Der Sport-Tag
16. November 2025
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22:39 Uhr

DHB-Präsident mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt

Andreas Michelmann bleibt für weitere vier Jahre Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB). Der 66-Jährige wurde im Rahmen des Verbandstags in Dresden mit mehr als 90 Prozent der Stimmen (98 Ja, 10 Nein, 5 Enthaltungen) im Amt bestätigt, einen Gegenkandidaten gab es nicht. Michelmann führt den Verband seit 2015 und wurde nun zum dritten Mal wiedergewählt.

Zudem verabschiedete der DHB-Bundestag mit großer Mehrheit einen Safe-Sport-Code und verankerte diesen in der Satzung, in diesem Bereich geht der Handball als erste Mannschaftssportart voran. Mit dem vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Verfügung gestellten Muster-Regelwerk gegen interpersonale Gewalt will der Dachverband zusammen mit den Landesverbänden die Anzahl der Fälle von Gewalt im Handball verringern und gleichzeitig zu einer Anlaufstelle für Betroffene werden.

DHB-Präsident mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt
21:41 Uhr

Krisenklub: Zweitliga-Boss gesteht Fehler ein

Fortuna Düsseldorfs Vorstandsmitglied Klaus Allofs hat nach dem rasanten Tiefflug bis auf Rang 15 der 2. Fußball-Bundesliga Fehler eingeräumt. "Da ist etwas schiefgelaufen. Das war auf allen Gebieten nicht genug. Das war nicht das, was Fortuna Düsseldorf ausmacht", sagte der 68-Jährige bei der Mitgliederversammlung des Zweitligisten.

Auch der Trainerwechsel von Daniel Thioune zu Markus Anfang brachte nicht die erwünschte Wende. Unter dem neuen Coach sind die Düsseldorfer nach fünf sieglosen Spielen mit vier Niederlagen weiter abgerutscht. "In der Nachbetrachtung würden wir manche Entscheidung nicht mehr treffen", sagte Allofs. Mehr als 700 Mitglieder waren anwesend, einige von ihnen hatten zuvor ein großes Transparent vor der Düsseldorfer Rheinterrasse aufgehängt: "Wir sind Fortuna, wir können alles - Stärke zeigen, auch in schweren Zeiten". Die schweren Zeiten des selbst ernannten Aufstiegskandidaten gestand auch Klubchef Alexander Jobst selbstkritisch ein. "Wir haben Fehler gemacht. Wir haben Dinge falsch eingeschätzt, falsch reagiert oder zu spät reagiert", sagte Fortunas Vorstandsvorsitzender.

Krisenklub: Zweitliga-Boss gesteht Fehler ein
20:43 Uhr

Julian Nagelsmann schießt gegen Kritik an DFB-Elf

Einen Tag vor dem Quali-Showdown gegen die Slowakei wünscht sich Julian Nagelsmann weniger Kritik an der DFB-Elf. Der Bundestrainer sagte im Interview mit RTL/ntv, dass er sich manchmal "eine andere Wortwahl wünsche". Denn "gewisse Dinge" würden etwas mit den Spielern machen.

"Wir wünschen uns, dass die Fragen weniger kritisch sind, wenn wir gute Leistungen bringen. Solange wir aber Auftritte haben, die immer wieder Grund zur Kritik bieten, wird Kritik vorkommen", sagte Nagelsmann. In solchen Fällen müsse die Nationalelf "so gut es geht die Teflonschicht aktivieren", um die kritischen Worte an sich "abprallen" zu lassen. "Wir müssen uns qualifizieren, dann interessiert keinen mehr, wie die WM-Quali gelaufen ist", fasste der Bundestrainer zusammen.

Julian Nagelsmann schießt gegen Kritik an DFB-Elf
19:48 Uhr

In New York in den Bauch geschossen: NFL-Star in kritischem Zustand

Footballprofi Kris Boyd vom NFL-Team New York Jets hat bei einem Restaurantbesuch in Manhattan laut Medienberichten eine Schussverletzung erlitten und befindet sich in einem stabilen, aber kritischen Zustand. Das teilte das New York Police Department ESPN mit.

Der Vorfall soll sich um 2 Uhr morgens ereignet haben, der 29-Jährige wurde laut New York Post nach einem Streit vor dem Restaurant im Bauch getroffen. Für Jets-Neuzugang Boyd war die NFL-Saison wegen einer Schulterverletzung, die er in der Vorbereitung erlitt, vorbei bevor sie begonnen hatte. Zuvor lief der Special-Teams-Spieler für die Minnesota Vikings, Arizona Cardinals und Houston Texans auf.

In New York in den Bauch geschossen: NFL-Star in kritischem Zustand
19:04 Uhr

Deutsch-Amerikaner erfährt bittere NFL-Pleite

Bei der NFL-Premiere in Spanien hat Footballprofi Brandon Coleman mit den Washington Commanders eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Das Team um den Deutsch-Amerikaner unterlag den Miami Dolphins im Estadio Santiago Bernabéu von Madrid nach einem teuren Fehler von Quarterback Marcus Mariota mit 13:16 nach Verlängerung.

Die gut 80.000 Fans sahen im Fußballtempel von Real Madrid ein Duell mit vielen Wendungen. Wenige Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit ließ Commanders-Returner Mike Sainristil beim Stand von 13:13 nach einem Punt der Dolphins den Ball fallen, Miami eroberte ihn, konnte anschließend aber nicht punkten. Washingtons Kicker Matt Gay setzte Sekunden vor Ablauf der 60 Minuten einen Field-Goal-Versuch aus 56 Yards daneben, es gab Verlängerung. In der Overtime unterlief Mariota gleich beim ersten Passversuch eine Interception, Miami nutzte den Fehler und entschied das Spiel durch ein Field Goal von Riley Patterson. Offensive Tackle Coleman kam für die Commanders zum sechsten Einsatz in dieser Spielzeit. Washington steht nun bei 3:8 Siegen, Miami bei 4:7. Beide Teams haben kaum noch Chancen auf die Play-offs.

Deutsch-Amerikaner erfährt bittere NFL-Pleite
18:04 Uhr

18 Jahre alt, "erst seit zwei Jahren dabei": Wunderkind krallt sich die Spitze der Weltrangliste

Darts-Weltmeister Luke Littler ist an die Spitze der Weltrangliste gestürmt. Im Halbfinale des Grand Slam in Wolverhampton besiegte das 18 Jahre alte Ausnahmetalent den Niederländer Danny Noppert mit 16:9. Durch den Finaleinzug steht fest, dass der Brite ab Montag als neue Nummer eins geführt wird.

"Ich bin erst seit zwei Jahren dabei - und jetzt bin ich der Beste der Welt", sagte Littler nach dem Match. Im Alter von 18 Jahren, neun Monaten und 26 Tagen ist er der jüngste Spieler, der die PDC Order of Merit anführen wird. Zuvor hatte die Bestmarke Michael van Gerwen mit 24 Jahren und 251 Tagen inne. Am Abend (20.15 Uhr/Sport1 und DAZN) spielt Littler im Finale um die erfolgreiche Titelverteidigung. Eine Niederlage hat "The Nuke" beim Grand Slam noch nicht kassiert. Gegner ist sein Landsmann Luke Humphries, den Littler zugleich als bisherigen Weltranglistenersten ablösen wird - auch wenn Humphries, Sieger von 2023, das Endspiel gewinnen sollte.

18 Jahre alt, "erst seit zwei Jahren dabei": Wunderkind krallt sich die Spitze der Weltrangliste
17:02 Uhr

Mitspieler suchen Zähne: Eishockey‑Star geht nach Knockout zu Boden

In der NHL kommt es zu einem schmerzhaften Zwischenfall: Der Eishockey-Spieler Charlie McAvoy wird mit voller Wucht von einem Puck am Mund getroffen - und stürzt sofort zu Boden. Seine Mitspieler suchen anschließend noch nach ausgeschlagenen Zähnen auf der Eisfläche.

