Fußball

Hygienekonzept wird angepasst DFL und DFB kippen die Maskenpflicht

2020-05-17T000000Z_1409437183_RC2GQG90UB3H_RTRMADP_3_SOCCER-GERMANY-UNB-BAY-REPORT.JPG

Bilder, die bald der Vergangenheit angehören.

(Foto: REUTERS)

Keine Masken für Ersatzspieler, mehr Medienvertreter im Stadion - aber noch keine Perspektive für die Rückkehr von Zuschauern: Der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga nehmen erste Anpassungen am Hygienekonzept vor. Diese gelten bereits ab dem kommenden Wochenende.

Spieler, Trainer und Schiedsrichter am Spielfeldrand der Bundesliga müssen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Zumindest "sobald sie ihren Sitzplatz im Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person eingenommen haben", teilten die Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund mit.

Die Anpassung des medizinisch-organisatorischen Konzepts ab dem kommenden Spieltag gilt auch für die 2. Bundesliga, die 3. Liga, die Frauen-Bundesliga und die Pokal-Endspiele bei Frauen und Männern. "Außer Frage steht, dass für die DFL und den DFB weiterhin die Gesundheit aller Beteiligten sowie der gesamten Bevölkerung und die Eindämmung des Virus höchste Priorität genießen", schrieben die Organisationen in einer Stellungnahme. Die grundsätzlichen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen "bleiben dabei die Basis".

Zu den Detailveränderungen zählt auch die Erhöhung der Anzahl der zugelassenen Journalisten, die neben den Rechte-Inhabern aus dem Stadion berichten, von 13 auf 26. "Die Änderungen basieren im Wesentlichen auf den Erfahrungen der nach Wiederaufnahme absolvierten Spieltage, berücksichtigen aber auch die veränderten allgemeinen Schutz-Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus", hieß es.

Die Befreiung von der Maskenpflicht während des Spiels gilt für "das Klub-Personal in der technischen Zone (Spieler, Trainer, Betreuerstab) sowie die Delegationsteilnehmer der Clubs auf der Tribüne" und den 4. Offiziellen im Schiedsrichterteam, "der sich zwischen den "Trainerbänken" bewegt und genauso wie Spieler, Trainer und Betreuerstab regelmäßig auf Covid-19 getestet wird".

Quelle: ntv.de, tno/dpa