Traum-Solo samt Doppelpack: Mbappé bringt Alonso-Kritiker zum Schweigen
Starstürmer Kylian Mbappé hat den spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid zurück in die Erfolgsspur geführt. Mit einem Doppelpack (7./59.) war der Franzose maßgeblich am 3:0 (2:0) der Königlichen bei Athletic Bilbao am Abend beteiligt. Nach zuletzt drei Remis in Folge in der Liga rückte Real wieder bis auf einen Zähler heran an Hansi Flicks FC Barcelona, der am Dienstag bereits gegen Atlético Madrid (3:1) gewonnen hatte. Aufgrund des Negativlaufs hatten die Nebengeräusche rund um Real-Coach Xabi Alonso zuletzt zugenommen.
Mbappé baute seine Ausbeute im 20. Pflichtspiel für die Madrilenen in dieser Saison auf 25 Treffer aus, beim Führungstor legte der Angreifer in einer furiosen Real-Anfangsphase ein sehenswertes Solo hin. Eduardo Camavinga (42.) traf in der Partie, die aufgrund der im Januar stattfindenden Supercopa vorverlegt worden war, zum zwischenzeitlichen 2:0. Nationalspieler Antonio Rüdiger stand zum zweiten Mal seit seiner Rückkehr nach einer Verletzung wieder in der Startelf der Königlichen.
Deutsche Weltmeisterin schwimmt haarscharf an der EM-Medaille vorbei
Weltmeisterin Anna Elendt hat bei der Kurzbahn-EM in Lublin ihre erste Chance auf eine Medaille vergeben. Die 24-Jährige schwamm vier Monate nach ihrem sensationellen WM-Triumph über 100 Meter Brust auf der gleichen Strecke im 25-Meter-Becken in 1:03,91 haarscharf am Podium vorbei - nur eine Hundertstelsekunde fehlte zu Bronze.
Den Titel sicherte sich Eneli Jefimova aus Estland (1:02,82) vor der Belgierin Florine Gaspard (1:03,73) und Anastasia Gorbenko aus Israel (1:03,90). Elendt, die auf allen Bruststrecken den deutschen Rekord hält, muss derweil weiter auf ihre erste EM-Medaille warten. Im Sommer hatte sich die Frankfurterin, die in den USA lebt und trainiert, in Singapur zur Weltmeisterin auf der Langbahn gekrönt. In Polen geht Elendt noch über die 50 und 200 Meter an den Start.
Thomas Müller meldet sich und spricht vom FC Bayern
Nur noch ein Schritt bis zum großen Ziel: Thomas Müller gastiert mit den Vancouver Whitecaps am Samstag (20.30 Uhr/AppleTV und im Liveticker bei ntv.de) bei Inter Miami. In Florida geht es dann um nicht weniger als die MLS-Meisterschaft. "In Vancouver ist gerade richtig was los. Die ganze Stadt ist im Fußballfieber", verriet Müller in seinem monatlichen Newsletter: "Wir haben die Conference gewonnen, yes baby. Und natürlich haben wir als Team gefeiert."
Der 36-Jährige richtete den Blick aber direkt nach vorne. Der "Raumdeuter" sieht hierbei Parallelen zu seinem langjährigen Arbeitgeber aus München. "Es war sofort klar: Job is not done. Ein Schritt fehlt noch. Das hat mir gefallen. So kenne ich das vom FC Bayern - ein Halbfinale ist ganz nett, aber es geht logischerweise immer um die ganze Wurscht", so Müller.
Müller fiebert seinem insgesamt neunten Aufeinandertreffen mit Lionel Messi entgegen. "Und was gibt es Schöneres als gegen den GOAT, gegen Messi zu spielen - und ihn zu schlagen?", drückte es der Weltmeister von 2014 aus. Laut dem Routinier muss sich Vancouver nicht vor dem argentinischen Superstar verstecken. "Die Whitecaps haben vor meiner Zeit Inter Miami schon geschlagen, auch mit Messi. Das gibt Selbstvertrauen", erinnerte Müller.
Influencer springt von fliegendem Fußballplatz
In schwindelerregender Höhe bleibt er ganz cool, jongliert einen Fußball scheinbar mühelos, bevor er sich vom Fußballfeld aus in die Tiefe stürzt. Mit dieser Aktion will sich der russische Influencer Mikhail Litvin die Aufmerksamkeit eines ganz besonderen Fußballers sichern.
