Für Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn war seine "Basta"-Aussage im Fall Robert Lewandowski im Mai angebracht. "Mit 'Basta' beendet man eine Diskussion. Und genau das wollte ich zum damaligen Zeitpunkt, denn wir hatten vor zwei Monaten weder ein Angebot für Robert noch Alternativen in Aussicht. Seitdem hat sich die Lage grundlegend geändert", sagte er im "Bild"-Interview über den Wechsel des zweimaligen Weltfußballs zum FC Barcelona. Die Katalanen hätten "am Ende eine Summe geboten, bei der ein Verkauf für uns absolut sinnvoll ist. Außerdem haben wir zuletzt sehr erfolgreich auf dem Transfermarkt agiert und in Sadio Mane einen absoluten Weltklassespieler für die Offensive verpflichtet. Daher haben wir uns nun mit dem FC Barcelona geeinigt. Bisher allerdings nur mündlich, das Vertragswerk steht noch aus", betonte der 53-Jährige. Laut Kahn habe der FC Bayern stets "im Driver’s Seat" gesessen "und immer aus der Position der Stärke heraus agiert. Und am Ende war es unserer Meinung nach das Beste, Robert die Freigabe zu erteilen. Wir als FC Bayern können mit dieser Entwicklung sehr gut leben".
Der Sport-Tag
Nix mehr mit "Basta!": So erklärt der FC Bayern den Lewandowski-Wechsel
16.07.2022 | 13:45 Uhr