Mitspieler suchen Zähne: Eishockey‑Star geht nach Knockout zu Boden
16:01 Uhr

Diese Dinge fehlen Kovac beim BVB

Trainer Niko Kovac sieht bei Borussia Dortmund weiter Verbesserungspotenzial. Zwar sei er mit der Entwicklung der Mannschaft grundsätzlich zufrieden, bei Detailfragen aber fehle derzeit die Präzision. "Wir haben klare Abläufe und Automatismen, die in der letzten Saison gegriffen haben, die wir jetzt im Moment so in der Form aber zu selten gut zu Ende fahren", sagte Kovac im "kicker"-Interview: "Da geht es um ungenaues Passspiel, die Ballannahme, die Ballmitnahme. Viele Details in und um den Sechzehner sind nicht so sauber, wie wir es noch in der vergangenen Saison hatten. Das merken wir dann im offensiven Output."

Dennoch sei er weit davon entfernt, Kritik zu üben. "Wenn wir Tabellenelfter wären, würden wir nicht darüber sprechen, ob unser Fußball auch schön genug ist. Dann ginge es um die A-Note: um die Ergebnisse", sagte Kovac, der mit dem BVB in der Liga derzeit hinter Bayern München und RB Leipzig Dritter ist: "Für mich als Trainer ist es wichtig, dass ich mich von den äußeren Debatten nicht treiben lasse oder deshalb in Aktionismus verfalle." Auch nach der Champions-League-Niederlage bei Manchester City (1:4) und dem folgenden 1:1 beim Hamburger SV in der Bundesliga werde er "nicht alles infrage stellen, was vorher gut war".

Diese Dinge fehlen Kovac beim BVB
15:06 Uhr

Traditionsverein macht viele Millionen Miese

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem Minus von 7,4 Millionen Euro abgeschlossen. Das berichtete Geschäftsführer Klaus Filbry den anwesenden Mitgliedern auf der Versammlung offiziell. Schon im Oktober war bekannt geworden, dass der Klub keine Erfolgszahlen präsentieren wird. Im Vorjahr hatten die Grün-Weißen auch dank eines regionalen Investorenbündnisses noch einen Gewinn von 2,2 Millionen Euro erzielt.

"Mit Blick auf das wirtschaftliche Ergebnis, das wir im nun abgeschlossenen Geschäftsjahr erreicht haben, können wir im Vergleich zur sportlichen Entwicklung hingegen nicht zufrieden sein. Allerdings sind wir dieses Risiko auf Basis einer gemeinsamen Entscheidung bewusst und transparent eingegangen", sagte Filbry. Die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre habe Werder jedoch die Freiheit gegeben, "punktuell ein kalkulierbares wirtschaftliches Risiko eingehen zu können, um darüber die Wahrscheinlichkeit auf sportlichen Erfolg zu erhöhen". Der Umsatz des Konzerns schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr leicht von 145,6 auf 142,7 Millionen Euro. Fehlende Transfererlöse durch verkaufte Spieler seien einer der Gründe für die verschlechterte Bilanz.

Traditionsverein macht viele Millionen Miese
14:12 Uhr

Kurioses Lupfer-Eigentor hält Kosovo auf WM-Kurs

Das WM-Qualifikationsspiel zwischen Slowenien und dem Kosovo hält einige Überraschungen bereit: Schon in der sechsten Minute fällt das erste Tor, kurz nach der Halbzeitpause muss ein Slowene nach nur sieben Minuten Spielzeit mit Gelb-Rot den Platz wieder verlassen. Ein wildes Eigentor setzt schließlich den Schlusspunkt.

