Der Sport-TagNationalspielerin droht Doping-Sperre, ohne gedopt zu haben
Der deutschen Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang droht nun auch offiziell Ärger wegen Meldeversäumnissen im Zusammenhang von Dopingproben. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) bestätigte drei "Strikes" der Kapitänin von Bundesligist Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten. Die NADA sprach von einem "möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen", der Fall sei an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet worden. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig und werde "den vorliegenden Sachverhalt prüfen, bewerten und über die Feststellung eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen und die entsprechenden Sanktionen entscheiden."
Zuvor hatte es mehrere Medienberichte über den Fall Freigang gegeben. Ein Dopingverdacht bestehe nicht gegen die DFB-Torjägerin, alle ihre Tests seien negativ ausgefallen, schrieb der "Kicker". Laut Sport1 soll Freigang dreimal innerhalb eines Jahres nicht am angegebenen Ort gewesen sein. Drei "Strikes" führen zu einem Disziplinarverfahren, als Strafmaß ist eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen.