Uruguays Treterei

Spanier erlebt "einen der schlimmsten Tage meines Lebens"

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28.06.2026 | 03:12 Uhr
WM-Mitfavorit Spanien bezahlt den Gruppensieg mit schweren Blessuren: Nach einem wüsten Duell gegen Uruguay bangt der Europameister um zwei Offensivkräfte. Die frustrierten Südamerikaner hatten in zahlreichen Szenen überhart agiert.

Europameister Spanien hat vor seinem ersten K.-o.-Duell bei dieser Fußball-WM Sorgen im Sturm. Für Yéremy Pino könnte die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko nach einer Verletzung vorzeitig beendet sein. Zudem droht den Iberern der Ausfall von Nico Williams. Der 23-Jährige von Athletic Bilbao war im letzten Gruppenspiel gegen Uruguay (1:0) von Nicolas de la Cruz gefoult worden und humpelte anschließend auf dem rechten Bein.

"Heute ist einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich habe mich nach einem sehr schwierigen Jahr erneut verletzt", schrieb Williams, der in dieser Saison unter anderem mit Leistenbeschwerden zu kämpfen hatte, in den sozialen Medien. Sein Gegenspieler habe ihm "aus Frustration, Unzufriedenheit und Traurigkeit" eine Verletzung zugefügt, die hätte "vermieden werden können, da sie völlig unnötig war. Aber auch das wird mich nicht aufhalten."

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"Geschichte noch nicht zu Ende"

Williams versicherte, dass seine Geschichte noch nicht zu Ende sei, "wir sehen uns so bald wie möglich bei dieser Weltmeisterschaft". Eine Mitteilung der spanischen Nationalmannschaft über seinen Status stand zunächst aus.

Für Williams' Teamkollegen Pino könnte die WM dagegen schon vorbei sein. Der 23 Jahre alte Angreifer von Conference-League-Sieger Crystal Palace war gegen Uruguay nach einer guten Stunde eingewechselt worden. In der Schlussphase lag er mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen. Er konnte die von uruguayischer Seite teils mit Überhärte geführte Partie beenden.

"Er hat eine Verletzung, die dazu führen könnte, dass er die (restliche) Weltmeisterschaft verpasst", sagte Spaniens Trainer Luis de la Fuente aber bei seiner Pressekonferenz. Auch hier stand eine Diagnose noch aus.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/dpa