Der Sport-Tag
19. August 2026
19:35 Uhr

"Schon sehr weit": Borussia Dortmund verlängert langfristig mit 17-Jährigem

Borussia Dortmund hat den luxemburgischen Nationalspieler Enzo dos Santos mit einem Profivertrag ausgestattet. Der 17 Jahre alte Mittelfeldspieler aus dem BVB-Nachwuchs habe einen langfristigen Kontrakt unterschrieben, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, ohne eine genaue Vertragslaufzeit zu nennen. BVB-Sportdirektor Ole Book sprach von einem "Spielertyp, der spannende Anlagen mitbringt und in seinem jungen Alter schon sehr weit ist."

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"Er ist der nächste Spieler aus unserem NLZ, der in den vergangenen Monaten eine tolle Entwicklung genommen und jetzt bei den Profis in der Vorbereitung auf die neue Saison schon angedeutet hat, wie viel Potenzial noch ihn ihm steckt", sagte BVB-Sportgeschäftsführer Lars Ricken. (Foto: picture alliance/dpa/Revierfoto)

Dos Santos kam Anfang 2025 vom luxemburgischen Verein Swift Hesperingen in den Nachwuchsbereich vom BVB und lief seitdem für die U17, die U19 sowie für die Nachwuchs-Mannschaft auf. Mit 16 Jahren debütierte er zudem als Nationalspieler für Luxemburg und ist damit der jüngste Nationalspieler in der Historie des BVB. Bislang absolvierte er fünf Länderspiele. Enzo dos Santos verbindet mit seinem ersten Profivertrag auch einen Traum: "Ich bin sehr glücklich und dankbar für das Vertrauen, das der BVB in mich setzt. Mein großer Traum ist es, irgendwann vor der Gelben Wand für Borussia Dortmund aufzulaufen. Ich weiß, dass ich dafür noch viel arbeiten und lernen muss und werde jeden Tag alles geben, um diesem Ziel Schritt für Schritt näherzukommen", sagte er.

18:38 Uhr

"Unglaubliche Erfahrung": Vertrag von Paul Pogba wieder aufgelöst

Ex-Weltmeister Paul Pogba und die AS Monaco gehen nach einem Jahr schon wieder getrennte Wege. Der bis ursprünglich 2027 laufende Vertrag sei vorzeitig aufgelöst worden, teilte der französische Erstligist mit. Die ursprünglich gesetzten Ziele seien nach einer gemeinsamen Einschätzung nur teilweise erreicht worden, begründete Monaco die Trennung.

Pogba war im Sommer 2025 ins Fürstentum gewechselt, nachdem er zuvor vereinslos gewesen war. Bei seiner vorherigen Station Juventus Turin war Pogbas Vertrag auch schon vorzeitig aufgelöst worden. Pogba hatte im August 2023 nach einem Serie-A-Spiel zwischen Juventus und Udinese Calcio eine positive Dopingprobe abgegeben - sein Testosteronwert war zu hoch. Die B-Probe hatte das Ergebnis bestätigt. Für die AS Monaco war Pogba dann keine wirkliche Verstärkung. Der Weltmeister von 2018 kam in der vergangenen Saison nur auf sechs Pflichtspiel-Einsätze mit insgesamt gerade einmal 115 Spielminuten. "Diesen Klub und das Fürstentum zu vertreten, war eine unglaubliche Erfahrung", sagte Pogba dennoch laut Mitteilung.

17:42 Uhr

SC Freiburg behält seinen Rekordtorschützen

Rekordtorschütze Vincenzo Grifo bleibt dem Fußball-Bundesligisten SC Freiburg treu. Der 33 Jahre alte Routinier hat seinen Vertrag beim Europa-League-Finalisten verlängert. Über die Laufzeit machte der Klub keine Angaben. Mit 108 Treffern und 98 Vorlagen führt Grifo die jeweiligen SC-Bestenlisten an. Mit 360 Pflichtspielen steht er auf Rang vier der Rekordspieler.

"Die Zusammenarbeit mit 'Vince' ist etwas Besonderes - auf dem Platz, in der Kabine, im persönlichen Austausch. Mit seinen konstanten sportlichen Leistungen und als Ansprechpartner ist er total wichtig für die gesamte Gruppe", sagte Sportdirektor Klemens Hartenbach. Für Grifo selbst ist sein Weg beim Sport-Club noch "nicht zu Ende". Er habe sich "noch einige Ziele" gesetzt: "Ich bin noch sehr ehrgeizig und möchte jedes Spiel auf dem Platz stehen - die Konkurrenz der jungen Kollegen spornt mich an und macht uns alle besser." Grifo spielt seit 2015 beim SC. Nach Stationen bei Borussia Mönchengladbach und der TSG Hoffenheim kehrte er im Januar 2019 nach Freiburg zurück.

