Der Sport-Tag
6. Dezember 2025
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22:03 Uhr

Auch das noch: Bei Debakel in Leipzig verletzt sich nächster Frankfurt-Stürmer

Für Eintracht Frankfurt werden die Sorgen vor dem Champions-League-Spiel an diesem Dienstag gegen den FC Barcelona immer größer. Nach Nationalstürmer Jonathan Burkardt (Muskelverletzung) fällt nun auch Michy Batshuayi aus. Der Belgier feierte beim 0:6 bei RB Leipzig sein Startelfdebüt, musste aber zur Halbzeit ausgewechselt werden. "Es sieht nicht ganz so gut aus, er hat einen Schlag auf den Fuß bekommen und muss morgen zum MRT. Das wird aber nichts mehr zu Weihnachten", sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller auf der Pressekonferenz. Mit Ansgar Knauff (Erkältung) fiel kurzfristig ein weiterer Offensivspieler bei den Hessen aus.

Auch das noch: Bei Debakel in Leipzig verletzt sich nächster Frankfurt-Stürmer
21:11 Uhr

Deutscher Trainer sorgt für Liverpools nächsten Horrortag

Der FC Liverpool hat in einem wilden Schlagabtausch mit dem Aufsteiger Leeds United abermals einen Rückschlag in der englischen Premier League erlitten. Beim 3:3 (0:0) an der Elland Road gaben die Reds um Florian Wirtz gleich zweimal leichtfertig eine Führung aus der Hand. Bei Leeds überzeugte der frühere Mainzer Anton Stach unter anderem mit einem Treffer.

Die Partie nahm nach dem Seitenwechsel ordentlich Fahrt auf: Der Ex-Frankfurter Hugo Ekitiké (48./50.) sorgte per Doppelschlag für eine scheinbar komfortable Führung. Diese verspielte Liverpool, nachdem Wirtz ausgewechselt worden war. Der ehemalige Leverkusener wartet weiter auf seinen Premierentreffer.

Leeds, trainiert vom früheren Gladbach-Coach Daniel Farke, kam durch Dominic Calvert-Lewin (73., Foulelfmeter) und den zweimaligen Nationalspieler Stach (75.) zurück ins Spiel. Dominik Szoboszlai (80.) brachte Liverpool zwar wieder in Führung, doch auch diese brachte der LFC nicht über die Zeit: Der frühere Düsseldorfer Ao Tanaka (90.+6) traf nach einer Stach-Ecke zum Ausgleich.

Deutscher Trainer sorgt für Liverpools nächsten Horrortag
20:38 Uhr

Barcelonas furioser Sieg muss Eintracht Frankfurt Angst machen

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Lamine Yamal traf natürlich auch (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Angeführt von Dreierpacker Ferran Torres hat der FC Barcelona von Trainer Hansi Flick die Tabellenführung in der spanischen La Liga gefestigt. Die Katalanen setzten sich bei Real Betis Sevilla nach einer furiosen ersten Halbzeit mit 5:3 (4:1) durch und bauten den Vorsprung auf Rivale Real Madrid vorerst auf vier Punkte aus. Die Königlichen können am Sonntag (21 Uhr) im Heimspiel gegen Celta Vigo nachziehen.

Der formstake Ferran Torres (11., 13., 40.) drehte die Partie quasi im Alleingang für Barca und erzielte seine Ligatreffer neun bis elf. Der Brasilianer Antony (6.) hatte Betis früh in Führung gebracht, Barcelonas Roony Bardghji (31.) das zwischenzeitliche 3:1 erzielt. In der zweiten Halbzeit legte Ausnahmekönner Lamine Yamal (59.) per Handelfmeter nach, Sevillas Diego Llorente (85.) und Cucho Hernandez (90., Foulelfmeter) trafen zum Endstand. Für die Katalanen war es der dritte Ligasieg in Serie. Am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker auf ntv.de) empfängt das Team von Flick Eintracht Frankfurt in der Champions League im umgebauten Camp Nou.

Barcelonas furioser Sieg muss Eintracht Frankfurt Angst machen
20:18 Uhr

Kantersieg in Stuttgart: Bayern-Boss verschlägt es vor Glück fast die Sprache

Max Eberl war begeistert. Ein "großartiges Kadermanagement" von Trainer Vincent Kompany sei das gewesen, sagte der Sportvorstand des FC Bayern nach dem 5:0 (1:0) beim VfB Stuttgart. Die Leistung von Dreifachtorschütze Harry Kane nannte er "herausragend". Der englische Stürmerstar hatte mit seinem bemerkenswerten Joker-Auftritt dafür gesorgt, dass aus dem Kraftakt für die Münchner noch eine Gala wurde.

