"Papa war überaus beschützend"

Krebstod von Erstligatrainer erschüttert Frankreichs Fußball

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Eric Roy arbeitet trotz schwerer Krankheit als Trainer von Stade Brest weiter. (Foto: IMAGO/Icon Sport)
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17.06.2026 | 21:42 Uhr
Eric Roy hat Krebs - und arbeitet dennoch mit ganzer Kraft mehrere Jahre als Trainer des französischen Klubs Stade Brest. Jetzt hat er den Kampf gegen die Krankheit verloren.

Eric Roy, Trainer des französischen Fußball-Erstligisten Stade Brest, ist am Mittwoch im Alter von 58 Jahren nach einem mehrjährigen Kampf an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben. Über Roys Tod informierte die Familie des Franzosen auf Instagram.

"Seit dreieinhalb Jahren kämpfte Papa gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Während dieser ganzen Zeit lebte er mit einer Kraft weiter, die uns noch immer beeindruckt", hieß es in dem Statement über Roy, der in den vergangenen dreieinhalb Jahren - einschließlich der zurückliegenden Saison - ebenfalls an der Seitenlinie des Klubs aus der Bretagne stand.

"Papa war überaus beschützend, zart, aufrichtig und ehrlich", schrieb die Familie. Der ehemalige Mittelfeldspieler, der unter anderem zwischen 1996 und 1999 für Olympique Marseille spielte und mit dem Verein das UEFA-Cup-Finale erreichte, hatte sich bis zuletzt gegen die Krankheit gestemmt und mit Brest die zurückliegende Saison in der Ligue 1 auf Rang zwölf abgeschlossen.

Roy führte Brest bis in die Champions League

Seinen größten Erfolg als Trainer von Brest feierte der Ex-Profi in seiner zweiten Saison. Roy, der gebürtig aus Nizza stammte, führte den Klub 2023/24 sensationell auf Rang drei im französischen Fußball-Oberhaus, wodurch die Teilnahme an der Champions League gesichert war. Dort überstand Brest die Ligaphase und scheiterte erst in den Playoffs an Liga-Konkurrent Paris Saint-Germain.

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In seiner Trainerlaufbahn machte Roy auch in seiner Heimat beim OGC Nizza Station - zunächst ab 2009 als Sportdirektor und anschließend bis 2011 als Cheftrainer.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/sid