17:09 Uhr

Deutsches Team besteht Hockey-Nervendrama

Die deutschen Hockey-Frauen haben dem großen Druck standgehalten und sind bei der Weltmeisterschaft in Belgien und den Niederlanden in die Zwischenrunde eingezogen. Im Showdown zum Gruppenfinale bezwang das Team von Bundestrainerin Janneke Schopman die USA mit 3:1 (1:0). Auch dank ihrer Nervenstärke bei Siebenmetern wahrten die "Danas" damit die Chance auf die erste WM-Medaille seit 1998.

Nach einem Sieg und einer Niederlage in den vorherigen Gruppenspielen war die Ausgangslage klar. Gegen den Weltranglisten-Elften sei es "ein alles-oder-nichts-Spiel, aber auch gleichzeitig das, worauf man als Leistungsspieler am meisten Bock hat", hatte Nationalspielerin Emma Davidsmeyern gesagt. Mit sechs Punkten schoben sich die Deutschen an den USA (4) vorbei. Als Gruppenzweiter hinter Vizeweltmeister Argentinien, der zuvor Deutschland mit 3:2 besiegt hatte, geht es nun in die Zwischenrunde. Auch hier gilt: Die zwei besten Teams der beiden Gruppen kommen weiter und ziehen ins Halbfinale ein.

16:35 Uhr

"Verlust schmerzt": "Echte Borussia-Legende" verlässt Gladbach

Nico Elvedi verlässt nach elf Jahren den Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in Richtung der Premier League. Wie der Traditionsverein bekannt gab, wechselt der Schweizer Nationalspieler zu Leeds United und damit zu seinem früheren Gladbach-Trainer Daniel Farke. Medienberichten zufolge zahlen die Engländer rund zehn Millionen Euro Ablöse.

"Man muss zwar vorsichtig mit dem Wort sein, aber Nico Elvedi ist eine echte Borussia-Legende", sagte Sportchef Rouven Schröder: "So ein Verlust schmerzt, sportlich und menschlich. Doch es war Nicos ausdrücklicher Wunsch in seiner Karriere noch einmal eine neue Herausforderung zu suchen. Bei einem Spieler mit seinen Verdiensten, der sich auch in dieser Angelegenheit immer absolut vorbildlich verhalten hat, gebietet es der Respekt diesem Wunsch zu entsprechen, sofern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Dieses Szenario ist jetzt eingetreten."

Elvedi war 2015 im Alter von 18 Jahren vom FC Zürich nach Mönchengladbach gewechselt und entwickelte sich schnell zum Stammspieler. In 364 Pflichtspielen erzielte er 19 Treffer und bereitete 13 weitere vor. In der Liste der Gladbacher Rekordspieler liegt Elvedi auf Platz neun.

15:53 Uhr

Einfluss auf Transfer? Musialas Absencen waren dem FC Bayern "seit Monaten" bekannt

Zweimal in kürzester Zeit - und davor auch schon ein Thema: Der FC Bayern wusste offenbar bereits "seit Monaten" von der neurologischen Dysfunktion bei Jamal Musiala. Das erklärte der deutsche Fußball-Rekordmeister auf Anfrage der "Süddeutschen Zeitung". Dort heißt es: "Unsere Ärzte sind von den neurologischen Fachärzten, die Jamal betreuen, von Anfang an eingebunden worden. Entsprechend konnte unser Ärzteteam Jamal abgestimmt betreuen." Ehrenpräsident Uli Hoeneß erklärte im RTL/ntv-Interview, dass der Verein von den Problemen gewusst habe. "Wir haben mit allem gerechnet, nur nicht mit dieser Häufung."

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2:14

Hoeneß wusste um Musiala - und war trotzdem geschockt

Der SZ zufolge wirft die Erkrankung Musialas auch einen neuen Blick auf die Transferpolitik des FC Bayern. Schon weit vor der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wurde der marokkanische Nationalspieler Ismael Saibari verpflichtet, der sich am wohlsten auf Musialas Position fühlt - der Zehn.

