Der frühere Manchester-United-Kapitän Roy Keane hat im Finanzskandal um Manchester City gegen den ungeliebten Stadtrivalen ausgeteilt. Zugleich widersprach der 55 Jahre alte Ire im ITV-Interview dem einstigen City-Meisterspielführer Rodri. "Was auch immer sie in den vergangenen Jahren gewonnen haben - sie verdienen es, bestraft zu werden. Wo wir damit anfangen und wo wir enden, ist schwer zu sagen, aber sie haben betrogen", sagte Keane.
"Sie wurden dafür für schuldig befunden und müssen nun die Konsequenzen tragen. Es war ein Schock, in so vielen Anklagepunkten für schuldig befunden zu werden", ergänzte er. Manchester City droht eine massive Strafe. Nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien wurde der englische Pokalsieger wegen Verstößen gegen die Finanzregularien der Premier League in 114 von 115 Fällen schuldig gesprochen. Ein Strafmaß hat die von der Liga eigens eingesetzte Kommission noch nicht verkündet. Auch bleibt dem Champions-League-Sieger von 2023 noch die Möglichkeit einer Beschwerde.
Rodri - mittlerweile beim FC Barcelona - hatte zuvor gesagt, er glaube fest an die Unschuld seines Ex-Klubs. "Was wir erreicht haben, kann uns niemand nehmen. Das ist etwas, das sich nicht mit Geld kaufen lässt", so der Spanier. Keane sieht das ganz anders: "Ich würde Rodris Aussagen in dieser Hinsicht widersprechen. Es war die Entscheidung des Vereins - sie haben sich dafür entschieden zu betrügen.