Kurioses Lupfer-Eigentor hält Kosovo auf WM-Kurs
13:20 Uhr

Woltemade reagiert auf Rummenigges "Idioten"-Aussage

Die Transfersage um Nick Woltemade ist bekannt: Nach einer starken Saison beim VfB Stuttgart buhlte der FC Bayern im Sommer öffentlich um den Angreifer. Im Ländle pochte man jedoch auf eine Ablöse, die die Münchner nicht auf den Markt werfen wollten. Letztlich schlug Newcastle United zu und verpflichtet den DFB-Star für bis zu 90 Millionen Euro. Bayern-Ikone Karl-Heinz Rummenigge konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen. Auf diesen wiederum reagierte Woltemade nun erstmals.

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"Ich kann denen in Stuttgart nur gratulieren, dass sie einen – ich sage jetzt mal in Anführungszeichen - Idioten gefunden haben, der so viel Geld bezahlt hat – weil das hätten wir in München gesichert nicht gemacht", erklärte Rummenigge Ende September bei "Blickpunkt Sport". Im Gespräch mit der "Bild" hat Woltemade nun auf Rummenigges Aussage reagiert.

"Meine Mitspieler haben sich dazu geäußert, ich nicht. Ich glaube, das war auch richtig so. In diesem Sommer wurde aus meinem Namen, Bayern und Ablöse sehr viel gemacht, das war ja die Story des Sommers. Zu eurer Frage noch einmal: In den Überschriften stand danach überall 'Idioten'. Aber ich habe mir die ganze Aussage von Herrn Rummenigge durchgelesen – es war sicher etwas unglücklich, aber auch nicht ganz so dramatisch", sagt Woltemade. "Als die Aussage getroffen wurde, war ich in Como mit Freunden. Erst abends sind die Meldungen über diese Aussage auf meinem Handy aufgeploppt. Aber ich weiß, wie das Business ist, dass Fragen unangenehm sein können, wenn man vor der Kamera steht. Daher: Alles gut, da bleibt nichts hängen."

Woltemade reagiert auf Rummenigges "Idioten"-Aussage
12:27 Uhr

Waffen-Wirbel um Adeyemi: Strafbefehl löst Unruhe beim DFB aus

Karim Adeyemi sorgt abseits des Rasens für Schlagzeilen: Über ihm hängt ein Strafbefehl - verbunden mit einer ordentlichen Geldstrafe. Die Nachricht bringt Unruhe ins DFB‑Quartier, wie ntv-Experte Jonas Gerdes berichtet. Gegen die Slowakei könnte der Nationalspieler jedoch wieder eine Rolle spielen.

Waffen-Wirbel um Adeyemi: Strafbefehl löst Unruhe beim DFB aus
11:36 Uhr

Wilde Pläne: So will Portugal Rotsünder Ronaldo für WM freiboxen

Portugal kämpft um seinen Weltstar Cristiano Ronaldo. Um eine Sperre des Rotsünders für den WM-Auftakt 2026 zu verhindern, hat sich der Nations-League-Sieger offenbar eine dreiteilige Verteidigungsstrategie zurechtgelegt. Diese soll beim Fußball-Weltverband FIFA eine kürzere Ausschlussdauer bewirken und CR7 für den Start der Endrunde freiboxen.

Laut der portugiesischen Zeitung "A Bola" will Portugals Verband (FPF) mit Präsident Pedro Proenca an der Spitze nach Ronaldos Platzverweis im WM-Qualifikationsspiel in Dublin gegen Irland (0:2) eine Sperre von nur einem Spiel beantragen. Üblich sind bei Tätlichkeiten wie Ronaldos Ellbogencheck mindestens drei Partien. Damit würde der 40-Jährige nach dem letzten Qualifikationsspiel gegen Armenien (15 Uhr/DAZN) auch die ersten beiden WM-Gruppenduelle verpassen.

Der ehemalige WM-Schiedsrichter Proenca aber will bei der FIFA mildernde Umstände geltend machen. Zum einen sei die Atmosphäre in Dublin überaus feindlich gewesen. Daran sei der irische Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson mit seinen Ronaldo-kritischen Aussagen im Vorfeld schuld gewesen. Außerdem sei Ronaldo vor seinem Schlag gegen Dara O'Shea vom irischen Verteidiger festgehalten worden, seine Frustreaktion mithin verständlich gewesen. Darüber hinaus spreche die Tatsache, dass es Ronaldos erste Rote Karte im 226. Länderspiel gewesen sei, für Milde.

