Der Sport-Tag

Schlinge für Infantino zieht sich immer weiter zu

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05.08.2026 | 12:07 Uhr

Gianni Infantino wählte zur Besprechung der aktuellen Notlage ausgerechnet den Ort, an dem seine nächste feierliche Krönungsmesse stattfinden soll. Für Mittwoch lud der schwer angeschlagene Alleinherrscher seine wichtigsten Mitarbeiter zu einer Krisensitzung nach Rabat, wo für den 18. März 2027 der nächste Kongress des Weltverbandes und damit auch seine letzte Wiederwahl als FIFA-Präsident angesetzt ist. Ob es so weit allerdings kommt, scheint derzeit ungewisser denn je. Die Schlinge für Infantino zieht sich nach seinem gescheiterten Investorendeal immer weiter zu.

Enge Vertraute rücken von ihm ab, aus Jordanien gibt es Erpressungsvorwürfe, die Gastgeberstädte der WM bringen Anschuldigungen vor - und weitere Mitgliedsverbände ziehen offiziell ihre Unterstützung zurück. Fast im Stundentakt verschärfen sich die Probleme des FIFA-Chefs. Was genau Infantino bei den Krisengesprächen in Marokkos Hauptstadt besprechen will, blieb in den Berichten von "Times" und Sky UK unklar. Definitiv muss sich der Schweizer auch in den eigenen Reihen Vertrauen zurückerarbeiten. 

So hat nun auch Griechenland offiziell seine Unterstützung von Infantino zurückgezogen, laut "Guardian" spielen auch mehrere Nationen aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik konkret mit diesem Gedanken. 

Verwendete Quelle: ntv.de