Wie Deutschland sich die Fußball-EM der Frauen 2029 gesichert hat
Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2029 wird in Deutschland stattfinden. Überzeugt hat die Entscheider laut ntv-Reporter Jonas Gerdes, dass das Turnier "endlich profitabel wird". Von einem starken Ticketverkauf in den großen Stadien Deutschlands verspricht man sich gute Zahlen.
Hamilton vor Ferrari-Entlassung? Schumacher sieht gute Gründe
Für Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton läuft es in der Formel 1 in dieser Saison überhaupt nicht. TV-Experte Ralf Schumacher rät Ferrari deshalb zu einem Fahrerwechsel. "Aus meiner Sicht gehört Lewis leider nicht mehr in den Ferrari im nächsten Jahr", sagte der 50-Jährige im Interview mit "Formel1.de". Schumacher legte nach: "Aus meiner Sicht müsste man [Ferrari-Junior] Oliver Bearman holen, der super Leistungen bei Haas abliefert und der auch die Zukunft wird für Ferrari. Und Bearman und Leclerc wären ein super Team für '26."
Die Beziehung zwischen Hamilton und der Scuderia entpuppt sich in der Formel 1 bislang als Missverständnis. Der siebenfache Champion ist vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi noch ohne Podestplatz in einem Hauptrennen für die Roten. Der 40-Jährige rangiert in der Fahrerwertung auf dem sechsten Platz. Der Frust beim britischen Superstar sitzt tief.
Der italienische Rennstall liegt in der Teamwertung auf einem enttäuschenden vierten Platz und setzt voll auf die Entwicklung für die kommende Saison. "Es kann natürlich passieren, dass dieses neue Konzept aus irgendeinem Grund super zu Lewis Hamilton passt, dann ist er pfeilschnell", richtete Ralf Schumacher den Blick in Richtung 2026, wenn das neue technische Reglement in der Formel 1 greift. Der TV-Experte schätzt diese Chance aber eher gering ein.
Die sportlichen Schlagzeilen
Trump-Beauftragter: Gut möglich, dass wir Fans bei WM-Spielen verhaften
Der FIFA-Beauftragte des Weißen Hauses, Andrew Giuliani, hat nicht ausgeschlossen, dass Fans bei den Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft durch Beamte der Einwanderungsbehörde ICE festgenommen werden. Auf eine entsprechende Frage sagte der Sohn des ehemaligen New Yorker Bürgermeisters und Anwalts von US-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani: "Ich kenne den Präsidenten seit 25 Jahren. Der Präsident schließt nichts aus, was dazu beiträgt, die Sicherheit der amerikanischen Bürger zu erhöhen."
So will Union den FC Bayern stürzen
Als einziger Klub der Fußball-Bundesliga hat Union Berlin dem FC Bayern einen Punktverlust zufügen können. Am Abend im Achtelfinale des DFB-Pokals (20.45 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) soll es für die Eisernen nicht nur ein 2:2-Remis sein - sondern das Weiterkommen, wenn es nach Trainer Steffen Baumgart geht. "Das ist unser Ziel, dass wir die nächste Runde erreichen. Um das wird es gehen und das ist das einzige Ziel, was man bei so einer Pokalrunde hat, egal gegen wen. Und daran werden wir alles setzen", sagte er im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de.
Auch das Pokal-Duell mit dem deutschen Branchenprimus soll nach Aussage des 52-Jährigen nun eine klare Handschrift der Berliner tragen: Mut, Aggressivität und Konsequenz in den eigenen Aktionen. Baumgart zog viel Selbstbewusstsein aus dem jüngsten Unentschieden in der Meisterschaft gegen den FC Bayern: "Die Erkenntnisse sind, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben, Unentschieden gespielt haben und dass wir wissen, dass die Bayern wahrscheinlich besser vorbereitet sein werden." Um erneut eine Chance zu haben, brauche es ein perfektes Union. "Wir müssen genauso gut vorbereitet sein, die ein oder andere Situation noch besser machen, um eine Chance zu haben, in die nächste Runde zu kommen."
Ein wichtiger Baustein könnte wieder die Union-Spezialität werden, die auch im ersten Vergleich mit dem Rekordmeister vor vier Wochen zu beiden Toren führte: Standards. "Ich glaube, wir sind sehr, sehr gut bei Standards, defensiv wie offensiv. Und trotzdem haben wir ein Gegentor bei Standards bekommen."
Nach Visa-Verweigerung: US-Widersacher kommt doch zur WM-Auslosung
Der iranische Fußballverband wird nun doch Vertreter zur Auslosung der Weltmeisterschaft 2026 in Washington entsenden. Wie ein Sprecher des Verbandes im staatlichen Fernsehen erklärte, werde Amir Ghalenoei, Cheftrainer der Nationalauswahl, zusammen mit ein oder zwei weiteren Personen an der Veranstaltung am Freitag teilnehmen. Ursprünglich hatte der Verband beschlossen, die Auslosung für das Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird, wegen verweigerter Visa zu boykottieren.