15:11 Uhr

Bei Werder anders bezahlt: Füllkrug setzt auf emotionale Währung

Niclas Füllkrug lachte. Verzicht auf Geld für die Rückkehr zu Werder Bremen? Das sah der Stürmer etwas anders. "Verzichten tue ich nicht. Ich werde einfach nur in einer anderen Währung bezahlt. Die lautet Emotion und Leidenschaft. Die Liebe und Wertschätzung wird mir jetzt schon entgegengebracht. Was ich hier am Ende hoffentlich bekomme, hätte mir auch kein anderer Klub in der Währung geben können", sagte er bei seiner Vorstellung.

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Füllkrug ist zurück - seine (bisher) schönsten Buli-Tore

Gestern hatte Werder mitgeteilt, dass sie den 33-Jährigen für ein Jahr vom englischen Premier-League-Absteiger West Ham United ausleihen. "Natürlich fühlt sich eine Leihe nach Hause etwas merkwürdig an. Nach Hause leiht man sich eigentlich nicht aus. Dementsprechend muss man schauen, wie das am Ende dann ausgeht. Aber ich fühle mich erst mal wohl, dass ich wieder hier bin", sagte er. Füllkrug hatte seine Profikarriere vor 14 Jahren bei Werder begonnen und spielte später von 2019 bis 2023 erneut für den Klub. An der Weser avancierte er in der Spielzeit 2022/23 zum Nationalspieler und zum Bundesliga-Torschützenkönig. Anschließend lief er für eine Saison für Borussia Dortmund auf und wechselte schließlich nach England. Dort konnte sich Füllkrug nicht durchsetzen. Im Januar 2026 wechselte er auf Leihbasis zur AC Mailand.

14:32 Uhr

Vertrauen verloren - und doch spielt umstrittener Torhüter im Pokal

Der umstrittene Kaua Santos wird am Freitag (18 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Fünftligisten FC St. Tönis im Tor von Eintracht Frankfurt stehen, die Torhüterdiskussion bleibt dem Fußball-Bundesligisten aber erhalten. Trainer-Rückkehrer Adi Hütter bestätigte den Einsatz des Brasilianers, ließ die Frage nach der Verpflichtung eines neuen Keepers aber offen. "Dann werden wir sehen, was in Zukunft noch passiert", sagte der Österreicher.

Durch die herbe Pleite der Frankfurter bei der Generalprobe am vergangenen Sonntag beim englischen Premier-League-Klub FC Brentford (0:7) wurde die altbekannte Debatte um Santos neu entfacht. Laut Medienberichten hat Hütter das Vertrauen in den 23-Jährigen verloren. Noah Atubolu (SC Freiburg) und der Ex-Frankfurter Lukas Hradecky (AS Monaco) sind als Transfer-Kandidaten im Gespräch. Hütter wollte die Verpflichtung möglicher Verstärkungen - auch auf anderen Positionen - nicht kommentieren.

13:40 Uhr

2018er-Weltmeister fasst nach Doping-Sperre nicht mehr Fuß

Der französische Fußball-Star Paul Pogba und sein bisheriger Klub AS Monaco gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der Verein aus der Ligue 1 mitteilte, seien "beide Seiten zu dem Schluss gekommen", dass "die ursprünglich festgelegten Ziele nur teilweise erreicht wurden". Deshalb habe man sich dazu entschieden, den ursprünglich bis Juni 2027 laufenden Vertrag mit dem Weltmeister von 2018 aufzulösen.

Pogba war im Sommer 2025 nach Monaco gekommen, nachdem er seit Dezember 2024 ohne Verein gewesen war. Bei seiner vorherigen Station Juventus Turin war der Vertrag ebenfalls aufgelöst worden. Zudem war Pogba 18 Monate bis März 2025 wegen Dopings gesperrt gewesen. Im Anschluss schaffte es der 33-Jährige in Monaco nicht, wieder die für den Spitzenfußball erforderliche Form zu erreichen. In der vergangenen Saison bestritt er nur sechs Spiele in der Ligue 1, davon lediglich eines in der Startelf. Insgesamt kam Pogba auf nur 115 Spielminuten.