"Heute war mein Job, von der Bank aus zu helfen", sagte Kane. Diesen Job hatte er eindrucksvoll erledigt. Eine Stunde lang lieferten sich der VfB und die gegenüber dem 3:2-Sieg im DFB-Pokal bei Union Berlin auf sechs Positionen veränderten Bayern ein weitgehend offenes Duell in der Fußball-Bundesliga. Dann kam Kane und zerpflückte die Schwaben mit einem Dreierpack in etwas mehr als 20 Minuten (66./82., Handelfmeter/88.). "Das ist schon enorm", sagte auch VfB-Coach Sebastian Hoeneß voller Anerkennung über den 32-Jährigen.

58 Pflichtspieltore hat Kane 2025 für Klub und Nationalelf schon erzielt - so viele wie nie zuvor in einem Kalenderjahr, wie Statistikdienstleister Opta vorrechnete. Zehn Dreierpacks in insgesamt 76 Bundesliga-Spielen stehen für den Angreifer bereits zu Buche. Fast schon unglaubliche Zahlen. Den Bayern, für die zudem Konrad Laimer (11.) mit einem Traumtor und der ebenfalls eingewechselte Josip Stanisic (78.) trafen, dürften sie auch mit Blick auf Dienstag weiteren Mut machen. Dann geht's für den national enteilten Rekordmeister in der Champions League gegen Sporting Lissabon weiter.

Kantersieg in Stuttgart: Bayern-Boss verschlägt es vor Glück fast die Sprache
19:30 Uhr

"Kotzt mich an:" Bundesliga-Trainer wütet gegen Balljungen

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Eigentlich hätte Blessin gute Laune haben können. (Foto: IMAGO/Chai v.d. Laage)

Nach dem erlösenden Punktgewinn mit dem FC St. Pauli hatte Trainer Alexander Blessin am Ende der Pressekonferenz noch Redebedarf. "Ich habe mir jetzt lange überlegt, ob ich noch darüber reden soll. Aber es kitzelt und es brennt einfach in mir. Ich will jetzt niemandem hier vom 1. FC Köln zu nahe treten, aber die Situation kotzt mich wahnsinnig an", sagte der 52-Jährige nach dem glücklichen 1:1 (0:0) im Bundesligaduell und beschwerte sich anschließend über einen fehlenden Fair-Play-Gedanken.

"Ich verstehe es nicht, dass einige Mannschaften oder Teams es nicht hinkriegen mit diesen Balljungen. In der ersten Halbzeit war es so, dass die Bälle noch draußen lagen. In der zweiten Halbzeit waren die Bälle auf einmal weg. Macht es doch bitte so, dass die Bälle die ganze Zeit wie in England draußen liegen. Dann lassen wir die Balljungen in Ruhe. Da gibt es keine Probleme und es ist eine faire Lösung. Aber ansonsten habe ich damit ein Problem", sagte Blessin.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok erwiderte, er habe das nicht mitbekommen - und: "Für mich ist Fairplay kein Gleichmacherei." Nach Ansicht des 44-Jährigen sei ein Heimvorteil auch Fair Play, doch durch zahlreiche Normen, etwa in Bezug auf die Platzgrößen, gehe das verloren. "Ich fand es gar nicht so verkehrt, wenn du irgendwo mal hingefahren bist und dann wurde halt nur auf der einen Seite gewässert, auf der anderen nicht", erklärte Kwasniok.

"Kotzt mich an:" Bundesliga-Trainer wütet gegen Balljungen
18:57 Uhr

Schalke-Keeper Karius teilt hasserfüllte Nachrichten gegen Familie

Torwart Loris Karius vom Fußball-Zweitligisten FC Schalke 04 hat nach dem 2:0 bei Fortuna Düsseldorf Hassnachrichten erhalten und diese öffentlich gemacht. "Normalerweise ignoriere ich solche Personen. Aber es ist traurig und geht deutlich zu weit, was manche Menschen bei Social Media von sich geben", schrieb der 32-Jährige in einer Instagram-Story, in der er eine der Nachrichten publik machte. Ein Nutzer hatte Karius sowie dessen Familie demnach aufs Übelste beleidigt und der Tochter des Torwarts den Tod gewünscht.

Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 prüft die Einleitung rechtlicher Schritte. Zuerst hatte die "Bild" darüber berichtet. Bereits im April 2024 hatten sich die Gelsenkirchener der Initiative "Wer hetzt, verliert" angeschlossen. In Nordrhein-Westfalen arbeitet die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime eng mit den Vereinen zusammen, um strafrechtlich relevante Kommentare konsequent zu verfolgen.