Am Freitag noch hatte der Sprecher des iranischen Fußballverbandes erklärt, man habe die FIFA darüber informiert, dass die iranische Delegation nicht an der Zeremonie teilnehmen werde, da die Vereinigten Staaten mehreren Mitgliedern der Delegation die Visa verweigert hätten. Darunter soll laut lokalen Medien auch Verbandspräsident Mehdi Taj gewesen sein. Die USA und der Iran unterhalten seit mehr als vier Jahrzehnten keine diplomatischen Beziehungen.
Neues F1-Team wählt größte Bühne für das neue Auto
Maximale Aufmerksamkeit für den Neuling: Cadillac wird im Rahmen des Super Bowl für seinen Einstieg in die Formel 1 werben. Der Rennstall nutzt das Endspiel der amerikanischen Football-Liga NFL am 8. Februar in Santa Clara für die Präsentation der Lackierung, in einem der kostspieligen Werbespots während der TV-Übertragung werden die Boliden des neuen US-Teams erstmals zu sehen sein. Die Formel-1-Saison 2026 beginnt am 8. März in Melbourne.
"Der Super Bowl ist eine der seltenen Gelegenheiten amerikanischer Kultur, in der Sport, Unterhaltung und Storytelling zusammenkommen", sagte Cadillacs Formel-1-Leiter Dan Towriss. "Wir sind stolz auf unser amerikanisches Erbe und möchten uns auf eine Weise präsentieren, die mutig, innovativ und unverkennbar unser Eigen ist." Cadillac, Marke des US-Herstellers General Motors, kommt im neuen Jahr als elftes Team in die Formel 1. Die Routiniers Valtteri Bottas (Finnland) und Sergio Perez (Mexiko) werden in den Cockpits sitzen. Zunächst werden die Boliden von Ferrari-Motoren angetrieben, ab 2029 will General Motors die Power Unit selbst bauen.
Gute Nachrichten für Basketball-Weltmeister
Basketball-Weltmeister Moritz Wagner steht ein Jahr nach einem Kreuzbandriss im linken Knie wohl vor seinem NBA-Comeback. "Bald ohne Pulli", postete der 28 Jahre alte Power Forward bei Instagram zu einem Bild, das ihn auf der Bank der Orlando Magic neben Bruder Franz zeigt. Der gebürtige Berliner hatte durch seine schwere Verletzung nicht nur die NBA-Playoffs, sondern auch den EM-Triumph der deutschen Basketballer verpasst.
"Moritz ist für mich natürlich die wichtigste Person. Einer, zu dem ich immer hochgeschaut habe", hatte sein Bruder Franz ihn nach dem Finalsieg geadelt, "manchmal ist es so, dass im Leben nicht alles gut läuft. Aber es soll einfach zeigen, dass er immer bei uns und Teil des Teams ist." Zeigen, dass er nicht nur im DBB-Team, sondern auch in der NBA gebraucht wird, kann "Mo" Wagner offenbar bald wieder in Orlando. Das Team aus Florida, in dem in Tristan da Silva ein weiterer Europameister steht, präsentierte sich zuletzt in Topform.
Was wird aus DFB-Keeperin Berger?
Fußball-Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger hat sich noch immer nicht entschieden, ob sie ihre Karriere im Trikot der deutschen Auswahl fortsetzen möchte. Ein Gespräch mit Bundestrainer Christian Wück und Torwarttrainer Michael Fuchs im Anschluss an die Niederlage im Finalrückspiel der Nations League gegen Spanien (0:3) in Madrid brachte keine Entscheidung. "Das Trainerteam hat deutlich gemacht, dass es die Zusammenarbeit mit Ann-Katrin Berger gerne fortsetzen möchte", teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Nachmittag mit: "Die Torhüterin hat um etwas zusätzliche Bedenkzeit gebeten, um die Eindrücke aus dem Gespräch und den Finals in Ruhe noch etwas sacken zu lassen."
Seit der EM im vergangenen Sommer hat Berger ihre Zukunft im DFB-Tor über das laufende Jahr hinaus offen gelassen. Direkt nach der Partie hatte die 35-Jährige aber signalisiert, dass sie ihre DFB-Karriere mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien fortsetzen würde: "Ich freue mich auf das nächste Jahr, um zu sehen, was in der Mannschaft steckt."
