Der Sport-Tag
14. Juli 2026
08:22 Uhr

Überraschende Kehrtwende beim FC Bayern

Minjae Kim galt beim FC Bayern lange als potenzieller Verkaufskandidat. Doch laut "Sky" planen die Münchner nun wieder mit dem südkoreanischen Innenverteidiger. Einzig ein "XXL-Angebot" könnte den Rekordmeister wohl umstimmen. Kim besitzt beim FC Bayern einen Vertrag bis 2028. Der 29-Jährige muss sich in der Abwehrmitte hinter Dayot Upamecano und Jonathan Tah anstellen.

07:33 Uhr

Bei Thomas Müller läuft's schon wieder wie geschmiert

Thomas Müller hat mit den Vancouver Whitecaps das Pokal-Halbfinale der Canadian Championship erreicht. Nach dem 4:1 aus dem Hinspiel genügte Vancouver mit dem 36 Jahre alten Fußball-Weltmeister von 2014 in der Startelf ein 1:1 (0:0) beim Cavalry FC. Kapitän Müller, der bei der Fußball-Weltmeisterschaft einige Einsätze als Experte bei MagentaTV hatte, wurde nach einer Stunde ausgewechselt, das Tor für die Whitecaps erzielte Michail Gherasimenkow in der 86. Minute. Beim Hinspiel hatte Müller als Joker getroffen. Im Halbfinale, das noch nicht terminiert ist, trifft Vancouver auf CF Montréal.

Der Pokalgewinn in der vergangenen Saison war Müllers erster Titel mit dem Klub aus der Major League Soccer. Im Finale hatten die Whitecaps den Stadtrivalen Vancouver FC mit 4:2 bezwungen, der Routinier traf damals zum 2:0 und steuerte eine Vorlage zum Sieg bei.

06:44 Uhr

John Degenkolb hat so eine Tour de France noch nie erlebt

Vor 13 Jahren fuhr John Degenkolb seine erste Tour de France, doch solch hohe Temperaturen wie bei seinem elften und wohl letzten Start hat auch der Routinier noch nicht erlebt. "Ich muss sagen, die Hitze, die wir die letzten neun Tage durchleben mussten, kommt an nichts ran, was vorher war", sagte der 37-Jährige im ZDF: "Das toppt alles."

Die Durchschnittstemperatur an den ersten neun Renntagen betrug 32,4 Grad. Zum Vergleich: Heißer war es bei einer gesamten Frankreich-Rundfahrt in den letzten knapp 20 Jahren nie. 2022 waren es im Schnitt immerhin noch 25,9 Grad gewesen. Die Hitzewelle führte bereits dazu, dass die Organisatoren der Tour erstmals in der Geschichte eine Etappe verkürzten, zudem wurden Verpflegungsregeln gelockert.

"Wir hatten die letzten Jahren mal drei, vier Tage, als es unfassbar heiß war", sagte Degenkolb: "Aber jetzt war es wirklich die ganze Woche wie in der Wüste. Bis zu 40 Grad. Im Bus hat das Thermometer 43 Grad angezeigt. Dementsprechend kam es ganz gelegen, dass die Etappe zumindest mal um 30 km verkürzt würde."

05:53 Uhr

FIFA bestreitet Infantino-TV-Vorgabe bei Fußball-WM vehement

FIFA-Präsident Gianni Infantino wird bei seinen Besuchen der WM-Spiele regelmäßig von den TV-Kameras eingefangen - eine entsprechende Anordnung soll es diesmal jedoch nicht geben. In einer Stellungnahme, aus der das Portal "The Athletic" zitiert, wies der Fußball-Weltverband die Behauptung als "irreführend" zurück, wonach Infantino während eines WM-Spiels mindestens einmal von den Kameras in den Fokus gerückt werden müsse.

Laut "The Athletic" besteht dennoch eine Vereinbarung zwischen der FIFA und dem WM-Produktionsunternehmen HBS. Darin soll geregelt sein, dass in jeder Halbzeit ein sogenannter "dignitary shot", die Aufnahme eines Würdenträgers, gezeigt werden muss. Dazu gehören beispielsweise Staatsoberhäupter, Verbandsfunktionäre oder Prominente.

"Es ist gängige Praxis, dass Sitzplätze für Fußballfunktionäre, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Prominente – unabhängig davon, um wen es sich handelt – im Rahmen des regulären Ablaufs der TV-Übertragung gezeigt werden", sagte ein FIFA-Sprecher. HBS liefert die Bilder an alle Rechteinhaber, darunter auch ARD, ZDF oder MagentaTV.

05:06 Uhr

Trumps WM-Beauftragter hat noch einen großen Wunsch

Dem FIFA-Beauftragten des Weißen Hauses, Andrew Giuliani, würde England als neuer Fußball-Weltmeister gefallen. "Wissen Sie, da die Vereinigten Staaten nicht gewinnen können an unserem 250. Geburtstag, wäre es eine großartige Geschichte, wenn die Engländer nach Amerika kommen und während unserer Jubiläumsfeierlichkeiten gewinnen", sagte der von US-Präsident Donald Trump eingesetzte Giuliani der "Daily Mail". "Die vergangenen 60 Jahre waren schmerzhaft für England und es wäre ein schöner Triumph für sie, wenn sie das Turnier gewinnen."

England spielt im Halbfinale am Mittwoch gegen Titelverteidiger Argentinien (21 Uhr, ARD und Magenta TV sowie im Liveticker bei ntv.de) und strebt den ersten WM-Titel seit 1966 an. Giuliani betonte die Bedeutung von Bayern-Profi Harry Kane für die englische Nationalmannschaft. "Wenn sie das Turnier gewinnen ist er der Hauptgrund dafür", sagte er. "Er ist einer der wichtigsten Spieler im Team, er und Jude Bellingham sind tolle Sportler." England habe ein sehr ausgeglichenes Team und "sie müssen selbstbewusst sein, der Coach muss ihnen einimpfen, dass sie das Potenzial haben, zu gewinnen".