Schalke-Keeper Karius teilt hasserfüllte Nachrichten gegen Familie
18:11 Uhr

Woltemade-Klub siegt vor Duell mit Bayer Leverkusen

Newcastle United kommt mit Nick Woltemade und Malick Thiaw in der englischen Premier League immer besser in Schwung. Das Team der beiden deutschen Fußball-Nationalspieler siegte auch dank einer direkt verwandelten Ecke von Kapitän Bruno Guimaraes mit 2:1 (2:0) gegen den FC Burnley. Die Magpies haben in der Liga den Anschluss ans obere Mittelfeld geschafft und zeigten sich vor dem Champions-League-Auftritt am Mittwoch bei Bayer Leverkusen in guter Verfassung. Woltemade (11. Minute) und Anthony Gordon (28.) hätten die Gastgeber bereits in Führung bringen können. Für die sorgte Guimaraes mit einem Geniestreich: Der Brasilianer schlenzte eine Ecke ins lange Eck zum 1:0 (31.). Nach einem Platzverweis für Burnleys Lucas Pires (43.) erhöhte Anthony Gordon per Handelfmeter auf 2:0 (45.+8). Der Anschlusstreffer durch Zian Flemming kam zu spät (90.+4/Handelfmeter).

Woltemade-Klub siegt vor Duell mit Bayer Leverkusen
17:07 Uhr

Todesfall auf Tribüne erschüttert englischen Fußball: Liga-Spiel abgebrochen

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Die Spieler verlassen den Platz. Ein schwarzer Tag in London. (Foto: IMAGO/PPAUK)

In der zweiten englischen Fußballliga ist ein Fan nach medizinischer Notfallbehandlung auf der Tribüne gestorben. Die Partie des Londoner Vereins Charlton Athletic gegen den FC Portsmouth war nach zwölf Minuten zunächst unterbrochen und dann vorzeitig beendet worden. Am Nachmittag teilte der Heimverein "zutiefst erschüttert" mit, der Fan sei gestorben.

Charlton Athletic sei allen Fans sowie Spielern und Mitarbeitern für die Geduld und das Verständnis angesichts dieser Tragödie dankbar, hieß es in einer Mitteilung. Der Familie und den Freunden des Fans wurde das tiefste Beileid ausgesprochen. Die Spieler beider Mannschaften waren zunächst auf dem Rasen geblieben, als die Helfer auf die Tribüne eilten, und wurden dann von Schiedsrichter Matthew Donohue in die Kabine geschickt. Der BBC zufolge wurde die Partie fast eine Stunde nach dem Vorfall beim Stand von 0:0 endgültig abgebrochen.

Todesfall auf Tribüne erschüttert englischen Fußball: Liga-Spiel abgebrochen
16:56 Uhr

Nationalspieler verlässt deutschen Rekordmeister THW Richtung Heimat

Rechtsaußen Bence Imre verlässt im Sommer den Handball-Bundesligisten THW Kiel. Wie der deutsche Rekordmeister mitteilte, wechselt der 23-Jährige nach dem Ende der laufenden Saison zurück in seine Heimat Ungarn und schließt sich One Veszprem HC an. Beim sehr finanzstarken ungarischen Rekordtitelträger unterschrieb der Linkshänder einen Vierjahresvertrag.

Imre, der 2024 von Ferencvaros Budapest zum THW gewechselt war, sagte, dass er Familie und meine Freunde in Ungarn "extrem" vermisst habe: "Deshalb habe ich mich entschlossen, zurückzukehren in meine Heimat." Kiels Geschäftsführer Viktor Szilagyi bedauerte die Entscheidung des Flügelspielers: "Wir hätten gerne längerfristig mit Bence zusammengearbeitet."

Nationalspieler verlässt deutschen Rekordmeister THW Richtung Heimat
16:23 Uhr

Wann Pesic lieber kein Wachstum beim FC Bayern will

Kurz vor seinem Abschied vom FC Bayern Basketball hat Marko Pesic einen Wunsch. "Dass der Verein organisch weiterwächst. Nicht künstlich, sondern natürlich - sonst lieber gar nicht", sagte der langjährige Geschäftsführer Münchens Mitgliedermagazin "51": "Je größer man wird, desto größer ist die Gefahr, dass die Identifikationskultur verloren geht. Der FC Bayern Basketball darf kein anonymer Arbeitgeber im Sport werden."

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Gute Laune beim FC Bayern - abteilungsübergreifend. (Foto: IMAGO/Lackovic)

Pesic verlässt den Klub Ende Dezember nach fast 15 Jahren als Geschäftsführer, dann übergibt der frühere deutsche Nationalspieler die Geschicke komplett an Dragan Tarlac und Adrian Sarmiento - um das Duo war die Geschäftsführung zum 1. Juli erweitert worden. Pesic soll dem Meister aber in beratender Rolle erhalten bleiben.