Offenbar gute Nachrichten für Hansi Flick
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck beschäftigt derzeit nicht nur die Verantwortlichen von Borussia Dortmund. Der Vertrag des Abwehrboss der Schwarzgelben endet 2027, der BVB will die Zusammenarbeit aber unbedingt ausbauen. Schlotterbeck soll jedoch zögern. Wohl auch, da die europäische Fußball-Elite den DFB-Star im Visier haben soll. Beim FC Barcelona sollen sich Sportdirektor Deco und der einflussreiche Klub-Präsident Joan Laporta darauf geeinigt haben, dass die Defensive der Katalanen dringend ein personelles Update benötigt. Das berichtet "Don Balon".
Demnach soll in diesem Zuge vor allem Nico Schlotterbeck vom BVB in den Fokus gerückt sein. Damit nicht genug: Eine Verpflichtung im anstehenden Winter-Transferfenster oder im kommenden Sommer soll "kurz vor dem Abschluss stehen", so das Portal. Schlotterbeck soll den Borussen bereits mitgeteilt haben, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde, ein Wechsel sei daher "sehr wahrscheinlich". Auch eine durchaus überraschende Ablöse hält der Bericht parat, mehr als 45 Millionen Euro werden angeblich nicht nötig sein, um das Rennen um Schlotterbeck zu gewinnen. Bislang kursierten schon Summen bis 60 Millionen Euro.
Mehr über die vogelwilde Welt des Transfermarktes lesen Sie auch bei sport.de.
BVB zurrt Vertragsverlängerung fest
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Ersatztorhüter Alexander Meyer um ein Jahr bis Juni 2027 verlängert. Das gab der BVB einen Tag nach der Niederlage im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer Leverkusen (0:1) bekannt. Der 34-Jährige steht seit 2022 in Dortmund unter Vertrag und absolvierte seitdem 25 Pflichtspiele.
"Er ist eine absolute Bereicherung für unsere Mannschaft. Nicht nur, weil er ein sehr guter Torwart ist, sondern auch eine tolle Persönlichkeit. In den vergangenen Jahren hat Alex bewiesen, dass auf ihn immer Verlass ist", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl über die Nummer zwei hinter Stammtorhüter Gregor Kobel.
Schlechte Nachrichten für Hansi Flick
Der FC Barcelona mit Trainer Hansi Flick muss "mindestens einen Monat" auf Nationalspieler Dani Olmo verzichten. Dies teilte der Klub am Mittwoch mit. Der 27-Jährige fällt damit auch am kommenden Dienstag in der Champions League gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt aus. Der Offensivspieler hatte sich beim 3:1-Sieg gegen Atlético Madrid die linke Schulter ausgekugelt.
Europameister Olmo hatte das zwischenzeitliche 2:1 für Barca erzielt, war beim Schuss aber unglücklich auf die Schulter gefallen. Der frühere Leipziger wurde umgehend ausgewechselt. Neben der Partie gegen Frankfurt verpasst Olmo voraussichtlich auch die Ligaspiele gegen Betis Sevilla, Osasuna und Villarreal. Auch seine Teilnahme an der spanischen Supercopa Anfang Januar in Saudi-Arabien ist fraglich.
Wellinger und Geiger entgehen Rauswurf aus deutschem Team
Andreas Wellinger und Karl Geiger bleiben trotz des enttäuschenden Saisonstarts im Aufgebot der deutschen Skispringer. "Zuletzt konnten beide zulegen, und deshalb haben wir uns entschieden, in der bisherigen Besetzung in Wisla anzutreten", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher vor den beiden Einzelspringen in Polen am Wochenende.
Olympiasieger Wellinger hatte es in drei der fünf bisherigen Wettkämpfe nicht in den zweiten Durchgang geschafft, überzeugte aber zuletzt in Kuusamo als Siebter. Der ehemalige Skiflug-Weltmeister Geiger war ebenfalls dreimal ohne Punkte geblieben, mehr als Rang 23 in Lillehammer steht noch nicht auf der Habenseite.
Köln-Abgang im Winter? El Mala findet klare Worte
Shootingstar Said El Mala hat einen Abgang vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln in der Winterpause ausgeschlossen. Mit einem klaren "Ja" antwortete der 19 Jahre alte Angreifer auf die direkte Frage nach einem Verbleib über den Winter hinaus. Dass er die Aufmerksamkeit anderer Klubs auf sich zieht, nehme er allerdings wahr, erklärte der jüngst erstmals zur A-Nationalmannschaft berufene El Mala.
