Knoten endlich geplatzt?

Juve-Trainer formuliert eine Hoffnung für "kaltblütigen" Woltemade

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18.09.2026 | 15:28 Uhr
Nick Woltemade steht erstmals in der Startelf von seinem neuen Team Juventus Turin und belohnt sich mit einem Treffer. Sein Trainer hofft, dass bei dem DFB-Stürmer nun der Knoten geplatzt ist.

Trocken jagte Nick Woltemade den Ball vom Elfmeterpunkt in die Maschen, dann rutschte der Nationalstürmer auf Knien Richtung Eckfahne. Erst Startelfpremiere, dann Torpremiere, und auch die Wende bei Juventus Turin nach Stotterstart? "Er lebt für solche Momente. Hoffentlich ist das ein Neuanfang", sagte Trainer Luciano Spalletti nach dem 5:0 (3:0) der Italiener über NEC Nijmegen beim Europa-League-Auftakt.  

Nach einem Foul an Kerim Alajbegovic durch BVB-Leihgabe Almugera Kabar durfte Woltemade ran und verwandelte den Strafstoß sicher zum 3:0 (35.). "Woltemades Tordebüt schenkt ihm Selbstvertrauen. Der Neue bei Juve kann jetzt richtig durchstarten", hieß es in der "Gazzetta dello Sport". Laut "Corriere della Sera" feierten die Fans den "perfekten Elfmeter wie eine Erlösung". 

"Wie eine Erlösung"

"Woltemade kämpft und bleibt bei seinem ersten Elfmeter kaltblütig", urteilte der "Corriere dello Sport". Das Startelfdebüt sei "wirklich vielversprechend" gewesen. Woltemade, von Newcastle United an die Alte Dame ausgeliehen, genoss das Spiel: "Zu Hause zu gewinnen, ist immer positiv, und es war ein schöner Abend", sagte der 24-Jährige. "Ich bin aber noch nicht ganz mit meinen Leistungen zufrieden. Ich will mich noch verbessern, um meiner Mannschaft zu helfen."

Woltemade war bislang nicht richtig in Turin angekommen. "Er muss noch viel lernen und sich an das Niveau der italienischen Liga gewöhnen", hatte die "Gazzetta" zuletzt nach der ersten Saisonniederlage in Sassuolo geschrieben.

Trotz der zuletzt ausbleibenden Form hatte ihn der Bundestrainer Jürgen Klopp für seinen ersten XXL-Kader zu den ersten vier Spielen in der Nations League nominiert. Woltemade steht im zweiten Kader der Nationalelf für die Partien gegen Serbien in München am 1. Oktober und drei Tage später gegen Griechenland in Thessaloniki.

Verwendete Quellen: ntv.de, msc/sid