Wilde Pläne: So will Portugal Rotsünder Ronaldo für WM freiboxen
10:52 Uhr

Sensationsteam Curacao erhält ganz bittere Nachricht

Trainer-Veteran Dick Advocaat verpasst das entscheidende WM-Qualifikationsspiel mit dem Überraschungsteam Curaçao. Der 78 Jahre alte Niederländer kann bei der Partie in Jamaika am Mittwoch aus familiären Gründen nicht dabei sein, wie der Verband bestätigte. "Es ist eine sehr schwere Entscheidung, die Jungs hier verlassen zu müssen. Ich habe die Entscheidung schweren Herzens getroffen, aber die Familie ist wichtiger als Fußball", sagte Advocaat dem niederländischen Fachmagazin "Voetbal International".

"Aus den Niederlanden werde ich sehr intensiv Kontakt halten mit dem Trainerstab und ich habe volles Vertrauen in die Mannschaft", sagte Advocaat, der in seiner langen Trainer-Karriere unter anderem die niederländische Nationalmannschaft und Borussia Mönchengladbach trainierte. Der Verband zeigte Verständnis für die Entscheidung des Coaches. "Der ganze Verband unterstützt ihn komplett", hieß es in einer Mitteilung in den sozialen Medien. Advocaats Assistenztrainer werden das Team am Mittwoch betreuen.

Dem kleinen Karibikstaat Curaçao (rund 150.000 Einwohner) reicht am Mittwoch in Jamaika ein Unentschieden, um sich erstmals für eine Fußball-Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Sensationsteam Curacao erhält ganz bittere Nachricht
10:01 Uhr

Umbau möglich: Aufstellungsüberraschung in der DFB-Elf?

Spielt er, oder spielt er wieder nicht? Vor dem Showdown in der WM-Qualifikation gegen DFB-Schreck Slowakei dreht sich bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vieles um Joshua Kimmich. Der Kapitän kämpft nach einer Kapselverletzung im Sprunggelenk um seine rechtzeitige Rückkehr für das "Finale" um das direkte Turnierticket am Montag (20.45 Uhr/ZDF und im Liveticker bei ntv.de) in Leipzig.

Julian Nagelsmann ist "vorsichtig skeptisch", dass er den Anführer von Bayern München gefahrlos einsetzen kann. Sollte Kimmich wie beim Zittersieg in Luxemburg (2:0) am vergangenen Freitag ausfallen, wird er wieder von RB-Profi Ridle Baku vertreten, der in Leipzig ein doppeltes Heimspiel hätte. "Vorsichtig optimistisch" ist der Bundestrainer dagegen bezüglich eines schnellen Comebacks von Nico Schlotterbeck nach dessen Fußverletzung. Der Dortmunder wäre in der Viererkette vor Torwart Oliver Baumann wie Jonathan Tah im Zentrum gesetzt. Links wird mit David Raum ein weiterer Leipziger starten.

In der Mittelfeldzentrale will Nagelsmann eigentlich die Münchner Aleksandar Pavlović und Leon Goretzka hinsichtlich der WM einspielen. Doch das deutsche "Herzstück" funktionierte in Luxemburg nach der Einwechslung des Dortmunders Felix Nmecha (für Goretzka) deutlich besser.

Umbau möglich: Aufstellungsüberraschung in der DFB-Elf?
09:15 Uhr

Spektakuläre BVB-Rückholaktion "quasi ausgeschlossen"

Gerüchte, der derzeit an Aston Villa verliehene Jadon Sancho könne Manchester United im Sommer ablösefrei verlassen und kehre womöglich abermals in den Schoß des BVB zurück, kursieren immer wieder in den Medien. Ein Kenner der Szene hat den Spekulationen nun allerdings eine deutliche Abfuhr erteilt.

