Fußball

Enges Conference-League-Rennen Feyenoord und Rom zittern sich ins Finale

In der neugeschaffenen European-Conference-League spielen mit AS Rom und Feyenoord Rotterdam zwei Traditionsklubs um den Premierentitel. Beide Halbfinals stehen bis zur letzten Minute auf Messers Schneide. Am Ende entscheidet jeweils ein Tor.

AS Rom und Feyenoord Rotterdam haben das Finale im neuen Europacup-Wettbewerb Conference League erreicht. Startrainer Jose Mourinho gewann mit Rom gegen Englands Ex-Meister Leicester City 1:0 (1:0), im Hinspiel hatte es ein 1:1 gegeben. Union Berlins Gruppenbezwinger Feyenoord reichte im Halbfinal-Rückspiel bei Olympique Marseille ein 0:0, das erste Duell hatten die Niederländer mit 3:2 für sich entschieden. Das Finale findet am 25. Mai in der albanischen Hauptstadt Tirana statt.

In Rom sorgte Tammy Abraham (11.) mit seinem neunten Conference-League-Treffer für das Tor des Tages. Mourinho kann somit nach seinen Triumphen in der Champions League (2004 mit dem FC Porto und 2010 mit Inter Mailand) und in der Europa League (2003 mit Porto und 2017 mit Manchester United) einen dritten Europapokal-Wettbewerb gewinnen.

Die Rotterdamer, die in der Gruppenphase gegen Union beide Begegnungen gewonnen hatten (3:1 und 2:1), erkämpften sich mit viel Leidenschaft das wertvolle Remis. Feyenoord hofft auf den ersten Europacup-Sieg seit dem UEFA-Cup-Triumph vor 20 Jahren gegen Borussia Dortmund. Überschattet wurde das Spiel von Gewaltszenen: Fans beider Teams hatten sich rund um die Partie Straßenschlachten geliefert. Auch mit der Polizei. Es kam zu schweren Ausschreitungen.

Die Conference League hat in der laufenden Saison ihre Premiere als dritter Europacup-Wettbewerb hinter der Champions League und der Europa League. Berlin hatte den einzigen Platz für die Bundesliga eingenommen. Die Köpenicker schieden jedoch nach erfolgreicher Qualifikation für die Gruppenphase vor den K.o.-Runden als Tabellendritter der Gruppe E hinter Rotterdam und Slavia Prag aus.

Quelle: ntv.de, ter/sid

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