13:05 Uhr

München giert wieder nach dem Champions-League-Finale

München bewirbt sich erneut um die Ausrichtung des Champions-League-Endspiels. Bereits 2028 möchte die bayrische Landeshauptstadt das wichtigste Spiel im europäischen Vereinsfußball ausrichten. Der Feriensenat des Münchner Stadtrats befürwortete in seiner Sitzung eine entsprechende Kandidatur. München habe 2025 gezeigt, dass es Sportgroßereignisse auf höchstem internationalen Niveau ausrichten könne, sagte Oberbürgermeister Dominik Krause. Erst 2025 war München Gastgeber des Champions-League-Endspiels beim 5:0 von Paris Saint-Germain gegen Inter Mailand. Insgesamt fünfmal wurde in der Heimstätte des FC Bayern das Königsklassen-Finale ausgetragen.

Einen Münchner Triumph gab es dabei bislang nicht. Vor allem das dramatische Finale dahoam 2012 in der Allianz Arena mit der Pleite gegen den FC Chelsea im Elfmeterkrimi bleibt in Erinnerung. Im alten Münchner Olympiastadion feierte gar Rivale Borussia Dortmund 1997 gegen Juventus Turin den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Außerdem war Olympique Marseille 1993 erster Sieger der neu gegründeten Champions League, davor gewann 1979 Nottingham Forest in München den Europapokal der Landesmeister. In diesem Jahr wird das Königsklassen-Finale im Estadio Metropolitano, der Heimstätte von Atlético Madrid, ausgetragen.

12:40 Uhr

Hoeneß wusste um Musiala - und war trotzdem geschockt

Die Nachricht vom zweiten Gesundheitsvorfall um DFB-Star Jamal Musiala kommt für Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß als Schock - obwohl er um die Probleme wusste. Ob es einen Zusammenhang mit zuletzt teilweise aufgetretenen Leistungsschwankungen gebe, habe man "nie genau untersucht".

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Hoeneß wusste um Musiala - und war trotzdem geschockt

12:27 Uhr

Aus Koma erwacht: Fußball-Profi ist "kooperativ"

Nach seinem Badeunfall ist Yael Trepy vom italienischen Fußball-Erstligisten Cagliari Calcio aus dem Koma erwacht. Der französische Stürmer sei wieder bei vollem Bewusstsein, teilte sein Verein mit. "Er ist wach und kooperativ und weist bislang keine offensichtlichen neurologischen Defizite auf", hieß es weiter. Trepys Zustand soll nun weiter auf der Intensivstation überwacht werden.

Der 20-Jährige wurde am Sonntag in die Intensivstation des Krankenhauses in Sassari eingeliefert. Medienberichten zufolge sei es im Pool einer Villa an der Costa Smeralda zu einem Badeunfall gekommen. Trepy soll nicht schwimmen können und habe dadurch Schwierigkeiten im tieferen Bereich des Beckens bekommen. Trepy spielt seit der U18 für Cagliari, zuletzt hatte er am Freitag im Pokalspiel gegen den Zweitligisten SS Arezzo in der Startelf gestanden. In der Vorsaison absolvierte er acht Spiele in der Serie A.

11:48 Uhr

Kokain-Test hat schwere Folgen für Tennis-Star Kyrgios

Tennis-Profi Nick Kyrgios konnte aufgrund von Verletzungen und Operationen zuletzt kaum spielen. Bei einem seiner wenigen Turniere wurde er nun positiv auf Kokain getestet, dafür ist der 31-Jährige seit dem 4. August vorläufig suspendiert. Der Australier zeigt Reue. Er gab die positive Probe am 22. Juni während des ATP-Turniers auf Mallorca ab, wie die zuständige International Tennis Integrity Agency mitteilte.

Kyrgios gesteht Fehler ein: "Ich habe einen großen Fehler gemacht und übernehme dafür die volle Verantwortung. Es tut mir leid - meinen Fans, meiner Familie, meinen Sponsoren und allen Menschen gegenüber, die mir nahestehen. Vor allem tut es mir leid für die Kinder, die mir folgen. Ich weiß, welches Beispiel ich damit gebe, und bin von mir selbst zutiefst enttäuscht", schrieb Kyrgios auf seinem Instagram-Kanal.