"Wenn man als junger Spieler ein paar Scorer in der Bundesliga hat, ist es glaube ich normal, dass mehrere Klubs kommen", sagte El Mala, der am Samstag im Bundesligaspiel bei Werder Bremen mit seinem fünften Saisontor für den 1:1-Endstand gesorgt hatte: "Ich nehme es wahr, aber mit mir macht das nichts."
Stattdessen konzentriere er sich "voll und ganz auf den FC", sagte El Mala, dessen Vertrag bei den Kölnern erst Ende Juli bis 2030 verlängert worden war. Er machte aber auch deutlich, dass er in seiner Karriere noch große Ziele verfolgt. "Jeder will in die Champions League. Jeder will in den größten Vereinen spielen", betonte El Mala: "Darauf arbeitet jeder Fußballer hin."
Harold Kreis bleibt Eishockey-Bundestrainer
Zwei Monate vor den Olympischen Winterspielen hat der Deutsche Eishockey-Bund eine wichtige Entscheidung vorzeitig getroffen und den Vertrag mit Bundestrainer Harold Kreis um ein weiteres Jahr verlängert. Unabhängig vom Olympia-Abschneiden in Mailand soll Kreis das Nationalteam damit auch bei der Heim-Weltmeisterschaft 2027 betreuen. Der bisherige Vertrag wäre im kommenden Sommer nach der WM 2026 in der Schweiz ausgelaufen.
DEB-Sportchef Christian Künast bezeichnete den 66-Jährigen als "eines der Gesichter unseres Sports". Kreis hatte das Nationalteam 2023 von Toni Söderholm übernommen und damals sogleich ins WM-Finale geführt. "Harold Kreis hat seit seinem Amtsantritt hervorragende Arbeit geleistet und mit der WM-Silbermedaille 2023 einen herausragenden Erfolg für das deutsche Eishockey verantwortet", sagte Künast.
Angesichts des Vorrunden-Aus bei der diesjährigen WM in Schweden und Dänemark war spekuliert worden, dass Kreis' Zukunft beim DEB vom Abschneiden bei Olympia abhängen würde. Der DEB hat dieses Thema nun vorzeitig beendet. "Besonders die Heim-WM 2027 ist eine große Motivation für uns alle - es ist eine besondere Ehre, die deutsche Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft im eigenen Land zu betreuen", sagte Kreis.
Ex-Bayern-Talent Mathys Tel droht nächster Wechsel
Ex-Bayern-Stürmer Mathys Tel könnte seine Zelte in Tottenham schon zeitnah abbrechen und seine Karriere in der Serie A fortsetzen. Zumindest gibt es in Italiens Fußball-Oberhaus mit der AS Roma einen Klub, der sich eine Verpflichtung des Franzosen vorstellen kann. Das berichtet die Zeitung "Il Messaggero". Das Blatt schreibt, dass Tel im Blickfeld der Römer stehe. Der Vierte der Serie A will sich im Winter im Sturm verstärken. Der Ex-Münchner ist dafür ebenso ein Kandidat wie Joshua Zirkzee, ebenfalls ehemaliger Bayern-Profi.
Roms Sportchef Frederic Massara deutete nach der vergangenen 0:1-Niederlage gegen Neapel bereits an, dass sich sein Klub auf dem Markt nach Verstärkungen umsehen möchte und sagte: "Wenn es Möglichkeiten gibt, den Kader, der schon sehr gut ist, weiter zu verbessern, werden wir versuchen, sie zu ergreifen." Ob Tel letztlich zu dieser Möglichkeit wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass der mittlerweile 20-jährige Franzose auch bei den Spurs nicht wie erhofft zum Zug kommt. Aus dem Champions-League-Aufgebot wurde der Stürmer von Beginn an rausgelassen, in der Liga steht er nach 13 Spielen bei gerade einmal 254 Einsatzminuten. Dabei gelangen ihm immerhin zwei Tore.
Blitz-Rauswurf: NBA-Gigant erlebt unwürdige Demontage
Die Los Angeles Clippers trennen sich nach nur zwei Monaten von Klublegende Chris Paul. Das geht aus einem Statement des NBA-Teams aus der Nacht zum Mittwoch hervor. Der 40-Jährige, der erst vor zwei Wochen sein Karriereende nach der Saison verkündet hatte, reagierte überrascht: "Habe gerade herausgefunden, dass ich nach Hause geschickt werde", schrieb der Basketballstar bei Instagram.
