Für Atlético Madrids Trainerlegende Diego Simeone ist das vorzeitige Champions-League-Aus nach dem 2:2 gegen Bayer Leverkusen nach eigenen Angaben der härteste Tag seiner Karriere als Fußballlehrer bei den Spaniern. "Ja", sagte der 52-Jährige in der Nacht knapp auf eine entsprechende Frage im Stadion Metropolitano. Simeone hatte nach der Partie lange nachdenklich im Mittelkreis gestanden.
"Wenn es nicht läuft, sind es sehr viele Leute, denen es nicht gut geht. Und das tut weh", sagte der Argentinier, der Atlético seit 2011 coacht. Simeone gab sich trotz des in letzter Minute vom VAR begünstigten, jedoch vergebenen Handelfmeter aber auch kämpferisch. Man könne sich als Opfer fühlen, "aber ich bevorzuge es, stark zu sein", sagte er und kündigte an: "Ich bin sehr dickköpfig und ich werde weiter arbeiten."