11:14 Uhr

Blitz-Comeback steht an: Verstappens Teamkollege fällt aus

Red-Bull-Pilot Isack Hadjar kann beim Großen Preis der Niederlande offenbar nicht an den Start gehen. Wie mehrere niederländische Medien und Sky Sports UK berichteten, fällt der Teamkollege von Max Verstappen mit einer Handgelenksverletzung für das Rennwochenende in Zandvoort aus. Eine offizielle Bestätigung durch Red Bull stand noch aus. Statt Hadjar soll Liam Lawson das zweite Cockpit übernehmen. Der Neuseeländer war schon Anfang vergangener Saison für Red Bull gefahren, aufgrund enttäuschender Leistungen aber bereits nach zwei Rennen wieder zum Schwesterteam Racing Bulls geschickt worden.

Den dort freigewordenen Platz soll dafür nun ein alter Bekannter übernehmen: Yuki Tsunoda, der aktuell als Testfahrer beider Teams agiert, steht demnach vor einem Blitz-Comeback. Der Japaner hatte bei Red Bull den Platz von Lawson übernommen, nach ebenfalls durchwachsenen Vorstellungen wurde er aber zur neuen Saison durch Hadjar ersetzt. Mit dem Rennen am Sonntag (15 Uhr/RTL, Sky und im ntv.de-Liveticker) startet die Formel 1 in ihre zweite Saisonhälfte. Hadjar überzeugte bislang im Red Bull, in der WM-Wertung liegt der Franzose auf Rang acht und damit nur zwei Plätze hinter dem viermaligen Champion Verstappen.

10:13 Uhr

"Schon sehr scharf": FC Bayern kann für Supercup unerwartet aufrüsten

Für den FC Bayern gab es trotz des erneuten Zusammenbruchs von Jamal Musiala bei der Generalprobe für den Supercup auch erfreuliche Nachrichten. So feierten Harry Kane, Michael Olise und Dayot Upamecano nach nur einem Tag Training beim 4:2 (1:2) im Testspiel des Rekordmeisters in Heidenheim ihr Blitz-Comeback. Trainer Vincent Kompany plant mit seinen Superstars sogar schon wieder am Samstag (20.30 Uhr/Sky, Sat.1 und im ntv.de-Liveticker) im Prestigeduell bei Vizemeister Borussia Dortmund.

"Sie sind im Training schon sehr scharf. Wenn sie das auch am Samstag bringen, sind wir weiter als gedacht", sagte Kompany schon vor der Partie beim Zweitligisten bei Bayern TV. Das Trio hatte nach der WM länger Urlaub erhalten und nach den obligatorischen Leistungstests am Montag die erste Einheit mit der Mannschaft absolviert. Beim FCH kamen Kane, Olise und Upamecano dann jeweils knapp eine halbe Stunde zum Einsatz. Es sei wichtig, so Kompany, dass seine Spieler noch "einige Sprintmeter bekommen".

09:32 Uhr

Marko hat klare Meinung zu "Gallionsfigur" Verstappen

Der langjährige Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko hat sich für einen Verbleib von Max Verstappen beim Brauserennstall ausgesprochen. "Es wäre das Beste für beide Seiten, wenn sie weiter kooperieren würden", sagte Marko der "Sport Bild": "Ich glaube, dass man da auf einem guten Weg ist." Verstappen besitzt einen bis 2028 gültigen Vertrag bei Red Bull, doch eine Ausstiegsklausel öffnet dem viermaligen Weltmeister alle Türen. Vor seinem Heimspiel beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort am Sonntag (15 Uhr/Sky, RTL und im ntv.de-Liveticker) ist die Zukunft des 28-Jährigen noch ungewiss, immer wieder wird er mit einem Wechsel zu anderen Topteams in Verbindung gebracht.

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1:19

Vorerst letztes Rennen: Formel 1 verliert ein Highlight

Vor allem Mercedes und McLaren waren zuletzt häufig als nächste Station genannt worden. Doch derzeit scheint kein Cockpit frei zu sein. "Es wäre gut, wenn das zeitnah kommuniziert wird", sagte Marko mit Blick auf eine weitere Zusammenarbeit zwischen Verstappen und Red Bull: "Max ist ja nicht nur der Fahrer, er ist die Galionsfigur des Rennstalls."

08:49 Uhr

Djokovic bewundert Becker vor allem für eine Sache

Tennis-Star Novak Djokovic empfindet größten Respekt für Boris Becker und hat seine Bewunderung auch damit begründet, wie der legendäre deutsche Sportler mit privaten Schwierigkeiten umgegangen ist.