Denn was eigentlich ein würdiger Abschluss seiner großen Karriere werden sollte, wurde nun von den Clippers, die mit einer 5:16-Bilanz drastisch hinter den Erwartungen liegen, kurzerhand abgebrochen. "Niemand macht Chris für unsere unzureichende Leistung verantwortlich", so Clippers-Präsident Lawrence Frank, "Es gibt viele Gründe, warum wir zu kämpfen hatten. Wir sind dankbar für den Einfluss, den er auf den Klub hatte."
Der zwölfmalige Allstar und zukünftige Hall-of-Famer war bereits von 2011 bis 2017 für die Clippers aktiv gewesen. Zu Beginn dieser Saison kehrte er an die alte Wirkungsstätte zurück und ging als zweitältester Spieler der Liga nach LeBron James in seine 21. Saison. Mit im Schnitt 2,9 Punkten in 15 Spielen war in einem schwachen Team jedoch auch der zweimalige Olympiasieger unter seinen Möglichkeiten geblieben.
Man City raubt Guardiola den letzten Nerv - und die letzten Haare
Nervlich war Pep Guardiola am Ende, die gute Laune ließ sich der Startrainer von Manchester City vom wilden Spiel beim FC Fulham aber nicht verderben. "Hattet ihr Spaß, Leute? Ja? War nett, oder?", sagte der Spanier nach dem Schlusspfiff zur versammelten Presse und erhielt natürlich direkt die Gegenfrage. "Ich? Oh mein Gott. Ich habe meine Haare verloren", scherzte Guardiola und strich mit der Hand über seine Glatze.
Die Cityzens hatten am Dienstagabend im Craven Cottage nach einem Eigentor von Sander Berge (54.) scheinbar beruhigend mit 5:1 geführt, dann wurde es nochmal spannend. Alex Iwobi (57.) und Samuel Chukwueze (72./78.) verkürzten auf 4:5, zu mehr reichte es dann nicht mehr, City nahm die drei Punkte mit . "Es ist die Premier League. In einer anderen Liga hast du die Kontrolle, aber es ist die Premier League", sagte Guardiola zum Spielverlauf. "Ich weiß, dass ihr fragen werdet: Was ist passiert? Was ist passiert? Aber ich habe keine Antwort."
Durch den Zittersieg behaupteten die Skyblues ihren zweiten Platz hinter Spitzenreiter FC Arsenal. Erst zuletzt hatte das Team von Guardiola beim Last-Minute-Sieg (3:2) gegen Kellerkind Leeds United vom deutschen Trainer Daniel Farke bangen müssen.
Die sportlichen Schlagzeilen am Mittag
BVB-Fan beschimpft Andrich bei Interview: "Halt die Fresse!"
Die Pöbeleien von der Tribüne lächelte Robert Andrich locker weg. "Andrich, halt die Fresse!", rief ein Zuschauer dem Kapitän von Bayer Leverkusen unüberhörbar zu, als dieser nach dem DFB-Pokal-Achtelfinale bei Borussia Dortmund gerade beim ARD-Interview stand. Und Andrich? Grinste breit und schob gut gelaunt hinterher: "Vielen Dank an den Dortmund-Fan!"
Kaum verwunderlich, dass der 31-Jährige am Dienstagabend besser gelaunt war als so mancher Zuschauer in Dortmund. Mit 1:0 (1:0) hatte sich Bayer beim BVB durchgesetzt, die Titelträume im Pokal am Leben gehalten und sich zugleich für die Liga-Pleite drei Tage zuvor revanchiert. "Wir hatten noch eine Rechnung offen", sagte Torschütze Ibrahim Maza (34.) zufrieden.
"Wir haben uns das Glück heute erarbeitet", resümierte Andrich: "Wir haben schon auch viel gelitten, aber Spaß daran gehabt." Trainer Kasper Hjulmand lobte die gerade in der zweiten Halbzeit starke Defensivleistung seiner Mannschaft. "Es war schwierig. Wir haben gekämpft und super verteidigt", sagte der Däne: "Das ist Pokal. Großes Lob an meine Mannschaft für so viel Charakter."
Wildes 150-Millionen-Euro-Gerücht um Bayern-Superstar Olise
Die Gerüchteküche um Michael Olise vom FC Bayern hört nicht auf zu brodeln. Nun machen Spekulationen um ein spektakuläres Angebot die Runde. Wie das stets heiße Portal "fichajes.net" berichtet, macht der FC Arsenal im Werben um Olise Ernst. Demnach wollen die Gunners dem FC Bayern 150 Millionen Euro bieten, um den Franzosen im kommenden Sommer aus seinem Vertrag beim deutschen Rekordmeister loszueisen.
