgen Klopp und Thomas Müller. Eine Verwarnung wäre ausreichend gewesen, doch Müller hat ein starkes Argument für den Platzverweis.

05:32 Uhr

Joachim Löw: "Bin kein Befürworter dieser WM"

Weltmeister-Trainer Joachim Löw hält die Aufstockung der Fußball-WM auf 48 Teams für einen Fehler. "Ich bin kein Befürworter von dieser WM. Ich habe immer gesagt, ich fand den Modus mit 32 Mannschaften gut", sagte Löw in der Interviewreihe "WM-Fieber: Monica Lierhaus und die Bundestrainer" bei RTL. "Am Ende kommen zwei Mannschaften aus einer Gruppe weiter. Das ist schon mal ein Kampf innerhalb dieser Gruppenphase."

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Jogi Löw: "Ihn hätte ich im DFB-Team gerne gesehen"

Bei der WMin den USA, Kanada und Mexiko nehmen erstmals 48 Länder teil. Für Löw sind dies zu viele. Bei allem Respekt für kleinere Nationen, "die auch mal gerne bei einer WM teilnehmen wollen, aber für mich ist es ein bisschen zu sehr aufgeblasen", sagte der 66-Jährige, der 2014 mit Deutschland in Brasilien den Titel geholt hatte. Dadurch, dass auch acht Gruppendritte weiterkommen, sei die Vorrunde nicht mehr so interessant. "Also von daher bin ich eher ein Befürworter von ein bisschen Verknappung und die Qualität hochhalten", sagte Löw.

04:10 Uhr

Weltmeister Brito ist tot

Der frühere brasilianische Fußball-Nationalspieler Brito ist tot. Das teilten der Verband und die Familie des Weltmeisters von 1970 mit. Demnach ist der einstige Abwehrspieler am Donnerstag im Alter von 86 Jahren gestorben.

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Brito (links, mit Carlos Alberto) (Foto: imago images/Sven Simon)

"Brito hat uns als einer der größten Verteidiger in der Geschichte des brasilianischen Fußballs verlassen. Sein Beitrag zum WM-Sieg 1970 wird uns allen unvergessen bleiben", sagte der Präsident des brasilianischen Verbands, Samir Xaud. "Ich erweise diesem Idol unseres Landes meinen Respekt. Möge sein Kampfgeist unseren Spielern, die an der Weltmeisterschaft teilnehmen, als Inspiration dienen."

Die Seleção startet am Sonntag (0 Uhr/MESZ) in East Rutherford nahe New York mit dem kniffligen Auftaktspiel gegen Afrikameister Marokko in die diesjährige WM. Zum bislang letzten Mal gewann der Rekordweltmeister den Pokal vor 24 Jahren.