Nach Italien-Gerüchten

Mit Sponsoren-Hilfe: Teamchef Ralf Rangnick verlängert

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Ralf Rangnick bleibt dem ÖFB bis 2028 erhalten (Foto: IMAGO/GEPA pictures)
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13.06.2026 | 20:57 Uhr
Ralf Rangnick bleibt Österreichs Teamchef - trotz eines Berichts über ein Angebot des italienischen Topklubs AC Milan. Der Verband verrät Details zum Vertrag mit dem ehemaligen Bundesliga-Coach.

Teamchef Ralf Rangnick wird auch nach der Weltmeisterschaft die österreichische Fußball-Nationalmannschaft trainieren. Der 67 Jahre alte Coach soll die Österreicher zur Europameisterschaft 2028 führen, wie der Verband mitteilte. Bei einer erfolgreichen Qualifikation für die EM in Großbritannien und Irland verlängert sich Rangnicks Vertrag automatisch für das Turnier.

Rangnick ist seit Sommer 2022 Teamchef des Austria-Teams und qualifizierte sich mit der Alpenrepublik für die EM 2024 und die aktuelle WM. Diese beginnt für die ÖFB-Elf, die in Santa Barbara (Kalifornien) quartiert, am Mittwochmorgen um 6.00 Uhr (MESZ) gegen Jordanien (Magenta TV und im Liveticker bei ntv Sport).

"Ich freue mich sehr, dass wir unseren Fans kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft diese großartigen Nachrichten präsentieren können", sagte ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll laut einer Mitteilung. "Die nun geschaffene Klarheit ist insbesondere für die Mannschaft von großer Bedeutung."

Sponsoren helfen bei Finanzierung

Dank einiger Sponsoren habe der ÖFB seinem Teamchef "ein attraktives und wirtschaftlich darstellbares Gesamtpaket für die kommenden zwei Jahre geschnürt". Angaben zu den Vertragsdetails machte Pröll nicht, er sagte aber: "Klar ist, dass der ÖFB finanziell nicht mit internationalen Spitzenklubs konkurrieren kann. Es waren, und das möchte ich ausdrücklich betonen, auch andere Faktoren, die Ralf Rangnick überzeugt haben."

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Zuletzt war der frühere Bundesliga-Trainer mit dem italienischen Traditionsklub AC Milan in Verbindung gebracht worden, soll dem Klub aus der Serie A laut der italienischen Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" aber abgesagt haben. "Dass er sich für Österreich und sein Team entschieden hat, zeigt, welchen Stellenwert dieses Projekt für ihn hat. Es ist für ihn eine echte Herzensangelegenheit", meinte Pröll.

Verwendete Quelle: ntv.de