In der Führungsetage des Premier-League-Klubs bereite man derzeit ein entsprechendes Angebot vor, heißt es. Olise selbst soll einer Rückkehr nach England offen gegenüber stehen. Vertraglich ist Olise noch bis 2029 an den FC Bayern gebunden. Dass die Münchner den Rechtsaußen im Sommer abgeben, darf stark angezweifelt werden. Olise gehört schließlich zu den absoluten Leistungsträgern. In der aktuellen Saison kommt er auf neun Tore und zehn Vorlagen in 20 Pflichtspielen.
Der 23-Jährige wird dennoch immer wieder mit einem vorzeitigen Abschied vom FC Bayern in Verbindung gebracht .Gerade dem FC Liverpool wird konkretes Interesse nachgesagt. Auch Manchester United, Manchester City sowie der FC Barcelona, Real Madrid und Paris Saint-Germain wurden bereits als potenzielle Abnehmer gehandelt.
Pokal-Debakel: Lautern-Trainer "schämt sich in Grund und Boden"
Im DFB-Pokal fällt der 1. FC Kaiserslautern gegen die Berliner Hertha völlig auseinander. Mit 1:6 unterliegt der Traditionsklub aus der Pfalz und verabschiedet sich unrühmlich aus dem Turnier. Trainer Thorsten Lieberknecht findet nach der Partie deutliche Worte.
Überraschendes Comeback: Heidi Klum kann's gar nicht fassen
Heidi Klum (52) übernimmt bei der Endrundenauslosung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine Hauptrolle. Das deutsche Supermodel wird die Veranstaltung am Freitag (18 Uhr) in Washington gemeinsam mit dem US-Schauspieler und Comedy-Star Kevin Hart sowie Schauspieler Danny Ramirez moderieren, wie der Weltverband FIFA mitteilte.
"Nachdem ich bereits vor zwanzig Jahren in meinem Heimatland an dieser Show beteiligt war, ist es etwas ganz Besonderes, nun erneut die Auslosung zu moderieren", sagte Klum, die auch bei der Auslosung für die WM 2006 in Deutschland aufgetreten war. "Die WM eint die Welt wie nichts anderes, und es ist eine unglaubliche Ehre, wieder Teil dieser Magie zu sein – dieses Mal auf einer noch viel größeren Bühne mit drei Gastgeberländern und 48 Mannschaften."
21. Sieg im 22. Spiel: OKC dominiert NBA nach Belieben
NBA-Champion Oklahoma City Thunder eilt auch ohne den angeschlagenen Isaiah Hartenstein weiter von Sieg zu Sieg. Das 124:112 (63:44) bei den Golden State Warriors bedeutete für den amtierenden Meister den 21. Erfolg im 22. Saisonspiel. Einen besseren Start in der Liga legten lediglich die Warriors in der Saison 2015/16 mit 24 Erfolgen hintereinander hin.
Dem Team um Superstar Shai Gilgeous-Alexander wird in dieser Spielzeit zugetraut, die Rekord-Saison von Golden State vor zehn Jahren mit einer Bilanz von 73:9 zu knacken. Gegen Golden State ohne Superstar Stephen Curry sah es zwei Viertel lang nach einem weiteren souveränen Erfolg aus. Die deutliche 19-Punkte-Führung zur Halbzeit verspielten die Thunder allerdings. Die Warriors verkürzten den Rückstand im dritten Viertel auf drei Zähler (88:91) und lagen im Verlauf des Schlussdurchgangs teilweise vorn.
In der entscheidenden Phase übernahm einmal mehr Gilgeous-Alexander die Kontrolle und führte seine Mannschaft zum 13. Sieg in Serie. Der Kanadier war mit 38 Punkten bester Schütze der Partie. Hartenstein fehlte wegen einer Wadenverletzung und wird in rund einer Woche wieder zurückerwartet.
So hoch soll Thomas Müllers Titelprämie sein
Wenige Monate nach seinem MLS-Wechsel winkt Thomas Müller die Meisterschaft mit den Vancouver Whitecaps - und eine Titelprämie, die genauso hoch sein soll wie seine vorherige beim FC Bayern. Die "Bild" berichtet, sollten sich Müller und Co. am Samstag (20.30 Uhr) gegen Lionel Messis Inter Miami die MLS-Krone aufsetzen, kassiere der Weltmeister von 2014 einen Bonus in Höhe von 300.000 Euro. Das entspricht demnach genau Müllers Meisterprämie beim FC Bayern. Insgesamt wäre es der 36. Titel in der schillernden Karriere des "Raumdeuters".