Wann Pesic lieber kein Wachstum beim FC Bayern will
15:44 Uhr

Nathalie Armbruster lässt sich zum Saisonstart nicht lumpen

Kombiniererin Nathalie Armbruster hat am zweiten Tag des Weltcup-Auftakts in Trondheim erneut das Podium erreicht. Im Massenstart-Wettbewerb kam die Weltcup-Gesamtsiegerin des Vorwinters auf Rang drei und bestätigte damit ihre starke Frühform. Den Sieg sicherte sich überraschend die erste 17 Jahre alte Österreicherin Katharina Gruber, die mit einem Traumsprung auf 97,0 m noch von Platz 13 nach dem Langlauf ganz nach vorne flog. Zweite wurde die Norwegerin Ida Marie Hagen, die am Freitag den ersten Wettkampf vor Armbruster gewonnen hatte. Armbruster gelang am Samstag mit 93,5 m der drittweiteste Sprung. Als zweitbeste Deutsche wurde Jenny Nowak Zehnte.

Armbruster hatte mit Platz sieben im Langlauf und 25,8 Sekunden Rückstand auf Hagen eine bessere Ausgangsposition vergeben. Nowak lag aussichtsreich auf Platz neun. Der Winter ist ein bitterer für die Kombiniererinnen: Bei den Olympischen Spielen im Februar dürfen sie nicht starten. Umso wichtiger ist der Weltcup, in dem es nach der Absage in Lake Placid erst am 19. Dezember in Ramsau weitergeht.

Nathalie Armbruster lässt sich zum Saisonstart nicht lumpen
15:27 Uhr

Thomas Tuchel schwer genervt von der FIFA-Show

Gegen Kroatien, Ghana und Panama spielen die Engländer bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Das ist seit gestern Abend bekannt. Allerdings erst nach Stunden voller Show - von der FIFA und unter kräftiger Mitwirkung von US-Präsident Donald Trump. Für Englands Nationaltrainer alles zu viel. Das sagte er bei der BBC. "Ich mag das nicht, wir hätten es auch ohne all das machen können. Ich brauche das nicht."

Der Deutsche, der den Engländern den ersten WM-Titel seit 1966 bescheren soll, sagte aber auch: "Aber natürlich ist es eine riesige Bühne und große Unterhaltung. Mir war sehr wohl bewusst, dass es heute nicht um tiefgreifende Einblicke in den Fußball geht."

Thomas Tuchel schwer genervt von der FIFA-Show
14:57 Uhr

Aufstellungs-Überraschung bei den Bayern: Vincent Kompany geht volles Risiko

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Kane und Neuer pausieren gegen Stuttgart. (Foto: IMAGO/STEINSIEK.CH)

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany nimmt beim Bundesligaspiel beim VfB Stuttgart gleich sechs Wechsel vor. Eine Pause bekommt unter anderem Kapitän Manuel Neuer, der von Jonas Urbig ersetzt wird. Auch Torjäger Harry Kane sitzt zunächst auf der Bank. Für den Engländer stürmt Nicolas Jackson.

Zudem erhalten vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag gegen Sporting Lissabon Jonathan Tah, Lennart Karl, Josip Stanisic und Aleksandar Pavlovic eine Pause. Der Nationalspieler, der am Mittwoch beim 3:2 im Pokal bei Union Berlin angeschlagen raus musste, sitzt auf der Bank. Dafür rotieren Min-Jae Kim, Leon Goretzka, Tom Bischof und Raphael Guerreiro in die Startelf der Rekordmeisters.

Aufstellungs-Überraschung bei den Bayern: Vincent Kompany geht volles Risiko
14:19 Uhr

Matthäus bewertet WM-Lose: Diese zwei Teams "nimmt man nicht im Vorbeigehen mit"

Die deutsche Männerfußballnationalmannschaft dürfte mit ihren zugelosten Teams für die WM im kommenden Jahr recht zufrieden sein. Das sieht auch Lothar Matthäus so - auch wenn auf den DFB "einige Rätsel" zukommen könnten.

Matthäus bewertet WM-Lose: Diese zwei Teams "nimmt man nicht im Vorbeigehen mit"
13:49 Uhr

"Sensationelle" Kampfansage von Rekordweltmeister Felix Loch

Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat seinen womöglich letzten Olympia-Winter mit einer echten Kampfansage eröffnet. Der 36-Jährige gewann den Weltcup-Auftakt in Winterberg und verwies dabei den starken Österreicher Jonas Müller und Weltmeister Max Langenhan auf die Plätze zwei und drei. Es war sein erster Weltcup-Sieg seit knapp 22 Monaten, Loch ließ damit gleich im ersten Rennen die großen Konkurrenten mit Blick auf die Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) hinter sich.

"Das ist sensationell", sagte er im ZDF: "Es war mal wieder typisches Winterberg-Wetter, aber das war mir egal. Ich habe voll angegriffen. Jetzt endlich mal wieder ganz oben zu stehen, freut mich riesig. Ich weiß gar nicht, wie lange das jetzt her ist." Im Februar 2024 hatte er in Sigulda seinen bis dahin letzten Weltcup gewonnen. Loch, einstiger Dauersieger im Rennrodeln, holte 2010 und 2014 jeweils Olympia-Gold. 2018 und 2022 blieb er aber unter teils unglücklichen Umständen ohne Medaille - in Italien will er nun noch einmal angreifen. Am Freitag hatte Loch im nicht olympischen Mixed-Event gemeinsam mit Weltmeisterin Julia Taubitz bereits Rang zwei belegt und von einem "wirklich guten Einstand" gesprochen.