Zwar würde man beim BVB die Entwicklung Sanchos weiterhin verfolgen, dass der Engländer allerdings wieder in Dortmund lande, sei "quasi ausgeschlossen", urteilt "Bild"-Reporter Maximilian Wessing. Zum einen wecke Sanchos sportliche Entwicklung Zweifel, zum anderen habe man Bedenken, dass Sancho nicht mit Coach Niko Kovac harmoniere. Der Flügelstürmer gilt nicht wirklich als Fan von klaren Regeln, Kovac hingegen legt großen Wert auf Disziplin.

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Spektakuläre BVB-Rückholaktion "quasi ausgeschlossen"
08:43 Uhr

Glänzend aufgelegter Draisaitl wirbelt Carolina vom Eis

Dank eines glänzend aufgelegten Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers in der Nacht zum Sonntag ihren neunten Saisonsieg in der NHL eingefahren. Bei den Carolina Hurricanes gewann das Team um den deutschen Eishockeystar in der Verlängerung mit 4:3. Der Kölner erzielte den Siegtreffer nach 19 Sekunden in der Overtime und kam zudem auf zwei Assists.

Dabei war die Partie ein Abbild der durchwachsenen Saison des Teams aus Kanada. Eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung gaben die Oilers wieder her, ehe Draisaitl für die Entscheidung sorgte. In der Pacific Division liegen die Oilers auf Rang vier.

Glänzend aufgelegter Draisaitl wirbelt Carolina vom Eis
08:01 Uhr

Fans des Wuppertaler SV sorgen für schlimme Szenen

Beim Niederrheinpokalspiel zwischen dem FC Büderich und dem Wuppertaler SV ist es zu Ausschreitungen gekommen. Nach dem 1:0 der Gastgeber kurz vor Schluss hätten rund 40 Wuppertaler Anhänger den Innenraum des Stadions gestürmt, teilte die Polizei mit. Die Randalierer sollen den Angaben zufolge mit Metallstangen, Gittern und Sitzschalen um sich geworfen haben.

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Die Polizei ging mit Pfefferspray gegen die Randalierer vor. (Foto: IMAGO/Brauer-Fotoagentur)

Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen auf Unbeteiligte und setzten Schlagstöcke sowie Pfefferspray ein. Sechs Störer hätten leichte Augenreizungen erlitten und seien vom Rettungsdienst behandelt worden. Polizeibeamte wurden nicht verletzt .Die Polizei nahm die Gruppe zur Identitätsfeststellung vorläufig fest und leitete Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs ein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Fans mit Bussen nach Wuppertal zurückgebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Fans des Wuppertaler SV sorgen für schlimme Szenen
07:23 Uhr

Luka Doncic pfeffert die nächste Gala aufs Parkett

Die Los Angeles Lakers bleiben auch ohne LeBron James eines der Spitzenteams der NBA. Bei den Milwaukee Bucks siegte das Team um Basketball-Superstar Luka Doncic klar mit 119:95 (65:34). Doncic erzielte 41 Punkte, kam zudem auf neun Rebounds und sechs Assists. Schon zur Pause war die Partie der beiden Meister von 2020 und 2021 entschieden.

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Luka Doncic war auch im Duell der Superstars nicht zu stoppen. (Foto: IMAGN IMAGES via Reuters Connect)

Maxi Kleber stand in seinem dritten Einsatz nach langer Verletzungspause erstmals wieder für längere Zeit auf dem Parkett und kam in 25 Minuten auf je drei Punkte und Assists. Die Lakers stehen bei zehn Siegen nach den ersten 14 Spielen.

Mehr Siege in der Western Conference haben nur die Oklahoma City Thunder. Der Titelverteidiger gewann beim 109:96 (55:52) bei den Charlotte Hornets sein fünftes Spiel in Serie und bleibt bei einer einzigen Niederlage in dieser Saison. Isaiah Hartenstein trug mit einem sogenannten Double Double aus je zwölf Punkten und Rebounds seinen Teil zum Sieg bei. Shai Gilgeous-Alexander war mit 33 Punkten bester Werfer.