Müller sagte nach dem mit 3:1 (3:0) im Conference-Finale beim San Diego FC: "Es geht nicht darum, für die Western Conference irgendeinen Pokal entgegenzunehmen, sondern wir wollen das ganz große Ding holen und da werden wir uns darauf einstellen."
Superstar Leon Draisaitl wird blitz-ernüchtert
Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers nach dem überzeugenden Sieg gegen die Seattle Kraken gleich die nächste Niederlage kassiert. Im deutschen Duell mit Nationalstürmer Nico Sturm und dessen Minnesota Wild zeigten sich Draisaitl und die Oilers zu ineffektiv und verloren mit 0:1. Sturm bereitete dagegen mit seinem ersten Saison-Assist das Tor des Tages durch Jonas Brodin (14.) vor.
Nationalspieler Moritz Seider präsentierte sich indes in Top-Verfassung. Beim 5:4 seiner Detroit Red Wings über die Boston Bruins mit Headcoach Marco Sturm erzielte der Verteidiger einen Treffer selbst und bereitete zwei weitere vor. Für Detroit war es der erste Erfolg nach zuletzt vier Niederlagen in Serie und eine erfolgreiche Revanche für die knappe Pleite in Boston (2:3 nach Penaltyschießen) drei Tage zuvor. Einen Assist steuerte Tim Stützle zum 5:2-Sieg seiner Ottawa Senators bei den Montreal Canadiens bei. Die Senators schlossen damit eine Serie von sieben Auswärtsspielen hintereinander mit dem vierten Erfolg ab und bleiben als Zweiter ihrer Divison voll auf Kurs.
FC Barcelona muss großen Sieg womöglich teuer bezahlen
Trainer Hansi Flick und der FC Barcelona haben die Tabellenführung in der spanischen Primera Division ausgebaut. In der vorverlegten Partie des 19. Spieltags gewannen die Katalanen nach Rückstand 3:1 (1:1) gegen das formstarke Atlético Madrid. Der Vorsprung auf den Erzrivalen Real Madrid, der ein Spiel weniger absolviert hat, beträgt damit vier Punkte.
Die Führung der Gäste, die wettbewerbsübergreifend sieben Spiele in Folge gewonnen hatten, durch Alex Baena (19.) egalisierte der brasilianische Flügelstürmer Raphinha prompt (26.). Noch im ersten Durchgang verpasste Robert Lewandowski die Führung, der Stürmerstar schoss einen Foulelfmeter weit über das Tor (37.).
Zielsicherer zeigte sich dann Dani Olmo. Im offenen zweiten Durchgang erzielte der ehemalige Leipziger den Führungstreffer (65.), musste diesen aber möglicherweise teuer bezahlen. Der 27-Jährige fiel bei der Schussbewegung, verletzte sich dabei an der Schulter und wurde direkt ausgewechselt. Ferran Torres traf in der Nachspielzeit zur Entscheidung (90.+6).
Unfassbares deutsches Biathlon-Debakel wirkt nach
Nach dem Debakel im Frauen-Einzel von Östersund hat DSV-Sportdirektor Felix Bitterling erst einmal Ruhe angemahnt. "Man tut gut daran, jetzt nicht in Panik zu verfallen. Das wird mit Sicherheit nicht helfen", sagte Bitterling nach der herben Enttäuschung über die 15 Kilometer im ZDF. Janina Hettich-Walz war als 17. beste Biathletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) gewesen. Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß war gar nur auf einem ernüchternden 29. Rang gelandet. Insgesamt hatten sich die sechs DSV-Frauen bei schwierigen Windbedingungen 39 (!) Schießfehler geleistet.
Man müsse jetzt "einfach ruhig bleiben und die Sachen, die man über den Sommer trainiert hat, weiter verfolgen. Und ich bin erst mal froh, dass kein Verfolger dran hängt, sondern dass der Sprint erst mal wieder eine neue Chance bietet, uns anders zu präsentieren", betonte Bitterling vor dem nächsten Rennen am Freitag (16 Uhr/ZDF und Eurosport). Bis dahin werde er mit dem Team, das schon als Staffel maßlos enttäuscht hatte (Rang elf), "noch das eine oder andere Gespräch führen. Ich kann mir vorstellen, dass die Stimmung bei den Mädels nicht ganz so gut sein wird. Aber das werden wir schon wieder hinkriegen."
Preuß, die im Einzel vier Fehler schoss, verunsicherte vor allem ihre Laufleistung "ein bisschen mehr". Sie sei gerade nicht "in der allerbesten Form", räumte die 31-Jährige ein, nachdem sie über drei Minuten Rückstand auf Siegerin Dorothea Wierer (Italien) hatte.