"Sensationelle" Kampfansage von Rekordweltmeister Felix Loch
13:09 Uhr

Beinahe-Crash ausgerechnet mit Red Bull: Schreck für WM-Spitzenreiter Norris

WM-Spitzenreiter Lando Norris hat nach einem Schreckmoment im letzten Freien Training beim Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi den ersten Platz hauchdünn verpasst. Der 26 Jahre alte Brite, dem beim Großen Preis ein Podestplatz für den ersten WM-Fahrertitel reicht, lag im McLaren aber vor seinen beiden WM-Rivalen Max Verstappen und Oscar Piastri.

Zweieinhalb Stunden vor der K.-o.-Ausscheidung heute um die besten Startplätze für das letzte Rennen der Saison belegte Norris den zweiten Platz. Lediglich vier Tausendstelsekunden schneller war George Russell im Mercedes. Dritter wurde Titelverteidiger Verstappen im Red Bull, der 0,124 Sekunden hinter Russell lag. Piastri folgte im zweiten McLaren auf Platz fünf.

Norris erlebte vor seiner schnellsten Runde einen Beinahe-Crash - und beteiligt war ausgerechnet ein Red Bull. Ausgangs einer Kurve fuhr Yuki Tsunoda in der Mitte der Fahrbahn und damit eher auf der Ideallinie - allerdings war der Japaner, der im kommenden Jahr für Isack Hadjar von den Racing Bulls Platz machen muss, nicht im Renntempo. Norris aber, der blitzschnell reagierte und links an Tsunoda vorbeifuhr, um einen schweren Crash zu vermeiden. Die Rennleitung wollte sich den Vorfall nach dem Training genauer anschauen.

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Beinahe-Crash ausgerechnet mit Red Bull: Schreck für WM-Spitzenreiter Norris
12:52 Uhr

Gegner-Fans fügen Busfahrer Platzwunde durch Becherwurf zu

Das Regionalliga-Duell zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und dem FSV Zwickau am Freitagabend ist von einem Becherwurf überschattet worden. Dabei war in der 87. Minute ein mit Dreck gefüllter Becher in Richtung der Gästebank geflogen und hatte den Busfahrer der Zwickauer am Kopf getroffen. Er erlitt dabei eine blutende Platzwunde. Als Ersatz sprang eine Busfahrerin der Leipziger ein und brachte die Mannschaft des FSV nach dem Spiel zurück nach Hause.

Der Becherwerfer konnte durch den Sicherheitsdienst identifiziert werden. Die Polizei leitete sogleich ein Ermittlungsverfahren ein, Lokomotive Leipzig erstattete zudem Anzeige. In einer gemeinsamen Pressemitteilung verurteilten beide Vereine den Vorfall. Eine derartige Tat dürfe "in keinem Stadion und in keiner Fanszene toleriert werden", hieß es darin: "Der Täter muss mit deutlichen Konsequenzen rechnen - im Interesse aller, die fairen und sicheren Fußball schätzen." Die Freude über den 2:0-Erfolg sei "sehr getrübt", ergänzte FSV-Geschäftsführer André Beuchold: "Ein derartiges Verhalten hat im Fußball - und nirgends sonst - etwas zu suchen."

Gegner-Fans fügen Busfahrer Platzwunde durch Becherwurf zu
12:40 Uhr

Bald Super-Sport-Nation? DOSB will "faulen" Deutschen Beine machen

Deutschland will bis 2035 eine der besten fünf Sportnationen der Welt sein. Das ist eines von sechs ambitionierten Zielen, die der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf der Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main einstimmig beschlossen hat. Als mögliche Messwerte werden der Platz im Medaillenspiegel bei Olympischen Spielen und das Abschneiden anhand sogenannter Olympic Ranking Points genannt. Diese umfassen mehr als nur den reinen Medaillenspiegel.

Innerhalb der kommenden zehn Jahre will der DOSB zudem die Bewegungszeit bei Kindern und Jugendlichen auf mindestens 90 Minuten pro Tag und bei Erwachsenen auf 150 Minuten pro Woche steigern. "Stellen Sie sich vor, wie sich das auf die Lebensqualität auswirkt: Es bedeutet, fitter, gesünder, sich einfach wohler in seiner Haut zu fühlen", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert. Nach Angaben der Dachorganisation erfüllen derzeit nur etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen sowie rund 60 Prozent der Erwachsenen die Anforderungen. Bei der Politik will sich der DOSB dafür starkmachen, dass die Menschen in Deutschland maximal 15 Minuten bis zu einer gewünschten modernen Sportstätte benötigen. "Ambitioniert? Ja. Machbar? Ja."