"Eine Ikone, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Ich respektiere ihn sehr und sogar noch mehr in den vergangenen Jahren, nach all dem, was er durchgemacht hat. Wie er einen Weg gefunden hat, sich aus dem tiefsten Loch seines Lebens wieder nach oben zu graben", sagte Djokovic in einem Interview der "Sport Bild". Der Rekord-Grand-Slam-Champion arbeitete in seiner Karriere schon mit Becker als Trainer zusammen. 

07:52 Uhr

Niederländischer Ministerpräsident geht für die Liebe bei der WM fremd

Zwei Spiele, zwei Siege: Titelfavorit Niederlande ist wie erwartet souverän in die Hockey-WM im eigenen Land gestartet. Vielleicht auch wegen der prominenten Unterstützung auf der Tribüne durch Ministerpräsident Rob Jetten - doch der feuerte beim 3:1-Sieg am Dienstag in Amstelveen nicht nur Oranje, sondern auch den Gegner aus Argentinien an. Der Grund: Jetten ist seit November 2024 mit dem argentinischen Spieler Nicolás Keenan verlobt. "Ich habe den ganzen Tag gearbeitet und bin schnell von Den Haag hierher gekommen", sagte Jetten dem TV-Sender NOS vor dem Spiel, drückte jedoch auch seiner eigenen Nation die Daumen. "Ich bin hier, um die Niederlande anzufeuern - und ein kleines bisschen für meinen Verlobten. Vielleicht kann er ein Tor für Argentinien machen und die Niederlande den Sieg sicherstellen", sagte Jetten diplomatisch.

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Jetten und Keenan sind verlobt. (Foto: picture alliance/dpa/ANP)

Schon beim ersten Spiel der Argentinier am Sonntag war Jetten vor Ort, gegen Japan (3:0) trug er sogar ein argentinisches Trikot. Beim ersten Spiel der Niederlande gegen Neuseeland (5:1) saß der Ministerpräsident jedoch ordnungsgemäß im Oranje-Trikot auf der Tribüne, am Dienstag trug er Anzug und Oranje-Schal. Die Niederlande zählen als Olympiasieger und dreimaliger Medaillengewinner bei den letzten Weltmeisterschaften als großer Favorit bei der WM auf heimischem Boden, die mit Belgien noch einen zweiten Gastgeber hat.

07:13 Uhr

Barcas neuer Star Rodri schwärmt von Flick

Der spanische Weltmeister-Kapitän Rodri kann es kaum erwarten, beim FC Barcelona mit seinem neuen Trainer Hansi Flick zusammenzuarbeiten. "Ich habe mit Hansi gesprochen - und natürlich hat er seine Begeisterung darüber zum Ausdruck gebracht, dass ich hierher komme. Ich freue mich sehr darauf, unter ihm zu trainieren und bin froh, einen Trainer zu haben, von dem ich glaube, dass er meiner Karriere viel geben wird", sagte der Barca-Neuzugang bei seiner Vorstellung. 

Rodri hatte am Dienstag bis 2030 bei den Katalanen unterschrieben und damit die Transfer-Saga des Sommers beendet. Zuvor war der langjährige Starspieler von Manchester City und gebürtige Madrilene auch bei Barcas Erzrivale Real Madrid im Gespräch gewesen.

06:17 Uhr

Arzt erklärt Musialas Diagnose: "Kann plötzlich auftreten"

FC-Bayern-Star Jamal Musiala kollabiert bei einem Testspiel - zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage. Kurz darauf gibt er bekannt, an einer neurologischen Dysfunktion zu leiden. Der Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht erklärt, es handle sich dabei um eine Form der Epilepsie und schildert die Folgen.

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Arzt erklärt Musialas Diagnose: "Kann plötzlich auftreten"

05:52 Uhr

Bayern-Präsident: Kane wäre ein "würdiger Weltfußballer"

Die Bosse des FC Bayern München haben Starstürmer Harry Kane mit Lob überschüttet und dafür geworben, ihm den Ballon d'Or als bester Fußballer der Welt zu verleihen. "Eines ist klar: Wer über die größten individuellen Auszeichnungen dieses Jahres spricht, kommt an Harry Kane nicht vorbei. Harry ist ein Weltstar ohne Starallüren und einer der besten Stürmer des 21. Jahrhunderts", sagte Bayerns Vorstandschef Christian Dreesen der "Sport Bild".

Präsident Herbert Hainer sagte: "Harry Kane steht für die Idee, dass sportliche Größe ohne charakterliche Größe unvollständig ist. Er wäre ein würdiger Weltfußballer."