Luka Doncic pfeffert die nächste Gala aufs Parkett
06:35 Uhr

Nagelsmann nimmt DFB-Blamage nochmal auseinander

Julian Nagelsmann hat seine Nationalspieler vor dem Showdown in der WM-Qualifikation gegen DFB-Schreck Slowakei noch einmal eindringlich ins Gebet genommen. Das 0:2 im Hinspiel in Bratislava "sollte bei allen dazu führen, dass wir gewarnt sind", sagte der Bundestrainer vor dem entscheidenden Duell um das direkte WM-Ticket am Montag (20.45 Uhr/ZDF und im Liveticker bei ntv.de) in Leipzig.

Er "erschrecke" zwar nicht vor dem Gegner, betonte Nagelsmann, dem mit der DFB-Auswahl ein Punkt reicht für die Qualifikation zum XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada 2026, aber: "In der Herangehensweise muss es ganz anders sein." Sollte das klappen und seine Elf die nötige Gier zeigen, "wirst du auch fußballerisch anders auftreten", ist sich der 38-Jährige sicher.

Was seine Analyse der Blamage noch ergeben hat? "Wir haben viele Eins-gegen-eins Duelle verloren, auf entscheidenden Positionen. Da muss es anders werden", sagte er, zog aber auch Positives aus dem Fehlstart in die Quali: "Es ist gut, dass wir wissen, dass sie kicken können und dass sie uns Probleme bereiten, wenn wir nicht alles reinwerfen. Deswegen wissen wir, was wir zu tun haben."

Zum Beispiel mit deutlich mehr Tempo spielen. "Unser Spielvortrag war sehr langsam, sehr träge", sagte Nagelsmann über das Hinspiel. Dort sei der Slowakei aber auch "sehr viel geglückt. Das zweite Tor schießen sie nicht alltäglich in der Art und Weise", meinte er zum sehenswerten Treffer von David Strelec. Als Schlüsselfigur des Gegners sieht der Bundestrainer aber einen anderen Profi. Mittelfeldmann Stanislav Lobotka "ist ein wichtiger Spieler - sowohl bei Napoli, als auch in der Slowakei, er ist der Dreh- und Angelpunkt", warnte Nagelsmann.

Nagelsmann nimmt DFB-Blamage nochmal auseinander
05:40 Uhr

18-jähriges Supertalent zerschmettert alten deutschen Rekord

Eisschnellläufer Finn Sonnekalb hat zum Auftakt der Olympia-Saison mit seinem zweiten deutschen Rekord für ein Achtungszeichen gesorgt. Beim Weltcup in Salt Lake City pulverisierte der 18 Jahre alte Erfurter über 1.500 Meter in 1:41,33 Minuten die vorherige Bestmarke um 2,4 Sekunden. Den bisherigen Rekord hatte Hendrik Dombek vor knapp zehn Monaten mit 1:43,73 Minuten in Calgary aufgestellt.

Mit seinem deutschen Rekord wurde Sonnekalb auf dem Olympia-Eis der Spiele von 2002 Dritter. Schneller waren nur US-Ausnahmeläufer Jordan Stolz, der in 1:40,48 Minuten den Weltrekord nur um 0,31 Sekunden verfehlte, und der Chinese Ning Zhongyan (1:41,02).

Bereits am ersten Weltcup-Tag hatte Sonnekalb eine nationale Bestmarke gesetzt. Über 1.000 Meter hatte der dreimalige Junioren-Weltmeister und Sieger der Olympischen Jugendspiele den deutschen Rekord von Joel Dufter aus dem Jahr 2019 um 0,32 Sekunden auf 1:06,48 Minuten verbessert. Als Fünfter über 1.000 Meter und Zweiter über 1.500 Meter erfüllte der Erfurter bereits beim ersten Weltcup der Saison zweimal die nationale Norm für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo im kommenden Februar.

18-jähriges Supertalent zerschmettert alten deutschen Rekord