Bald Super-Sport-Nation? DOSB will "faulen" Deutschen Beine machen
11:59 Uhr

Formel-1-Opa hopsgenommen: Nikolaus-Scherz von Hülkenberg geht viral

Es sollte eine entspannte Secret-Santa-Runde vor dem letzten Saisonrennen werden, doch es wurde für Fernando Alonso zum viralen Hit. Der 44-jährige Aston-Martin-Pilot packte vor laufender Kamera einen Gehstock aus, sehr zur Freude der Fans, die den Moment auf Social Media feierten. Schnell war klar, dass Nico Hülkenberg der Schenker war: "Damit ist es weniger gemein und einfach nur herrlich", schrieb ein User bei Reddit. Ein anderer ergänzte: "Wäre es von einem Rookie gekommen, wäre es super respektlos gewesen."

Sogar ein Seitenhieb gegen Aston Martin fehlte nicht: "Was für ein durchdachtes Geschenk. Der Rücken muss wehtun, da er Aston Martin die letzten drei Jahre getragen hat." Sportlich steckt das Team im engen Duell um Platz sechs der Konstrukteurswertung. Aston Martin steht mit 80 Punkten auf Rang sieben, zwölf Zähler hinter Racing Bulls. Alonso selbst ist WM-Zwölfter mit 48 Punkten, Lance Stroll liegt mit 32 Punkten auf Platz 17.

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Formel-1-Opa hopsgenommen: Nikolaus-Scherz von Hülkenberg geht viral
11:24 Uhr

Bananenschale bereitet Golf-Superstar mächtig Ärger

Immerhin ist er nicht ausgerutscht: Golf-Superstar Rory McIlroy hatte beim Turnier der DP World Tour in Australien Ärger mit einer Bananenschale. Im Royal Melbourne Golf Club landete sein Ball nach dem Abschlag neben einem großen Grasbüschel - und unter dem gelben Stück Bio-Abfall. Der Nordire konnte die Schale nicht entfernen, ohne den Ball zu bewegen und damit eine Strafe zu kassieren. Also schlug er ihn notdürftig wenige Meter in Richtung Fairway, am zweiten Loch der dritten Runde sorgte all das später für ein Doppel-Bogey.

"Das Gras und die Banane, da ist es doppelt gegen mich gelaufen", sagte McIlroy, "aber der Ball hätte gar nicht dort sein sollen. Es war ein furchtbarer Abschlag." Die Runde beendete der Weltranglistenzweite dennoch mit einer guten 68, auf den Gesamtsieg hat er aber keine echten Chancen mehr. McIlroy liegt außerhalb der Top 20, neun Schläge fehlen ihm vor der Schlussrunde auf den führenden Dänen Rasmus Neergaard-Petersen.

Bananenschale bereitet Golf-Superstar mächtig Ärger
10:41 Uhr

Deutsche erleiden Rückschlag im Kampf um Olympia

Der Kampf um die letzten Olympia-Tickets hat für die deutschen Curling-Frauen mit einem Rückschlag begonnen. Das junge Team um Skip Sara Messenzehl verlor gegen Norwegen mit 3:6, es war der erste Auftritt beim Qualifikations-Event im kanadischen Kelowna. Dort werden noch zwei Tickets für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) vergeben.

Für die Auswahl des Deutschen Curling Verbands (DCV) geht es bereits in der Nacht auf Sonntag deutscher Zeit mit dem Spiel gegen Japan weiter. Zunächst sortiert sich Deutschland in der unteren Hälfte der Achtergruppe ein. Nur die ersten Drei haben am Ende noch die Chance auf Olympia. Auch das deutsche Mixed Double mit Pia-Lisa Schöll und Joshua Sutor hofft in Kelowna noch auf die Olympia-Teilnahme, dieser Wettbewerb beginnt allerdings erst am kommenden Wochenende (13. Dezember). Die deutschen Männer um Skip Marc Muskatewitz haben ihr Olympia-Ticket schon sicher.

Deutsche erleiden Rückschlag im Kampf um Olympia
10:04 Uhr

Messi gegen Müller "eine Spur weiter vorne"?

2014 stehen sie sich im WM-Finale gegenüber, mehrere Male begegnen sie sich in der Königsklasse. 2025 treten Thomas Müller und Lionel Messi wieder gegeneinander an, im Finale der US-Liga MLS. Patrick Helmes erklärt, welchen Vorteil Miami gegenüber Vancouver hat.

Messi gegen Müller "eine Spur weiter vorne"?
09:31 Uhr

Das war's mit der WM-Show der FIFA? Mitnichten!

