Der Sport-Tag

Der Sport-TagZweimal zu früh abgepfiffen: Schiedsrichter-Skandal hat kein Nachspiel

14.01.2022, 07:49 Uhr

Nach dem Schiedsrichter-Skandal beim Afrika Cup im Vorrundenspiel gegen Mali (0:1) ist der Protest des Mitfavoriten Tunesien abgewiesen worden. "Nach Prüfung des tunesischen Protestes und des Berichts der Spielleitung hat das Organisationskomitee beschlossen, den Protest der tunesischen Mannschaft abzulehnen und das Spiel mit 1:0 für Mali zu werten", teilte der afrikanische Fußball-Kontinentalverband CAF mit.

  • Der sambische Schiedsrichter Janny Sikazwe hatte die Partie in Gruppe F gleich zweimal zu früh beendet.

  • Etwa eine halbe Stunde später, die Pressekonferenz war bereits in vollem Gange, schien das Spiel wieder aufgenommen zu werden. Die Malier mit den Bundesligaprofis Amadou Haidara von RB Leipzig und Diadie Samassekou (TSG Hoffenheim) kehrten auf das Spielfeld zurück, um die letzten Sekunden der regulären Spielzeit und eine mögliche Nachspielzeit zu bestreiten.

  • Die Tunesier mit dem Kölner Ellyes Skhiri blieben jedoch in der Kabine.

Quelle: ntv.de