Mit der Hilfe von Brasiliens Weltmeister-Stürmer Ronaldo und Italiens Altstar Francesco Totti verkündet die FIFA heute den konkreten Spielplan der Fußball-WM im kommenden Jahr. Auch die bulgarische Fußballlegende Christo Stoitschkow und der ehemalige US-Fußballer Alexi Lalas werden nach Angaben des Weltverbands FIFA-Präsident Gianni Infantino am Tag nach der Gruppen-Auslosung für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko bei einer weiteren Show in Washington unterstützen.

Seit Freitag stehen die zwölf Vorrundengruppen fest, Deutschland hat mit Curaçao, Ecuador und der Elfenbeinküste lösbare Gegner erwischt. Sicher sind auch die Spieldaten: Gegen Curaçao geht es für das deutsche Team am 14. Juni, gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni, zum Abschluss am 25. Juni dann gegen Ecuador. Offen ist aber noch, wo genau die DFB-Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann spielen wird und wann die Partien angepfiffen werden. Dies will die FIFA heute ab 18 Uhr bekannt geben. Das Show-Event wird auf FIFA.com und dem Youtube-Kanal des Weltverbands zu sehen sein.

Das war's mit der WM-Show der FIFA? Mitnichten!
09:02 Uhr

Nur Vorfreude auf Heim-EM? Ex-Weltmeisterin erinnert sich an Verfolgung

Aus Sicht der Ex-Weltmeisterin Ariane Hingst bringt der Zuschlag für die Austragung der Fußball-EM 2029 der Frauen in Deutschland große Herausforderungen mit sich. "Im Frauenfußball hat man ein etwas anderes Publikum als beim Männerfußball. Es müssen entsprechende Anpassungen vorgenommen werden", sagte Hingst dem Nachrichtenportal watson: "Die TV-Vermarktung muss geklärt werden. Vier Jahre Vorbereitung sind dafür recht knapp." Das Interesse steige zwar, "darauf darf man sich aber nicht ausruhen", findet die 46-Jährige, die die EM als "positiven Meilenstein" einordnet.

Beim letzten Heimturnier, der Weltmeisterschaft 2011, war Hingst selbst noch Teil des Nationalteams, das völlig überraschend bereits im Viertelfinale am späteren Weltmeister Japan scheiterte. Der hohe Erwartungsdruck und die große Aufmerksamkeit hätten sie damals "erschlagen", erklärte Hingst: "Wir wurden plötzlich von Paparazzi verfolgt, konnten keinen Schritt mehr in Ruhe gehen." Für die heutige Generation um Kapitänin Giulia Gwinn sei diese Erfahrung aber nicht mehr vergleichbar: "Die DFB-Frauen stehen jetzt ganz anders in der Öffentlichkeit, das wird ihnen beim Heimturnier helfen."

Nur Vorfreude auf Heim-EM? Ex-Weltmeisterin erinnert sich an Verfolgung
08:16 Uhr

"Um Aufstieg spielen": Deutscher arbeitet sich in England zum Chefcoach hoch

Der Deutsche Tonda Eckert wird neuer Chefcoach des englischen Fußball-Zweitligisten FC Southampton. Der 32-Jährige, der die Saints im November zunächst als Interimstrainer übernommen hatte, erhielt nach vier Siegen in fünf Spielen einen Vertrag bis 2027. "Ich bin sehr stolz. Es ist ein tolles Gefühl, diesen Klub zu vertreten", sagte Eckert. Nach der Entlassung von Will Still hatte Eckert das Team vom 19. auf den 14. Platz geführt. "Ich scheue mich nicht davor, ehrgeizig zu sein und zu sagen, dass wir um den Aufstieg spielen wollen", sagte er. In der vergangenen Saison war Southampton als Letzter aus der Premier League abgestiegen.

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Tonda Eckert ist jetzt Cheftrainer. (Foto: IMAGO/IPS)

Eckert war im August 2020 als Co-Trainer von Gerhard Struber zum FC Barnsley gegangen, im Januar 2022 wechselte er als Assistent von Alexander Blessin zum FC Genua. Im Juli 2025 übernahm er die U21 des FC Southampton, nun folgte die Beförderung.

"Um Aufstieg spielen": Deutscher arbeitet sich in England zum Chefcoach hoch
07:53 Uhr

Wagner hievt sein Team zurück in die Erfolgsspur

Franz Wagner hat seine Orlando Magic in der NBA schnell zurück in die Erfolgsspur gehievt. Der deutsche Basketball-Weltmeister präsentierte sich beim ebenso knappen wie wichtigen 106:105 gegen Miami Heat in hervorragender Form und steuerte 32 Punkte zum Sieg bei - zwei Tage zuvor hatte Orlando eine knappe Heimniederlage gegen die San Antonio Spurs (112:114) hinnehmen müssen.

Insgesamt hat Magic nun sieben der vergangenen neun Spiele gewonnen, durch den Sieg im Derby gegen Miami zogen Wagner und Co. am Rivalen vorbei und liegen mit 14 Siegen und 9 Niederlagen auf Rang vier der Eastern Conference. Nationalmannschaftskollege Tristan da Silva kam von der Bank und blieb mit fünf Punkten dieses Mal blass, Bruder Moritz Wagner fehlte noch, nähert sich nach seinem Kreuzbandriss aber dem Comeback. Orlando und Miami sehen sich indes schon am Dienstag an gleicher Stelle wieder, das Spiel ist dann gleichzeitig ein Viertelfinale des NBA Cups.

Wagner hievt sein Team zurück in die Erfolgsspur
07:08 Uhr

"Mental nicht bereit" und als Elite verschmäht: Deutsche sagt Marathon ab

Olympiateilnehmerin Laura Hottenrott verzichtet aus mentalen Gründen auf einen Start beim morgigen Marathon in Valencia. Sie habe trotz zahlreicher Versuche keine Elitestartnummer erhalten, teilte die 33-Jährige in den sozialen Netzwerken mit. "Die letzten Wochen haben mir viel mentale Energie geraubt", schrieb die deutsche Vizemeisterin: "Fakt ist: Ich sehe mich am Sonntag mental nicht in der Lage für eine maximale Anstrengung am Leistungslimit."

Hottenrott, die bei Olympia 2024 in Paris den 38. Platz erreicht hatte, muss nach eigenen Angaben bis Jahresende unter 2:24:45 Stunden laufen, um ihren Kaderplatz zu bestätigen. Ohne einen Platz im Elitefeld, das vor den übrigen Starterinnen auf die Strecke geht, wäre dies aber schwerer geworden. "Aus dem Hauptfeld laufe ich später über die Startlinie und kann auch keine Flaschen abgeben, mich nicht mit den anderen aufwärmen, Klamotten abgeben, auf WC im Startbereich gehen etc.", schrieb sie. "Es ist für mich okay, wenn es jetzt vielleicht heißt, ich sei mental schwach, aber ja, dann ist es so. Die ungewisse Situation hat mich mental total erschöpft." In Valencia (ab 8.05 Uhr/sportschau.de) wird unter anderem Hindernis-Ass Gesa Felicitas Krause ihr Marathon-Debüt geben.

"Mental nicht bereit" und als Elite verschmäht: Deutsche sagt Marathon ab
06:28 Uhr

Trump und der "Football": Will NFL umbenennen

Warum nennen die Amerikaner Fußball eigentlich "Soccer"? Auch Donald Trump kann das nicht so recht verstehen. "Das ist 'Football', wir nennen es hier in den USA 'Soccer', aber in Wirklichkeit ist es 'Football'. Es macht keinen Sinn, dass wir 'Soccer' sagen", meinte der US-Präsident im Rahmen der Auslosung der WM-Gruppen in Washington D.C. Wenn man darüber nachdenke, so Trump weiter, "dann sollte es eigentlich 'Football' heißen, keine Frage. Wir müssen einen anderen Namen für die NFL finden." Dass Fußball in den USA 'Soccer' genannt werde, mache "wirklich keinen Sinn", betonte der 79-Jährige. Es werde ja mit dem Fuß gespielt.

Rio Ferdinand, ehemaliger englischer Nationalspieler und Leiter der Auslosung, bestärkte Trump in dessen Aussage. "Herr Präsident, mit Ihrer Erlaubnis: Wir dürfen es nicht mehr Soccer nennen, überall nennt man es Fußball", sagte der frühere Verteidiger. Der Begriff "Soccer" kommt aus dem britischen Slang im späten 19. Jahrhundert, es ist eine Abkürzung für "Association Football", aus "Assoccer" wurde später "Soccer". Die USA übernahmen den Begriff, auch um Verwechslungen mit American Football zu vermeiden.

Trump und der "Football": Will NFL umbenennen
05:50 Uhr

Tuchel hadert mit Englands "schwerer" WM-Gruppe

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat nach der WM-Auslosung in Washington vor den Vorrundengegnern gewarnt. "Wir haben ein schweres Auftaktmatch und eine schwere Gruppe mit zwei starken und stolzen Nationen", sagte Tuchel über den ersten Gegner Kroatien sowie Ghana, die es in Gruppe L mit dem EM-Zweiten zu tun bekommen. Die vierte Nation der Gruppe ist Panama. "Panama, ich weiß noch nicht viel über Panama momentan, aber wir werden es rausfinden vor dem Turnier, selbstverständlich", sagte der ehemalige Bayern-Trainer.

Tuchels Engländer werden erst am 17. Juni ihr Turnier eröffnen, dabei kommt es gegen Kroatien zu einer Neuauflage des verlorenen WM-Halbfinals von 2018. "Wir wissen nun um unsere Gegner und dass wir spät loslegen", sagte Tuchel. Dies könne ein Vorteil sein, falls seine Profis in europäischen Finals spielten.

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